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für wissenschaftliche Mitarbeiter.Professorinnen.Neuberufene.Lehrende an Hochschulen.
Workshops
28.05.2026 · online
Effektive und effiziente Durchführung von Beratungsgesprächen und Sprechstunden
Beraten und Coachen, Workshop 26-075-D-Z
Zielgruppe
Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Lehre tätig sind.
Die Teilnehmer*innen...
- setzen Techniken der beratenden Gesprächsführung ein.
- strukturieren Beratungsgespräche so, dass sie ergebnisorientiert sind und Studierenden eine Hilfe zur Selbsthilfe bieten.
- verbessern durch organisatorische Maßnahmen die Qualität der eigenen Sprechstunde.
- erkennen die eigene Zuständigkeit in der Beratung und grenzen diese ab.
- handhaben den eigenen Beratungsaufwand ergebnisorientiert.
Inhalt
Die Durchführung von Sprechstunden und die Beratung von Studierenden gehört zu den zentralen Aufgaben von Lehrenden an Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Die möglichen Anlässe für Beratungsgespräche sind vielfältig. Studentische Anliegen reichen von fachlichen Fragen zum aktuellen Veranstaltungsstoff über Fragen zu Haus- und Abschlussarbeiten bis zur individuellen Organisation des Studiums oder des Umgangs mit nicht bestandenen Prüfungen. Häufig werden diese Anliegen auch außerhalb der Sprechstunde am Rande von Veranstaltungen oder per E-Mail thematisiert.
In der Zeit großer Studierendenzahlen und vor dem Anspruch, den Studierenden ein erfolgreiches und zügiges Studium zu ermöglichen, sind sowohl Effizienz als Effektivität in der Beratung gefordert.
In diesem Workshop sollen Prinzipien einer erfolgreichen Durchführung von Beratungsgesprächen erarbeitet werden. Der Workshop bietet die Möglichkeit zum kollegialen Austausch und der Reflektion eigener Erfahrungen in Beratungssituationen.
Methoden
Impulsvortrag, Diskussion im Plenum, themenbezogene Kleingruppenarbeit, kollegialer Austausch, Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden, Seminarinhalte erfahren im Kontext des Workshops praktische Anwendung.
02.06.2026 · Technische Hochschule Köln
Was darf ich denn überhaupt noch sagen? Auseinandersetzung mit Rassismus im Hochschulkontext
Diversität und Heterogenität, Workshop 26-003-P-Z
Zielgruppe
Professor*innen, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, die in der Lehre tätig sind.
Die Teilnehmer*innen
- erwerben Handlungskompetenzen in der Auseinandersetzung mit menschenverachtenden Einstellungen, insbesondere Rassismen, die im Rahmen von Hochschulseminaren artikuliert oder zum Ausdruck gebracht werden.
- erlernen diese Einstellungen zu erkennen und einen guten Umgang damit für die Seminarsituation zu finden.
Inhalte
Die titelgebende Frage, "Was darf ich denn überhaupt noch sagen?" begegnet uns aktuell in Debatten um Gleichberechtigung und Inklusion recht häufig. Oft wird sie von genau jenen gestellt, die eigentlich sehr viel sagen ‚dürfen‘ bzw. die eigentlich von sehr vielen Menschen gehört werden. Verändert hat sich allenfalls, dass das, was sie sagen, nicht mehr unwidersprochen stehen bleibt. Daher dient diese Frage meist dazu, die Kritik am eigenen diskriminierenden Verhalten oder Aussagen zu delegitimieren.
Wie wir rassistische oder allgemein diskriminierende Haltungen und Aussagen als solche im Seminarkontext erkennen können, ist eines der zentralen Themen des Workshops. Wir setzen uns mit menschenverachtenden Einstellungen auseinander und erarbeiten gemeinsam, wie wir als Lehrende einen guten Umgang im Seminar finden können, wenn sie uns dort begegnen.
