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18.08.2022 · Institut für Stimme und Kommunikation, Aachen

Meine Persönlichkeit: Focus Rhetorik und Präsentation

Schlüsselkompetenzen für Lehrende, Workshop 22-015-P-Z

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Dieser Workshop wendet sich an Professorinnen und Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Lehrbeauftragte sowie an Personen in der Hochschule, die Vorträge und Präsentationen in der Öffentlichkeit überzeugend halten möchten.

Der Workshop ist für Teilnehmende geeignet, die ihre stimmlichen und rhetorischen Kompetenzen insbesondere für Präsentationen und Vorträge intensiv trainieren möchten. Der Workshop geht dabei individuell auf die Teilnehmenden ein.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • können den Aufbau eines Vortrages benennen
  • wenden ihr Wissen im Rahmen der Vorbereitung einer Präsentation an
  • kennen die Grundlagen der direkten Faszination durch Bilder und Emotionen
  • beachten innerhalb des Vortrages die Spannungskurve
  • erzeugen Spannung durch Dynamik
  • kennen Grundlagen der überzeugenden Körpersprache und wenden diese an
  • sind in der Lage, in emotionaler Wirksprache zu agieren und taktbezogen zu sprechen
  • treffen im Vortrag und während der Präsentation die richtigen Töne
  • sprechen Klartext
  • kennen die Bedeutung der eigenen Überzeugung

 

 

 

Inhalte

Wie gelingt es, Faszination, Freude, positive Stimmung und Spannung im Vortrag oder einer Präsentation aufzubauen und diese vom ersten bis zum letzten Moment zu erhalten? Wie und durch was genau bewegen wir andere, erzeugen eine positive Stimmung oder können neue Perspektiven in konstruktiven Gesprächen öffnen? Welche Rolle spielt dabei die eigene Überzeugung und Persönlichkeit? Inhalte, die bei diesem Workshop im Mittelpunkt stehen.

Dieser Workshop vermittelt Methoden und Techniken zur Verbesserung der eigenen Präsentations- und Vortragskompetenz und bietet Gelegenheit zur intensiven Erprobung.

 

Methoden

Impulsvorträge, Rollenspiele, Gruppen- und Einzelübungen zum Thema: Vortrags- und Präsentationsaufbau, Stimmeinsatz, Körpersprache, Spannungserzeugung, rhythmische Taktung, überzeugende Sprache und Stimme. Die Teilnehmenden erhalten auf Wunsch Feedback mit Mikrofon und Kamera.

Termine
18.08.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
19.08.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
16 AE, nicht anrechenbar auf das Zertifikat
Veranstaltungsort
Institut für Stimme und Kommunikation, Aachen
Organisation
hdw Bielefeld
Infos für Teilnehmer

25.08.2022 · Digital / Online

Digitale Lehre didaktisch gestalten

Digitale Lehre, Workshop 22-018-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Die Veranstaltung richtet sich an Lehrende, die keine oder bereits erste Erfahrungen im Einsatz von Online-Medien machen konnten.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Workshopschwerpunkte

  • klären den Begriff Blended Learning
  • entwickeln eine Vorstellung eines didaktischen Modells für digitale Lehre
  • erarbeiten einen Überblick geeigneter Methoden und Medien
  • entwickeln ein Beispielkonzept anhand einer ihrer Lehrveranstaltungen

 

 

 

Inhalt

Um Blended Learning in Ihre Präsenzlehre zu integrieren, muss der Einsatz der entsprechenden Methoden und Medien sinnvoll geplant sowie die Passung zu den verfolgten Zielen und behandelten Inhalten hergestellt werden. In dem Workshop lernen Sie ein dafür hilfreiches planerisches Modell kennen und entwickeln auf dieser Grundlage ein Konzept für Ihre nächste Lehrveranstaltung.

In der Veranstaltung erfahren Sie, wie Methoden von der Instruktion bis zum forschenden Lernen im Flipped Classroom mit Online-Medien umgesetzt werden können. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf der didaktischen Konzeption von Lehre im Sinne von Blended Learning. Online-Tools werden in diesem Rahmen als Gestaltungselemente thematisiert.

Um den Umgang mit diesen Tools kennenzulernen bietet die hdw NRW zahlreiche Kurz-Workshops als Web-Seminar an.

