Wir bieten WorkshopsZertifikateCoachingArbeitskreiseWeiterbildung
für Lehrbeauftragte.Dekane.wissenschaftliche Mitarbeiterinnen.Lehrende an Hochschulen.
Workshops
11.03.2026 · online
Wie ändert KI meine Lehrendenrolle?
Lehren und Studieren, Workshop 26-093-D-Z
Zielgruppe
Der Workshop richtet sich an Hochschullehrende aller Statusgruppen, die die eigene Rolle als Lehrperson in Zeiten der digitalen Transformation selbstkritisch reflektieren und gestalten möchten.
Die Teilnehmer*innen werden in die Lage versetzt…
- ein vertieftes Verständnis für die eigene Lehrendenrolle zu entwickeln,
- die Chancen und Möglichkeiten generativer KI-System vor dem Hintergrund der eigenen Lehre zu reflektieren,
- die eigene Lehrhaltung zu reflektieren und anzupassen, um Studierende auf eine KI-geprägte berufliche Zukunft vorzubereiten,
- Fähigkeiten und Techniken zu erlernen, um eine effektive coachende Rolle in der Lehre zu übernehmen.
Inhalt
Der Workshop befasst sich inhaltlich mit der veränderten Rolle der Lehrenden – vom/von Vorleser*in zum Coach/Begleiter*in: Angesichts komplexer gesellschaftlicher Herausforderungen, der digitalen Transformation sowie der Verfügbarkeit mächtiger und wirkungsvoller generativer KI-Werkzeuge steht die Hochschulbildung vor gravierenden Änderungen. Dieser Wandel erfordert neue Lehr- und Lernformen, geht weg von reproduzierenden Formaten hin zu Reflexion und Eigenständigkeit und erfordert ein Höchstmaß an aktivierenden Methoden und einer sich veränderten Lehrendenrolle vom reinen Wissensvermittler*in hin zum Lernbeleiter*in.
Ziel unseres Workshops ist es, Sie in den Austausch zu bringen und dabei zu unterstützen, Sie für Veränderung Ihrer Rolle als Lehrende/r zu sensibilisieren und zu stärken. In den 2 x 3 Zeitstunden schauen wir uns genau an, welche Vorteile die coachende Haltung/ Rolle bietet und welchen Herausforderungen Sie sich stellen wollen. Wir entwickeln gezielt Methoden und schauen, wie Sie Ihre Studierenden in einer KI-geprägten Lernumgebung unterstützen und aktivieren können. Sie bekommen während des gesamten Workshops die Möglichkeit, in lockerer Atmosphäre in einen kollegialen Erfahrungsaustausch zu gehen. Dieser Workshop bietet Ihnen die Gelegenheit, eigene Fragestellungen und Impulse mit einzubringen und in der gemeinsamen Diskussion von den Erfahrungen anderer zu profitieren. Der Workshop findet online via Zoom statt. Zum Workshop gehört neben den 2x3 Zeitstunden noch eine 1-stündige Selbstlern-Phase.
Methoden
Impulsvortrag, themenbezogene Arbeit in Kleingruppen, kollegialer Austausch, Plenumsdiskussion
Hinweise
Anschließendes individuelles Coaching auf Anfrage möglich. Bei Interesse nehmen Sie bitte mit der Geschäftsstelle des Netzwerks hdw nrw Kontakt auf: programm@hdw-nrw.de .
18.03.2026, 09:00 – 12:00 Uhr
11.03.2026 · online
Effektives Arbeiten mit KI: Prompt Engineering in Wissenschaft und Lehre
Digitale Lehre, Workshop 26-146-D-Z
Zielgruppe
Hochschullehrende aller Statusgruppen
Die Teilnehmenden…
- verstehen, wie sie KI gezielt über Prompts steuern,
- entwickeln und erproben klare und präzise Prompts in einer geschützten Lernumgebung („Prompt Coach“),
- optimieren Prompts für didaktische und wissenschaftliche Anwendungen,
- setzen Prompts praxisnah in eigenen Projekten ein,
- reflektieren ethische und rechtliche Aspekte des Prompt-Einsatzes,
- prüfen und bewerten die Qualität sowie Relevanz der KI-Ergebnisse kritisch,
- tauschen Best Practices mit anderen Teilnehmenden aus und entwickeln gemeinsam neue Ansätze,
- erkennen Potenziale und Grenzen von Prompt Engineering,
- übertragen die erworbenen Kompetenzen direkt in ihre Lehr- und Forschungspraxis.