Schwerpunkte:
- Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (Heitmeyer)
- Rassismus
- Rassistische und menschenverachtende Einstellungen erkennen
- Haltung der Critical Whiteness Studies
- Handlungsmöglichkeiten im Kontext Hochschulseminar
- Vertiefung von Themen von besonderem Interesse
Methoden
Im Workshop wechseln sich kurze Impulsvorträge, Arbeit in Kleingruppen und Diskussionen im Plenum ab. Darüber hinaus bekommt auch die Reflexion und Bearbeitung konkreter, selbst erlebter Situationen aus dem Lehralltag der Teilnehmenden Raum.
09.06.2026 · online
NEU Weiterbildungsreihe Canva: Grundlagen und erste Schritte
Lehren und Studieren, Workshop 26-111-D-Z
Zielgruppe
Hochschullehrende aller Statusgruppen
Die Teilnehmenden...
- erhalten einen Überblick über die zentralen Funktionen und Formate von Canva
- erstellen erste Lehrmaterialien wie Präsentationen, Grafiken oder kurze Videos
- erkennen Anwendungsmöglichkeiten für Lehre, Studiengangskommunikation und Projektarbeiten
Inhalt
Die Weiterbildungsreihe Canva besteht aus insgesamt drei Kurzworkshops, die aufeinander aufbauen, aber einzeln buchbar sind. Jeder Workshop beschäftigt sich mit einem thematischen Schwerpunkt:
- Grundlagen und erste Schritte (9. Juni)
- Schluss mit PowerPoint - Visuals für die Lehre mit Canva (16. Juni)
- Canva in Projekten mit Studierenden nutzen (23. Juni)
Dieser Kurzworkshop führt in die grundlegende Nutzung von Canva ein. Gezeigt werden der Aufbau der Oberfläche, zentrale Bearbeitungswerkzeuge, die Nutzung von Vorlagen und das Anpassen vorhandener Designs. Ein Schwerpunkt liegt darauf, wie sich Materialien einmal erstellen und später mit wenigen Klicks für verschiedene Lehrsituationen anpassen lassen. Präsentationen, Fotos, Videos und Grafiken stehen dabei in einer einzigen Anwendung zur Verfügung. Die Teilnehmenden setzen erste eigene Designs um und lernen einfache, zeitsparende Workflows kennen, die auch bei begrenzten Ressourcen praktikabel sind.
Methoden
Impuls, Live-Walkthroughs, geführtes Ausprobieren, Austausch zu Lehrbeispielen
12.06.2026 · online
NEU „Wie soll ich das schaffen?": Wege zur Integration der Themen Diversität und Nachhaltigkeit in die eigene Lehre
Lehren und Studieren, Workshop 26-138-D-Z
Zielgruppe
Hochschullehrende aller Statusgruppen
Inhalt
In der heutigen akademischen Landschaft stehen Lehrende vor der Herausforderung, nicht nur fachliches Wissen zu vermitteln und die Kompetenzentwicklung Studierender zu fördern, sondern auch den wachsenden Anforderungen an eine Bildung gerecht zu werden, die gesellschaftliche Vielfalt einschließt und nachhaltige Entwicklung adressiert. Das geschieht im Zusammenhang, dass die Studierenden in zunehmendem Maße unterschiedliche Voraussetzungen und Hintergründe mitbringen sowie der Notwendigkeit, die sogenannten Future Skills im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung zu fördern.
Diese Aspekte erfordern zusätzliche didaktische Fähigkeiten und Strategien, um eine zeitgemäße Lehre zu gewährleisten. Für Lehrpersonen und Professor*innen ist es entscheidend, Wege zu finden, wie sie diese zusätzlichen Themen in ihren Lehralltag integrieren können, ohne dabei die fachliche Tiefe zu vernachlässigen. Dieser Workshop unterstützt die Teilnehmenden dabei, bestehende Lehrinhalte in den Kontext der Nachhaltigkeit, Diversität und didaktischer Unterstützung einzuordnen sowie zu reflektieren. Des Weiteren werden praxisnahe Ansätze für die Lehre entwickelt und überlegt, wie eine Integration dieser Themen selbstwirksam funktionieren kann.