 

Methoden

Impulsvortrag, Gruppen-, Partner- und Einzelarbeit, Diskussion

Termine
25.08.2022, 09:00 – 12:30 Uhr
01.09.2022, 09:00 – 12:30 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Hinweis
Keine fristgerechte Abmeldung mehr möglich!
Infos für Teilnehmer

31.08.2022 · Digital / Online

Design Thinking in der Lehre

Lehren und Studieren, Workshop 22-034-D-Z

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Lehre tätig sind.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in die Lage versetzt…

  • innovative Lehrformate mit Kollegen mittels Design Thinking zu entwickeln.
  • Anwendungsmöglichkeiten von Design Thinking in ihrer Lehre zu erkennen.
  • die Fähigkeit zum hybriden Denken und Perspektivenwechsel zu schulen.
  • Design Thinking Methoden in der Lehre einzusetzen.
  • Erfahrungen mit verschiedenen virtuellen Interaktionsmöglichkeiten und Teamarbeit zu sammeln.

 

Inhalt

Design Thinking ist ein multidisziplinärer und nutzerorientierter Ansatz zum Lösen von Problemen und Gestalten von Innovationen. Er findet mittlerweile in vielen Organisationen Anwendung, um aus Nutzersicht überzeugende Lösungen zu entwickeln. Damit eignet sich der Ansatz einerseits, um Herausforderungen in der Lehre zu bearbeiten sowie andererseits, um diesen in der Lehre

einzusetzen.

Der agile Ansatz beinhaltet als Kernelemente einen iterativen Prozess, interdisziplinäre Teamarbeit sowie visuelles Arbeiten in variablen Räumen. Verteilte Teams erfordern in vielen Organisationen, sich diese Räume virtuell zu gestalten. Auch an den Hochschulen stellt die hybride und online Lehre Dozenten vor die Herausforderung zum Teil virtuell zu arbeiten.

In diesem Workshop werden wir daher neben dem Videokonferenztool virtuelle Whiteboards zur digitalen visuellen Zusammenarbeit im Design Thinking nutzen.

Die Teilnehmer durchlaufen in diesem Workshop Schritte des iterativen Design Thinking Prozesses und arbeiten online in kleinen Teams zusammen. Als Ergebnis dieser virtuellen Zusammenarbeit werden wir Ideen für innovative Lehrformte entwickeln. Das so erlebte Vorgehen dient gleichzeitig als Blaupause für den Einsatz mit Studierenden.

 

Methoden

Impulsvortrag, gemeinsame virtuelle Arbeit in Gruppen, Präsentation und Diskussion im Plenum, kollegialer Austausch, Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden, praktische Anwendung praktische Anwendung im Design Thinking Prozess Nutzung von Whiteboard- und Videokonferenztools

Termine
31.08.2022, 09:00 – 13:00 Uhr
01.09.2022, 09:00 – 13:00 Uhr
Arbeitseinheiten
10 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
17.08.2022
Infos für Teilnehmer

September

01.09.2022 · Digital / Online

Moderieren in der Präsenz- und Onlinelehre

Schlüsselkompetenzen für Lehrende, Workshop 22-016-D-Z

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Lehrende aller Statusgruppen

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten die Gelegenheit

 

  • ihre Erfahrungen mit verschiedenen Moderationssettings zu reflektieren
  • verschiedene Moderationsstrategien zu erproben
  • Möglichkeiten der Moderation in der Onlinelehre kennenzulernen und zu erproben
  • sich mit Kolleg*innen über typische Herausforderungen und Lösungsstrategien auszutauschen

 

 

 

Inhalt

Ziel guter Lehre ist die Aktivierung Studierender, um Denk- und Lernprozesse zu initiieren. Dabei kommt den Lehrenden die Rolle zu, Aktivierung zu fördern und inhaltlich zu strukturieren. In diesem Workshop werden Elemente der Moderation vorgestellt und in die eigene Lehre transferiert. Dabei geht es um Anlässe für Moderationen im Rahmen von Lehrgesprächen und Diskussionen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer trainieren Moderationsstrategien und transferieren sie in die eigene Lehre.