Inhalt
Der Workshop dreht sich um Prompt Engineering in einem geschützten Trainingsraum – dem Prompt Coach. Die Teilnehmenden probieren Prompt-Techniken aus, hinterfragen ihre Ergebnisse kritisch und entwickeln eigene Ansätze für Lehre und Wissenschaft. Alles, was im Prompt Coach entsteht, bleibt zunächst vollständig abgeschirmt: Ideen und Übungen werden nicht automatisch von einer KI verarbeitet. Nur die Teilnehmenden selbst entscheiden, ob und wann sie ihre Prompts bewusst in ein generatives KI-System einfügen. So behalten sie stets die Kontrolle und können in einem vertrauensvollen Umfeld experimentieren, reflektieren, kreativ arbeiten und die Qualität ihrer Prompts und Ergebnisse verbessern.
In diesem interaktiven Workshop erleben die Teilnehmenden KI als praktischen Assistenten. Mit gezielten und vielseitigen Prompts bereiten sie Inhalte verständlich auf, strukturieren wissenschaftliche Texte und entwickeln neue Konzepte für Lehre und Wissenschaft. Sie erproben verschiedene Prompting-Techniken – beginnend mit Few-Shot Prompting (Beispiele nutzen), über Tree-of-Thought (komplexe Probleme systematisch zerlegen), Socratic Prompting (fragend erarbeiten) und Role Prompting (mit Rollen arbeiten) bis hin zu Self-Refine (kritische Selbstüberarbeitung). Diese und weitere Methoden erproben sie im Workshop und können sie anschließend gezielt in Lehre und Wissenschaft einsetzen. Im gemeinsamen Austausch diskutieren sie Best Practices, bewerten Ergebnisse kritisch und gestalten Inhalte effizient, kreativ sowie im Einklang mit ethischen und rechtlichen Vorgaben.
Hinweise
Nach Abschluss des Workshops steht der geschützte Trainingsraum den Teilnehmenden noch für zwei Tage zur Verfügung, damit bei Interesse Zeit für eigene Weiterarbeit gegeben ist. Falls ein darüber hinaus bestehender Beratungsbedarf durch die Referentin besteht, wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle: programm@hdw-nrw.de .
12.03.2026 · online
Aufbauworkshop zu ChatGPT: Tweak your prompt!
Lehren und Studieren, Workshop 26-126-D-Z
Zielgruppe
Alle in die Lehre eingebundenen hochschulischen Mitarbeiter*innen, die idealerweise den Grundkurs "ChatGPT in der Hochschullehre" absolviert haben.
Die Teilnehmer*innen
- erweitern ihre Kompetenz in der Prompt-Erstellung für eine präzisere und effektivere Nutzung von ChatGPT.
- evaluieren die Effektivität von verschiedenen Prompts durch praktische Übungen.
- erarbeiten und reflektieren fortgeschrittene Strategien zur Integration von ChatGPT in die Hochschullehre.
Inhalt
Dieser Aufbaukurs fokussiert auf die Optimierung und Anpassung von Prompts, um die Leistungsfähigkeit von ChatGPT in der Hochschullehre voll auszuschöpfen. Neben dem Feintuning von Prompts wird auf fortgeschrittene Anwendungsgebiete und die kritische Beurteilung der Ergebnisse eingegangen.
Workshop-Schwerpunkte:
- Vertiefung in die Formulierung von Prompts
- Fortgeschrittene Anwendungsbeispiele
- Frage- und Diskussionsrunde
Methoden
- Input der Referent*innen: Erweiterte Konzepte und Strategien zur Nutzung von ChatGPT in der Hochschullehre.
- Gruppenarbeiten: Vertiefende praktische Übungen zur Formulierung von Prompts und Anwendungsfeldern.
