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für wissenschaftliche Mitarbeiter.Professorinnen.Neuberufene.Lehrende an Hochschulen.

Workshops

15.09.2026 · Hochschule Ruhr West, Mülheim an der Ruhr

Jenseits einfacher Prompts: Fortgeschrittene Nutzung von KI in der Lehre

Digitale Lehre, Workshop 26-163-P-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Alle in der Lehre eingebundenen hochschulischen Mitarbeiter*innen

 

Die Teilnehmer*innen

setzen verschiedene KI-Tools in ihrer Lehre ein, indem sie

 

  • KI Tools mit eigenen Quellen anpassen (Nutzung von Retrieval Augmented Generation (RAG),
  • KI-Agenten in der Lehre für Dialog und Feedback einrichten,
  • RAG und KI-Agenten durch Studierende für Praxis- und Projektarbeiten entwickeln lassen (z.B. mit Tools wie TypingMind, Voiceflow oder Google Colab),
  • die Vorteile und Nutzungsmöglichkeiten verschiedener Sprachmodelle für verschiedene Anwendungen einschätzen können (z.B. Llama, Claude Artifacts, Google Gemini, Mistral Agents…),
  • lokale KI-Modelle hosten (z.B. mit GPT4All und LM Studio)
    und konkrete Strategien und Pläne zur Integration dieser fortgeschrittenen Techniken in ihren Lehrveranstaltungen entwickeln,

 

um die großen Spielräume, die generative KI in der Lehre bietet, im Sinne einer höheren Lehrqualität bei gleichzeitig reduziertem Zeitaufwand zu nutzen und entgegen der aktuellen Hypes und Ängste handlungsfähig zu bleiben.

 

Inhalt

Dieser praxisorientierte Workshop vermittelt Lehrenden an Hochschulen fortgeschrittene Ansätze zur effektiven Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Lehre. Der

Schwerpunkt liegt auf der Vorstellung praktischer Anwendungsbeispiele und der Unterstützung bei der Umsetzung dieser Technologien in Ihre eigene Lehrpraxis. Sie lernen, wie durch die Einbindung eigener Quellen (RAG), das lokale Hosting von KI-Modellen und den Einsatz von Agentenschwärmen weitere Handlungsspielräume für Präsenzlehre und Praxisarbeiten entstehen.

 

Der Workshop ist durchgehend praktisch und anwendungsorientiert gestaltet. Wir werden einen Großteil der Zeit in verschiedenen Tools arbeiten, Techniken ausprobieren und anwenden. Sie erhalten im Vorfeld ein Skript und detaillierte Hilfestellungen zur Vorbereitung.


Was bedeutet „fortgeschritten“? Sie benötigen keine technischen Vorkenntnisse. Allerdings sollten Sie schon erste Nutzungserfahrungen mit KI Sprachmodellen haben, um vom Kurs optimal profitieren zu können. Für die Dauer des Workshops sollten Sie GPTPlus abonnieren (c.a. 20 EUR, flexibel kündbar), sodass wir gemeinsam einige fortgeschrittene Funktionen ausprobieren können.

 

Methoden

  • Einzel- und Partnerarbeit mit verschiedenen Prompts und Software-Tools
  • Gruppenarbeit
  • Präsentation

 

Hinweise

Computer: Bitte bringen Sie ein internetfähiges Gerät sowie eigene Lehrprojekte mit, an denen Sie während des Workshops arbeiten können.

- GPTPlus Lizenz: Um im Workshop optimal mitarbeiten zu können, sollten Sie für den Monat des Workshops eine Lizenz von ChatGPT Plus erwerben (c.a. 20 EUR, monatlich kündbar).

Optional aber empfohlen - Eigene Aufgaben oder Fragestellungen aus Modulen.

