20.05.2022 · Digital / Online

Erstellung digitaler mathematischer Aufgaben mit Stack

Digitale Lehre, Workshop 22-017-D-Z

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Dieser Workshop wendet sich an alle, die in Ihre Lehre digitale mathematische Aufgaben einbinden möchten und bisher noch keine bzw. kaum Erfahrungen bei der Erstellung digitaler Aufgaben mit dem Tool „Stack“ gemacht haben. 

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Nach der Teilnahme an diesem Workshop können die Teilnehmenden digitale Tests anlegen und einfache mathematische Aufgaben mit Stack erstellen. Dies beinhaltet:

  • Rechnung in Maxima programmieren
  • Aufgabentext erstellen
  • Antwortfeld konfigurieren
  • Berechnung der Musterlösung programmieren
  • geeignete Antwortüberprüfung nutzen
  • Feedback für falsche, richtige bzw. teilweise richtige Antworten hinterlegen
  • Bewertung bei falschen, richtigen bzw. teilweise richtigen Antworten erstellen

 

Inhalt

Die hohen Abbrecherquoten in den MINT- und insbesondere in den Ingenieur-Studiengängen, welche den Fachkräftemangel im Bereich der Ingenieursberufe verstärken, stehen im Zusammenhang mit den großen Schwierigkeiten im Fach Mathematik.
 

Mit digitalen Aufgaben kann der Lernprozess der Studierenden zeiteffizienter und zielgerichteter unterstützt werden. Für alle Arten von Rechenaufgaben in den mathematischen, technischen und physikalischen Fächern eignet sich das Tool „Stack“ zur Erstellung von digitalen Aufgaben, die sowohl den mathematischen als auch den didaktischen Ansprüchen der Module entsprechen.

 

Mit Stack ist die Erstellung komplexer Rechenaufgaben möglich, bei denen die Student:innen über einen konfigurierbaren Rückmeldebaum nicht nur richtig oder falsch als Antwort, sondern auch ein individuelles Feedback zu gemachten Fehlern erhalten. Wird ein Teilschritt falsch gelöst, kann ein Tipp zur Verbesserung gegeben werden oder, falls mit einem fehlerhaften Zwischenschritt folgerichtig weiter gerechnet wird, können dafür Teilpunkte gegeben werden. Es ist also möglich, eine sehr feinteilige Bepunktung der Aufgaben zu konfigurieren, die dann sofort nach Testende für die Dozierenden zur Verfügung steht und je nach didaktischem Konzept auch den Studierenden zur Einsicht sofort oder später freigegeben werden kann.

 

Außerdem können die Aufgaben parametrisiert und die Variablen randomisiert werden, so dass jede:r Student:in eine Aufgabe mit unterschiedlichen Werten erhält. Hierdurch wird erreicht, dass beim Lösen der Aufgaben in Gruppenarbeit, trotzdem jede:r aus der Gruppe die Rechnung einmal selbstständig ausführen muss. Das Abschreiben von Lösungen ohne dabei mitzudenken wird somit unterbunden. Durch den semesterbegleitenden Einsatz dieser Aufgaben werden die Studierenden motiviert, kontinuierlich mitzuarbeiten und erhalten fortlaufend ein unmittelbares individuelles Feedback über ihren aktuellen Leistungsstand.

 

Methoden

Nach einer von der Referentin präsentierten Übersicht zunächst des gesamten Tools Stack und später der einzelnen Teilabschnitte, wird jeweils gemeinsam eine Aufgabe erstellt, die die Funktionsweise des vorgestellten Inhalts verdeutlicht. In Einzelarbeit erstellen die Teilnehmer des Workshops dieselben Aufgaben, so dass nach deren Fertigstellung über die verschiedenen Umsetzungsmöglichkeiten und gemachte Fehler in der gesamten Gruppe diskutiert wird. In der letzten Phase des Workshops haben die Teilnehmer dann die Möglichkeit, eine selbstgewählte Aufgabe mit Unterstützung der Referentin zu erstellen und im Anschluss diese der Gruppe vorzustellen.

 

Hinweis

Da der Workshop online stattfindet, empfiehlt es sich den eigenen Arbeitsplatz mit einem großen, besser noch mit zwei Monitoren auszustatten, damit einerseits der per Videokonferenz geteilt Bildschirm gut gesehen werden kann, parallel dazu aber an der eigenen Aufgabe gearbeitet werden kann. Idealerweise haben alle Dozierende Zugang zu dem LMS Ihrer Hochschule, die bereits das Open-Source-Plug-In „Stack“ mit „Maxima“ implementiert hat.

Termin
20.05.2022, 08:30 – 16:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8,5 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Hinweis
Keine fristgerechte Abmeldung mehr möglich!
Infos für Teilnehmer

20.05.2022 · Digital / Online

Alternative Prüfungsformate (für erfahrene Lehrende) – Prüfungen kompetenzorientiert gestalten: Analog und digital, mit und ohne Aufsicht

Prüfen und Bewerten, Workshop 22-002-D-Z

Referenten
Beschreibung

Alternative Prüfungsformate (für erfahrene Lehrende) – Prüfungen kompetenzorientiert gestalten: analog und digital; mit und ohne Aufsicht

 

Zielgruppe

Lehrende aller Statusgruppen

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • haben nach dem Workshop kompetenzorientierte Prüfungsziele für ihre eigenen Lehrveranstaltungen weiterentwickelt,
  • haben Ideen entwickelt wie sie diese kompetenzorientierten Prüfungsziele im Rahmen von digitalen Prüfungen prüfen können,
  • haben ein schlüssiges Constructive Alignment entwickelt und ihr kompetenzorientiertes Lern-/Lehrkonzept weiterentwickelt

 

Inhalt

Prüfungen lassen sich folgendermaßen unterscheiden:

 

  1. Schriftliche Prüfungen, die digital und ortsunabhängig abgelegt werden können und bei denen keine Aufsicht nötig ist.
    Dazu gehören u.a. Open Book Klausuren, Take Home Exams, Hausarbeiten, Essay, Abstract, Projektskizze, Schriftlicher Projektbericht, Protokolle, Exzerpte, Datenanalyse, Wikieintrag, Blogeintrag, Diskussionsbeitrag, Exkursionsbericht, Fallstudie, Praktikumsbericht, Lerntagebuch, Portfolio, Multimediale Produktion, Podcast, Produktentwicklung, PeerReview
  2. Mündliche Prüfungen, die digital und ortsunabhängig abgelegt werden können und bei denen keine Aufsicht nötig ist.
    Dazu gehören alle mündliche Prüfungen, die kompetenzorientiert gestaltet sind.
  3. Prüfungen, die digital und ortsabhängig abgelegt werden können, da eine Aufsicht nötig ist.
    Dazu gehören digitale Klausuren (closed book Klausuren) mit oder ohne multiple Choice. Dazu gehören auch E Prüfungen, da sie auf speziell eingerichteten Rechnern vor Ort durchgeführt werden müssen.
  4. Prüfungen, die analog und ortsabhängig abgelegt werden können, da eine Aufsicht nötig ist.
    Dazu gehören analoge Klausuren, Experimente, Demonstrationen, OSCE Prüfungen, Simulationen, Szenarien, mündliche Prüfungen

Im ersten Schritt des Workshops geht es um die Formulierung von kompetenzorientierten Prüfungszielen: Was sollen Studierende in den Prüfungen in meiner Lehrveranstaltung

  • an Wissen,
  • an methodischen Fähigkeiten,
  • an kommunikativen Kompetenzen und an
  • Selbstreflexion zeigen.

Diese vier Kompetenzbereiche orientieren sich an den Vorgaben des Studienakkreditierungsstaatsvertrages und am Hochschulqualifikationsrahmen (HQR).

Wir wissen “assessment drives learning”, die „Prüfung bestimmt das Lernen“, daher erfordern kompetenzorientierte Prüfungen auch kompetenzorientiertes Lehren. Dies stellt Lehrende vor große Herausforderungen, die wir in diesem Workshop gemeinsam bearbeiten werden.

Die Umsetzung kompetenzorientierter Prüfungsziele in die dazu passenden Prüfungsformate bildet den zweiten Schritt des Workshops. Wir werden gemeinsam unterschiedliche Formen formativer und summativer Prüfungen entwickeln und diskutieren, damit die Teilnehmenden ein Repertoire zur Verfügung haben.

Die Referenten ergänzen sich in diesem Workshop nicht nur fachlich sondern auch durch ihre unterschiedliches Alter und ihre unterschiedliche berufliche Sozialisation. Von ihren verschiedenen Perspektiven profitieren die Teilnehmer im Reflexionsprozess des Workshops. Jochen Spielmann, Geisteswissenschaftler, gilt als alter Hase der Didaktik der neue Ideen in die Lehrlandschaft pflanzt. Tobias Falke, Designer und Ingenieur, arbeitet seit vielen Jahren mit nonlineraren und agilen Konzepten und bringt damit frischen Wind in die Lehre. 

 

Methoden

Klärung von Fragestellungen und Anliegen der Teilnehmenden, Impulse, Diskussion im Plenum, themenbezogene Kleingruppenarbeit, kollegialer Austausch, Arbeit an der eigenen Lehrveranstaltung, Beratung durch die Referenten.

Termin
20.05.2022, 09:30 – 13:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Hinweis
Keine fristgerechte Abmeldung mehr möglich!
Infos für Teilnehmer

31.05.2022 · Digital / Online

Test- und Prüfungsdidaktik

Prüfen und Bewerten, Workshop 22-001-D-Z

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Der Workshop eignet sich für alle Hochschullehrenden die sich intensiver mit Ihren Prüfungen auseinandersetzen möchten.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • können Sie das Konzept des Constructive Alignment auf Ihre Lernsituation übertragen.
  • können Sie Ihre Prüfungsfragen auf den Stufen einer Lernziel-Taxonomie einordnen.
  • vermeiden Sie "handwerkliche" Fehler in Prüfungsfragen.
  • kennen Sie Gestaltungsmöglichkeiten für Prüfungsfragen, die sich sowohl für Präsenz- als auch für Online-Klausuren mit erlaubten Hilfemittel (Open-Book-Klausuren) eignen.

 

Inhalt

Die aktuellen Pandemie-Situation hat neben den Lehrformaten auch die Prüfungsszenarien geändert. Auch Prüfungen werden nun teilweise nicht in Präsenz an der Hochschule geschrieben. Dies erfordert eine andere Prüfungsgestaltung, damit die Fragen nicht zu leicht "gegoogelt" werden können und damit an den eigentlichen Lernzielen vorbeigehen. Faktenfragen sind unter diesen Prüfungsbedingungen also wenig geeignet. Gleichzeitig müssen auch Open-Book-Klausuren den Studierenden eine faire Prüfungsmöglichkeit bieten.

Dieser Workshop wird sich daher zunächst der Formulierung von Prüfungsfragen auf verschiedenen Niveaustufen und der Frage, wie diese im Zusammenspiel mit der Lehrveranstaltung gedacht werden können, widmen. Anschließend beleuchten wir "handwerkliche" Fehler in Prüfungsfragen und wie diese entstehen. Final werden Möglichkeiten von Fernprüfungen und Open-Book-Klausuren diskutiert.

 

Methoden

Input, Einzel- und Gruppenarbeit sowie Plenumdiskussionen und -reflexionen

Termin
31.05.2022, 15:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
2,5 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Hinweis
Keine fristgerechte Abmeldung mehr möglich!
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Juni

01.06.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Vorlesungsdramaturgie: In der Vorlesung begeistern!

Lehren und Studieren, Workshop 22-005-P-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Eigenverantwortlich Lehrende mit Vorlesungserfahrung.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • lernen Mimik und Gestik bewusst einzusetzen
  • lernen Auftreten – Wirken – Raumgreifen – Überzeugen zu nutzen
  • lernen Geschichten aufzubauen und zu erzählen
  • lernen Haltung und Attitüde – Empathie und Abstand einzusetzen
  • lernen Humor fair und gekonnt einzusetzen

 

Inhalte

Auftreten – Vortragen– Wirken - Begeistern

Was macht einen begeisternden Vorlesungsvortrag aus? Wir begeben uns auf die Suche nach der ausstrahlenden Persönlichkeit, nach der packenden Diktion, der fesselnden Geschichte und dem raumgreifenden Auftreten, das man gezielt einsetzen kann, um Studierende in Vorlesungen mit der eigenen Begeisterung für das Fach anzustecken. Dabei werden Methoden und Verfahren aus Improvisationstheater, Schreibwerkstatt und Führungskräftetraining angewendet.

Im diesem Workshop werden die Grundlagen für ein bewusstes Einsetzen der eigenen Persönlichkeit als Kristallisationspunkt begeisternder Vortragskunst gelegt. Erste Erfahrungen mit narrativen Kunstgriffen und Strukturen werden erarbeitet und angewendet.

 

Methoden

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erarbeiten Vorlesungssequenzen, die im kollegialen Miteinander verfeinert werden können.

 

Hinweis

Stimmbildung und Rhetoriktraining sind nicht Bestandteil dieses Workshops.

Termin
01.06.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Hinweis
Keine fristgerechte Abmeldung mehr möglich!
Infos für Teilnehmer

03.06.2022 · Digital / Online

E-Klausuren kompetenzorientiert gestalten

Prüfen und Bewerten, Workshop 22-008-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Lehre tätig sind.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • formulieren Prüfungsaufgaben in Form von sogenannten E-Fragen
  • wählen aus einem Pool an möglichen Frageformaten das zu einer Problemstellung passende Format aus
  • beurteilen die Möglichkeiten und Grenzen des kompetenzorientierten Prüfens in Form von E-Klausuren
  • setzen E-Klausuren in der eigenen Prüfungsgestaltung ein

 

Inhalt

Prüfungen im sogenannten Multiple-Choice-Format versprechen eine maximale Prüfungsökonomie. Durch den Einsatz digitaler Werkzeuge lassen sich aus einem einmal erstellten Fragenpool Klausuren automatisch generieren, korrigieren und bewerten. Diese Möglichkeiten erscheinen sehr vielversprechend. Hochschul- und Fachbereichsleitungen und auch viele Lehrende versprechen sich eine deutliche Reduktion der Prüfungsbelastung bei großen Gruppen.

Aber wie ist eine solche Form des „automatischen“ Prüfens vor dem Hintergrund der Prüfungsdidaktik und der erwünschten Kompetenzorientierung zu bewerten? Mit dieser Fragestellung setzt sich dieser Workshop auseinander. Klassische Multiple-Choice-Aufgaben stellen dabei nur eine Form der Formulierung von E-Fragen dar. E-Klausuren bieten darüber hinaus noch viele andere Fragentypen an. Die eigentliche Herausforderung ist dabei den passenden Fragentyp für einen Prüfungsgegenstand zu identifizieren und eine angemessene Fragestellung zu formulieren. Ziel ist es unter anderem, dass die Teilnehmenden des Workshops am Ende Gestaltungsmöglichkeiten von E-Klausuren kennen und deren Einsatz auf die eigenen Tätigkeiten als prüfende Person beurteilen können.