- Plenumsdiskussion: Reflexion über die Qualität der generierten Inhalte und die möglichen Einsatzgebiete.
Hinweis
- Ein Account bei ChatGPT ist Voraussetzung für die Teilnahme.
- Die Teilnehmer*innen sollten bereits konkrete Anwendungsbeispiele oder Fragen mitbringen, die im Workshop diskutiert werden können.
- Die Teilnehmer*innen sollten idealerweise den Grundkurs "ChatGPT in der Hochschullehre" absolviert haben.
16.03.2026 · online
Sketchnotes für Fachbegriffe und Forschung zeichnen
Lehren und Studieren, Workshop 26-063-D-Z
In den Kurzworkshops (Shorts) der Weiterbildungsreihe Didaktisches Visualisieren mit Sketchnotes & Kognitiven Landkarten werden einzelne Aspekte des didaktischen handschriftlichen Visualisierens mit Sketchnotes (visuelle Notizen und Bilder) und Kognitiven Landkarten (visualisierte Wissensstrukturen) für den Einsatz in der Lehre trainiert:
- Die Termine können einzeln gebucht werden, bauen also nicht aufeinander auf!
- Teilnehmende, die sich bisher noch nicht mit dem handschriftlichen Visualisieren beschäftigt haben, wird empfohlen am 1. Termin (Basistraining handschriftliches Visualisieren) teilzunehmen.
- Für Teilnehmende, die bereits an einem Visualisierungsworkshop teilgenommen haben, bieten sich die Shorts als Wiederholung und Vertiefung an.
- Der Workshop findet zweistündig via Zoom statt. Es schließt sich eine einstündige Transferphase an, diese ist zeitlich flexibel. Die Teilnehmenden erhalten Feedback dazu.
- Die Teilnehmenden erhalten eine Teilnahmebescheinigung, wenn die Transferphase abgeschlossen wurde.
Bitte beachten Sie: An den Terminen werden keine Grundlagen vermittelt. Der Fokus liegt auf dem jeweiligen Aspekt des didaktischen Visualisierens (Sketchnote, Kognitive Landkarten, visuelle Beratungsprozesse, Moderationsprozesse visuell...). Die Shorts bieten die Gelegenheit zu üben, sowie an eigenen Visualisierungsprojekten zu arbeiten und dazu Feedback zu erhalten.
Inhalt:
In diesem Short geht es um das Zeichnenlernen und Entwickeln von Sketchnotes für die eigene Bildbibliothek mit einfachen Mitteln. Begriffe und Themen aus der Lehre oder Forschung in visuelle Notizen und Bilder zu übersetzen, dient zur Veranschaulichung und fördert das Verstehen. Vorkenntnisse sind keine nötig.
Die Teilnehmenden…
-
entwickeln bzw. zeichnen Sketchnotes zu eigenen Fachbegriffen.
Überblick aller Termine dieser Reihe:
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Termin |
Zeit |
Themen |
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26.01.2026 |
9-11 Uhr +1h asynch |
Basistraining handschriftliches Visualisieren – Handschrift, Grundformen, Textcontainer, Vorlagen & Co. |
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23.02.2026 |
9-11 Uhr +1h asynch |
Handschrifttraining (analog & digital) intensiv – lesbar schreiben geht! |
| 16.03.2026 |
9-11 Uhr +1h asynch |
Sketchnotes für Fachbegriffe und Forschung zeichnen |
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27.04.2026 |
9-11 Uhr +1h asynch |
Kognitive Landkarten I: Analogie-Graffiti, Scrabble & Co. – Einstiege gestalten und Einführung ins Thema geben |
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01.06.2026 |
9-11 Uhr + 1h asynch |
Kognitive Landkarten II: Advance Organizer, Mindmap & Co. – Überblick geben und Zusammenhänge darstellen |
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06.07.2026 |
9-11 Uhr +1h asynch |
Kognitive Landkarten III: Landkarten, Metaphern & Co – mit Bildern und Metaphern Lehrinhalte kreativ darstellen |
17.03.2026 · Hochschule Niederrhein, Krefeld
Gruppenarbeiten und Prüfungen mit KI und trotz KI
Lehren und Studieren, Workshop 26-119-P-Z
Zielgruppe
Hochschullehrende aller Statusgruppen
Die Teilnehmenden…
- prüfen ihre aktuellen Gruppen- und Prüfungsaufgaben auf „KI-Resistenz“ und redesignen sie zu einsatzfähigen Prototypen.
