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für Lehrkräfte für besondere Aufgaben.Dekaninnen.Professoren.Lehrende an Hochschulen.
Workshops
18.05.2026 · online
Generation XYZ – Ticken Studierende heute anders?
Diversität und Heterogenität, Workshop 26-073-D-Z
Zielgruppe
Professor*innen, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, die in der Lehre tätig sind.
Die Teilnehmer*innen
- erkennen die Unterschiede zwischen den Lernenden der Generationen X, Y und Z.
- verstehen das Lernen und Arbeiten der „digital Lernenden“ besser und integrieren digitale Elemente in die eigene Lehre.
- lernen die Erwartungen an die Lernumgebung der Generationen Y und Z kennen.
- konzipieren Lehre zielgruppengerecht für Lernende der Generationen Y und Z und führen diese durch.
Inhalte
Spricht man mit altgedienten Kolleginnen und Kollegen, wird häufig der Eindruck vermittelt, dass Studierende heute anders ticken als noch vor 15 oder 20 Jahren. Das Leben der Studierenden wird durch Medienkonsum, Internet, Social Media, Google, Wikipedia etc. bestimmt. Studierende wirken unselbstständig, angepasst und unmotiviert. Es scheint, als erwarten sie, dass der/die Lehrende zu liefern hat und sie selbst keine Verantwortung für ihren Lernerfolg tragen. Die heutigen Studierenden werden der Generationen Z zugeordnet, für die angeblich Freizeit und Work-Life-Balance im Mittelpunkt stehen. Damit unterscheiden sie sich maßgeblich von der vorhergehenden Generation X, die als besonders ehrgeizig gilt. Das Credo der Generation Z lautet „Work while Living“. Überträgt man dies auf das Studium so muss es lauten „Study while Living“.
In Impulsvorträgen werden die Merkmale der Studierenden der Generation Y und Z beleuchtet und eine Lerntypanalyse vorgestellt. Auf diesen Erkenntnissen basierend werden eine Reihe von Fragestellungen zu den Herausforderungen an die Lehre für Studierende der Generationen Y und Z diskutiert.
Methoden
Impulsvortrag, Diskussion im Plenum, themenbezogene Kleingruppenarbeit, kollegialer Austausch, Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden, Seminarinhalte erfahren im Kontext des Workshops praktische Anwendung, insbesondere kommen verschiedene Tools aus dem Kontext des eLearning zum Einsatz.
20.05.2026 · Hochschule Düsseldorf
NEU Demokratiebildung in der Lehrpraxis: Machtsensibilität üben und Partizipation ermöglichen
Diversität und Heterogenität, Workshop 26-155-P-Z
Zielgruppe
Hochschullehrende aller Statusgruppen und Disziplinen
Die Teilnehmer*innen
- reflektieren Hierarchien und Machtstrukturen an der Hochschule und ihre Auswirkungen auf Lehr-Lern-Kontexte
- setzen sich mit ihrer eigenen Lehrhaltung auseinander
- lernen Methoden kennen, die Lehre demokratischer, d.h. partizipativer, kollaborativer und inklusiver machen.
Inhalt
Dieser Workshop vermittelt Haltungen und Praktiken, mit denen Hochschullehre demokratischer gestaltet werden kann. Dazu schärft der Workshop zunächst den Blick für jene Hierarchien und Machtstrukturen an der Hochschule, die Partizipations-, Teilhabe- und Mitgestaltungsmöglichkeiten von Studierenden behindern und selbstbestimmtes, selbstverantwortliches Lernen erschweren.
In einem zweiten Schritt vermittelt der Workshop erprobte Elemente einer machtsensiblen Lehrhaltung und -praxis, um das gemeinsame Lehren und Lernen beziehungsreicher, partizipativer und kollaborativer zu machen. In Reflexionsübungen und Erfahrungsaustausch setzen die Teilnehmer*innen sich mit ihrer eigenen Lehrhaltung auseinander, und sie bekommen konkrete Methoden für ihre Unterrichtspraxis an die Hand.
Methoden
Der Workshop ist strukturiert in kurze Inputphasen, Übungen (Einzelarbeit, Gruppenarbeit) und bietet Zeit für Diskussion und Erfahrungsaustausch im Plenum sowie individuelle Fragen.
28.05.2026 · online
Effektive und effiziente Durchführung von Beratungsgesprächen und Sprechstunden
Beraten und Coachen, Workshop 26-075-D-Z
Zielgruppe
Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Lehre tätig sind.
Die Teilnehmer*innen...
- setzen Techniken der beratenden Gesprächsführung ein.
- strukturieren Beratungsgespräche so, dass sie ergebnisorientiert sind und Studierenden eine Hilfe zur Selbsthilfe bieten.
- verbessern durch organisatorische Maßnahmen die Qualität der eigenen Sprechstunde.
- erkennen die eigene Zuständigkeit in der Beratung und grenzen diese ab.
- handhaben den eigenen Beratungsaufwand ergebnisorientiert.
Inhalt
Die Durchführung von Sprechstunden und die Beratung von Studierenden gehört zu den zentralen Aufgaben von Lehrenden an Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Die möglichen Anlässe für Beratungsgespräche sind vielfältig. Studentische Anliegen reichen von fachlichen Fragen zum aktuellen Veranstaltungsstoff über Fragen zu Haus- und Abschlussarbeiten bis zur individuellen Organisation des Studiums oder des Umgangs mit nicht bestandenen Prüfungen. Häufig werden diese Anliegen auch außerhalb der Sprechstunde am Rande von Veranstaltungen oder per E-Mail thematisiert.
In der Zeit großer Studierendenzahlen und vor dem Anspruch, den Studierenden ein erfolgreiches und zügiges Studium zu ermöglichen, sind sowohl Effizienz als Effektivität in der Beratung gefordert.