Inhalte

  • Moderationssettings
  • Unterscheidung zwischen Lehrgespräch und Diskussionen
  • Besonderheiten und Möglichkeiten der Moderation in der Onlinelehre
  • Einsatz von Aufmerksamkeitsweckern
  • Strategien der Aktivierung
  • Gesprächsführungstechniken
  • Ergebnissicherung

 

 

 

Methoden

Impulsreferate, Einzel- und Gruppenarbeit, kollegiales Feedback

Termin
01.09.2022, 10:00 – 16:00 Uhr
Arbeitseinheiten
7 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
18.08.2022
Infos für Teilnehmer

02.09.2022 · Digital / Online

Selbstorganisation und Selbstführung der Studierenden fördern

Schlüsselkompetenzen für Lehrende, Workshop 22-020-D-Z

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Lehre tätig sind.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in die Lage versetzt,

  • mit verschiedenen Methoden zur Selbstorganisation und Selbstführung zu experimentieren,
  • Erfahrungen als Lernende in der Selbstführung und -organisation zu sammeln und reflektieren,
  • Anwendungsmöglichkeiten von selbstorganisiertem und selbstgeführtem Lernen in ihrer Lehre zu erkennen,
  • Lehrideen zur Selbstorganisation und Selbstführung zu entwickeln und ggf. auszuprobieren,
  • mit digitalen und analogen Interaktionsmöglichkeiten des Themenfelds zu experimentieren.

 

 

 

Inhalt

Durch eine oftmals starke Durchstrukturierung der Studiengänge erleben Studierende nicht immer die Möglichkeit, sich selbst zu führen und herauszufinden, welches ihre Ziele sind. Gleichwohl ist eine gelingende Selbstführung im Studium die Voraussetzung dafür, dass unsere Absolventinnen und Absolventen in Organisationen und Unternehmen kommen, die ihren Zielen und Interessen entsprechen. Auch wir als Dozenten sehen oftmals durch das Sammeln von Creditpoints gesteuerte Studierende und wünschen uns Teilnehmer/innen, die mehr aus Eigeninitiative lernen und sich einbringen. In Sachen Selbstorganisation beobachten wir zum Teil eine Überforderung der Studierenden, die z.B. nicht wissen, wo sie Materialien finden, die Abgaben bis zum letzten Termin aufschieben oder nicht vorbereitet sind. Gruppenarbeiten fallen auseinander, wenn Mitglieder das Interesse verlieren oder das Engagement sehr unterschiedlich ist. Die Pandemie hat die Selbstorganisation in besonderem Maße gefordert, jedoch im Effekt die Schere zwischen den daran Geforderten und den Überforderten vergrößert.

Selbstführung bezeichnet die Fähigkeit, sich Ziele zu stecken und diese zu erreichen. Wichtig ist dabei die Fähigkeit zur Selbstreflexion, um herauszufinden, was man möchte, kann und will.

Selbstorganisation bedeutet, dass die Studierenden in der Lage sind, sich so zu organisieren, dass sie ihr Studium im von ihnen gewählten und der Hochschule vorgegebenen Rahmen absolvieren.

Selbstorganisation im Kontext des Unterrichtens verweist auf das selbstgesteuerte Lernen auf Basis der Grundlagen der sozialkognitiven Lerntheorie sowie der Selbstregulation nach Alfred Bandura. Verschiedene Methoden fördern hier die Selbstorganisation von einzelnen Studierenden und Gruppen. Ebenso zum Einsatz können kommen viele Methoden aus dem Managementbereich wie Getting Things Done nach David Allen, die Eisenhowermatrix oder New Work-Ansätze wie Holocracy und Scrum. Bei den Methoden der Selbstführung geht es darum, sich selbst reflektieren, einschätzen und motivieren zu können.

In diesem Workshop erarbeiten wir, welchen Beitrag wir als Dozenten zur Selbstführung und Selbstorganisation der Studierenden leisten können und wollen, so dass eine lernförderliche Umgebung geschaffen wird. Hierzu wenden wir auf Basis verschiedener Ansätze ganz praktisch Methoden an uns selbst als Lernende an, um mittels eigener Erfahrung zu reflektieren, wie wir diese gewinnbringend für eine sinnvolle Lehre und das Lernen der Studierenden einsetzen können.

Dieser Workshop hat folgende Inhalte:

  • Selbstführung, Selbstreflexion und Selbstorganisation
  • Beitrag der Lehrenden zur Förderung der Selbstführung
  • Schaffung einer lernförderlichen Umgebung

 

Datum und Zeitrahmen

 

  • 02. und 09.09.2022, jeweils 9.00 – 13.00 Uhr

 

Methoden

Impulsvortrag, gemeinsame virtuelle Arbeit in Gruppen, Präsentation und Diskussion im Plenum, kollegialer Austausch, Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden, praktische Anwendung von Methoden der Selbstorganisation und Selbstführung, Nutzung von Whiteboard- und Videokonferenztools.