Termin
15.09.2026, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Hochschule Ruhr West, Mülheim an der Ruhr
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Hinweis
Keine fristgerechte Abmeldung mehr möglich!
Infos für Teilnehmer

16.09.2026 · online

Effektives Arbeiten mit KI: Prompt Engineering in Wissenschaft und Lehre

Digitale Lehre, Workshop 26-159-D-Z

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Hochschullehrende aller Statusgruppen

 

Die Teilnehmenden…

  • verstehen, wie sie KI gezielt über Prompts steuern,
  • entwickeln und erproben klare und präzise Prompts in einer geschützten Lernumgebung („Prompt Coach“),
  • optimieren Prompts für didaktische und wissenschaftliche Anwendungen,
  • setzen Prompts praxisnah in eigenen Projekten ein,
  • reflektieren ethische und rechtliche Aspekte des Prompt-Einsatzes,
  • prüfen und bewerten die Qualität sowie Relevanz der KI-Ergebnisse kritisch,
  • tauschen Best Practices mit anderen Teilnehmenden aus und entwickeln gemeinsam neue Ansätze,
  • erkennen Potenziale und Grenzen von Prompt Engineering,
  • übertragen die erworbenen Kompetenzen direkt in ihre Lehr- und Forschungspraxis.

 

Inhalt

Der Workshop dreht sich um Prompt Engineering in einem geschützten Trainingsraum – dem Prompt Coach. Die Teilnehmenden probieren Prompt-Techniken aus, hinterfragen ihre Ergebnisse kritisch und entwickeln eigene Ansätze für Lehre und Wissenschaft. Alles, was im Prompt Coach entsteht, bleibt zunächst vollständig abgeschirmt: Ideen und Übungen werden nicht automatisch von einer KI verarbeitet. Nur die Teilnehmenden selbst entscheiden, ob und wann sie ihre Prompts bewusst in ein generatives KI-System einfügen. So behalten sie stets die Kontrolle und können in einem vertrauensvollen Umfeld experimentieren, reflektieren, kreativ arbeiten und die Qualität ihrer Prompts und Ergebnisse verbessern.

 

In diesem interaktiven Workshop erleben die Teilnehmenden KI als praktischen Assistenten. Mit gezielten und vielseitigen Prompts bereiten sie Inhalte verständlich auf, strukturieren wissenschaftliche Texte und entwickeln neue Konzepte für Lehre und Wissenschaft. Sie erproben verschiedene Prompting-Techniken – beginnend mit Few-Shot Prompting (Beispiele nutzen), über Tree-of-Thought (komplexe Probleme systematisch zerlegen), Socratic Prompting (fragend erarbeiten) und Role Prompting (mit Rollen arbeiten) bis hin zu Self-Refine (kritische Selbstüberarbeitung). Diese und weitere Methoden erproben sie im Workshop und können sie anschließend gezielt in Lehre und Wissenschaft einsetzen. Im gemeinsamen Austausch diskutieren sie Best Practices, bewerten Ergebnisse kritisch und gestalten Inhalte effizient, kreativ sowie im Einklang mit ethischen und rechtlichen Vorgaben.

 

Hinweise

Nach Abschluss des Workshops steht der geschützte Trainingsraum den Teilnehmenden noch für zwei Tage zur Verfügung, damit bei Interesse Zeit für eigene Weiterarbeit gegeben ist. Falls ein darüber hinaus bestehender Beratungsbedarf durch die Referentin besteht, wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle: programm@hdw-nrw.de .

Termin
16.09.2026, 09:00 – 15:30 Uhr
Arbeitseinheiten
8,5 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
online
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Hinweis
Keine fristgerechte Abmeldung mehr möglich!
Infos für Teilnehmer

17.09.2026 · online

NEU Gewaltfreie Kommunikation - eine Einführung

Schlüsselkompetenzen für Lehrende, Workshop 26-117-D-Z

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Hochschullehrende aller Statusgruppen

 

Die Teilnehmer*innen...

  • erhalten einen strukturierten Einstieg in die Grundlagen und die empathische Haltung der „Gewaltfreien Kommunikation” nach Marshall Rosenberg,
  • erkennen den Unterschied zwischen bewertender Sprache (Was macht die andere Person falsch?) und verbindender Sprache (Was ist mir wichtig?),
  • entdecken neue Wege für eine überzeugende Kommunikation auf Augenhöhe - mit dem Ziel einer nachhaltigen Lösung, die alle zufriedenstellt,
  • üben das Gelernte intensiv anhand von Fallbeispielen und eigenen Lebenssituationen.

