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Workshops

22.04.2026 · online

NEU - Demokratiebildung in der Lehrpraxis: Machtsensibilität üben und Partizipation ermöglichen

Diversität und Heterogenität, Workshop 26-147-D-Z

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Hochschullehrende aller Statusgruppen und Disziplinen

 

Die Teilnehmer*innen

  • reflektieren Hierarchien und Machtstrukturen an der Hochschule und ihre Auswirkungen auf Lehr-Lern-Kontexte
  • setzen sich mit ihrer eigenen Lehrhaltung auseinander
  • lernen Methoden kennen, die Lehre demokratischer, d.h. partizipativer, kollaborativer und inklusiver machen.

 

Inhalt

Dieser Workshop vermittelt Haltungen und Praktiken, mit denen Hochschullehre demokratischer gestaltet werden kann. Dazu schärft der Workshop zunächst den Blick für jene Hierarchien und Machtstrukturen an der Hochschule, die Partizipations-, Teilhabe- und Mitgestaltungsmöglichkeiten von Studierenden behindern und selbstbestimmtes, selbstverantwortliches Lernen erschweren.

 

In einem zweiten Schritt vermittelt der Workshop erprobte Elemente einer machtsensiblen Lehrhaltung und -praxis, um das gemeinsame Lehren und Lernen beziehungsreicher, partizipativer und kollaborativer zu machen. In Reflexionsübungen und Erfahrungsaustausch setzen die Teilnehmer*innen sich mit ihrer eigenen Lehrhaltung auseinander, und sie bekommen konkrete Methoden für ihre Unterrichtspraxis an die Hand.

 

Methoden

Der Workshop ist strukturiert in kurze Inputphasen, Übungen (Einzelarbeit, Gruppenarbeit) und bietet Zeit für Diskussion und Erfahrungsaustausch im Plenum sowie individuelle Fragen.

Termine
22.04.2026, 09:00 – 12:00 Uhr
29.04.2026, 09:00 – 12:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
online
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Hinweis
Keine fristgerechte Abmeldung mehr möglich!
Infos für Teilnehmer

23.04.2026 · Technische Hochschule Köln

NEU - Selbstwirksamkeit als didaktische Leitlinie – Studierverhalten verstehen und Lehre wirksam gestalten

Diversität und Heterogenität, Workshop 26-136-P-Z

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Hochschullehrende aller Statusgruppen

 
Die Teilnehmenden …

  • kennen das theoretische Konzept der (akademischen) Selbstwirksamkeit nach Bandura und verstehen dessen Bedeutung für Studium, Motivation und Studienverhalten.
  • grenzen Selbstwirksamkeit klar von verwandten Konzepten wie selbstreguliertem, selbstgesteuertem und selbstorganisiertem Lernen ab.
  • erhalten Einblick in empirische Befunde zum aktuellen Studierverhalten aus einem laufenden Forschungsprojekt.
  • analysieren und reflektieren ihre eigene Lehre im Hinblick auf förderliche oder hemmende Wirkfaktoren für akademische Selbstwirksamkeit.
  • entwickeln konkrete didaktische Ideen und Strategien, um die Selbstwirksamkeit, von Studierenden gezielt in ihrer Lehre zu stärken.
  • formulieren Transferziele und Umsetzungsschritte für die eigene Lehrpraxis.

 

Inhalt

Wie können Lehrende im Hochschulkontext Studierende in ihrer (akademischen) Selbstwirksamkeit stärken – und warum ist das gerade heute so zentral? Dieser Workshop verbindet theoretische Grundlagen mit empirischen Einblicken und praxisorientierten Reflexionsphasen. Im Mittelpunkt steht das Konzept der akademischen Selbstwirksamkeit nach Bandura und seine Bedeutung für Motivation, Lernverhalten und Studienerfolg. Die Fortbildung rückt selbstwirksames Lernen als Haltung in den Fokus und grenzt sie systematisch von verwandten Konzepten wie dem selbstreguliertem, selbstorganisiertem und selbstgesteuertem Lernen ab. Die Teilnehmenden lernen zudem zentrale Komponenten selbstwirksamen Lernens sowie Stufen der Selbstwirksamkeitsentwicklung kennen und diskutieren, wie diese didaktisch gezielt unterstützt werden können. Ergänzt wird der theoretische Teil durch aktuelle empirische Erkenntnisse aus einem laufenden Forschungsprojekt zum Thema Studierverhalten am ProfessionalCenter der Universität zu Köln.

 

Ziel der Fortbildung ist es, gemeinsam didaktische Strategien zu entwickeln, mit denen Hochschullehrende die Selbstwirksamkeit ihrer Studierenden stärken und förderliche Lernumgebungen schaffen können. Im Zentrum steht der Transfer in die eigene Lehrpraxis.