 

 

Termine
02.09.2022, 09:00 – 13:00 Uhr
16.09.2022, 09:00 – 13:00 Uhr
Arbeitseinheiten
10,5 AE
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
19.08.2022
Infos für Teilnehmer

02.09.2022 · Hochschule Bochum

Diversität was nun? Aus der Vielfalt schöpfen lernen

Hochschuldidaktische Börse, Workshop 22-002-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Dieser hochschuldidaktische Workshop wendet sich an alle Lehrenden, die sich mit Diversitätsfragen in Ihrer Lehre befassen. Unabhängig davon, ob es sich um bereichernde oder herausfordernde Situationen handelt, in denen Ihnen Diversität begegnet, werden Sie lernen Ihre Lehrpraxis mit neuen Augen zu sehen.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Im Workshop lernen Sie, Ihre Lehre – auch digital – diversitätssensibler zu gestalten, indem Sie

  • relevante Formen von Diversität im Lehrkontext mit Hilfe von Diversitätsmodellen benennen,
  • Situationen aus Ihrem Lehralltag unter Diversitätsgesichtspunkten kollegial reflektieren,
  • diversitätssensible Handlungsoptionen für Ihre Lehre entwickeln,

… um mehr Studierende besser auf ihrem Weg zu einem erfolgreichen Studienabschluss zu begleiten.

 

Inhalte

In diesem online Kurz-Workshop werden wir uns ein gemeinsames Verständnis von Diversität erarbeiten. Mit Hilfe eines Diversitätsmodells für Hochschulen, dem sogenannten HEAD-Wheel, identifizieren Sie mögliche Formen von Diversität, die in Ihrer Lehre eine Rolle spielen können. In Kleingruppen erarbeiten Sie sich konkrete Ideen, für den Umgang mit Diversität in Ihrem Lehralltag. Ein besonderer Fokus wird auf digitale Aspekte des Lehrens und Lernens gelegt.

Wir werden uns mit folgenden Aspekten befassen:

  • Diversitätsmodelle
  • Ansatzpunkte für Diversität in der Hochschule: Das HEAD-Wheel
  • Diversitätssensible (digitale) Gestaltung von Lehr-Lernsituationen

 

Methoden

  • Kurze Impulsvorträge
  • (Selbst-)Reflexionsaufgaben einzeln und in Kleingruppen
  • Kollegiales Feedback

 

Hinweis

Für den Workshop wäre es gut, eigene Diversitätserlebnisse mitzubringen.

Termin
02.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Hochschule Bochum
Organisation
hdw Bielefeld
Hinweis
Keine fristgerechte Abmeldung mehr möglich!
Infos für Teilnehmer

05.09.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Vorwissen aktivieren - Relevanz und Anwendungsmöglichkeiten im Lehr-Lernprozess

Lehren und Studieren, Workshop 22-044-P-Z

Referentinnen
Dipl.Soz.Wiss. Diana Lukschanderl-Girnus, Prof. Dr. rer. oec. Inga Pollmeier 
Beschreibung

Zielgruppe

Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Lehre tätig sind.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • verstehen, warum das Aktiveren von Vorwissen eine essentielle Voraussetzung für den Lernprozess der Studierenden ist,
  • reflektieren die Rolle der Studierenden im Lernprozess und finden Ansatzpunkte, diese aktiv einzubinden,
  • Lernen verschiedene Instrumente zum Aktivieren von Vorwissen kennen und wenden diese an,
  • reflektieren das eigene Lehrformat, erhalten im Austausch methodische Anregungen für die eigene Lehrpraxis und entwickeln Ideen für die Gestaltung ihrer Lehr- Lernprozesse.

 

 

 

Inhalt

Ziel jeder Lehrveranstaltung ist es, den Studierenden im jeweiligen Themengebiet neue Inhalte zu vermitteln bzw. neue Fertigkeiten zu erlernen. Doch wie kann dies unter den gegebenen Rahmenbedingungen und bei den vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten der Lehre gut gelingen?