 

Inhalte

In diesem Grundlagenworkshop entdecken die Teilnehmenden, wie eine klare und wertschätzende Sprache das Miteinander an der Hochschule stärken kann. Mit praktischen Übungen und Beispielen aus dem Lebens- und Lehralltag erfahren die Teilnehmenden, wie sie Missverständnisse vermeiden und Konflikte konstruktiv gestalten können. Der Workshop bietet Raum zum Ausprobieren, Reflektieren und gemeinsamen Lernen. Eine inspirierende Gelegenheit, Kommunikation bewusster und empathischer zu gestalten.

 

Schwerpunkte:

  • Die 4 Schritte der „Gewaltfreien Kommunikation”
  • Beobachtung statt Bewertung
  • Gefühl statt Gedanken
  • Bedürfnis statt Strategie
  • Bitte statt Forderung
  • Die 3 Säulen der „Gewaltfreien Kommunikation”
  • Selbstklärung
  • Aufrichtige Selbstmitteilung
  • Empathie

 

Methoden

Prägnante Theorie-Inputs, Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit, interaktive Erarbeitung der Inhalte, Erfahrungsaustausch, Arbeit mit Beispielen aus dem eigenen Lebensalltag.

 

Hinweis

Zwischen den beiden Terminen dieser Veranstaltung erhalten die Teilnehmenden eine unbetreute Arbeitsaufgabe im Umfang von ca. 45 Minuten.

Termine
17.09.2026, 09:00 – 12:00 Uhr
01.10.2026, 09:00 – 12:00 Uhr
Arbeitseinheiten
9 AE (NICHT anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
online
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Hinweis
Keine fristgerechte Abmeldung mehr möglich!
Infos für Teilnehmer

17.09.2026 · Fachhochschule Dortmund

NEU Brücken bauen zwischen Theorie und Praxis: Erfolgreich Studierendenprojekte mit der LEGO® Serious Play® Methode initiieren und koordinieren

Lehren und Studieren, Workshop 26-216-P-Z

Referenten/innen
Beschreibung

Zielgruppe

Hochschullehrende aller Statusgruppen und aller Fachbereiche, die studentische Projekte konzipieren und initiieren.

 

Die Teilnehmer*innen…

  • verstehen die grundlegenden Prinzipien der LEGO® Serious Play® (LSP) Methode und wenden diese lehrbezogen an.
  • entwickeln strukturiert konkrete Ideen für den Einsatz der Methode im eigenen Projektkontext (z.B. für Kick-Off-Veranstaltungen, Sprint-Planing oder im Review).
  • setzen die Methode gezielt ein, um unterschiedlichen Perspektiven, Erwartungen und Ziele im (Projekt-)Team zu visualisieren und eine gemeinsame Vision zu entwickeln.
  • setzen die Methode gezielt ein, um damit ein gemeinsames Verständnis/ eine Vision zu schaffen oder Erwartungen zu klären.

 

Inhalte

Die LEGO® Serious Play® Methode ist ein moderierter Denk-, Kommunikations- und Problemlösungsprozess in Echtzeit. Der Kernprozess (Frage -> Bauen -> Erzählen -> Reflektieren) sorgt für ein intensives Engagement aller Teilnehmenden. Durch das Bauen von dreidimensionalen Modellen werden komplexe Zusammenhänge greifbar, neue Perspektiven ermöglicht und eine offene, konstruktive Kommunikationskultur gefördert. Die Methode nutzt die Hand-Gehirn-Verbindung, um intuitives Wissen freizulegen und ein tiefes, gemeinsames Verständnis zu schaffen.

 

Was erwartet Sie?

Projekte sind in vielen Studiengängen ein zentraler Baustein der Lehre. Diese Projekte bieten allen Beteiligten große Vorteile, erzeugen jedoch auch eine hohe Komplexität und bergen Risiken:

  • Akteursgruppen (Lehrende, Studierende ggf. Praxispartner) treffen mit unterschiedlichen Zielen, Erwartungen und Fachsprachen aufeinander.
  • Unausgesprochene Annahmen führen oft zu Missverständnissen in Bezug auf den Projektablauf, die Rollenverteilung, die Prozesse und die Verwertbarkeit der Ergebnisse.
  • Studierenden fällt der Wechsel von der klassischen Lehre zum kreativen und selbstverantwortlichen Arbeiten häufig schwer.
  • Lehrende befinden sich in der anspruchsvollen Rolle des Vermittlers, Mentors und Projektmanagers, der diese verschiedenen Welten erfolgreich zusammenführen muss.