 

Methoden

Input der Referentin, Gruppenarbeiten

Termin
23.04.2026, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Technische Hochschule Köln
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Hinweis
Keine fristgerechte Abmeldung mehr möglich!
Infos für Teilnehmer

24.04.2026 · online

In Co-Creation mit KI: kompetenzorientierte Lernmedien erstellen

Lehren und Studieren, Workshop 26-116-D-Z

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Professor*innen, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, die in der Lehre tätig sind.

 

Die Teilnehmer*innen…

  • wenden die Multimedia-Prinzipien für eine effektive und lernförderliche Gestaltung von Lernmedien im Kontext der Kompetenzorientierung an.
  • konzipieren interaktive und motivierende Lernmedien, die auf Technologien der Künstlichen Intelligenz (KI) basieren und den Richtlinien eines Styleguides entsprechen.
  • erstellen einen Prototyp eines Lernmediums, das mit Hilfe von KI entwickelt wurde.
  • bewerten die Chancen und Herausforderungen von KI-gestützten Lernmedien in akademischen und praktischen Kontexten kritisch.
  • reflektieren verschiedene Anwendungsmöglichkeiten von KI zur Erstellung von Lernmaterialien und reflektieren den damit verbundenen rechtlichen Rahmen.

 

Inhalte

In diesem Workshop erfahren Sie, wie Sie Künstliche Intelligenz (KI) nutzen können, um innovative, gamifizierte Lerninhalte zu erstellen, die optimal auf spezifische Lernziele zugeschnitten sind. Sie lernen, wie generative KI den kreativen Prozess unterstützt, indem sie automatisch Texte, Grafiken, Videos und interaktive Elemente generiert, die flexibel an die Bedürfnisse unterschiedlicher Zielgruppen und Lernkontexte angepasst werden können.

 

Ein Styleguide dient als Rahmen für konsistente und zielgerichtete Lernmedien und legt die grundlegenden Prinzipien für eine effektive Gestaltung fest. Mit diesem Styleguide und einem Autorenwerkzeug (H5P) werden Sie in der Lage sein, Ihren eigenen Prototyp zu entwickeln, der beeindruckend Lerndesign, Technologie und Didaktik kombiniert und die festgelegten Lernziele unterstützt.

 

Darüber hinaus gewinnen Sie Einblicke in wichtige medienrechtliche Aspekte, die es Ihnen ermöglichen, geschützte Inhalte rechtsbewusst zu handhaben. Der Workshop vermittelt Ihnen praxisorientierte Methoden und Werkzeuge, um innovative, kompetenzorientierte Lernumgebungen erfolgreich zu gestalten.

 

Methoden

Der Workshop vereint kurze Input-Phasen und Impulsvorträge mit interaktiven Plenumsdiskussionen. In Einzelarbeitsphasen haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, eigene Fragestellungen und Ideen zu entwickeln. Zudem arbeiten sie in Kleingruppen und im kollegialen Austausch an praxisnahen Beispielen, reflektieren kritisch und erarbeiten innovative Ansätze für ihre Lehrpraxis. Die methodische Vielfalt unterstützt die direkte Übertragung in die Praxis.

 

Hinweise / Tools

Autorenwerkzeuge bieten vielfältige Möglichkeiten, barrierefreie und lernzielorientierte Lernprozesse zu fördern. Neben gängigen Tools wie H5P und Canva werden im Workshop exemplarische generative KI-Werkzeuge vorgestellt, die den aktuellen Stand der Technik und deren Relevanz für die Bildung verdeutlichen. Dabei kommen Tools zur Erstellung und Bearbeitung von Text, Audio-, Video- und Bildinhalten zum Einsatz (z. B. Copilot, Foto, Spline, ElevenLabs, UPDF, ChatPDF).

Termin
24.04.2026, 09:00 – 16:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
online
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Hinweis
Keine fristgerechte Abmeldung mehr möglich!
Infos für Teilnehmer

28.04.2026 · online

Google NotebookLM und Gemini als KI-gestütztes Werkzeug für wissenschaftliches Arbeiten und Schreiben

Digitale Lehre, Workshop 26-115-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Alle in die Lehre eingebundenen hochschulischen Mitarbeiter*innen, die sich mit der Förderung wissenschaftlicher Schreib- und Recherchekompetenzen in Studium und Lehre beschäftigen und Interesse an innovativen, KI-gestützten Werkzeugen wie Google NotebookLM haben.

 

Die Teilnehmenden…

  • erhalten einen Überblick über die Funktionsweise und Einsatzmöglichkeiten von Google NotebookLM im Kontext akademischen Arbeitens.
  • wenden Google NotebookLM in praktischen Übungen an, um akademische Texte zusammenzufassen, Literatur auszuwerten und Notizen zu strukturieren.
  • analysieren und reflektieren die Ergebnisse ihrer praktischen Arbeit mit NotebookLM und erkennen Chancen und Grenzen des Einsatzes.
  • entwickeln eigene didaktische Einsatzszenarien für NotebookLM in Lehrveranstaltungen, Schreibberatungen oder bei der Betreuung wissenschaftlicher Arbeiten.