Gemäß der Lerntheorie erfordert effektives Lernen Pausen, Wiederholungen und Vernetzungen. Studierende lernen, indem sie neues Wissen mit vorhandenen Kenntnissen bzw. Fertigkeiten verknüpfen. Diese Erkenntnis sollte bei der Gestaltung jeder Lehrveranstaltung berücksichtigt werden.

Durch das Aktivieren des bereits bekannten Wissens bzw. Könnens kann der/die Lehrende den Lernprozess des Studierenden positiv unterstützen. Bei jedem neuen Thema sollten daher bewusst Anknüpfungspunkte an bereits bekanntes Wissen bzw. Können (z. B. aus anderen Veranstaltungen, aus den Grundlagenmodulen oder anderweitige Vorkenntnisse…) gesucht und diese gezielt in die Lehrveranstaltungskonzeption eingebunden werden.

Im Rahmen des Workshops werden verschiedene Instrumente und Möglichkeiten zum Aktivieren von Vorwissen aufgezeigt, erprobt und reflektiert.

Die Teilnehmenden erhalten Anregungen für die eigene Lehrveranstaltungskonzeption und können anhand des Austauschs Ideen für ihre eigenen Lehr-Lernprozesse entwickeln. Der Workshop bietet darüber hinaus Möglichkeiten zum kollegialen Austausch und zur Reflexion der eigenen Lehrveranstaltungskonzeption.

 

Methoden

Impulsvorträge, Einzel- und Gruppenarbeit, Gruppendiskussionen zum Erfahrungsaustausch

Termin
05.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Hinweis
Keine fristgerechte Abmeldung mehr möglich!
Infos für Teilnehmer

05.09.2022 · Hochschule Ruhr West, Mülheim an der Ruhr

„Ich möchte Ihnen dazu eine Geschichte erzählen...“ – Storytelling in der Hochschullehre

Lehren und Studieren, Workshop 22-045-P-Z

Referent
Prof., Dipl.-Mus., M.A. Steven Bolarinwa 
Beschreibung

Zielgruppe

Dieser Workshop wendet sich an Lehrende, die mit „didaktisch motiviertem Storytelling“ bisher noch keine oder nur wenig Erfahrung gesammelt haben, die jedoch das enorme Potential dieses Ansatzes erkennen und offen für einen Einsatz von lernfördernder bildhafter Sprache in der eigenen Hochschullehre sind.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • lernen die verschiedenen Formen von Storytelling und das Wirkprinzip von Geschichten kennen
  • arbeiten didaktisch mit Metaphern und Analogien als Sprach- resp. Denkbilder
  • entwickeln und erproben erste Entwürfe konkreter Geschichten für den Einsatz in eigenen Lehrveranstaltungen
  • setzen an ihrer eigenen Kreativität an und bauen diese bezüglich Storytelling aus
  • sind gemeinsam didaktisch innovativ und entwickeln in der Gruppe Neues um dieses miteinander auszuprobieren
  • betreten spielerisch für sie (evtl. noch) unbekannte Pfade

 

Inhalt

Storytelling meint hier – in einer absichtlich weit gefassten Definition – den didaktischen Ansatz, durch bildhafte Sprache Ideen und Einsichten gehirngerecht zu kommunizieren. Denn wir Lehrende können Wissen nicht einfach mittels „Nürnberger Trichter“ (oder USB-Kabel) in die Köpfe der Studierenden verfrachten. Aber wir können durch geschickte Anwendung der uralten Prinzipien des Storytelling „Bilder in den Köpfen der Lernenden entstehen lassen“.

Bei alledem geht es natürlich auch um den angemessenen Einsatz und die passende Dosierung. Storytelling in der Hochschullehre heißt also nicht, zum Märchenonkel oder zur Märchentante zu mutieren oder in seinen Lehrveranstaltungen nur noch große Reden zu schwingen. Storytelling als ergänzende Methode in der Hochschullehre bedeutet stattdessen, studierendenzentriert und auf gehirngerechte Weise Verstehen und Lernen zu erleichtern.

Die Entwicklung zum bzw. zur „fertig ausgebildeten“ Storyteller bzw. Storytellerin ist ein langer Weg – dies kann nicht in zwei Workshop-Tagen erreicht werden. Sehr wohl aber kann erreicht werden, für das Thema der „bildhaften Sprache in der Lehre“ zu sensibilisieren, sich erstes konkretes Handwerkszeug dafür anzueignen und wirksame Ansätze für die eigene, selbstständige Weiterentwicklung mit nach Hause zu nehmen.