- nutzen generative KI-Tools (z. B. ChatGPT, Voice Mode, NotebookLM) für Szenarien und Feedback, arbeiten mit Vorlagen und TBL-Bausteinen (iRAT/tRAT, 4S-Tasks, Peer-Evaluation) und entwickeln Bewertungsraster, die Produkt- und Prozessqualität trennen.
- machen Autorschaft und individuelle Beiträge transparent und fördern eine aktivierende, verantwortungsvolle Leistungserbringung der Studierenden —mit dem Ziel, sofort übertragbare Prüfungs- und Gruppenarbeitsformate im eigenen Modul umzusetzen.
Inhalt
Generative künstliche Intelligenz (KI) verändert Gruppenarbeiten und Prüfungen: Eigen- und Fremdleistung verschwimmen, klassische Hausaufgaben verlieren an Aussagekraft. In diesem Workshop besprechen und entwickeln wir kompakte, praxistaugliche Designs entlang des Vier-Säulen-Ansatzes (Mündlichkeit, Prozessorientierung, Kontext/Empirie, Kollaboration) und prüfen aktuelle Aufgaben auf „KI-Resistenz“.
KI eröffnet produktive Möglichkeiten, zugleich delegieren Studierende zunehmend zentrale Denk- und Schreibschritte an Sprachmodelle. Wenn klassische Hausarbeiten, Gruppenprojekte und Abschlussarbeiten unverändert bleiben, verlieren sie an Aussagekraft, weil generische KI-Texte leicht erzeugt und eingereicht werden können. Die Nutzung ist bereits weit verbreitet und stellt den Sinn traditioneller Aufgaben akut in Frage.
In diesem Workshop prüfen wir durch angewandte Arbeit mit KI-Tools aktuelle Aufgaben auf „KI-Resistenz“. Für Gruppenarbeiten besprechen wir, wie sich KI-Tools mit dem gut erforschten Ansatz des „Team Based Learnings“ (TBL) verbinden lassen, als modernes Konzept, Einzel- und Gruppenaufgaben zu verbinden. Wir testen in diesem Zusammenhang Best-Practices für KI-resistente Prüfungen aus anderen Hochschulen. Im letzten Teil des Workshops bleibt Zeit, KI-gestützt und basierend auf erprobten Vorlagen für die eigene Lehre einen Prototypen für ein Prüfungskonzept (Gruppenarbeit, Bewertungsmatrix, Peer-Review usw.) zu entwickeln.
Methoden
- Impulsvorträge zu KI-Tools und didaktischen Grundlagen
- Hands-on-Sessions: Praktisches Ausprobieren von ChatGPT & Co. in Kleingruppen.
- Gruppenaufgaben: Entwicklung konkreter Gruppen- und Prüfungsaufgaben, z.B. nach dem Schema des Team Based Learning, gefolgt von Testphasen und Feedbackrunden.
- Gemeinsame Reflexion: Diskussionsrunden zu Herausforderungen und Chancen des KI-Einsatzes in der Lehre.
Hinweise
Bitte bringen Sie einen Laptop mit, um an den interaktiven Übungsteilen teilnehmen zu können.
Es werden Konzepte und Tools vorgestellt und gleich ausprobiert. Bringen Sie dafür bitte am besten auch eigene arbeitsbezogene Fragestellungen und ein eigenes Lehrprojekt/Modul mit, an dem Sie arbeiten können.
News
Für Kurzentschlossene: Kostenfreie Teilnahme an Wikipedia Writing Retreat in Hildesheim (11-13.05.)
Das hochschuldidaktische Netzwerk BayZiel bietet im Rahmen des geförderten Projektes ... Mehr ›Ideen einbringen
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