 

Methoden

Impulsvortrag, Diskussion im Plenum, kollegialer Austausch, Transfer von Workshop-Inhalten auf konkrete Prüfungssituationen der Teilnehmenden, Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden, Seminarinhalte erfahren im Kontext des Workshops praktische Anwendung.

Termin
03.06.2022, 10:00 – 15:00 Uhr
Arbeitseinheiten
6,5 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
20.05.2022
Infos für Teilnehmer

09.06.2022 · Digital / Online

Open Book Prüfungen planen und durchführen

Prüfen und Bewerten, Workshop 22-009-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Dieser Workshop wendet sich an alle, die als Prüfer (Professorinnen, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) an einer Hochschule tätig sind.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • kennen Sie die Merkmale und Eigenschaften von Open Book-Prüfungen.
  • können Sie beurteilen, was in diesen Prüfungen erlaubt ist und was nicht.
  • sind Sie in der Lage, Studierende zielgerichtet auf dieses Prüfungsformat vorzubereiten.
  • wissen Sie, was bei der Erstellung zu beachten ist und können passgenaue Aufgabenstellungen formulieren.
  • können Sie die Besonderheiten, die es bei Bewertung zu berücksichtigen gilt, umsetzen.
  • sind Sie in der Lage, eine Open Book-Prüfung als Distanz-Prüfung ohne Aufsicht durchzuführen.

 

Inhalt

An vielen Hochschule enden digitale Semester, in denen Lehre online auf Distanz stattgefunden hat, mit Open Book-Prüfungen. Das besondere an Open Book Prüfungen ist, dass Studierende auf Hilfsmittel Ihrer Wahl zugreifen dürfen. Dies umfasst z.B. Lehrbücher, Skripte, eigene Aufzeichnungen, Online-Datenbanken, etc. Es ist offensichtlich, dass in einem solchen Prüfungsformat eine reine Wissensabfrage keine Option bei der Gestaltung von Aufgaben ist. Es kommt vielmehr darauf an, Wissen im Kontext der Anwendung zu prüfen. Das Open-Book-Format ist insbesondere dazu geeignet, Prüfungen auf Distanz auch ohne Beaufsichtigung durchzuführen.

Dieser Workshop zeigt Wege auf, wie Aufgaben in Open Book-Prüfungen so gestaltet werden können, dass deren Lösungen sich nicht direkt aus verwendeten Hilfsmitteln übernehmen lassen.

 

Methoden

In einem Zoom-Meeting lösen sich kurze Input-Phasen, Impulsvorträge und Diskussionen im Plenum ab. Darüber hinaus wird in Kleingruppen in Break-Out-Sessions gearbeitet werden.

Termin
09.06.2022, 14:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
4 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
26.05.2022
Infos für Teilnehmer

10.06.2022 · Digital / Online

Digitale Lehre und ihre Herausforderungen

Lehren und Studieren, Workshop 22-031-D-Z

Referenten
Beschreibung

Zielgruppe

Lehrende aller Statusgruppen

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • haben nach dem Workshop die Herausforderungen der digitalen Lehre analysiert und für sich passende Handlungsmöglichkeiten entwickelt,
  • haben reflektiert, wie sich auf der Basis der Kompetenzorientierung Herausforderungen der digitalen Lehre gestalten lassen,
  • haben eine eigene Lehrveranstaltung weiterentwickelt

 

Inhalt

Die Herausforderung der digitalen Lehre bestehen u.a.

  • in der großen Anzahl der didaktischen und technischen Möglichkeiten,
  • in der Vielfalt der möglichen Verknüpfungen dieser Möglichkeiten,
  • in der Orientierung an den intendieren Kompetenzen der Studierenden,
  • in der Entwicklung eines stringenten und zugleich transparenten Lern- Lehrkonzeptes,
  • im Fehlen technischer Ressourcen,
  • in den Anforderungen an die technischen Kompetenzen der Lehrenden,
  • in administrativen Rahmensetzungen,

Ausgehend von den Bedürfnissen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bearbeiten wir die jeweiligen Anliegen.

 

Im ersten Schritt des Workshops geht es um die Analyse der Herausforderungen. In einem zweiten Schritte sodann um die Entwicklung und Formulierung von kompetenzorientierten Lernergebnissen: Welche Kompetenzen sollen Studierenden erwerben

  • an Wissen,
  • an methodischen Fähigkeiten,
  • an kommunikativen Kompetenzen und an
  • Selbstreflexion

Diese vier Kompetenzbereiche orientieren sich an den Vorgaben des Studienakkreditierungsstaatsvertrages und am Hochschulqualifikationsrahmen (HQR).

Welche Lern-/ Lehrkonzepte passen zu sowohl zu den intendierten Lernergebnissen als auch zu den digitalen Möglichkeiten?

In einem dritten Schritt entwickeln die Teilnehmenden ihre Lehrveranstaltung weiter und wählen die passenden Strategien, Konzepte und Tools.  

Die Referenten ergänzen sich in diesem Workshop nicht nur fachlich sondern auch durch ihre unterschiedliches Alter und ihre unterschiedliche berufliche Sozialisation. Von ihren verschiedenen Perspektiven profitieren die Teilnehmer im Reflexionsprozess des Workshops. Jochen Spielmann, Geisteswissenschaftler, gilt als erfahrender Experte der Didaktik, der neue Ideen in die Lehrlandschaft pflanzt. Tobias Falke, Designer und Ingenieur, arbeitet seit vielen Jahren mit nonlineraren und agilen Konzepten und bringt damit frischen Wind in die Lehre.

 

Methoden

Klärung von Fragestellungen und Anliegen der Teilnehmenden, Impulse, Diskussion im Plenum, themenbezogene Kleingruppenarbeit, kollegialer Austausch, Arbeit an der eigenen Lehrveranstaltung, Beratung durch die Referenten.

Termin
10.06.2022, 09:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
27.05.2022
Infos für Teilnehmer

10.06.2022 · Digital / Online

Lernatmosphäre in virtueller Lehre kreieren

Lehren und Studieren, Workshop 22-030-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Lehrende aller Statusgruppen

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • können die Bedeutung der Lernatmosphäre für gelingende Lehrveranstaltungen einschätzen
  • können für die Atmosphäre relevante Faktoren ihrer Veranstaltung identifizieren
  • können geeignete Maßnahmen einsetzen, um die Atmosphäre in eine gewünschte Richtung zu verändern

 

Inhalt

Menschen sind keine Lernmaschinen. Für die Motivation und am Ende auch den Lernerfolg sind die sozialen Beziehungen und eine positive Lernatmosphäre nicht nur ein nettes Add on, sondern essenzielle Grundlagen. Bereits in der Präsenzveranstaltung ist es eine Herausforderung für Lehrende, diese Faktoren mit zu gestalten. In rein virtuellen Lehrveranstaltungen fallen einige natürliche Möglichkeiten des sozialen Austauschs weg, was die Anforderungen noch größer macht.

Im Workshop sprechen wir über die Bedeutung einer guten Lernatmosphäre. Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, diese herzustellen. Ebenso werden individuellen Fragen und Bedarfe der Teilnehmenden gemeinsam besprochen.

 

Methoden

Kurze Impulsvorträge des Lehrenden, Vertiefung und Erarbeitung der Themen in Kleingruppen, Experimente und interaktive Übungen, Einzelarbeit zum Übertrag auf die eigene Lehrsituation.

Termin
10.06.2022, 10:00 – 15:30 Uhr
Arbeitseinheiten
4,5 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
27.05.2022
Infos für Teilnehmer

13.06.2022 · Digital / Online

Online-Klausurnachbesprechungen

Prüfen und Bewerten, Workshop 22-005-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Der Workshop richtet sich an Lehrpersonen (Professor*innen, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiter*innen), die formative oder summative schriftliche Prüfungen oder ähnliche Lernstandserhebungen durchführen.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • lernen verschiedene Feedbackmethoden kennen und diskutieren deren Vor- und Nachteile
  • erproben die Aufzeichnung von Audio- und Videofeedback
  • testen verschiedene Varianten zur elektronischen Speicherung und Weitergabe von Feedback an Studierende
  • können weitere online-gestützte Feedback-Werkzeuge anwenden
  • können datenschutzrechtliche Rahmenbedingungen für Feedbackprozesse beschreiben

 

Inhalt

Im Workshop wird demonstriert, wie man das Prinzip des Flipped Classroom oder Inverted Classroom auf die Nachbesprechung einer Klausur oder Prüfung übertragen kann, um den Studierenden individuelle und zeitnahe Rückmeldung in Form von Erklärvideos oder Audiofeedback zu geben. Wir diskutieren verschiedene Varianten und Methoden, wie z.B. für jede Prüfungsaufgabe ein kurzes Video aufzuzeichnen, in dem kurz ein möglicher Lösungsweg und die typischen Fehler diskutiert werden. Eine solche Art der Nachbesprechung ist zeitnaher nach einer Prüfung möglich, individueller anschaubar, damit besser für heterogene Studierendengruppen geeignet und senkt auch den Aufwand einer Prüfungseinsicht enorm. Wir erörtern technische und inhaltliche Herausforderungen bei der Produktion, z.B. wie man zwar die Lösung der Aufgabe zeigt, aber gleichzeitig den Inhalt der Aufgabe nicht direkt sichtbar macht, so dass kein leicht verfügbarer Katalog von Prüfungsaufgaben entsteht. Außerdem schauen wir uns weitere online-gestützte Feedbackmethoden an und beurteilen datenschutzrechtliche Aspekte.

 

Methoden

Impulsvortrag, Diskussion im Plenum, themenbezogene Kleingruppenarbeit, kollegialer Austausch, Klärung von Fragestellungen und Anliegen der Teilnehmenden, kurze Video- und Audioproduktion

Termin
13.06.2022, 09:00 – 12:00 Uhr
Arbeitseinheiten
4 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
30.05.2022
Infos für Teilnehmer

20.06.2022 · Digital / Online

Alternative Prüfungsformate

Prüfen und Bewerten, Workshop 22-010-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Lehrende aller Statusgruppen, die prüfen.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in die Lage versetzt,

  • die technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen zu beschreiben und zu benennen.
  • technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen auf die eigene Prüfungssituation zu übertragen.
  • zu beurteilen, welche Kompetenzen wie beobachtbar und bewertbar werden.
  • alternative gegenüber traditionellen Prüfungsformen abzugrenzen.
  • Den eigenen Workload im Hinblick auf den studentischen Workload zu bewerten.
  • die Angemessenheit im akademischen Kontext einzuschätzen.

 

Inhalt

Als Lehrende stehen wir jedes Semester wieder vor der Herausforderung, Prüfungen zu gestalten. Wir sind es gewohnt, altbekannte und häufig verwendete Prüfungsformate wie Klausuren, mündliche Prüfungen, Hausarbeiten oder Referate einzusetzen. Wirft man jedoch einen Blick über den Tellerrand der Prüfungsdidaktik, tauchen innovative Prüfungsformate am Horizont auf, die uns neue Gestaltungsformen von Prüfungsszenarien ermöglichen und auch Studierenden neue Möglichkeiten bieten, ihre Kompetenzen kreativ zu demonstrieren.

Dieser Workshop hat zum Ziel, solche neuen Formate zu diskutieren und zu evaluieren, in welcher Art und Weise sie zu den Lehrveranstaltungen der Teilnehmenden passen. Gleichzeitig wird ein Forum zum Austausch unter Lehrenden geboten, die Erfahrungen mit innovativen Prüfungsformaten gemacht haben.

 

Methoden

In diesem Workshop werden dazu alternative und neue Prüfungsformate vorgestellt und diskutiert. Dieser Workshop wird Online durchgeführt. Wir werden uns in einem Zoom-Meeting treffen, in dem sich kurze Input-Phasen, Impulsvorträge und Diskussionen im Plenum ablösen. Darüber hinaus wird in Kleingruppen in Break-Out-Sessions gearbeitet werden.

Termin
20.06.2022, 14:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
4 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
06.06.2022
Infos für Teilnehmer

21.06.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Stimme und Vorlesungsrhetorik

Schlüsselkompetenzen für Lehrende, Workshop 22-011-P-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Alle Lehrende, die ihre Stimme gezielt und bewusst einsetzen, um damit Vorträge und Vorlesungen zu gestalten.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • lernen Entspannung und Körperstimmtraining kennen.
  • lernen Impulse und Körpersprache für einen lebendigen Vortrag zu nutzen.
  • lernen die Kriterien der Hörverständlichkeit.
  • lernen die Redeplanung.
  • lernen den Umgang mit dem Feedback der stimmlichen und rhetorischen Präsentation.
  • lernen, einen Vortrag oder eine Vorlesung in die Köpfe der Anderen bringen.
  • gehen der Frage nach, wie man interessieren und überzeugen kann.

 

Inhalt

In diesem Workshop wird zunächst ein kompaktes Stimmtraining, welches sowohl zum Einstieg als auch zur Wiederholung in das Thema „Stimme“ dienen kann, durchgeführt. Bewährtes wird wiederholt und Neues dazu gelernt. Anschließend beginnt die Einführung in die Rhetorik der Lehre. Reden lernt man durch reden, Stimme braucht Training.

 

Methoden

Impulsreferate, Gruppen- und Plenumsarbeit

 

Hinweise

Eine Weiterführung des Themas Rhetorik ist in den Workshops Gesprächs- und Lehrrhetorik sowie Stimme und Rhetorik für Fortgeschrittene vorgesehen.

Termine
21.06.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
22.06.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
16 AE
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
24.05.2022
Infos für Teilnehmer

23.06.2022 · Institut für Stimme und Kommunikation, Aachen

Auftreten, Stimme und Rhetorik für Frauen

Schlüsselkompetenzen für Lehrende, Workshop 22-012-P-Z

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Dieser Workshop richtet sich an Professorinnen, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Frauen im Hochschulkontext, welche ihre Souveränität, Selbstsicherheit und ihr Selbstverständnis trainieren möchten.