 

Inhalte

Der Workshop stellt das KI-gestützte Notiz- und Analysewerkzeug Google NotebookLM vor, das auf vom Nutzer bereitgestellten Quellen basiert und mithilfe generativer KI (Google Gemini) Inhalte strukturiert, zusammenfasst und visuell aufbereitet. Die Teilnehmenden lernen zentrale Funktionen wie automatische Zusammenfassungen, Q&A mit Quellennachweis, Mindmaps und Audio-Overviews kennen. Im Zentrum steht die Frage, wie NotebookLM bei der Strukturierung, Auswertung und Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte in Studium und Lehre unterstützen kann.

 

Methoden

  • Input durch den Referenten: Vorstellung zentraler Funktionen, Workflows und Einsatzszenarien in Studium und Lehre.
  • Live-Demonstration: Anwendung von NotebookLM anhand typischer Dokumenttypen (Fachartikel, Webseiten, Lehrmaterialien).
  • Praktische Übungen in Kleingruppen oder einzeln: Nutzung eigener Quellensammlungen zur Exploration von KI-Funktionen.
  • Plenumsdiskussion: Reflexion über Potenziale, Einsatzmöglichkeiten und Limitationen im eigenen Fach- und Lehrkontext.

 

Hinweise

Für die Übungen im Workshop sollten die Teilnehmenden vorab eine eigene kleine Quellensammlung zu einem fachlich vertrauten Thema zusammenstellen. Diese sollten idealerweise 20-30 Quellen umfassen (beispielsweise Fachartikel, Webseiten, Lehrunterlagen, Transkripte), vorzugsweise als PDF, Google Docs, oder per URL. Diese Materialien dienen im Workshop als Grundlage für individuelle Anwendungserfahrungen mit NotebookLM.

 

Bitte verwenden Sie nur Materialien, die datenschutzrechtlich unbedenklich und frei von sensiblen Inhalten sind.

 

Ein Google-Account ist zur Nutzung von NotebookLM erforderlich:

https://notebooklm.google.com/

Termin
28.04.2026, 09:00 – 12:00 Uhr
Arbeitseinheiten
4 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
online
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Hinweis
Keine fristgerechte Abmeldung mehr möglich!
Infos für Teilnehmer

28.04.2026 · online

Vortragsfolien gehirngerecht gestalten

Lehren und Studieren, Workshop 26-101-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Alle Hochschullehrenden, die ihre Vortragsfolien im Hochschulkontext weiterentwickeln möchten.

 

Die Teilnehmer*innen …

  • haben die psychologischen Grundlagen nach John Medina kennengelernt und auf dieser Basis Prinzipien zur Verbesserung des eigenen Foliendesigns entwickelt;
  • können auf dieser Basis ihr eigenes Foliendesign reflektieren und bewerten;
  • werden in die Lage versetzt Folien so zu gestalten, dass es den Studierenden leichter fällt die Folien zu erfassen und zu verstehen;
  • haben eigenen Folien weiterentwickelt und kollegiales Feedback dazu erhalten.

 

Inhalte

Folien in der Lehre sind oft überladen und erschweren es den Studierenden, die Inhalte zu erfassen und zu verstehen. Dabei lassen sich, auf Basis von wissenschaftlichen Erkenntnissen, Folien gehirn-gerechter gestalten. Darunter fällt beispielsweise, dass die Aufmerksamkeit der Teilnehmenden über die Größe und den Kontrast der Objekte gelenkt werden kann oder die Grenzen des menschlichen Arbeitsspeichers dazu führen, dass zu viele Objekte auf den Folien die Teilnehmenden schnell ermüden. Unabhängig von der verwendeten Software, Power Point, LaTex usw., werden gemeinsam fachbereichsübergreifende Prinzipien erarbeitet, nach denen die Teilnehmenden ihre Folien umgestalten können.

 

Es wird zwei digitale Termine geben, mit einer asynchronen Arbeitsphase in der Zwischenzeit:

  • 28.04.2026, 14 bis 17 Uhr: Erarbeitung der spezifischen Prinzipien nach John Medina.
  • Asynchrone Arbeitsphase: Teilnehmende wenden die Prinzipien an eigenen Vortragsfolien an und bringen die Ergebnisse zum zweiten Termin mit.
  • 05.05.2026, 14 bis 17 Uhr: Die Ergebnisse werden zum zweiten Termin in Kleingruppen vorgestellt. Es besteht die Möglichkeit Feedback dazu zu erhalten und sich kollegial auszutauschen. Fragen, Erkenntnisse und die Weiterentwicklung der Designprinzipien erfolgen abschließend im Plenum. 

 

Methoden

Impulsvortrag, gemeinsame Arbeit in Gruppen, Präsentation und Diskussion im Plenum, kollegialer Austausch zur Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden, Präsentation von eigenen überarbeiteten Folien inklusive Feedbackrunde.

Termine
28.04.2026, 14:00 – 17:00 Uhr
05.05.2026, 14:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
online
Organisation
Netzwerk hdw nrw
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Workshops

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