Der Workshopleiter bringt durch seinen Hintergrund als Musiker (Jazz, Komposition, Musikpädagogik), seine langjährige Tätigkeit in der (Hochschul-)Lehre sowie seine Erfahrungen im Storytelling (berufsbegleitende Weiterbildung) eine spannende Kombination von Kompetenzen mit, die er systematisch in diesen „Innovations-Workshop“ einbringt. Innovation bedeutet hier ganz ausdrücklich, dass jeder Workshop aufs Neue eine Einladung an die Teilnehmenden ist, gemeinsam die Möglichkeiten und Grenzen von Storytelling in ihrer eigenen Lehre zu ergründen.

 

Methoden

Impulsvorträge, Einzel- und Gruppenarbeit, Diskussion, Simulation, kollegiales Feedback

 

Daten und Zeitrahmen

  • 05.09.2022, 10-17 Uhr
  • 12.09.2022, 10-17 Uhr

Termine
05.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
12.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
16 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Hochschule Ruhr West, Mülheim an der Ruhr
Organisation
hdw Bielefeld
Hinweis
Keine fristgerechte Abmeldung mehr möglich!
Infos für Teilnehmer

05.09.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Körpersprache in der Lehre

Schlüsselkompetenzen für Lehrende, Workshop 22-021-P-Z

Referent
Sascha B. Morgenstern 
Beschreibung

Zielgruppe

Lehrende aller Statusgruppen.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind in der Lage, folgende Fragen zu beantworten:

  •  Wie kannst du deine Wirkung verändern?
  •  Wie wirkst du aktuell?
  •  Welche Gesten passen zu dir?
  •  Wie bringst du deine Worte und deine Gesten in Einklang?
  •  Wie verfolgst du eine zielorientierte Strategie für deine Wirkung?
  •  Kann man Kompetenz erkennen?

 

 

 

Inhalt

Erfolg musst du auch verKÖRPER(n)SPRACHE(n)

Jeder, der in einem Gespräch, einem beruflichen Kontakt oder einer Verhandlung etwas zu sagen hat, spricht nicht mit dem Mund allein. Die menschliche Kommunikation besteht aus dem gesprochenen Wort, wie man es sagt, also der Stimme, und zu einem sehr großen Teil aus der persönlichen Körpersprache.

Und unser Körper demonstriert und verrät viel mehr über unser echtes Innenleben als unsere Worte. Der Mund kann lügen unser Körper nicht!

Wie nutz ein Mensch seine eigene Körpersprache, um in Gesprächen und Verhandlungen sich besser verständlich zu machen, gezielt und effektiv zu Wirken und andere von der eigenen Kompetenz zu überzeugen?

 

Methoden

Alle Inhalte werden am persönlichen Beispiel aufgezeigt und im interaktiven Prozess erlernt, gezeigt und angewandt. Treu dem Motto: Vom Kennen zum Können!

Termine
05.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
06.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
16 AE (nicht anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Hinweis
Keine fristgerechte Abmeldung mehr möglich!
Infos für Teilnehmer

05.09.2022 · Digital / Online

Mehr Gelassenheit im (Lehr-)Alltag: Ressourcen aktivieren mit dem Zürcher Ressourcenmodell (ZRM)

Lehren und Studieren, Workshop 22-043-D-Z

Referentin
Ursula Ostkamp 
Beschreibung

Zielgruppe

Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Lehre tätig sind.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • lernen Kernelemente des Zürcher Ressourcen Modells kennen: u.a. motivationspsychologische und neurowissenschaftliche Grundlagen, Ressourcen-Motto, Gefühlsbilanz, somatische Marker
  • erarbeiten bezogen auf ihr individuelles (berufliches) Anliegen handlungswirksame Ressourcen, die sie bei der Umsetzung ihres Anliegens unterstützen
  • erarbeiten Erinnerungshilfen zur Festigung der neuen Ressourcen
  • erarbeiten ein Embodiment zur Festigung der neuen Ressourcen
  • planen und erproben den Ressourceneinsatz exemplarisch für eine selbst gewählte Alltagssituation
  • erhalten Empfehlungen zum Transfer in den Alltag und zur Festigung des Gelernten

 

Inhalt

Aufgrund der vielfältigen Herausforderungen in Lehre, Prüfung und der Selbstverwaltung Ihrer Hochschule, haben Sie sich schon öfter vorgenommen, etwas zu ändern, um trotz hoher Belastung gelassen zu bleiben,in stressigen Situationen mit gutem Gewissen auch mal NEIN zu sagen, oder sich bei Konflikten im Lehrbetrieb, bei Prüfungen oder in der Selbstverwaltung Ihrer Hochschule abzugrenzen.