 

Die Teilnehmerinnen

  • trainieren öffentliche Auftritte
  • lassen ihre Stimme und Körpersprache wirken
  • können Lampenfieber in Energie und Freude verwandeln
  • sprechen deutlich mit Tonmodulationen und variablem Sprechtempo
  • agieren schlagfertig, souverän und gelassen auf Angriffe
  • haben eine starke zielgerichtete Kommunikation ohne „Weichmacher“
  • gehen selbstbewusst und positiv mit Rückschlägen um
  • sind großzügig und gelassen im Umgang mit sich selbst (und auch anderen)

 

Inhalte

In verschiedensten Situationen des Hochschulalltags sind Professorinnen, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Dozentinnen gefragt, sicher und souverän aufzutreten. Daher soll dieser Workshop Anlass und Gelegenheit dazu bieten, die verschiedensten Aspekte im Auftreten und in Gesprächen zu üben und zu trainieren. Dabei wird es darum gehen, die vorhandenen persönlichen Ressourcen zu identifizieren und zu aktiveren – oder auch den „Schlüssel“ zu erkennen, um innere Stärke jederzeit zu aktivieren und beeindruckend durch eine ausdrucksstarke natürliche Präsenz, einer klingenden und tragenden Stimme und mit Freude bei zukünftigen öffentlichen Auftritten zu glänzen.
Ziel ist es, die Momente des Rampenlichtes zu genießen und sich dabei bewusst optimal zu präsentieren. Hierfür werden im Rahmen dieses Workshops Ihre Ressourcen wie das Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen nachhaltig gestärkt, so dass Vorlesungen, Vorträgen oder schwierigen Gesprächen nicht mit Lampenfieber begegnet wird, sondern dies als positive Herausforderungen des Hochschulalltags mit neuem Charisma und Selbstsicherheit erlebt wird. Schließlich wird an der konkreten Gesprächsführung und -gestaltung gearbeitet, indem die Teilnehmerinnen zu Vorwürfen und Angriffen Strategien kennenlernen und für sich entwickeln, um klar zu agieren und handeln zu können bzw. schlagfertig mit innerer Gelassenheit zu reagieren.

 

Methoden

Einzelpräsentationen und Impulsvorträge, Rollenspiele, Stimmtraining, Feedback-Gespräche und Reflexion mit begleitenden individuellen Film- und Tonaufnahmen. Aktivierendes Gruppen-Training zu Atmung, Körpersprache, Bühnenpräsenz und Schlagfertigkeit.

Termine
23.06.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
24.06.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
16 AE
Veranstaltungsort
Institut für Stimme und Kommunikation, Aachen
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
26.05.2022
Infos für Teilnehmer

24.06.2022 · Digital / Online

Aktivierende Methoden für die Lehre

Lehren und Studieren, Workshop 22-032-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Lehrende aller Statusgruppen

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • können den Unterschied zwischen Wissen und Kompetenz beschreiben
  • können die verschiedenen Domänen von Lernzielen voneinander abgrenzen, aber auch Querverbindungen erkennen
  • sind in der Lage, mithilfe gängiger Taxonomien für verschiedene Domänen präzise, beobachtbare Lernziele zu formulieren
  • sind in der Lage, ihre Lernziele mithilfe eines Reflexionstools zu überprüfen

 

Inhalt

Methoden sind kein didaktischer Selbstzweck. Um Lehrveranstaltungen zielführend und für alle Beteiligten gewinnbringend zu gestalten, müssen zunächst klare Ziele definiert werden. Für die Erreichung der Ziele werden im Folgenden geeignete Lehrmethoden ausgewählt. Ziele, Zielgruppe, Vorwissen, Teilnehmendenzahl, Raumgröße – all diese Faktoren müssen dabei bedacht werden. Im Workshop werden an den konkreten Beispielen der Teilnehmenden Methoden ausgewählt und an die individuellen Anforderungen angepasst. Neben der Auswahl der richtigen Methoden werden auch weitere Bedingungsfaktoren besprochen und eingeübt, wie zum Beispiel die richtige Anleitung von Methoden und adäquate Zeitplanung.

 

Die Formulierung von präzisen Learning Outcomes wird vorausgesetzt. Insofern kein Vorwissen zu diesem Thema besteht, bietet sich die Teilnahme am Lernnugget „Lernziele kompetenzorientiert formulieren“ an.

 

Methoden

Die Teilnehmenden erarbeiten in der Vorbereitungsphase vor dem Workshop mithilfe von Lernvideos und Arbeitsaufträgen die Grundlagen zu Learning Outcomes. In der gemeinsamen Webkonferenz werden die Ergebnisse besprochen, konstruktiv Feedback gegeben und offene Fragen beantwortet.

 

Hinweise

  • Beachten sie die Selbstlernaufträge ab dem Tag vor der ersten Konferenz in ILIAS
  • Bitte benutzen Sie für die Konferenzen Kopfhörer oder ein Headset, um Rückkopplungen zu vermeiden
  • Betreten Sie den Konferenzraum nach Möglichkeit etwas früher, um technische Probleme schnell zu beheben
  • Achten Sie auf Hinweise im ILIAS-Raum: Eventuell muss aus technischen Gründen der Raum kurzfristig gewechselt werden
  • Sie sind nicht verpflichtet, sich mit Webcam-Bild in der Konferenz zu zeigen. Zumindest zu Beginn wäre es wünschenswert, alle Teilnehmenden einmal zu sehen
  • Sollten Sie dauerhaft Schwierigkeiten mit der Einwahl in den Konferenzraum haben, gibt es auch die Möglichkeit, sich per Telefon einzuwählen. Hinweise werden Sie in ILIAS finden
Termin
24.06.2022, 10:00 – 15:30 Uhr
Arbeitseinheiten
6,5 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
10.06.2022
Infos für Teilnehmer

30.06.2022 · Digital / Online

Ethik des Prüfens

Prüfen und Bewerten, Workshop 22-012-D-Z

Referenten
Beschreibung

Zielgruppe

Lehrende aller Statusgruppen

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben

  • ihre eigenen Werte reflektiert, die hinter den jeweiligen Prüfungsformen liegen,
  • miteinander Sinn, Zweck und Ziele von Prüfungen diskutiert,
  • miteinander Kriterien für „gute“ Prüfungen reflektiert,
  • für ihre eigenen Lehrveranstaltungen neue Ideen entwickelt, Prüfungen kompetenzorientiert zu gestalten.

 

Inhalte

Durch die Pandemie sind nicht nur Fragen der technischen Umsetzung von Prüfungen aufgetreten sondern darüber hinaus grundsätzliche Fragen zur Prüfung:

 

  • Was spricht für Prüfungen – Was dagegen?
  • Welche Werte werden mit Prüfungen thematisiert?
  • Welche Ziele sollen mit Prüfungen erreicht werden? (Leistungsüberprüfung, Vergleichbarkeit, Selektion, Qualitätssicherung …)
  • Wie lassen sich kompetenzorientierte Prüfungen gestalten?
  • Was sagen Noten über die erworbenen Kompetenzen aus?
  • Was sind Kriterien für „gerechte“ Noten?
  • Auf welchen Werten können Prüfungskriterien beruhen?
  • Bei welchen Prüfungen sind Noten sinnvoll?
  • Wann reicht ein „Bestanden“?
  • Wie lassen sich formative und summative Prüfungen verknüpfen?
  • Was für eine „Prüfungstyp“ bin ich eigentlich?

 

Diese und weitere Fragen werden wir im Workshop diskutieren

 

Die Referenten ergänzen sich in diesem Workshop nicht nur fachlich sondern auch durch ihre unterschiedliches Alter und ihre unterschiedliche berufliche Sozialisation. Von ihren verschiedenen Perspektiven profitieren die Teilnehmer im Reflexionsprozess des Workshops. Jochen Spielmann, Geisteswissenschaftler, gilt als erfahrener Experte der Didaktik, der neue Ideen in die Lehrlandschaft pflanzt. Tobias Falke, Designer und Ingenieur, arbeitet seit vielen Jahren mit nonlineraren und agilen Konzepten und bringt damit frischen Wind in die Lehre.

 

Methoden

Impulse, Diskussion im Plenum, themenbezogene Kleingruppenarbeit, kollegialer Austausch, Klärung von Fragestellungen und Anliegen der Teilnehmenden, Arbeit an der eigenen Lehrveranstaltung, Beratung durch die Referenten.

Termin
30.06.2022, 09:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
16.06.2022
Infos für Teilnehmer

Juli

01.07.2022 · Digital / Online

Kurzberatung über die Relevanz der Hochschule im familiären Leben

Diversität und Heterogenität, Workshop 22-001-D-K(c)

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Diese vertrauliche Kurzberatung richtet sich an Lehrende, die sich Zeit nehmen wollen, über den täglichen Versuch von „Vereinbarkeit von Familie und Hochschule“ ins Gespräch zu kommen.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

erhalten die Gelegenheit:

  • über bestimmte Möglichkeiten zu reflektieren, die Relevanz der Familie stärker in den Blick nehmen zu können.
  • sich über unterschiedliche, auch belastende Erfahrungen auszutauschen.
  • eine Haltung zu entwickeln, mit der ihnen nicht die Freude an der Hochschularbeit verloren geht und sie sich so zugewandt gegenüber ihrer Familie erleben können, wie sie sich das wünschen.

Inhalt

Die vielfältigen Arbeitsaufgaben an der Hochschule binden ohnehin viel Zeit und Kraft und ohne am Ende des Tages oder der Woche sagen zu können: „Fertig!“. In dieses Arbeitsleben sind wir oft sehr eng, sehr selbstverständlich eingebunden und versuchen dabei die Arbeitsaufgaben gut zu strukturieren und – wenn eben möglich – gut zu gestalten. Das Leben in der Familie und Beziehung bleibt dabei meistens ein täglicher Drahtseilakt mit hoher Falltiefe. In der gegenwärtigen Situation sind Eltern darüber hinaus sehr gefordert, weil Einrichtungen nicht oder nur eingeschränkt arbeiten, Kinder umfassender versorgt werden müssen und Eltern mit mehr Anwesenheit im gemeinsamen Zuhause auch selbst Ruhe zum arbeiten brauchen. Nicht selten verlieren wir den Blick darauf, was das für Kinder bedeutet und wie wir den Alltag für sie und uns selbst sorgsamer gestalten können.

 

Methoden

Persönliches und vertrauliches Beratungsgespräch zu einem individuell abgestimmten Termin telefonisch oder per Videokonferenz.

Die Referentin setzt sich mit Ihnen in Verbindung, um einen Termin zu vereinbaren.

Termin
01.07.2022, 10:00 – 11:00 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
17.06.2022
Infos für Teilnehmer

01.07.2022 · Digital / Online

Selbstlernkurs: Konzipieren von Lehrveranstaltungen in digitalen, analogen und Blended-Learning-Formaten

Lehren und Studieren, Workshop 22-002-D-S(c)

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Hochschullehrende, besonders Neuberufene, die Lehrveranstaltungen konzipieren und durchführen werden, dies bereits tun bzw. in naher Zukunft tun werden

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in die Lage versetzt,

  • die Schritte zur Konzeption einer Lehrveranstaltung umzusetzen,
  • eine Lehrveranstaltung zu planen, durchzuführen und nachzubereiten,
  • Methoden und Medien gezielt und angemessen einzusetzen,
  • den Verlauf der Lehrveranstaltung anschließend zu reflektieren,
  • konkrete Schritte für den Transfer in ihren Lehralltag zu definieren.

 

Inhalt

Für die Konzeption einer Lehrveranstaltung werden die 6 Schritte des Lern-ZIMMERs vorgestellt, die dabei zu beachten sind. Zunächst geht es um die Formulierung der Ziele, danach um die Auswahl der Inhalte für die Veranstaltung. Anschließend werden geeignete Methoden und Medien ausgewählt gefolgt von der Überlegung, wie der Lernerfolg am besten festgestellt werden kann. Abschließend erfolgt die Reflexion über das eigene Lehrverhalten.

Dieser Selbstlernkurs hat folgende Inhalte:

  • Ziele und Aufbau
  • Einführung in das Lern-ZIMMER
  • Ziele einer Lehrveranstaltung
  • Inhalte einer Lehrveranstaltung
  • Lehren und Lernen
  • Methoden in einer Lehrveranstaltung
  • Medien in einer Lehrveranstaltung
  • Erfolg einer Lehrveranstaltung
  • Reflexion des Lehrverhaltens
  • Zusammenfassung
  • Literatur und Quellen
  • Übungen und Feedback

 

Methoden

Selbststudienmaterial mit Audiounterstützung, Fragen werden per Forum beantwortet, Übungen können eingesandt werden und erhalten Feedback.

 

Hinweise

Nach der Anmeldung werden Sie für den entsprechenden ILIAS-Kurs freigeschaltet und können Ihre Lernzeit selbst einteilen. Eine Anrechnung auf das Zertifikat „Professionelle Hochschullehre“ ist möglich, wenn die Aufgaben bearbeitet und eingesandt werden.

 

Datum und Zeitrahmen

  • Beginn frei wählbar mit Selbststudienmaterial
  • Feedback nach Einsendung der Übungen
Termin
01.07.2022, 10:00 – 16:00 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
17.06.2022
Infos für Teilnehmer

01.07.2022 · Digital / Online

Selbstlernkurs: Kreativitätstechniken in der Lehre einsetzen (analog und digital)

Lehren und Studieren, Workshop 22-003-D-S(c)

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Hochschullehrende, die ihre Lehrveranstaltungen interessant und interaktiv gestalten möchten und die Studierenden zur Kreativität anregen wollen, dies bereits tun bzw. in naher Zukunft tun werden

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in die Lage versetzt,

  • Kreativitätstechniken in der Lehre einzusetzen,
  • Ihre Lehrveranstaltungen so zu gestalten, dass die Studierenden kreativ werden können,
  • den Kreativitätsprozess zu moderieren und zu steuern,
  • konkrete Schritte für den Transfer in ihren Lehralltag zu definieren.

 

Inhalt

Für die Konzeption einer Lehrveranstaltung werden mögliche Kreativitätstechniken vorgestellt und die Frage geklärt, wie Lehrende damit die Kreativität der Studierenden anregen und fördern können. Die verschiedenen Möglichkeiten zur interessanten und interaktiven Gestaltung werden dargestellt und Planungsanregungen gegeben.

Dieser Selbstlernkurs hat folgende Inhalte:

  • Ziele und Aufbau
  • Einführung in Kreativität
  • Kreativitätstechniken
  • Kreativitätsmanagement
  • Kreativitätstechniken in der Lehrev
  • Zusammenfassung
  • Übungen und Feedback
  • Literaturhinweise und Quellenangaben

 

Datum und Zeitrahmen

  • Beginn frei wählbar mit Selbststudienmaterial
  • Feedback nach Einsendung der Übungen

 

Methoden

Selbststudienmaterial mit Audiounterstützung, Fragen werden per Forum beantwortet, Übungen können eingesandt werden und erhalten Feedback.

 

Hinweise

Nach der Anmeldung werden Sie für den entsprechenden ILIAS-Kurs freigeschaltet und können Ihre Lernzeit selbst einteilen. Eine Anrechnung auf das Zertifikat „Professionelle Hochschullehre“ ist möglich, wenn die Aufgaben bearbeitet und eingesandt werden.