Dieser Workshop setzt genau hier an und bietet eine Methode, um diese komplexen Dynamiken sichtbar, kommunizierbar und gestaltbar zu machen.

 

Methoden

Im Workshop durchlaufen die Lernenden selbst alle Phasen des LSP-Prozesses und reflektieren, wie sie die Methode LEGO® SERIOUS PLAY® in ihrer eigenen Hochschullehre einsetzen können und entwickeln eigene Anwendungsszenarien.

  • Einführung in die LEGO® Serious Play® Methode.
  • Analyse des Projekt-Ökosystems: Modellierung der Perspektiven, Ziele und Erwartungen zentralen Akteure sowie der Aufbau gemeinsamer Ideen und Lösungsansätze im Projektkontext
  • Prototyping, Strategie- & Zielentwicklung: Analyse von Nutzerbedürfnissen, Entwicklung erster Lösungsansätze, Klärung von Rollenerwartungen und Entwicklung von Lösungsstrategien zur Projektkonzeption.
  • Transfer in die eigene Praxis: Ableitung konkreter Handlungsschritte für die Planung und Durchführung zukünftiger Kooperationsprojekte.

 

Hinweis

Bitte bringen Sie ein eigenes studentisches Projekt mit, das Sie in nächster Zeit durchführen möchten. 

Termin
17.09.2026, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Fachhochschule Dortmund
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Hinweis
Keine fristgerechte Abmeldung mehr möglich!
Infos für Teilnehmer

18.09.2026 · Hochschule Düsseldorf

NEU Mehr Studierende – mehr Lernen? Strategien für aktive Lernprozesse in größeren Gruppen

Lehren und Studieren, Workshop 26-240-P-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Hochschullehrende aller Statusgruppen

 

Inhalte

Viele Lehrende erleben derzeit, dass ihre Gruppen größer werden. Gleichzeitig bleibt der Anspruch bestehen, Studierende aktiv einzubeziehen, nachhaltige Lernprozesse zu fördern und gute Lernergebnisse zu erzielen. Daraus entstehen neue Herausforderungen für die Gestaltung von Lehrveranstaltungen.

 

Im Workshop arbeiten die Teilnehmenden an einer eigenen Lehrveranstaltung und entwickeln Ideen für deren Weiterentwicklung. Ausgangspunkte sind die konkreten Rahmenbedingungen und Fragestellungen der Teilnehmenden. Gemeinsam wird erkundet, wie Lernprozesse auch in größeren Gruppen wirksam gestaltet werden können und welche Rolle dabei beispielsweise Peer Learning, kollaborative Lernformen, Flipped-Classroom-Konzepte, digitale Unterstützung oder Tutorien spielen können. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Frage, wie transparente Kriterien und Rubrics aktive Lernprozesse unterstützen, Peer Feedback ermöglichen und die Verbindung zwischen Lehre, Lernen und Prüfung stärken können.

 

Ziel des Workshops ist nicht die perfekte Lösung, sondern ein individueller nächster Schritt, der zum eigenen Fach, zur eigenen Lehrveranstaltung und zu den vorhandenen Rahmenbedingungen passt.

 

Methoden

Die Arbeit erfolgt in kurzen Impulsen, anhand von Praxisbeispielen sowie in kollegialen Arbeits- und Austauschphasen. Die Teilnehmenden analysieren ihre eigenen Lehrveranstaltungen, entwickeln Lösungsansätze für konkrete Herausforderungen und übertragen geeignete Ideen auf ihre eigenen Rahmenbedingungen. Im Mittelpunkt stehen die gemeinsame Reflexion, die kollegiale Beratung und die Entwicklung konkreter Umsetzungsschritte für die eigene Lehrpraxis.

Termin
18.09.2026, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Hochschule Düsseldorf
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Hinweis
Keine fristgerechte Abmeldung mehr möglich!
Infos für Teilnehmer
Workshops

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