Wir bieten WorkshopsZertifikateCoachingArbeitskreiseWeiterbildung
für wissenschaftliche Mitarbeiter.Professorinnen.Neuberufene.Lehrende an Hochschulen.
Workshops
01.09.2026 · online
Grundlagenworkshop zu Konzipieren von Lehrveranstaltungen I: „Den roten Faden durch's Semester finden!“
Basiskurse, Workshop 26-055-D-Z
Zielgruppe
Hochschullehrende aller Statusgruppen.
Die Teilnehmer*innen …
- können grundlegende Aspekte der Grobplanung einer Lehrveranstaltung auf eigene Veranstaltungen übertragen.
Inhalte
Für die Planung der Lehrveranstaltungen ist ein didaktisch reflektiertes Vorgehen unerlässlich. In diesem Workshop werden am Beispiel einer eigenen Lehrveranstaltung die verschiedenen Schritte der Planung einer Lehrveranstaltung von den Lernzielen, Inhalten, Methoden bis zur Prüfung nachvollzogen. So entsteht eine Lehrveranstaltung aus einem Guss und kann den Studierenden als roter Faden zu Beginn des Semesters vorgestellt werden.
Methoden / Hinweise
Der Workshop findet am 1. September von 9-12:30 Uhr via Zoom statt. Es schließt sich eine asynchrone Transferaufgabe an, bei der die Teilnehmenden weiter an Ihrer Lehrveranstaltung planen und dazu Feedback erhalten.
Für die Detailplanung einer Lehrveranstaltung bieten wir am 14. Oktober
die Veranstaltung Konzipieren von Lehrveranstaltungen II: Jetzt geht es an die Details! an.
02.09.2026 · online
Weiterbildungsreihe Canva: Grundlagen und erste Schritte
Lehren und Studieren, Workshop 26-203-D-Z
Zielgruppe
Hochschullehrende aller Statusgruppen
Die Teilnehmenden...
- erhalten einen Überblick über die zentralen Funktionen und Formate von Canva
- erstellen erste Lehrmaterialien wie Präsentationen, Grafiken oder kurze Videos
- erkennen Anwendungsmöglichkeiten für Lehre, Studiengangskommunikation und Projektarbeiten
Inhalt
Die Weiterbildungsreihe Canva besteht aus insgesamt drei Kurzworkshops, die aufeinander aufbauen, aber einzeln buchbar sind. Jeder Workshop beschäftigt sich mit einem thematischen Schwerpunkt:
- Grundlagen und erste Schritte (2. September)
- Schluss mit PowerPoint - Visuals für die Lehre mit Canva (23. September)
- Canva in Projekten mit Studierenden nutzen (30. September)
Dieser Kurzworkshop führt in die grundlegende Nutzung von Canva ein. Gezeigt werden der Aufbau der Oberfläche, zentrale Bearbeitungswerkzeuge, die Nutzung von Vorlagen und das Anpassen vorhandener Designs. Ein Schwerpunkt liegt darauf, wie sich Materialien einmal erstellen und später mit wenigen Klicks für verschiedene Lehrsituationen anpassen lassen. Präsentationen, Fotos, Videos und Grafiken stehen dabei in einer einzigen Anwendung zur Verfügung. Die Teilnehmenden setzen erste eigene Designs um und lernen einfache, zeitsparende Workflows kennen, die auch bei begrenzten Ressourcen praktikabel sind.
Methoden
Impuls, Live-Walkthroughs, geführtes Ausprobieren, Austausch zu Lehrbeispielen
07.09.2026 · online
Grundlagen des Lernens und Lehrens für wissenschaftliche Mitarbeiter*innen und Lehrkräfte für besondere Aufgaben
Basiskurse, Workshop 26-178-D-Z
Zielgruppe
Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Lehrbeauftragte mit besonderen Aufgaben.
Beschreibung
Der Workshop „Grundlagen des Lernens und Lehrens an Hochschulen“ besteht aus drei Modulen, die an 6 Terminen online stattfinden. Als Abschluss erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung über alle Module. Die drei Grundlagenworkshops bauen aufeinander auf und lassen sich im Rahmen des Zertifikats Professionelle Hochschullehre I und II anrechnen.