Termin
01.07.2022, 10:00 – 16:00 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
17.06.2022
Infos für Teilnehmer

01.07.2022 · Digital / Online

Selbstlernkurs: Moderationsmethode und -techniken

Lehren und Studieren, Workshop 22-004-D-S(c)

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe:

Hochschullehrende, die die Moderationsmethode in der Lehre oder auch in Besprechungen einsetzen möchten, bereits einsetzen oder dies in naher Zukunft tun werden

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in die Lage versetzt,

  • die Rolle der Moderatorin bzw. des Moderators wahrzunehmen,
  • eine Moderationssitzung zu planen, durchzuführen und nachzubereiten,
  • Moderationstechniken gezielt und angemessen einzusetzen,
  • eine geeignete Gesprächsführung im Rahmen der Moderation zu leiten, zu regeln und zu reflektieren,
  • konkrete Schritte für den Transfer in ihren Lehralltag zu definieren.

 

Inhalt

Eine Moderationssitzung vorbereiten, durchführen und nachbereiten bedarf nicht nur der Kenntnisse über die verschiedenen Moderationstechniken, sondern vor allem der Einstellung und Rolle der Moderatorin bzw. des Moderators während der Moderation. In diesem digitalen Workshop geht es daher um die Aufgaben und Rollen der Moderierenden, die Phasen der Moderation, den geeigneten Einsatz der Techniken und die Visualisierung der einzelnen Schritte, so dass alle Teilnehmenden nicht nur folgen, sondern sich mit dem Prozess einverstanden erklären können.

Dieser Selbstlernkurs hat folgende Inhalte:

  • Ziele und Aufbau
  • Einführung in die Moderationsmethode
  • Nutzen und Ziele der Moderationsmethode
  • Ablauf einer Moderation
  • Vorbereitung einer Moderation
  • Aufgaben der Moderatorin bzw. des Moderators
  • Visualisierung in der Moderation
  • Gesprächsführung während der Moderation
  • Moderationstechniken
  • Abschluss einer Moderation
  • Nachbereitung einer Moderation
  • Videobeispiel: Wie gestalte ich ein gutes Gespräch?
  • Zusammenfassung
  • Literatur und Quellen
  • Übungen und Feedback

 

Datum und Zeitrahmen

  • Beginn frei wählbar mit Selbststudienmaterial
  • Feedback nach Einsendung der Übungen

 

Methoden

Selbststudienmaterial mit Audio- und Videounterstützung, Fragen werden per Forum beantwortet, Übungen können eingesandt werden und erhalten Feedback.

 

Hinweise

Nach der Anmeldung werden Sie für den entsprechenden ILIAS-Kurs freigeschaltet und können Ihre Lernzeit selbst einteilen. Eine Anrechnung auf das Zertifikat „Professionelle Hochschullehre“ ist möglich, wenn die Aufgaben bearbeitet und eingesandt werden.

Termin
01.07.2022, 10:00 – 16:00 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
17.06.2022
Infos für Teilnehmer

01.07.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Umgang mit Konflikten in Teams : Eine Fortbildung im Rahmen der Hochschuldidaktischen Weiterbildung NRW

Lehren und Studieren, Workshop 22-036-P-Z

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Die Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte und Mitarbeitende im Hochschulkontext und ist auf 12 Teilnehmende beschränkt.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • Konfliktdynamiken und -verhalten kennen und einordnen können
  • Haben ihre eigene Konfliktprägung und -haltung reflektiert
  • Unterscheiden können zwischen eigenen Anteilen und dem des Gegenübers i.B.a. „schwierige Gespräche“
  • Haben unterschiedliche Umgangsmöglichkeiten erprobt
  • Haben einige Konflikt- und Deeskalationstechniken kennengelernt und angewandt
  • Haben die Grundsätze der Gewaltfreien Kommunikation (nach M. Rosenberg) vertieft und auf Fallbeispiele übertragen und angewandt
  • Haben Fallbeispiele besprochen und Lösungsansätze erarbeitet

 

Inhalt

Fokus der Fortbildung ist es die Kompetenzen der Teilnehmenden im Umgang mit Konflikten zu stärken. Vor allem Teams sind durch unterschiedliche Dynamiken geprägt, die ihre Mitglieder oftmals auf ihnen bekannte Muster zurückwerfen, aus denen es schwierig scheint herauszubrechen. Welche sind das? Welche Möglichkeiten haben wir mit für uns schwierigem Verhalten umzugehen? Wie setzen wir freundlich und bestimmt Grenzen? Diesen und weiteren Fragen gehen wir nach und werfen dabei einen Blick auf unsere eigene Konfliktprägung, üben das Grenzen-Setzen und vertiefen einige wirksame Deeskalationstechniken. Dabei orientieren wir uns an den Fallbeispielen, die die Teilnehmenden aus ihrem (Berufs-)Alltag mitbringen und sammeln so hilfreiche Lösungsansätze für eine konstruktive Zusammenarbeit in Teams.

Inhaltliche Stationen sind:

  • Konfliktverhalten und eigene Prägung
  • Umgang mit schwierigen Situationen – was ist „schwierig“?
  • Grenzen setzen
  • Weitere hilfreiche Beratungs- und Konflikttechniken
  • Deeskalationsstrategien
  • Arbeit an Fallbeispielen

 

Methoden

Die Fortbildung ist interaktiv konzipiert. Ein Wechsel aus fachlichem Input, Reflexions-Übungen, Kleingruppenarbeit, Paar-/Rollenspiele, critical incident, Fishbowl, wie auch Filmsequenzen, Open Space usw. unterstützen den aktiven Austausch untereinander.

Termin
01.07.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
03.06.2022
Infos für Teilnehmer

04.07.2022 · Digital / Online

Kurzberatung Rhetorik für Frauen

Schlüsselkompetenzen für Lehrende, Workshop 22-001-D-K(c)

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Professorinnen sowie wissenschaftliche Mitarbeiterinnen, die Tipps für ein souveränes Auftreten in der (Online-)Lehre haben möchten

 

Die Teilnehmerinnen

  • reflektieren ihr Auftreten
  • analysieren verbale und nonverbale Signale
  • besprechen praktische Tipps zur Umsetzung in den eigenen (Online-) Lehralltag 

 

Inhalt

In der Kurzberatung liegt der Fokus auf Ihren persönlichen Fragen und Anliegen. Im gemeinsamen Gespräch gibt es nützliche und hilfreiche Tipps für ein souveränes Auftreten in (Online-) Lehrveranstaltungen, so z.B. Präsentationsregeln, Sprechtechnik und Körpersprache, die leicht in die Praxis umgesetzt werden können.

Die Beratung erfolgt per Zoom oder per Telefon.

 

Methode

Zoom-Beratung: jeweils Montag in der Zeit von 16.00 bis 17.00 Uhr:

 

Sollte das Zeitfenster nicht passen, lässt sich per Mail auch ein individueller Beratungstermin abstimmen.

Termin
04.07.2022, 10:00 – 11:00 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
20.06.2022
Infos für Teilnehmer

05.07.2022 · Digital / Online

Hochschuldidaktische Kurzberatung

Lehren und Studieren, Workshop 22-001-D-K(c)

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Hochschullehrende, die Fragen zur Weiterbildung oder zur Lehre und zum Lehralltag haben

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in die Lage versetzt,

  • Ihre hochschuldidaktische Weiterbildung zu planen
  • Lehrsituationen zu besprechen und zu analysieren
  • den eigenen Lehralltag zu planen und einzuschätzen
  • neue Lehrformate und Methoden einzusetzen

 

Inhalt

Für die Konzeption einer Lehrveranstaltung werden die 6 Schritte des Lern-ZIMMERs vorgestellt, die dabei zu beachten sind. Zunächst geht es um die Formulierung der Ziele, danach um die Auswahl der Inhalte für die Veranstaltung. Anschließend werden geeignete Methoden und Medien ausgewählt gefolgt von der Überlegung, wie der Lernerfolg am besten festgestellt werden kann. Abschließend erfolgt die Reflexion über das eigene Lehrverhalten.

 

Methoden

Beratung per Videokonferenz oder Telefon

 

Hinweise

Falls die Uhrzeit nicht passt, können auch andere Termine vereinbart werden: brinker@hdw-nrw.de

 

Datum und Zeitrahmen

  • jeweils Dienstag, 10.00 Uhr bis 11.00 Uhr
Termin
05.07.2022, 10:00 – 11:00 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
21.06.2022
Infos für Teilnehmer

September

01.09.2022 · Digital / Online

Design Thinking in der Lehre

Lehren und Studieren, Workshop 22-034-D-Z

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Lehre tätig sind.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in die Lage versetzt…

  • innovative Lehrformate mit Kollegen mittels Design Thinking zu entwickeln.
  • Anwendungsmöglichkeiten von Design Thinking in ihrer Lehre zu erkennen.
  • die Fähigkeit zum hybriden Denken und Perspektivenwechsel zu schulen.
  • Design Thinking Methoden in der Lehre einzusetzen.
  • Erfahrungen mit verschiedenen virtuellen Interaktionsmöglichkeiten und Teamarbeit zu sammeln.

 

Inhalt

Design Thinking ist ein multidisziplinärer und nutzerorientierter Ansatz zum Lösen von Problemen und Gestalten von Innovationen. Er findet mittlerweile in vielen Organisationen Anwendung, um aus Nutzersicht überzeugende Lösungen zu entwickeln. Damit eignet sich der Ansatz einerseits, um Herausforderungen in der Lehre zu bearbeiten sowie andererseits, um diesen in der Lehre

einzusetzen.

Der agile Ansatz beinhaltet als Kernelemente einen iterativen Prozess, interdisziplinäre Teamarbeit sowie visuelles Arbeiten in variablen Räumen. Verteilte Teams erfordern in vielen Organisationen, sich diese Räume virtuell zu gestalten. Auch an den Hochschulen stellt die hybride und online Lehre Dozenten vor die Herausforderung zum Teil virtuell zu arbeiten.

In diesem Workshop werden wir daher neben dem Videokonferenztool virtuelle Whiteboards zur digitalen visuellen Zusammenarbeit im Design Thinking nutzen.

Die Teilnehmer durchlaufen in diesem Workshop Schritte des iterativen Design Thinking Prozesses und arbeiten online in kleinen Teams zusammen. Als Ergebnis dieser virtuellen Zusammenarbeit werden wir Ideen für innovative Lehrformte entwickeln. Das so erlebte Vorgehen dient gleichzeitig als Blaupause für den Einsatz mit Studierenden.

 

Methoden

Impulsvortrag, gemeinsame virtuelle Arbeit in Gruppen, Präsentation und Diskussion im Plenum, kollegialer Austausch, Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden, praktische Anwendung praktische Anwendung im Design Thinking Prozess Nutzung von Whiteboard- und Videokonferenztools

Termin
01.09.2022, 09:00 – 13:00 Uhr
Arbeitseinheiten
5 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
18.08.2022
Infos für Teilnehmer

02.09.2022 · Hochschule Bochum

Diversität was nun? Aus der Vielfalt schöpfen lernen

Hochschuldidaktische Börse, Workshop 22-002-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Dieser hochschuldidaktische Workshop wendet sich an alle Lehrenden, die sich mit Diversitätsfragen in Ihrer Lehre befassen. Unabhängig davon, ob es sich um bereichernde oder herausfordernde Situationen handelt, in denen Ihnen Diversität begegnet, werden Sie lernen Ihre Lehrpraxis mit neuen Augen zu sehen.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Im Workshop lernen Sie, Ihre Lehre – auch digital – diversitätssensibler zu gestalten, indem Sie

  • relevante Formen von Diversität im Lehrkontext mit Hilfe von Diversitätsmodellen benennen,
  • Situationen aus Ihrem Lehralltag unter Diversitätsgesichtspunkten kollegial reflektieren,
  • diversitätssensible Handlungsoptionen für Ihre Lehre entwickeln,

… um mehr Studierende besser auf ihrem Weg zu einem erfolgreichen Studienabschluss zu begleiten.

 

Inhalte

In diesem online Kurz-Workshop werden wir uns ein gemeinsames Verständnis von Diversität erarbeiten. Mit Hilfe eines Diversitätsmodells für Hochschulen, dem sogenannten HEAD-Wheel, identifizieren Sie mögliche Formen von Diversität, die in Ihrer Lehre eine Rolle spielen können. In Kleingruppen erarbeiten Sie sich konkrete Ideen, für den Umgang mit Diversität in Ihrem Lehralltag. Ein besonderer Fokus wird auf digitale Aspekte des Lehrens und Lernens gelegt.

Wir werden uns mit folgenden Aspekten befassen:

  • Diversitätsmodelle
  • Ansatzpunkte für Diversität in der Hochschule: Das HEAD-Wheel
  • Diversitätssensible (digitale) Gestaltung von Lehr-Lernsituationen

 

Methoden

  • Kurze Impulsvorträge
  • (Selbst-)Reflexionsaufgaben einzeln und in Kleingruppen
  • Kollegiales Feedback

 

Hinweis

Für den Workshop wäre es gut, eigene Diversitätserlebnisse mitzubringen.

Termin
02.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Hochschule Bochum
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
05.08.2022
Infos für Teilnehmer

07.09.2022 · Tagungshotel ARCADEON, Hagen

Zertifikatsprogramm des Netzwerks hdw nrw

Zertifikatsprogramm, Workshop 22-002-P-Z

Referentinnen
Beschreibung

Zertifikatsprogramm des Netzwerks hdw nrw

 

Zielgruppen

Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Lehrbeauftragte

 

Zur weiteren Entwicklung und Professionalisierung der eigenen Lehre können Lehrende an Zertifikatsprogrammen teilnehmen. Damit haben Sie die Möglichkeit, auf verschiedenen Ebenen Ihre Lehre sowie die Beratung und Begleitung von Studierenden zu reflektieren und zu gestalten. Die Zertifikate des Netzwerks hdw nrw entsprechen den Standards der hochschuldidaktischen Qualifizierungsprogramme der anderen Bundesländer.

 

Zertifikat Professionelle Hochschullehre I

Das Zertifikat I wird gerahmt von Präsenztagen. Start des nächsten Zertifikatprogramms ist im Februar bzw. im September eines jeden Jahres ein zweitägiger Workshop in Hagen. In der Gruppe werden Fragenstellungen aus dem Lehralltag aufgegriffen und bearbeitet, Erfahrungen können ausgetauscht und diskutiert werden. Während des Programms für das Zertifikat I stehen Ihnen Lernbriefe zur Verfügung, mit denen Sie beispielhaft eine Ihrer eigenen Lehrveranstaltungen von der Planung bis zur Evaluation selbst hochschuldidaktisch weiter entwickeln können. Dazu wird Ihnen ein breites Methodenangebot gemacht. Es können auch spezifische fachdidaktische Themen aufgenommen werden. Auch Ihren eigenen Alltag an der Hochschule können Sie unter die Lupe nehmen. Methoden der Praxisreflexion eröffnen Ihnen dabei mögliche Handlungsalternativen. Die weiteren Präsenztage werden in der Gruppe gemeinsam vereinbart. Die Dauer des Programms ist auf ein Jahr ausgelegt und hat einen Umfang von 120 AE (Arbeits- bzw. Lerneinheiten).