Die Teilnehmer*innen…
- kennen relevante didaktische Aspekte diversitätssensibler Lehre sowie Kernelemente einer nachhaltigkeitsorientierten Bildung auf Basis verschiedener Rahmenbedingungen, Kompetenzkonzepte, Ziele sowie Leitlinien und ordnen diese für ihr professionelles Handeln ein.
- entwickeln Strategien und erste Ansätze zur Implementierung, um die eigene Lehre didaktisch nachhaltig und diversitätssensibel sowie gleichzeitig mit fachlicher Tiefe zu gestalten.
- reflektieren die eigene Haltung und Rolle als Lehrende und entwickeln Strategien zur Bewältigung von Herausforderungen im Lehralltag.
Methoden
Diskussion und Input, Selbstreflexion, gemeinsame Arbeit in Gruppen, kollegialer Austausch und Beratung, Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden
Hinweis
Zwischen den zwei Online-Terminen erfolgt die Bearbeitung einer Konzeptskizze im Umfang von ca. 1,5 Stunden zum Abgleich der Lehrinhalte aus didaktischer Sicht zur Nachhaltigkeit und Diversität.
19.06.2026, 09:00 – 13:00 Uhr
12.06.2026 · online
Konsumentenorientiertem Lernverhalten begegnen
Lehren und Studieren, Workshop 26-076-D-Z
Zielgruppe
Professor*innen, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, die in der Lehre tätig sind.
Die Teilnehmer*innen…
- erkennen Ursachen und Auswirkungen einer studentischen Konsumentenhaltung.
- beurteilen Vor- und Nachteile einer Konsumentenhaltung auf den Lehrprozess.
- stellen die Lernenden als Handelnde in den Mittelpunkt des Lehr-/Lern-Prozesses und regen Studierende zur aktiven Mitarbeit in Lehrveranstaltung an.
- integrieren bewährte didaktische Konzeptbausteine, die einer Konsumentenhaltung entgegenwirken, in die Planung und Durchführung der eigenen Lehrveranstaltung.
- orientieren ihre Lehre an den zentralen Wissensstrukturen und Kompetenzen, die die Lernenden aufbauen sollen.
- agieren in der Rolle von Lernbegleitenden und richten ihre Lehre an den Problemen, Fragen und Anliegen der Lernenden aus.
- gestalten ihre Lehre so, dass Lernen nicht „bulimiehaft“ am Ende des Semesters, sondern während der gesamten Veranstaltungsperiode stattfindet.
Inhalte
Gerade in Grundlagenveranstaltungen der ersten Semester wird Studierenden zunächst eine Menge an Grundkenntnissen vermittelt. Dabei verbleiben sie häufig in der Rolle des Konsumenten. Sollen dann im weiteren Verlauf der Veranstaltungen Fallstudien, Ergebnisse oder Aufgaben besprochen und diskutiert werden, verharren Studierende häufig in der Konsumentenrolle und möchten bedient werden. Dadurch, dass Dozierende im Zeitverlauf immer mehr in die Rolle der Alleinunterhalter*innen rutschen, verfestigt sich die Rollenverteilung zunehmend.
In diesem Workshop geht es darum, Ursachen für das Konsumentenverhalten von Studierenden zu identifizieren und Wege zu diskutieren, wie Studierende zu einer aktiven Teilnahme an Lehrveranstaltungen bewegt werden können. Dazu werden Lehrkonzepte, Methoden und Tools vorgestellt und diskutiert, die in Kombination ein Fundament für teilnehmerorientierte Lehre bieten. Dieser Workshop nimmt dabei sowohl Präsenz- als auch Online-Lehrformate in den Blick.
Methoden
Impulsvortrag, Diskussion im Plenum, themenbezogene Kleingruppenarbeit, kollegialer Austausch, Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden, Seminarinhalte erfahren im Kontext des Workshops, praktische Anwendung.
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