Modul 1: Schwerpunkt Basics
Modulinhalt
Es ist gar nicht so einfach, lebendige Lehrveranstaltungen durchzuführen. Aber "gute Lehre" ist kein Wunder, sondern im Wesentlichen das Resultat von intensiver Vorbereitung und praktischer Erfahrung. Genau hier setzt der Workshop an: Sie erhalten einen Einblick in die Grundlagen des Lernens und Lehrens an der Hochschule. Sie reflektieren zunächst Ihre eigenen Lernerfahrungen und Ihre Lehrorientierung. Sie beschäftigen sich mit Ihrer Rolle als Lehrperson und setzen sich mit den Grundlagen des Lernens auseinander sowie mit der Frage, wie Sie Studierende motivieren können.
Was machen wir nun konkret im Modul?
- Wir schauen uns im Workshop an, wie Lernen und Lehren im Gehirn eigentlich funktioniert und welche Erfahrungen Sie selbst mit Lernen und Lehren bisher gemacht haben. Das klingt zunächst „trocken“, wird es jedoch nicht, wir nutzen Experimente und aktivierende Methoden und werden so Edutainment live ausprobieren.
- Wir schauen uns an, was Ihre Rolle als Lehrbeauftragte so besonders macht und wie Sie diese besondere Rolle bestmöglich ausfüllen können.
- Wir schauen uns an, wie Studierende motiviert werden können und werden auch kritisch hinterfragen, ob Studierendenmotivation zu den Aufgaben als Lehrbeauftragte/r gehört.
- Im Workshop geht es explizit auch um den Erfahrungsaustausch untereinander.
- Sie werden im Workshop immer wieder selbst Methoden ausprobieren und können immer wieder überlegen, ob die Methoden zu Ihnen und Ihren Studierenden passen.
Am Ende des Moduls können die Teilnehmenden…
- ihre eigenen Lernerfahrungen und Lernorientierungen beschreiben und analysieren.
- Gelingensbedingungen guter Lehrveranstaltungen skizzieren.
- die Besonderheiten der Kommunikation in Lehrveranstaltungen beschreiben.
- wichtige Regeln der Zusammenarbeit für die eigenen Lehrveranstaltungen benennen.
- ihre eigene Rolle als Lehrende*r kritisch reflektieren.
Modul 2: Schwerpunkt „Lehrveranstaltungen planen“
Modulinhalt
In diesem Workshop beschäftigen Sie sich mit den Lehr- / Lernzielen Ihrer eigenen Lehrveranstaltung, vertiefen Ihr Wissen zum didaktischen Modell, also dazu wie man eine Lehrveranstaltung strukturiert und sequenziert und reflektieren darauf aufbauend das Grobkonzept Ihrer Lehrveranstaltung. Sie lernen unterschiedlichste didaktische Methoden, die sich auch für den Online-Einsatz eignen, kennen und planen mit ausgewählten Methoden eine Ihrer Lehrveranstaltungen.
Was machen wir nun konkret im Modul?
- Sie formulieren konkrete Ziele, die Sie in Ihrer eigenen Lehrveranstaltung mit Ihren Studierenden erreichen wollen
- Wir sprechen über das sogenannte didaktische Dreieck (constructive alignment) und nutzen dieses zur konzeptionellen Planung einer Lehrveranstaltung
- Wir arbeiten an der Erweiterung Ihres Methodenrepertoires, indem wir konkrete Methoden wie bspw. Audience Response Systeme (ähnlich den Abstimmungssystemen für den Publikumsjoker von aus dem Fernsehen bekannten Quizsendungen) mit Handy und Laptop testen
- Sie reflektieren Ihr eigenes Lehrkonzept und überarbeiten dieses mithilfe des didaktischen Modells, Impulse dazu gibt es im Workshop
Am Ende des Moduls können die Teilnehmenden…
- Kompetenzorientierte Lernziele mithilfe einer Taxonomie definieren
- die Grundelemente von Lehrveranstaltungen benennen
- verschiedene hochschuldidaktische Methoden benennen und deren Einsatz in Lehrveranstaltungen reflektieren.