 

Zertifikat Professionelle Hochschule II

Für das Zertifikat II sind weitere Präsenztage vorgesehen. Neben der Diskussion von Einzelfallanalysen, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einbringen, wird ein Lehrportfolio mit unterschiedlichen Themen erarbeitet. Ein weiteres Schwerpunktthema bildet die kollegiale Beratung und Begleitung in der Lehre. Es hat einen Umfang von 80 AE und ist vergleichbar mit den hochschuldidaktischen Zertifikaten anderer Bundesländer bzw. anderer Hochschultypen.

 

Zertifikat Hochschuldidaktische Workshop-Leitung

Im Anschluss an das Zertifikat Professionelle Hochschullehre können Sie sich zum hochschuldidaktischen Workshop-Leiter bzw. Workshop-Leiterin qualifizieren. Die Voraussetzungen dafür finden Sie auf unserer Homepage unter https://www.hdw-nrw.de/zertifikate.

 

Zertifikat Hochschuldidaktische Basiskursleitung

Ein weiteres Zertifikat ist das zur Basiskursleitung, dass Sie befähigt, das „Seminar Hochschullehre“ mit seinen vielen prozessorientierten Elementen zu leiten. Auch dazu finden Sie mehr unter https://www.hdw-nrw.de/zertifikate.

 

Teilnahme-Voraussetzungen

mindestens zwei Jahre Lehrerfahrung mit 4 SWS, aktuell in der Lehre tätig, frühestens ein Jahr nach dem Basiskurs (Seminar Hochschullehre bzw. Einführung in das Lehren und Lernen).

Termin
07.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Tagungshotel ARCADEON, Hagen
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
10.08.2022
Infos für Teilnehmer

09.09.2022 · Digital / Online

Qualitäts-Werkstatt zur Verbesserung von Veranstaltungen, Modulen und Studiengängen

Entwickeln und Evaluieren, Workshop 22-006-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Dieser Workshop wendet sich an Professorinnen und Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Qualität und deren Evaluation in Veranstaltungen, Modulen oder Studiengängen verbessern möchten

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in die Lage versetzt

  • Den Qualitätsregelkreis für Fächer (Module) und Studiengänge zu erkennen und benennen
  • Lehr- und Lernziele gemäß der Taxonomie nach BLOOM zu formulieren
  • Das „Setting“ des Lehr- und Lernprozesses als entscheide Interaktion zu verstehen
  • Qualitätsziele zu definieren, zu messen und auszuwerten
  • Verbesserungen einzuführen und nachzuweisen

 

Inhalt

Sie wollen eine Veranstaltung oder ein Modul als Lehrende bzw. Lehrender oder die Qualität eines Studiengangs als Studiengangsleiterin bzw. Studiengangsleiter oder Dekanin respektive Dekan verbessern? In diesem Workshop lernen Sie für sich, Ihren Studiengang oder Ihren Fachbereich eine „Qualitäts-Werkstatt“ zu installieren und dadurch Verbesserungen auch nachzuweisen. Ausgehend von der Definition der „Learning Outcomes“ aus Ihrer Modulbeschreibung werden Sie Ihre Lernziele gemäß den Kompetenzstufen nach BLOOM formulieren und die Qualitätsziele definieren. Für deren Planung und Durchführung in Ihrem „Setting“ als interaktive Lehr- und Lernprozess erhalten Sie Anregungen sowie Sie auch für die Evaluation der Kompetenzabfragen (vorher-nachher) Beispiele kennenlernen. Dabei wird durch Einführung von Eingriffsgrenzen (Schwellwerte) ein etwaiger Handlungsbedarf sichtbar, über den sich Qualitätsentwicklungen entwickeln und nachweisen lassen. Schließlich erarbeiten Sie zur Vollendung des Qualitätsregelkreises in Gruppen Realisierungsideen.

 

Methoden

PDCA-Zyklus, Lehr-Lern-Modell nach Leisen. Nach dem Prinzip des pädagogischen Doppeldeckers arbeitet wir im Workshop mit Impulsreferaten, kollegialem Austausch und ihren Anwendungsbeispielen. Bitte bereiten Sie Ihre zu verbessernden Beispiele zur Besprechung im Workshop vor.

Termine
09.09.2022, 13:00 – 17:00 Uhr
19.09.2022, 13:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
10,5 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
26.08.2022
Infos für Teilnehmer

12.09.2022 · Westfälische Hochschule, Standort Gelsenkirchen

Seminar Hochschullehre für neuberufene Professorinnen und Professoren

Basiskurse, Workshop 22-003-P-Z

Referenten/innen
Beschreibung

Seminar Hochschullehre für neuberufene Professorinnen und Professoren

 

Sie sind vor nicht allzu langer Zeit als Professorin oder Professor an eine Fachhochschule berufen worden?

Dann sind Sie Expertin oder Experte Ihres Faches, verfügen über intensive und extensive Praxiserfahrungen aus erster Hand und geben nun Ihr theoretisches und praktisches Know-how an Ihre Studierenden weiter.

Expertise und Erfahrung aber reichen nicht immer aus. Sie benötigen zusätzlich didaktisches Einfühlungsvermögen und methodische Freiheitsgrade, um aus Ihrer Begeisterung auch ertragreiche Lehrveranstaltungen zu machen.

Dieses Seminar wird Sie darin unterstützen.

Sie werden erkennen, wie Studierende zur aktiven Mitarbeit motiviert werden können, und worauf es ankommt, wenn man als Lehrende oder als Lehrender nachhaltige Einsichtserlebnisse ermöglichen möchte. Die Bedingungen gelingender Vermittlungs- und Lernprozesse werden anhand von konkreten Lehrbeispielen aus dem Kreis der Kolleginnen und Kollegen erlebbar und im kollegialen konstruktiven Diskurs reflektiert. Die verschiedenen Fach- und damit auch Lehrkulturen der anwesenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer ermöglichen dabei wertvolle Einblicke und zeigen, dass man auf ganz unterschiedliche und manchmal überraschende Weise „gut“ sein kann, dass es aber immer auch Potentiale zur Weiterentwicklung der persönlichen Lehre gibt.

Indem die erlebte Lehrpraxis auf ein Modell für die Dimensionen professioneller Hochschullehre bezogen wird, entsteht die Fähigkeit, sich als „reflektierte Praktikerin und reflektierter Praktiker“ im Bereich der Gestaltungsmöglichkeiten für Lehre souverän zu bewegen und darin immer wieder neu begründete Entscheidungen für die eigene Lehrtätigkeit zu treffen.

 

Dieser Workshop wendet sich ausschließlich an neuberufene Professorinnen und Professoren der Hochschule in Nordrhein-Westfalen, die bisher selten mit hochschuldidaktischen Fragestellungen in Berührung gekommen sind.

 

Hinweis

Der Basiskurs Seminar Hochschullehre für neuberufene Professorinnen und Professoren wird in drei Teile gegliedert, die auf die Länge eines Semesters verteilt angeboten werden. Zusätzlich zu den genannten Terminen sind Selbstlernphasen und Gruppenarbeiten vor und nach jedem Treffen sowie Follow-Up-Workshops vorgesehen. Die Termine hierfür werden direkt im Workshop mit den Teilnehmenden vereinbart.

 

Teil 1

Im Zentrum des ersten Kursteils stehen, neben theoretischem Input, die Lehrerfahrungen der Teilnehmenden im Fokus. Sie bringen ihre Fragen und Vorschläge ein und stellen eigene Konzeptionen vor, ergänzt durch die Simulation einer eigenen Lehrveranstaltungsplanung oder einer Lehrveranstaltungssequenz. Die Simulation umfasst den Vortrag eines kurzen Veranstaltungsausschnitts. Anschließend wird die simulierte Lehrveranstaltung von den Kolleginnen und Kollegen unter zuvor entwickelten didaktischen Kriterien kommentiert.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • haben wesentliche Aspekte des Lehrens und Lernens an der Hochschule intensiv reflektiert (u.a. Veranstaltungsplanung, Adressatenorientierung, Aktivierung, Struktur und Roter Faden, Visualisierung und Medieneinsatz, Prüfungen und Evaluation)
  • werden in der Lage sein, hieraus didaktisch begründete Handlungsstrategien abzuleiten
  • können sich selbst im Spektrum der Dimensionen für professionelle Hochschullehre verorten und hierbei ihre individuellen Entwicklungspotentiale erkennen. Auf dieser Grundlage können Sie gezielt an Ihrer Lehre arbeiten und Variationen an eigenen Lehrkonzepten sowie -methoden vornehmen.

 

Folgende Inhalte werden dabei fokussiert

  • konzeptionelle Grundlagen des Lehrens und Lernens
  • Formulierung von Lehr- und Lernzielen
  • Diskussion und die Erprobung alternativer Lehrveranstaltungsarten und -Methoden
  • Tipps zur Veranstaltungsplanung

 

Teil 2

An diesem Tag werden die konkreten zwischenzeitlichen Lehrerfahrungen und -erprobungen der Teilnehmenden im Sinne eines Coachings aufgegriffen und hochschuldidaktisch qualifiziert weiterentwickelt. Es werden noch ausstehende Fragen oder Teilnehmendensimulationen aufgegriffen und Schwerpunkte eines evtl. gemeinsamen hochschuldidaktischen Weiterbildungsbedarfs für den abschließenden dritten Kursteil erarbeitet und vereinbart. Bei heterogenem oder fachlich speziellem Input-Bedarf erhalten die Teilnehmenden Anregungen für die gezielte Nutzung entsprechender hdw nrw-Angebote.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • werden nach dem zweiten Seminarteil weiteres Feedback aus der Runde zu Ihrer Lehrpraxis erhalten habe
  • können eine Bestandaufnahme Ihrer Erfahrungen seit der ersten Zusammenkunft – insbesondere mit Elementen außerhalb des traditionellen Lehrvortrags – vornehmen (Was hat sich bewährt? Wo gab es in der praktischen Umsetzung von Lehrkonzepten Probleme? Wie kann man diesen zukünftig begegnen?).

 

Teil 3

Dieser Kursteil dient der Vertiefung bzw. Ergänzung der in den ersten Teilen angesprochenen bzw. vereinbarten hochschuldidaktischen Themen. Beispielsweise können Themen wie die Nutzung von Medien, die Gestaltung von Prüfungen oder die Evaluierung von Lehrveranstaltungen aufgegriffen werden. Methodisch ist auch dieser Teil als erfahrungs- und situationsbezogener Workshop gestaltet, indem zum Beispiel ausstehende Lehrveranstaltungssimulationen durchgeführt werden.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • haben Ihre didaktische Urteilskraft durch die verbliebenen Veranstaltungsausschnitte weiter geschärft
  • haben eine Fülle von praxisnahen didaktischen Hinweisen für eine erfolgreiche Hochschullehre erhalten
  • haben einige dieser Methoden auch in der Gruppe erproben können und wissen, wie Sie mit unterschiedlichen schwierigen Situationen in der Lehre konstruktiv umgehen können.
  • haben zudem in von der Gruppe bestimmten ergänzenden Themenbereichen (etwa zur Förderung der Kreativität der Studierenden) Anregungen und umsetzbare Konzepte erhalten
  • haben erste Umsetzungsschritte hierzu in Partner- und Gruppenarbeit konkretisiert und diskutiert,
  • und Sie werden (hoffentlich) erlebt haben, welche Freude in einer solchen „experimentellen Hochschuldidaktik“ liegt.

 

Methoden

Das Seminar lebt wesentlich davon, dass alle Teilnehmenden sich aktiv einbringen, entweder mit der Simulation eines eigenen Veranstaltungsausschnittes (etwa 15 Minuten) oder mit einer eigenen Veranstaltungsplanung. Das Feedback durch die Bezugsgruppe engagierter Kolleginnen und Kollegen sowie der erfahrenen Seminarleitung ist dabei von großem Wert und so im alltäglichen Hochschulkontext kaum möglich. Oft ergeben sich aus dem Seminar auch langfristigere kollegiale Netzwerke.

  • Impulsvorträge der Workshop-Leitenden
  • Simulationen der Teilnehmenden
  • Coaching-Sequenzen zwischen Referierenden und Teilnehmenden
  • Teilnehmende bringen eigenen Lehrveranstaltungsausschnitt oder Veranstaltungsplanung
  • Simulation einer eigenen überarbeiteten Lehrveranstaltungsplanung oder Lehrveranstaltungssequenz
  • kollegiale Rückmeldungen und Anregungen zur Simulation eines Lehrveranstaltungsausschnittes durch zuvor entwickelte Kriterien ermöglicht individuelle Reflexion und gezielte (Weiter-) Entwicklung eines eigenen Stils sowie Entwicklung eines hochschulgerechten Lehrangebotes
Termine
12.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
13.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
16.11.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
01.02.2023, 10:00 – 17:00 Uhr
02.02.2023, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
40 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Westfälische Hochschule, Standort Gelsenkirchen
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
15.08.2022
Infos für Teilnehmer

12.09.2022 · Digital / Online

Wege von Modulbeschreibungen und Lernzielen hin zu kompetenzorientierter Lehre

Entwickeln und Evaluieren, Workshop 22- xxx -D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Lehre tätig sind.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • können Lernziele, die in Modulbeschreibungen theoretisch formuliert sind, praktisch in den Lehralltag umzusetzen
  • können den Unterschied zwischen vermittlungsorientierte und handlungsorientierter Didaktik erkennen und entscheiden, in welchen Situationen welche Form angemessen ist
  • kennen Lehrformate (Flipped Classroom, PBL, etc.) und setzen diejenigen ein, bei denen Studierende zu aktiven Mitgestaltern ihrer Lernprozesse werden

 

Inhalt

Das stupide Auswendiglernen von Faktenwissen im Studium gehört der Vergangenheit an. Heute dreht sich alles um einen umfassenden Kompetenzerwerb, um Studierende für die Praxis zu rüsten. Studierende sollen daher in die Lage versetzt werden, dass im Studium erworbene Wissen in komplexen Handlungssituationen anwenden zu können. Hieraus resultiert auch für den Hochschullehrer ein Paradigmenwechsel vom Fakten- und Wissensvermittler hin zum Kompetenzförderer. Damit stehen die Fachinhalte nicht mehr alleine im Mittelpunkt der Lehre. Modulbeschreibungen liefern den Lehrenden eine Vielzahl kompetenzorientiert formulierter Lernziele bzw. Learning Outcomes, die der Lehrende durch didaktisches Handeln in die Praxis umzusetzen hat. Um den Lehr-Lern-Erfolg sicherzustellen, ist es erforderlich, die Lehre aus der Perspektive der Studierenden zu konzipieren und die Lerner zu aktiven Mitgestaltern ihres Lernprozesses zu machen.

 

Methoden

Impulsvortrag, Diskussion im Plenum, themenbezogene Kleingruppenarbeit, kollegialer Austausch, Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden.