In diesem Workshop sollen Prinzipien einer erfolgreichen Durchführung von Beratungsgesprächen erarbeitet werden. Der Workshop bietet die Möglichkeit zum kollegialen Austausch und der Reflektion eigener Erfahrungen in Beratungssituationen.
Methoden
Impulsvortrag, Diskussion im Plenum, themenbezogene Kleingruppenarbeit, kollegialer Austausch, Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden, Seminarinhalte erfahren im Kontext des Workshops praktische Anwendung.
02.06.2026 · online
Konflikte konstruktiv lösen – Erfolgreich kommunizieren im Hochschulalltag
Schlüsselkompetenzen für Lehrende, Workshop 26-051-D-Z
Zielgruppe
Alle in die Lehre eingebundenen hochschulischen Mitarbeiter*innen.
Die Teilnehmer*innen...
- gewinnen Klarheit über Konfliktursachen und -verläufe im Hochschulkontext
- erproben souveränes Handeln auch in eskalierenden Situationen
- lernen erprobte Werkzeuge für wertschätzende Kommunikation kennen und erproben diese
- erlernen praxisnahe Strategien, die sich direkt in Lehrveranstaltungen, Gremienarbeit und kollegialen Gesprächen einsetzen lassen
Inhalte
Im dynamischen Hochschulalltag sind Konflikte unvermeidbar – sei es in der Interaktion
mit Studierenden, Kolleg*innen oder in Gremien. Die Frage ist nicht, ob Konflikte
auftreten, sondern wie wir ihnen begegnen. In diesem zweiteiligen Online-Workshop
erarbeiten wir gemeinsam, wie Konflikte frühzeitig erkannt, konstruktiv angegangen und
in lösungsorientierte Kommunikation überführt werden können.
Das Besondere: Die beiden Workshop-Termine bauen aufeinander auf – Teil 1 vermittelt
die Grundlagen und erste Werkzeuge, Teil 2 vertieft diese anhand realer
Konfliktsituationen aus dem Hochschulalltag der Teilnehmenden. So wird nicht nur
theoretisches Wissen vermittelt, sondern gezielt die Handlungsfähigkeit gestärkt.
Teil 1 – Grundlagen und erste Strategien
- Ursachen und Dynamiken von Konflikten im Hochschulkontext
- Reflexion eigener Kommunikationsmuster und Konfliktstrategien
- Lösungsorientierte Kommunikation: Zuhören, Klären und Verstehen
- Werkzeuge für eine konstruktive Gesprächsführung in Konfliktsituationen
- Erste Fallbeispiele aus dem Hochschulalltag
Teil 2 – Vertiefung und Anwendung
- Analyse konkreter, von den Teilnehmenden eingebrachter Konfliktsituationen
- Vertiefung von Deeskalationsstrategien für akute Situationen
- Framing und Rahmensetzung in schwierigen Gesprächen
- Techniken der Emotionsregulation in der Rolle als Lehrende*r
- Übungseinheiten mit Feedback: schwierige Gespräche trainieren und
reflektieren
Methoden
Kurze Impulsvorträge, Reflexionsübungen, praktische Beispiele und kollegialer Austausch
09.06.2026, 09:00 – 12:00 Uhr
02.06.2026 · Technische Hochschule Köln
Was darf ich denn überhaupt noch sagen? Auseinandersetzung mit Rassismus im Hochschulkontext
Diversität und Heterogenität, Workshop 26-003-P-Z
Zielgruppe
Professor*innen, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, die in der Lehre tätig sind.
Die Teilnehmer*innen
- erwerben Handlungskompetenzen in der Auseinandersetzung mit menschenverachtenden Einstellungen, insbesondere Rassismen, die im Rahmen von Hochschulseminaren artikuliert oder zum Ausdruck gebracht werden.
- erlernen diese Einstellungen zu erkennen und einen guten Umgang damit für die Seminarsituation zu finden.
Inhalte
Die titelgebende Frage, "Was darf ich denn überhaupt noch sagen?" begegnet uns aktuell in Debatten um Gleichberechtigung und Inklusion recht häufig. Oft wird sie von genau jenen gestellt, die eigentlich sehr viel sagen ‚dürfen‘ bzw. die eigentlich von sehr vielen Menschen gehört werden. Verändert hat sich allenfalls, dass das, was sie sagen, nicht mehr unwidersprochen stehen bleibt. Daher dient diese Frage meist dazu, die Kritik am eigenen diskriminierenden Verhalten oder Aussagen zu delegitimieren.
Wie wir rassistische oder allgemein diskriminierende Haltungen und Aussagen als solche im Seminarkontext erkennen können, ist eines der zentralen Themen des Workshops. Wir setzen uns mit menschenverachtenden Einstellungen auseinander und erarbeiten gemeinsam, wie wir als Lehrende einen guten Umgang im Seminar finden können, wenn sie uns dort begegnen.
Schwerpunkte:
- Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (Heitmeyer)
- Rassismus
- Rassistische und menschenverachtende Einstellungen erkennen
- Haltung der Critical Whiteness Studies
- Handlungsmöglichkeiten im Kontext Hochschulseminar
- Vertiefung von Themen von besonderem Interesse
Methoden
Im Workshop wechseln sich kurze Impulsvorträge, Arbeit in Kleingruppen und Diskussionen im Plenum ab. Darüber hinaus bekommt auch die Reflexion und Bearbeitung konkreter, selbst erlebter Situationen aus dem Lehralltag der Teilnehmenden Raum.
News
Das Netzwerk hdw nrw ist beim University:Future Festival 2026 vetreten
Vom 22. bis 24. Juni findet das University:Future Festival 2026 statt. Das Netzwerk ... Mehr ›Ideen einbringen
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