Modul 3: Schwerpunkt „Erfolgreich in der Lehre“
Modulinhalt
Der Austausch mit Kolleg*innen erweist sich insbesondere für den lernförderlichen Umgang mit Studierenden als besonders wertvolle Ressource. Unter professioneller Anleitung reflektieren Sie in diesem Workshop gemeinsam Ihre praktischen Erfahrungen und erarbeiten konkrete Ansatzpunkte zur stetigen qualitativen Weiterentwicklung Ihrer Lehre. Sie reflektieren außerdem Ihre nonverbale Kommunikation in Online-Formaten und sprechen darüber, wie sich Gruppen von Studierenden auch in den virtuellen Veranstaltungen führen lassen.
Was machen wir nun konkret im Modul?
- Wir werden über weitere Lehrelemente wie Sequenzierung und Medieneinsatz sprechen und konkrete Stellschrauben identifizieren, anhand derer Sie Ihre Veranstaltung justieren können
- Wir reflektieren im Workshop die eigene Lehrpraxis
- Wir reflektieren wie das eigene Auftreten Studierendengruppen beeinflussen kann
- Wir machen eine Liste von Punkten, die in der allerersten Lehrveranstaltung mit den Studierenden zu besprechen sind und überlegen, welche Regeln Sie gerne fix vereinbaren möchten
Am Ende des Moduls können die Teilnehmenden…
- zielorientiert die Grundelemente (Methoden, Interaktionsformen, Medieneinsatz, Sequenzierung, Inhalte) Ihrer Lehre planen
- Möglichkeiten diskutieren, die Motivation der Studierenden in ihren Lehrveranstaltungen zu fördern
- die ihnen wichtigen Regeln zielgruppenadaptiv gegenüber den Studierenden kommunizieren
- ausgewählte Aspekte der eigenen Lehre kritisch diskutieren
14.09.2026, 08:30 – 12:00 Uhr
21.09.2026, 08:30 – 12:00 Uhr
28.09.2026, 08:30 – 12:00 Uhr
05.10.2026, 08:30 – 12:00 Uhr
12.10.2026, 08:30 – 12:00 Uhr
07.09.2026 · online
Lösungsorientierte Interaktion und Beratung im Hochschulalltag
Beraten und Coachen, Workshop 26-225-D-Z
Zielgruppe
Professor*innen, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, die Sprechstunden durchführen.
Die Teilnehmer*innen
- analysieren ihre Gestaltung von Beratungen und Interaktionen in der Hochschule und erkennen Veränderungspotenziale.
- setzen lösungsorientierte Gesprächstechniken in der eigenen Interaktionsgestaltung ein.
- können bei problemorientierten Anfragen in der Beratung Lösungsräume gestalten.
Inhalt
Beratungen und deren Gestaltung haben eine große Bedeutung im Hochschulalltag. Die Lehrenden sind in Interaktionen und Beratungen, u. a. Sprechstunden oder Flurgesprächen, mit vielfältigen Anliegen in einer begrenzten Zeitspanne konfrontiert, sodass vor allem problembelastete Anfragen häufig nicht zufriedenstellend beantwortet werden können.
In diesem Workshop werden Lösungsmöglichkeiten einer effizienten und lösungs- sowie bedürfnisorientierten Beratungs-, Interaktions- und Sprechstundengestaltung in den Blick genommen. Ausgehend von der derzeitigen Praxis der Teilnehmenden werden Elemente der lösungsorientierten Beratung nach Steve de Shazer vorgestellt und in die eigene Beratungs-, Interaktions- und Sprechstundenpraxis transferiert. Die Teilnehmenden haben zu jeder Zeit ihre eigene Konzeption im Blick, mit dem Ziel, durch kleine Veränderungen (z. B. der Fragestellungen) lösungsorientierte Effekte zu erzielen.