Termin
12.09.2022, 10:00 – 14:30 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
29.08.2022
Infos für Teilnehmer

14.09.2022 · Hochschule Düsseldorf

Seminar Hochschullehre für neuberufene Professorinnen und Professoren

Basiskurse, Workshop 22-007-P-Z

Referenten/innen
Beschreibung

Seminar Hochschullehre für neuberufene Professorinnen und Professoren

 

Sie sind vor nicht allzu langer Zeit als Professorin oder Professor an eine Fachhochschule berufen worden?

Dann sind Sie Expertin oder Experte Ihres Faches, verfügen über intensive und extensive Praxiserfahrungen aus erster Hand und geben nun Ihr theoretisches und praktisches Know-how an Ihre Studierenden weiter.

Expertise und Erfahrung aber reichen nicht immer aus. Sie benötigen zusätzlich didaktisches Einfühlungsvermögen und methodische Freiheitsgrade, um aus Ihrer Begeisterung auch ertragreiche Lehrveranstaltungen zu machen.

Dieses Seminar wird Sie darin unterstützen.

Sie werden erkennen, wie Studierende zur aktiven Mitarbeit motiviert werden können, und worauf es ankommt, wenn man als Lehrende oder als Lehrender nachhaltige Einsichtserlebnisse ermöglichen möchte. Die Bedingungen gelingender Vermittlungs- und Lernprozesse werden anhand von konkreten Lehrbeispielen aus dem Kreis der Kolleginnen und Kollegen erlebbar und im kollegialen konstruktiven Diskurs reflektiert. Die verschiedenen Fach- und damit auch Lehrkulturen der anwesenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer ermöglichen dabei wertvolle Einblicke und zeigen, dass man auf ganz unterschiedliche und manchmal überraschende Weise „gut“ sein kann, dass es aber immer auch Potentiale zur Weiterentwicklung der persönlichen Lehre gibt.

Indem die erlebte Lehrpraxis auf ein Modell für die Dimensionen professioneller Hochschullehre bezogen wird, entsteht die Fähigkeit, sich als „reflektierte Praktikerin und reflektierter Praktiker“ im Bereich der Gestaltungsmöglichkeiten für Lehre souverän zu bewegen und darin immer wieder neu begründete Entscheidungen für die eigene Lehrtätigkeit zu treffen.

 

Dieser Workshop wendet sich ausschließlich an neuberufene Professorinnen und Professoren der Hochschule in Nordrhein-Westfalen, die bisher selten mit hochschuldidaktischen Fragestellungen in Berührung gekommen sind.

 

Hinweis

Der Basiskurs Seminar Hochschullehre für neuberufene Professorinnen und Professoren wird in drei Teile gegliedert, die auf die Länge eines Semesters verteilt angeboten werden. Zusätzlich zu den genannten Terminen sind Selbstlernphasen und Gruppenarbeiten vor und nach jedem Treffen sowie Follow-Up-Workshops vorgesehen. Die Termine hierfür werden direkt im Workshop mit den Teilnehmenden vereinbart.

 

Teil 1

Im Zentrum des ersten Kursteils stehen, neben theoretischem Input, die Lehrerfahrungen der Teilnehmenden im Fokus. Sie bringen ihre Fragen und Vorschläge ein und stellen eigene Konzeptionen vor, ergänzt durch die Simulation einer eigenen Lehrveranstaltungsplanung oder einer Lehrveranstaltungssequenz. Die Simulation umfasst den Vortrag eines kurzen Veranstaltungsausschnitts. Anschließend wird die simulierte Lehrveranstaltung von den Kolleginnen und Kollegen unter zuvor entwickelten didaktischen Kriterien kommentiert.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • haben wesentliche Aspekte des Lehrens und Lernens an der Hochschule intensiv reflektiert (u.a. Veranstaltungsplanung, Adressatenorientierung, Aktivierung, Struktur und Roter Faden, Visualisierung und Medieneinsatz, Prüfungen und Evaluation)
  • werden in der Lage sein, hieraus didaktisch begründete Handlungsstrategien abzuleiten
  • können sich selbst im Spektrum der Dimensionen für professionelle Hochschullehre verorten und hierbei ihre individuellen Entwicklungspotentiale erkennen. Auf dieser Grundlage können Sie gezielt an Ihrer Lehre arbeiten und Variationen an eigenen Lehrkonzepten sowie -methoden vornehmen.

 

Folgende Inhalte werden dabei fokussiert

  • konzeptionelle Grundlagen des Lehrens und Lernens
  • Formulierung von Lehr- und Lernzielen
  • Diskussion und die Erprobung alternativer Lehrveranstaltungsarten und -Methoden
  • Tipps zur Veranstaltungsplanung

 

Teil 2

An diesem Tag werden die konkreten zwischenzeitlichen Lehrerfahrungen und -erprobungen der Teilnehmenden im Sinne eines Coachings aufgegriffen und hochschuldidaktisch qualifiziert weiterentwickelt. Es werden noch ausstehende Fragen oder Teilnehmendensimulationen aufgegriffen und Schwerpunkte eines evtl. gemeinsamen hochschuldidaktischen Weiterbildungsbedarfs für den abschließenden dritten Kursteil erarbeitet und vereinbart. Bei heterogenem oder fachlich speziellem Input-Bedarf erhalten die Teilnehmenden Anregungen für die gezielte Nutzung entsprechender hdw nrw-Angebote.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • werden nach dem zweiten Seminarteil weiteres Feedback aus der Runde zu Ihrer Lehrpraxis erhalten habe
  • können eine Bestandaufnahme Ihrer Erfahrungen seit der ersten Zusammenkunft – insbesondere mit Elementen außerhalb des traditionellen Lehrvortrags – vornehmen (Was hat sich bewährt? Wo gab es in der praktischen Umsetzung von Lehrkonzepten Probleme? Wie kann man diesen zukünftig begegnen?).

 

Teil 3

Dieser Kursteil dient der Vertiefung bzw. Ergänzung der in den ersten Teilen angesprochenen bzw. vereinbarten hochschuldidaktischen Themen. Beispielsweise können Themen wie die Nutzung von Medien, die Gestaltung von Prüfungen oder die Evaluierung von Lehrveranstaltungen aufgegriffen werden. Methodisch ist auch dieser Teil als erfahrungs- und situationsbezogener Workshop gestaltet, indem zum Beispiel ausstehende Lehrveranstaltungssimulationen durchgeführt werden.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • haben Ihre didaktische Urteilskraft durch die verbliebenen Veranstaltungsausschnitte weiter geschärft
  • haben eine Fülle von praxisnahen didaktischen Hinweisen für eine erfolgreiche Hochschullehre erhalten
  • haben einige dieser Methoden auch in der Gruppe erproben können und wissen, wie Sie mit unterschiedlichen schwierigen Situationen in der Lehre konstruktiv umgehen können.
  • haben zudem in von der Gruppe bestimmten ergänzenden Themenbereichen (etwa zur Förderung der Kreativität der Studierenden) Anregungen und umsetzbare Konzepte erhalten
  • haben erste Umsetzungsschritte hierzu in Partner- und Gruppenarbeit konkretisiert und diskutiert,
  • und Sie werden (hoffentlich) erlebt haben, welche Freude in einer solchen „experimentellen Hochschuldidaktik“ liegt.

 

Methoden

Das Seminar lebt wesentlich davon, dass alle Teilnehmenden sich aktiv einbringen, entweder mit der Simulation eines eigenen Veranstaltungsausschnittes (etwa 15 Minuten) oder mit einer eigenen Veranstaltungsplanung. Das Feedback durch die Bezugsgruppe engagierter Kolleginnen und Kollegen sowie der erfahrenen Seminarleitung ist dabei von großem Wert und so im alltäglichen Hochschulkontext kaum möglich. Oft ergeben sich aus dem Seminar auch langfristigere kollegiale Netzwerke.

  • Impulsvorträge der Workshop-Leitenden
  • Simulationen der Teilnehmenden
  • Coaching-Sequenzen zwischen Referierenden und Teilnehmenden
  • Teilnehmende bringen eigenen Lehrveranstaltungsausschnitt oder Veranstaltungsplanung
  • Simulation einer eigenen überarbeiteten Lehrveranstaltungsplanung oder Lehrveranstaltungssequenz
  • kollegiale Rückmeldungen und Anregungen zur Simulation eines Lehrveranstaltungsausschnittes durch zuvor entwickelte Kriterien ermöglicht individuelle Reflexion und gezielte (Weiter-) Entwicklung eines eigenen Stils sowie Entwicklung eines hochschulgerechten Lehrangebotes

 

Datum und Zeitrahmen

 

Datum

Zeiten

25.-26.03.2021

10-14:30

22.04.2021

14-18:30

17.06.2021

14-18:30

15.-16.07.2021

15.-16.07.2021, 10-16 Uhr (ggf. in Präsenz)

Termine
14.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
15.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
17.11.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
30.01.2023, 10:00 – 17:00 Uhr
31.01.2023, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Hochschule Düsseldorf
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
17.08.2022
Infos für Teilnehmer

15.09.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Argumentationstraining gegen Stammtischparolen - Populismus aus der Mitte der Gesellschaft

Diversität und Heterogenität, Workshop 22-007-P-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Dieser Workshop wendet sich an Professorinnen und Professoren, Dozentinnen und Dozenten, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftrage und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in die Lage versetzt

  • Stammtischparolen zu beschreiben und ihre Wirkung zu bewerten
  • gesellschaftliche und politische Ursachen und Konsequenzen von Stammtischparolen zu erkennen
  • verbale Strategien und emotionale Verhaltenswiesen bei der Auseinandersetzung mit Stammtischparolen kennenzulernen
  • in der Konfrontation mit den Parolen angemessen, d.h. selbstbewusst, authentisch und deeskalierend zu reagieren

 

Inhalt

„Die Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze (und die Frauen) weg“, „Asylanten sind Sozialschmarotzer“, „Wer Arbeit will, der findet auch welche“, „Ausländer sind kriminell“, „Wegen der vielen Flüchtlinge kann sich keine Frau mehr auf die Straße trauen“ „Da sind doch alles nur Wirtschaftsflüchtlinge“ – Stammtischparolen wie diese kommen meistens plötzlich und unerwartet, sie kommen aus der Mitte der Gesellschaft, sie sind populär und populistisch. Man fühlt sich überrumpelt, will reagieren, aber es fällt einem nichts Passendes ein. Was kann man sagen, was tun? Was steckt hinter diesen Parolen? Welches Weltbild wird mit ihnen transportiert? Haben sie eine Nähe zum Rechtsextremismus? Welche Argumente, Fakten und Informationen können den populistischen Parolen und Sprüchen entgegengesetzt werden? Doch werden sie im Zeitalter verbreiteter Fake News überhaupt akzeptiert? Auf diese Fragen werden interaktiv und mit Bezug auf die Psychologie von Vorurteilen und die Ursachen und Erscheinungsformen von Rassismus, Rechtspopulismus und -extremismus Antworten gegeben.

 

Methoden

Diskussion im Plenum, Rollenspiele, themenbezogene Gruppenarbeit, kollegialer Austausch, Klärung von Fragestellungen und Anliegen der Teilnehmenden, Power-point-basierte Informationen, Reflexion der Didaktik und Methodik des Workshops mit dem Ziel, ihn evtll. in der eigenen Lehre einzusetzen.

 

Literatur

Hufer, Klaus-Peter: Zivilcourage – Mut zum Widerspruch und Widerstand, Wien und Hamburg 2020

Hufer, Klaus-Peter: Argumente am Stammtisch – Erfolgreich gegen Parolen, Palaver und Populismus, 8. Komplett überarbeitete und aktualisierte Auflage, Schwalbach/Ts.2019

Klaus-Peter Hufer: Neue Rechte, altes Denken – Ideologie, Kernbegriffe und Vordenker, Weinheim und Basel 2018

Klaus-Peter Hufer: Argumente gegen Parolen und Populismus, Schwalbach/Ts. 2017

Klaus-Peter Hufer: Argumentationstraining gegen Stammtischparolen. Materialien und Anleitungen für Bildungsarbeit und Selbstlernen, 10. Aufl., Schwalbach/Ts.2016

Termin
15.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
18.08.2022
Infos für Teilnehmer

16.09.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Produktion von Erklärclips

Digitale Lehre, Workshop 22-015-P-Z

Referentinnen
Sprechwissenschaftlerin (DGSS) Anna Jöster, Dipl.-Sozialpäd. Lotte Neumann 
Beschreibung

Zielgruppe

Dieser Workshop wendet sich an Lehrende aller Fachrichtungen und bietet die Möglichkeit eine kreative Methode kennenzulernen, mit der Sie wissenschaftliche Inhalte mit den Möglichkeiten der aktuellen Medien aufarbeiten und präsentieren können. Sie lässt sich für didaktische Settings und auch in der Wissenschaftskommunikation einsetzen.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Filmproduktion zuhause – dieser Kurs macht aus Ihrem Homeoffice ein Filmstudio. Im Online-Workshop lernen Sie, wie Sie

  • aus großen Themen kleine Lerneinheiten machen und Kernbotschaften entwickeln
  • diese Inhalte einfach und gut verständlich in Bild, Text und Ton aufbereiten
  • mit wenig technischen Auswand kleine Filme erstellen (Arbeit mit dem Programm Powtoon)

 

Inhalt

Im Workshop werden die Produktionsschritte erklärt und durchgeführt, das Ergebnis besprochen und die Möglichkeiten des Einsatzes von Erklärclips in didaktischen Settings und wissenschaftlichen Kontexten entwickelt.

 

Methoden und Ablauf

  • Grundsätzliches zum Erklären: Visualisierung, verständlicher Off-Text, didaktische Reduktion, Produktion mit Powtoon
  • Teilnehmende arbeiten zu Hause selbstständig an ihrem Übungs-Film zu einem von den Trainerinnen vorrecherchierten Thema, werden dabei vom Plenumsraum aus von den Trainerinnen unterstützt und beraten
  • Präsentation der fertig produzierten Filme und Feedback
  • Übertrag auf eigene Lehrsettings und Wissenschaftskontexte, Raum für Ideen, Fragen und Beratung
Termin
16.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
19.08.2022
Infos für Teilnehmer

16.09.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Stimm- und Sprechtraining in der Lehre

Schlüsselkompetenzen für Lehrende, Workshop 22-014-P-Z

Referentin
Sprechtrainerin/-erzieherin (DGSS) Anke Ulke 
Beschreibung

Zielgruppe

Lehrende aller Statusgruppen

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen u.a.

  • Atem- und Sprechfluss ergonomisch einzusetzen
  • ihre individuelle Stimmlage (Indifferenzlage) kennen
  • zielgerichtet und emotional angemessen zu betonen
  • professionell zu artikulieren
  • stimmschonend (länger anhaltend) zu sprechen

 

Inhalt

Ob im Hörsaal, im Seminarraum oder online – der Redeanteil für Hochschullehrende ist oft hoch und die Stimme das wichtigste Werkzeug. Daher ist es wichtig, mit dem richtigen und zielgerichteten Einsatz von Stimme und Sprechen in der Lehre arbeiten zu können. Wesentlich hierfür sind eine klare Artikulation, deutliche Betonungen, lebendige Tonhöhenbewegungen und vor allem eine emotionale Begleitung. Dies macht lebendiges, ansprechendes Sprechen aus, das für Aufmerksamkeit und Abwechslung in der Ansprache und Begleitung der Studierenden sorgt.

 

Daher beschäftigt sich dieser Workshop mit den Grundlagen des Stimm- und Sprechtrainings für Lehrende.

Zunächst beschäftigen wir uns in vielen praktischen Übungen mit den Themen Atmung, Stimmerwärmung und Indifferenzlage. Da wir auf dem Atemstrom sprechen, ist eine gute, ergonomische Atmung die Grundlage des Sprechens. Atemübungen helfen beispielsweise Kurzatmigkeit oder Sprechen über den Atemstrom hinaus zu vermeiden. Langes Sprechen ohne die Stimme leicht zu erwärmen schadet den Stimmlippen auf Dauer. Die Stimmerwärmung trainiert und stabilisiert die Stimmlippen und bereitet sie auf längere Sprechakte vor. Das Sprechen in der persönlichen Idealstimmlage (Indifferenzlage) schont die Stimmmuskulatur und ist Ausgangslage für lebendiges und längeres Sprechen. Arbeitsaufträge tragen dazu bei, Gelerntes zu üben und den zweiten Teil des Seminars vorzubereiten.

Ferner beschäftigen wir uns vor allem mit den Themen Sprechausdruck (emotionales Sprechen resp. Betonung) und Artikulation. Vor allem der Sprechausdruck mit Tonhöhenbewegungen und angemessener Emotionalität trägt dazu bei, unser Sprechen im wahrsten Sinne des Wortes „ansprechend“ zu machen, um so Inhalte nachhaltiger transportieren zu können. Eine gute Artikulation macht Gesagtes klarer und deutlicher verständlich. Alltagspraktische Übungen, die wir einzeln und gemeinsam durchführen, erleichtern den Teilnehmenden die Umsetzung. Individuelle Rückmeldungen für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer runden die Veranstaltung ab.

 

Methoden

Einzel- und Gruppenarbeit, Feedback

Termin
16.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
19.08.2022
Infos für Teilnehmer

19.09.2022 · Digital / Online

Digitale Lehre mit Moodle für Einsteiger - Von der Konzeption zur praktischen Umsetzung

Digitale Lehre, Workshop 22-013-D-Z

Referenten
Prof. Dr. Roland Böttcher, Prof. Dr. Thomas Eder 
Beschreibung

Zielgruppe

Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben sowie Lehrbeauftragte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bereits erste Erfahrungen mit Moodle gesammelt haben und ihre Kurse um interaktive Elemente erweitern möchten.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • entwickeln, übertragen und bilden Lerninhalten und -prozesse in ein digitales Setting in einer Moodle-Instanz ab
  • können gezielt mit Moodle-Aktivitäten Lernprozesse als Lernpfade gestalten
  • sorgen für aktives Lernen und Lernverhalten mit Moodle-Aktivitäten
  • lernen nebenbei wesentliche Funktionen der Lernplattform Moodle kennen

 

Inhalt

Das Lernmanagementsystem Moodle unterstützt Lehrende mit einem vielfältigen Funktionsumfang und unzähligen Konfigurationsoptionen. Die Komplexität des Systems ist gerade für Einsteiger:innen häufig erschlagend und entmutigend. Im Ergebnis nutzen viele Dozent:innen das System lediglich als Materialspeicher.

Daher zielt dieses Workshop-Angebot darauf ab, Lehrenden einen begleiteten Einstieg zu vermitteln, um eigene digitale Lehrkonzepte umzusetzen. Die Teilnehmenden gestalten praktisch eigene Kurse, können frei experimentieren und aktiv individuelle Inhalte umsetzen. In gemeinsamen Sitzungen werden Erfahrungen und Best-Practices ausgetauscht und individuelle Hilfestellungen gegeben.

Folgende Inhalte werden behandelt:

  • Kursteilnehmer:innen und Kursleiter:innen hinzufügen
  • Konfigurationsoptionen der Kursadministration, inkl. Anpassung des Kurserscheinungsbilds
  • Übersicht Lernaktivitäten
  • Übersicht Informationselemente
  • Bereitstellung von Inhalten
  • Gestaltung von Lernpfaden (bedingter Zugriff und Abschluss von Lernaktivitäten)
  • Einrichtung von Gruppen, Zuordnung von Teilnehmer:innen
  • Nutzung kollaborativer Formate (Forum, Debatte, WIKI, Abstimmung, Glossar)
  • Nutzung der Fragensammlung und Konfiguration von Tests

 

Methoden

Live Demonstrationen, aktives Arbeiten in eigenen Kursräumen, Kollegialer Austausch, Peer Feedback: Sie gestalten in diesem Workshop begleitend und eigenständig einen Moodle-Kurs mit selbstgewählten Inhalten. In Intervallen von gemeinsamen Online Workshops und Selbstexperimentierphasen werden schrittweise Funktionalitäten des Lernmanagementsystems Moodle zur Unterstützung der Kursorganisation sowie der Wissensvermittlung und der Wissensvertiefung vorgestellt, konzeptionell eingeordnet und praktisch implementiert.

Termine
19.09.2022, 13:00 – 15:00 Uhr
22.09.2022, 13:00 – 15:00 Uhr
26.09.2022, 13:00 – 15:00 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
05.09.2022
Infos für Teilnehmer

19.09.2022 · Digital / Online

Digitale Lehre mit Moodle für Fortgeschrittene – Interaktivität, Adaptivität, Gamification

Digitale Lehre, Workshop 22-014-D-Z

Referenten
Prof. Dr. Roland Böttcher, Prof. Dr. Thomas Eder 
Beschreibung

Zielgruppe

Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben sowie Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die bereits Erfahrungen mit Moodle gesammelt haben und ihre Kurse um interaktive Elemente erweitern möchten.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • erarbeiten interaktive Lernaktivitäten zur Förderung motivationaler Aktivierung der Teilnehmenden
  • nutzen Gamification-Elemente und setzen diese gezielt zur Aktivierung ein
  • können adaptive Lernpfade konzipieren und umsetzen
  • lernen nebenbei fortgeschrittene Funktionen der Lernplattform Moodle kennen

 

Inhalt

Die globale Open Source Comunity rund um das Lernmanagementsystem Moodle entwickelt den vielfältigen Funktionsumfang und die unzähligen Konfigurationsoptionen stetig weiter. Selbst erfahrenen Anwender:innen fällt es mitunter nicht leicht, in Bezug auf die Funktionsvielfalt auf dem Laufenden zu bleiben und die sich ergebenden didaktischen Potentiale zu erschließen.

Daher zielt dieses Workshop-Angebot darauf ab, Lehrende beim weiteren Ausbau ihrer digitalen Lehrkonzepte zu unterstützen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Förderung der motivationalen Aktivierung der Teilnehmenden durch interaktive Lernaktivitäten und Gamificationelemente sowie der Konzeption von adaptiven Lernpfaden.

Die Teilnehmenden gestalten praktisch eigene Kurse, können frei experimentieren und aktiv eigene Inhalte umsetzen. In gemeinsamen Sitzungen werden Erfahrungen und Best-Practices ausgetauscht und individuelle Hilfestellungen gegeben.

Folgende Inhalte werden behandelt:

  • Übersicht über H5P Elemente
  • Peer Fallstudien
  • Abstimmungen
  • Dynamische Einbindung von externen Inhalten (Video, Poll, …) per iframe
  • Gamification Plugins zur Förderung der Lernmotivation (Badges, Level UP!, Wer-wird-Millionär, Quiz Duell)
  • Adaptive Gestaltung von Lernpfaden Anzeige des Lernfortschritts
  • Setup für Bewertungen
  • Erweiterte Kursadministration (Rechte ändern, Sicherung, Wiederherstellen)

 

Methoden

Live-Demonstrationen, aktives Arbeiten in eigenen Kursräumen, Kollegialer Austausch, Peer Feedback: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gestalten begleitend und eigenständig einen Moodle-Kurs mit selbstgewählten Inhalten. In Intervallen von gemeinsamen Online Workshops und Selbstexperimentierphasen werden schrittweise erweiterte Funktionalitäten des Lernmanagementsystems Moodle zur Unterstützung der Aktivierung von Teilnehmerinnen und Teilnehmern vorgestellt, konzeptionell eingeordnet und praktisch implementiert.

Termine
19.09.2022, 16:00 – 18:00 Uhr
22.09.2022, 16:00 – 18:00 Uhr
26.09.2022, 16:00 – 18:00 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
05.09.2022
Infos für Teilnehmer

22.09.2022 · Digital / Online

Interaktivität und Kooperatives Lernen mit ILIAS

Digitale Lehre, Workshop 22-012-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Die Veranstaltung richtet sich an Lehrende, die keine oder bereits erste Erfahrungen im Einsatz von ILIAS in der Lehre machen konnten und ihre Kurse um Elemente interaktiven und kooperativen Lehrens und Lernens erweitern möchten.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • erfahren, wie sie Ihre Lehrinhalte in einem ILIAS-Kurs abbilden können
  • orientieren sich dabei an einem didaktischen Modell digitaler Lehre
  • berücksichtigen besonders die Aktivierung Studierender und steigern die Motivation zur Auseinandersetzung mit dem Material
  • lernen in diesem Zuge Funktionen der Lernplattform ILIAS kennen

 

Inhalt

Das Lernmanagementsystem ILIAS unterstützt Lehrende mit einem vielfältigen Funktionsumfang und zahlreichen Konfigurationsoptionen. Die Komplexität des Systems kann gerade für Einsteiger*innen erschlagend wirken. Im Ergebnis nutzen viele Lehrende das System lediglich als Materialspeicher.

Dieser Workshop zielt darauf ab, Lehrenden einen begleiteten Einstieg zu vermitteln, um eigene digitale Lehrkonzepte um- und dabei besonders aktivierende und motivierende Verfahren einzusetzen. Die Teilnehmenden arbeiten an konkreten eigenen Lehrveranstaltungen und erhalten individuelle Gestaltungshinweise. Der Workshop legt besonderen Wert auf den kollegialen Austausch von Erfahrungen und Best Practices.

Folgende Inhalte werden behandelt:

  • Konfigurationsoptionen in der Kursadministration
  • Übersicht von ILIAS-Objekten
  • attraktive Bereitstellung von Inhalten
  • Kommunikationsmöglichkeiten in ILIAS-Kursen
  • Verknüpfungen und Abhängigkeiten zwischen Kurselementen herstellen
  • Besonderes Augenmerk auf interaktive Formate wie Tests und Übungen mit Peer-Feedback
  • Einrichtung von Gruppen, Zuordnung von Studierenden
  • Nutzung kollaborativer Formate (Forum, Wiki, Abstimmung/Live-Voting, Glossar)

Methoden

Konzeptioneller Input, aktives Arbeiten an eigenen ILIAS-Kursen, kollegialer Austausch

Termine
22.09.2022, 09:00 – 12:30 Uhr
29.09.2022, 09:00 – 12:30 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
08.09.2022
Infos für Teilnehmer

22.09.2022 · Digital / Online

Agile Lehre mit Scrum

Lehren und Studieren, Workshop 22-035-D-Z

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Lehre tätig sind.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in die Lage versetzt…

  • Anwendungsmöglichkeiten von agilem Vorgehen in ihrer Lehre zu erkennen.
  • die Ereignisse von Scrum mit Teambuilding, Sprint Planning, Stand-Up, Sprint Review, Sprint Retrospektive sowie persönliche Reflexion im Workshop praktisch durchzuführen und erleben.
  • Unterschiede ihrer bisherigen Lehre zu agilem Vorgehen zu identifizieren.
  • mit digitalen Interaktionsmöglichkeiten zu experimentieren.
  • die eigene Rolle sowie die der Studierenden im Hinblick auf die Anforderung agiler Arbeitsweisen zu hinterfragen.
  • mit agilen Methoden im Unterricht zu experimentieren und Prototypen zu entwickeln.

 

Inhalt

Agile Vorgehensweisen, allen voran Scrum, haben sich in vielen Bereichen der Arbeitswelt etabliert. Absolventen unserer Hochschulen treffen beim Einstieg in die Praxis auf die Anforderung selbstorganisiert in Teams zu arbeiten und sich die Arbeit nach dem Pull-Prinzip selbst einzuteilen. Gleichwohl arbeiten viele Lehrformate klassisch nach dem Push-Prinzip mit wenig Möglichkeiten, Selbstorganisation in den Lehrveranstaltungen zu erfahren.

Die Konsumhaltung von Studierenden steht oft im Widerspruch dazu, für das eigene Lernen selbst verantwortlich zu sein. (Lern)ziele setzen und gemeinsam abstimmen, weitgehende selbständige Erarbeitung von (Lern)inhalten sowie darauf basierende Überprüfung von (Lern)ergebnissen in wiederkehrenden iterativen Schleifen sind Kernmerkmal agilen Vorgehens nach Scrum. Retrospektiven zur Evaluation des Vorgehens komplettieren auf der Metaebene den Zyklus. Dies erfordert ein aktives, selbständiges Handeln der Studierenden und stärkt die Rolle der Dozentin oder des Dozenten als Mentorin oder Mentor und Lernbegleiterin bzw. Lernbegleiter. Zugleich werden Feedback und Evaluation selbstverständlich im Vorgehen integriert.

In diesem Workshop geht es darum, die Rollen und Methoden des agilen Rahmenwerks Scrum kennen zu lernen und praktisch auszuprobieren. Dabei übernimmt die Referentin die Rolle der Products Owners dieses Workshops. Die Teilnehmer bilden Scrum Teams mit einem Scrum Master. Gleichzeitig arbeiten wir virtuell mittels Videokonferenz und digitalem Whiteboardtool zur visuellen digitalen Kollaboration. Dadurch können die Teilnehmer in Teams Chancen und Möglichkeiten vom agilen Vorgehen für den eigenen Unterricht erarbeiten sowie anderseits virtuelle Projektarbeit für die eigene Lehre ausprobieren. Dabei versteht sich der Workshop selbst als Prototyp zum Experimentieren mit agilen und virtuellen Lehrformaten.

 

Methoden

Impulsvortrag, gemeinsame virtuelle Arbeit in Gruppen, Präsentation und Diskussion im Plenum, kollegialer Austausch, Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden, praktische Anwendung von agilen Vorgehensweisen nach Scrum, Nutzung von Whiteboard- und Videokonferenztools

Termine
22.09.2022, 09:00 – 12:30 Uhr
23.09.2022, 09:00 – 12:30 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
08.09.2022
Infos für Teilnehmer

23.09.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Umgang mit Ausgrenzung, Rassismus und Radikalismus in der Hochschullehre

Diversität und Heterogenität, Workshop 22-004-P-Z

Referenten/innen
Beschreibung

Zielgruppe

Dieser Workshop wendet sich an Professorinnen und Professoren, Dozentinnen und Dozenten, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftrage und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in die Lage versetzt

  • zentrale Begriffe zu benennen, einzuordnen und zwischen diesen zu unterscheiden.
  • eine eigene Haltung bzgl. der Thematik zu entwickeln.
  • gemeinsam Strategien und Argumente zum Umgang mit ausgrenzenden, rassistischen, sexistischen, religiösen Äußerungen an der Hochschullehre zu entwickeln und diese entsprechend anzuwenden.