Methoden
Impulsvortrag, Diskussion im Plenum, kollegialer Austausch, Training von Fragestellungen, Konzeptionelle Gestaltung der eigenen Beratung und Sprechstunde
08.09.2026 · Hochschule Ruhr West, Mülheim an der Ruhr
Gruppenarbeiten und Prüfungen mit KI und trotz KI
Lehren und Studieren, Workshop 26-162-P-Z
Zielgruppe
Hochschullehrende aller Statusgruppen
Die Teilnehmenden…
- prüfen ihre aktuellen Gruppen- und Prüfungsaufgaben auf „KI-Resistenz“ und redesignen sie zu einsatzfähigen Prototypen.
- nutzen generative KI-Tools (z. B. ChatGPT, Voice Mode, NotebookLM) für Szenarien und Feedback, arbeiten mit Vorlagen und TBL-Bausteinen (iRAT/tRAT, 4S-Tasks, Peer-Evaluation) und entwickeln Bewertungsraster, die Produkt- und Prozessqualität trennen.
- machen Autorschaft und individuelle Beiträge transparent und fördern eine aktivierende, verantwortungsvolle Leistungserbringung der Studierenden —mit dem Ziel, sofort übertragbare Prüfungs- und Gruppenarbeitsformate im eigenen Modul umzusetzen.
Inhalt
Generative künstliche Intelligenz (KI) verändert Gruppenarbeiten und Prüfungen: Eigen- und Fremdleistung verschwimmen, klassische Hausaufgaben verlieren an Aussagekraft. In diesem Workshop besprechen und entwickeln wir kompakte, praxistaugliche Designs entlang des Vier-Säulen-Ansatzes (Mündlichkeit, Prozessorientierung, Kontext/Empirie, Kollaboration) und prüfen aktuelle Aufgaben auf „KI-Resistenz“.
KI eröffnet produktive Möglichkeiten, zugleich delegieren Studierende zunehmend zentrale Denk- und Schreibschritte an Sprachmodelle. Wenn klassische Hausarbeiten, Gruppenprojekte und Abschlussarbeiten unverändert bleiben, verlieren sie an Aussagekraft, weil generische KI-Texte leicht erzeugt und eingereicht werden können. Die Nutzung ist bereits weit verbreitet und stellt den Sinn traditioneller Aufgaben akut in Frage.
In diesem Workshop prüfen wir durch angewandte Arbeit mit KI-Tools aktuelle Aufgaben auf „KI-Resistenz“. Für Gruppenarbeiten besprechen wir, wie sich KI-Tools mit dem gut erforschten Ansatz des „Team Based Learnings“ (TBL) verbinden lassen, als modernes Konzept, Einzel- und Gruppenaufgaben zu verbinden. Wir testen in diesem Zusammenhang Best-Practices für KI-resistente Prüfungen aus anderen Hochschulen. Im letzten Teil des Workshops bleibt Zeit, KI-gestützt und basierend auf erprobten Vorlagen für die eigene Lehre einen Prototypen für ein Prüfungskonzept (Gruppenarbeit, Bewertungsmatrix, Peer-Review usw.) zu entwickeln.
Methoden
- Impulsvorträge zu KI-Tools und didaktischen Grundlagen
- Hands-on-Sessions: Praktisches Ausprobieren von ChatGPT & Co. in Kleingruppen.
- Gruppenaufgaben: Entwicklung konkreter Gruppen- und Prüfungsaufgaben, z.B. nach dem Schema des Team Based Learning, gefolgt von Testphasen und Feedbackrunden.
- Gemeinsame Reflexion: Diskussionsrunden zu Herausforderungen und Chancen des KI-Einsatzes in der Lehre.
Hinweise
Bitte bringen Sie einen Laptop mit, um an den interaktiven Übungsteilen teilnehmen zu können.
Es werden Konzepte und Tools vorgestellt und gleich ausprobiert. Bringen Sie dafür bitte am besten auch eigene arbeitsbezogene Fragestellungen und ein eigenes Lehrprojekt/Modul mit, an dem Sie arbeiten können.
News
Befragung zur Teilnahme an hochschuldidaktischen Unterstützungsangeboten
Die Technische Universität Dresden hat eine qualitative Untersuchung zur Bereitschaft ... Mehr ›Ideen einbringen
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