 

Inhalt

Viele Lehrende kennen Situationen in Lehrveranstaltungen, in denen sie mit politischen Statements, ausgrenzenden, frauenfeindlichen oder rassistischen Äußerungen konfrontiert sind. Nicht immer sind wir darauf vorbereitet, nicht immer wissen wir, wie wir ad hoc darauf reagieren können. War das nur ein "lockerer Spruch", oder war das eine ausgrenzende Äußerung, auf die ich reagieren muss? Sollte das "nur" lustig sein, oder war die Grenze zum Rassismus überschritten? Wie beziehe ich Stellung für Toleranz und Demokratie im sogenannten "postfaktischen" Zeitalter? Diese Fragen beschäftigen Lehrende an allen Hochschulen.

Im Workshop wollen wir zunächst einige Begriffe bestimmen und anhand wissenschaftlicher Definitionen etwas Klarheit in das Dickicht bringen: Vielfalt, Integration, Rassismus, Radikalismus, Populismus, Nationalismus. Welche Formen der Ausgrenzung und der politischen Grenzüberschreitung erleben wir in Lehrveranstaltungen und in der Hochschule? Wie gehen wir damit um? Und wie können wir angemessen eingreifen? Weiter kann darüber nachgedacht werden, inwiefern Überlegungen zum Umgang mit Ausgrenzungen und Radikalisierungen einen festen Ort in der Lehre erhalten sollten.

 

Methoden

Impulsvortrag, Diskussion im Plenum, Reflexion in Kleingruppen, kollegiale Beratung, Transfer von Workshop-Inhalten auf eigene Handlungsfelder der Teilnehmenden, Argumentationsübungen.

Termin
23.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
26.08.2022
Infos für Teilnehmer

Oktober

03.10.2022 · Digital / Online

Kurzberatung über die Relevanz der Hochschule im familiären Leben

Diversität und Heterogenität, Workshop 22-001-D-K(d)

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Diese vertrauliche Kurzberatung richtet sich an Lehrende, die sich Zeit nehmen wollen, über den täglichen Versuch von „Vereinbarkeit von Familie und Hochschule“ ins Gespräch zu kommen.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

erhalten die Gelegenheit:

  • über bestimmte Möglichkeiten zu reflektieren, die Relevanz der Familie stärker in den Blick nehmen zu können.
  • sich über unterschiedliche, auch belastende Erfahrungen auszutauschen.
  • eine Haltung zu entwickeln, mit der ihnen nicht die Freude an der Hochschularbeit verloren geht und sie sich so zugewandt gegenüber ihrer Familie erleben können, wie sie sich das wünschen.

Inhalt

Die vielfältigen Arbeitsaufgaben an der Hochschule binden ohnehin viel Zeit und Kraft und ohne am Ende des Tages oder der Woche sagen zu können: „Fertig!“. In dieses Arbeitsleben sind wir oft sehr eng, sehr selbstverständlich eingebunden und versuchen dabei die Arbeitsaufgaben gut zu strukturieren und – wenn eben möglich – gut zu gestalten. Das Leben in der Familie und Beziehung bleibt dabei meistens ein täglicher Drahtseilakt mit hoher Falltiefe. In der gegenwärtigen Situation sind Eltern darüber hinaus sehr gefordert, weil Einrichtungen nicht oder nur eingeschränkt arbeiten, Kinder umfassender versorgt werden müssen und Eltern mit mehr Anwesenheit im gemeinsamen Zuhause auch selbst Ruhe zum arbeiten brauchen. Nicht selten verlieren wir den Blick darauf, was das für Kinder bedeutet und wie wir den Alltag für sie und uns selbst sorgsamer gestalten können.

 

Methoden

Persönliches und vertrauliches Beratungsgespräch zu einem individuell abgestimmten Termin telefonisch oder per Videokonferenz.

Die Referentin setzt sich mit Ihnen in Verbindung, um einen Termin zu vereinbaren.

Termin
03.10.2022, 10:00 – 11:00 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
19.09.2022
Infos für Teilnehmer

03.10.2022 · Digital / Online

Kurzberatung Rhetorik für Frauen

Schlüsselkompetenzen für Lehrende, Workshop 22-001-D-K(d)

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Professorinnen sowie wissenschaftliche Mitarbeiterinnen, die Tipps für ein souveränes Auftreten in der (Online-)Lehre haben möchten

 

Die Teilnehmerinnen

  • reflektieren ihr Auftreten
  • analysieren verbale und nonverbale Signale
  • besprechen praktische Tipps zur Umsetzung in den eigenen (Online-) Lehralltag 

 

Inhalt

In der Kurzberatung liegt der Fokus auf Ihren persönlichen Fragen und Anliegen. Im gemeinsamen Gespräch gibt es nützliche und hilfreiche Tipps für ein souveränes Auftreten in (Online-) Lehrveranstaltungen, so z.B. Präsentationsregeln, Sprechtechnik und Körpersprache, die leicht in die Praxis umgesetzt werden können.

Die Beratung erfolgt per Zoom oder per Telefon.

 

Methode

Zoom-Beratung: jeweils Montag in der Zeit von 16.00 bis 17.00 Uhr:

 

Sollte das Zeitfenster nicht passen, lässt sich per Mail auch ein individueller Beratungstermin abstimmen.

Termin
03.10.2022, 10:00 – 11:00 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
19.09.2022
Infos für Teilnehmer

03.10.2022 · Digital / Online

Selbstlernkurs: Konzipieren von Lehrveranstaltungen in digitalen, analogen und Blended-Learning-Formaten

Lehren und Studieren, Workshop 22-002-D-S(d)

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Hochschullehrende, besonders Neuberufene, die Lehrveranstaltungen konzipieren und durchführen werden, dies bereits tun bzw. in naher Zukunft tun werden

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in die Lage versetzt,

  • die Schritte zur Konzeption einer Lehrveranstaltung umzusetzen,
  • eine Lehrveranstaltung zu planen, durchzuführen und nachzubereiten,
  • Methoden und Medien gezielt und angemessen einzusetzen,
  • den Verlauf der Lehrveranstaltung anschließend zu reflektieren,
  • konkrete Schritte für den Transfer in ihren Lehralltag zu definieren.

 

Inhalt

Für die Konzeption einer Lehrveranstaltung werden die 6 Schritte des Lern-ZIMMERs vorgestellt, die dabei zu beachten sind. Zunächst geht es um die Formulierung der Ziele, danach um die Auswahl der Inhalte für die Veranstaltung. Anschließend werden geeignete Methoden und Medien ausgewählt gefolgt von der Überlegung, wie der Lernerfolg am besten festgestellt werden kann. Abschließend erfolgt die Reflexion über das eigene Lehrverhalten.

Dieser Selbstlernkurs hat folgende Inhalte:

  • Ziele und Aufbau
  • Einführung in das Lern-ZIMMER
  • Ziele einer Lehrveranstaltung
  • Inhalte einer Lehrveranstaltung
  • Lehren und Lernen
  • Methoden in einer Lehrveranstaltung
  • Medien in einer Lehrveranstaltung
  • Erfolg einer Lehrveranstaltung
  • Reflexion des Lehrverhaltens
  • Zusammenfassung
  • Literatur und Quellen
  • Übungen und Feedback

 

Methoden

Selbststudienmaterial mit Audiounterstützung, Fragen werden per Forum beantwortet, Übungen können eingesandt werden und erhalten Feedback.

 

Hinweise

Nach der Anmeldung werden Sie für den entsprechenden ILIAS-Kurs freigeschaltet und können Ihre Lernzeit selbst einteilen. Eine Anrechnung auf das Zertifikat „Professionelle Hochschullehre“ ist möglich, wenn die Aufgaben bearbeitet und eingesandt werden.

 

Datum und Zeitrahmen

  • Beginn frei wählbar mit Selbststudienmaterial
  • Feedback nach Einsendung der Übungen
Termin
03.10.2022, 10:00 – 16:00 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
19.09.2022
Infos für Teilnehmer

03.10.2022 · Digital / Online

Selbstlernkurs: Kreativitätstechniken in der Lehre einsetzen (analog und digital)

Lehren und Studieren, Workshop 22-003-D-S(d)

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Hochschullehrende, die ihre Lehrveranstaltungen interessant und interaktiv gestalten möchten und die Studierenden zur Kreativität anregen wollen, dies bereits tun bzw. in naher Zukunft tun werden

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in die Lage versetzt,

  • Kreativitätstechniken in der Lehre einzusetzen,
  • Ihre Lehrveranstaltungen so zu gestalten, dass die Studierenden kreativ werden können,
  • den Kreativitätsprozess zu moderieren und zu steuern,
  • konkrete Schritte für den Transfer in ihren Lehralltag zu definieren.

 

Inhalt

Für die Konzeption einer Lehrveranstaltung werden mögliche Kreativitätstechniken vorgestellt und die Frage geklärt, wie Lehrende damit die Kreativität der Studierenden anregen und fördern können. Die verschiedenen Möglichkeiten zur interessanten und interaktiven Gestaltung werden dargestellt und Planungsanregungen gegeben.

Dieser Selbstlernkurs hat folgende Inhalte:

  • Ziele und Aufbau
  • Einführung in Kreativität
  • Kreativitätstechniken
  • Kreativitätsmanagement
  • Kreativitätstechniken in der Lehrev
  • Zusammenfassung
  • Übungen und Feedback
  • Literaturhinweise und Quellenangaben

 

Datum und Zeitrahmen

  • Beginn frei wählbar mit Selbststudienmaterial
  • Feedback nach Einsendung der Übungen

 

Methoden

Selbststudienmaterial mit Audiounterstützung, Fragen werden per Forum beantwortet, Übungen können eingesandt werden und erhalten Feedback.

 

Hinweise

Nach der Anmeldung werden Sie für den entsprechenden ILIAS-Kurs freigeschaltet und können Ihre Lernzeit selbst einteilen. Eine Anrechnung auf das Zertifikat „Professionelle Hochschullehre“ ist möglich, wenn die Aufgaben bearbeitet und eingesandt werden.

Termin
03.10.2022, 10:00 – 16:00 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
19.09.2022
Infos für Teilnehmer

03.10.2022 · Digital / Online

Selbstlernkurs: Moderationsmethode und -techniken

Lehren und Studieren, Workshop 22-004-D-S(d)

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe:

Hochschullehrende, die die Moderationsmethode in der Lehre oder auch in Besprechungen einsetzen möchten, bereits einsetzen oder dies in naher Zukunft tun werden

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in die Lage versetzt,

  • die Rolle der Moderatorin bzw. des Moderators wahrzunehmen,
  • eine Moderationssitzung zu planen, durchzuführen und nachzubereiten,
  • Moderationstechniken gezielt und angemessen einzusetzen,
  • eine geeignete Gesprächsführung im Rahmen der Moderation zu leiten, zu regeln und zu reflektieren,
  • konkrete Schritte für den Transfer in ihren Lehralltag zu definieren.

 

Inhalt

Eine Moderationssitzung vorbereiten, durchführen und nachbereiten bedarf nicht nur der Kenntnisse über die verschiedenen Moderationstechniken, sondern vor allem der Einstellung und Rolle der Moderatorin bzw. des Moderators während der Moderation. In diesem digitalen Workshop geht es daher um die Aufgaben und Rollen der Moderierenden, die Phasen der Moderation, den geeigneten Einsatz der Techniken und die Visualisierung der einzelnen Schritte, so dass alle Teilnehmenden nicht nur folgen, sondern sich mit dem Prozess einverstanden erklären können.

Dieser Selbstlernkurs hat folgende Inhalte:

  • Ziele und Aufbau
  • Einführung in die Moderationsmethode
  • Nutzen und Ziele der Moderationsmethode
  • Ablauf einer Moderation
  • Vorbereitung einer Moderation
  • Aufgaben der Moderatorin bzw. des Moderators
  • Visualisierung in der Moderation
  • Gesprächsführung während der Moderation
  • Moderationstechniken
  • Abschluss einer Moderation
  • Nachbereitung einer Moderation
  • Videobeispiel: Wie gestalte ich ein gutes Gespräch?
  • Zusammenfassung
  • Literatur und Quellen
  • Übungen und Feedback

 

Datum und Zeitrahmen

  • Beginn frei wählbar mit Selbststudienmaterial
  • Feedback nach Einsendung der Übungen

 

Methoden

Selbststudienmaterial mit Audio- und Videounterstützung, Fragen werden per Forum beantwortet, Übungen können eingesandt werden und erhalten Feedback.

 

Hinweise

Nach der Anmeldung werden Sie für den entsprechenden ILIAS-Kurs freigeschaltet und können Ihre Lernzeit selbst einteilen. Eine Anrechnung auf das Zertifikat „Professionelle Hochschullehre“ ist möglich, wenn die Aufgaben bearbeitet und eingesandt werden.

Termin
03.10.2022, 10:00 – 16:00 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
19.09.2022
Infos für Teilnehmer

04.10.2022 · Digital / Online

Hochschuldidaktische Kurzberatung

Lehren und Studieren, Workshop 22-001-D-K(d)

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Hochschullehrende, die Fragen zur Weiterbildung oder zur Lehre und zum Lehralltag haben

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in die Lage versetzt,

  • Ihre hochschuldidaktische Weiterbildung zu planen
  • Lehrsituationen zu besprechen und zu analysieren
  • den eigenen Lehralltag zu planen und einzuschätzen
  • neue Lehrformate und Methoden einzusetzen

 

Inhalt

Für die Konzeption einer Lehrveranstaltung werden die 6 Schritte des Lern-ZIMMERs vorgestellt, die dabei zu beachten sind. Zunächst geht es um die Formulierung der Ziele, danach um die Auswahl der Inhalte für die Veranstaltung. Anschließend werden geeignete Methoden und Medien ausgewählt gefolgt von der Überlegung, wie der Lernerfolg am besten festgestellt werden kann. Abschließend erfolgt die Reflexion über das eigene Lehrverhalten.

 

Methoden

Beratung per Videokonferenz oder Telefon

 

Hinweise

Falls die Uhrzeit nicht passt, können auch andere Termine vereinbart werden: brinker@hdw-nrw.de

 

Datum und Zeitrahmen

  • jeweils Dienstag, 10.00 Uhr bis 11.00 Uhr
Termin
04.10.2022, 10:00 – 11:00 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
20.09.2022
Infos für Teilnehmer