Aber Sie stellen fest, dass die Umsetzung nicht richtig gelingt. Das kann daran liegen, dass Ihr Kopf (Verstand) etwas ganz anderes will als Ihr Bauch (unterbewusstes Bedürfnis).

Hier setzt das Selbstmanagement Training nach dem Zürcher Ressourcen Modell (ZRM) an, das an der Universität Zürich von Maja Storch und Frank Krause als Burnout Prophylaxe für Lehrkräfte entwickelt wurde. Es eignet sich somit u.a. zur Stressprävention, zur Unterstützung beruflicher Entwicklungsziele oder Veränderungswünsche, zum Umgang mit Konfliktsituationen.

Ausgangspunkt der Arbeit mit dem ZRM ist Ihr persönlicher Entwicklungswunsch zum Thema ‚Mehr Gelassenheit im (Lehr)Alltag‘. Bezogen auf diesen Entwicklungswunsch aktivieren, erkunden, reflektieren und versprachlichen Sie individuell die Ressourcen, die Sie

bei der Umsetzung Ihres eigenen Entwicklungswunsches unterstützen können. Ressourcenaktivierende Bilder dienen dabei als Projektionsfläche für unterbewusste Inhalte. So wird in einem strukturierten, schrittweisen Vorgehen eine selbstregulative Haltung, ein individuelles Ressourcen-Motto, erarbeitet, das emotionsregulierend wirkt, Ressourcen aktiviert und so die Umsetzung des jeweiligen (beruflichen) Anliegens unterstützt.

Das Ressourcen-Motto ist der Anfang eines neuen neuronalen Netzes, das nur dann nachhaltig Wirkung erzielen kann, wenn es, wie bei jedem Lernvorgang, ausgebaut und gefestigt wird. Zur Festigung dieses neuen neuronalen Netzes werden Erinnerungshilfen und ein Embodiment erarbeitet.

Der Einsatz der Ressourcen wird exemplarisch für eine konkrete Alltagssituation mit Hilfe von implementation intentions nach Prof. Gollwitzer (Wenn-Dann Pläne) entwickelt und mental erprobt. Darüber hinaus werden zur Unterstützung des Transfers in den Alltag mögliche Hindernisse thematisiert und Hinweise zur Festigung und Anwendung des Gelernten gegeben.

 

Methoden

Impulsvorträge, themenbezogene Einzel-, Kleingruppen- und Plenumsarbeit, praktische Anwendung. Sie erhalten Teilnehmerunterlagen, mit deren Hilfe Sie eigenständig weiterarbeiten können

 

Termine
05.09.2022, 11:00 – 12:30 Uhr
06.09.2022, 10:00 – 13:00 Uhr
07.09.2022, 10:00 – 13:00 Uhr
08.09.2022, 10:00 – 12:30 Uhr
09.09.2022, 10:00 – 12:30 Uhr
12.09.2022, 10:00 – 12:30 Uhr
Arbeitseinheiten
16 AE (nicht anrechenbar auf das Zertifikat)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
22.08.2022
Infos für Teilnehmer

06.09.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Curriculum-Werkstatt : Kompetenzorientierte und lernendenzentrierte Modul- und Curriculumsbeschreibungen

Entwickeln und Evaluieren, Workshop 22-007-P-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Studiengangleitungen, Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • planen Curricula situations- und handlungsorientiert und reflektieren dabei auftretende Schwierigkeiten für inhaltliche Bezüge zu anderen Studienangeboten (Stichwort: kohärenter Studiengang versus individuelle Freiheit der Lehre).
  • formulieren Lernziele und Anforderungen für ihre Module/Veranstaltungsbeschreibungen kompetenzorientiert.
  • denken dazu situativ in Handlungsanforderungen (weniger in Inhalten, ohne diese jedoch außen vor zu lassen).
  • formulieren spezifische und messbare Lernziele, die angemessen ansprechend und realistisch für die Zielgruppe sind.
  • verstehen ihre Zielbeschreibungen als Bezugspunkt für die Lehr- und Lernprozesse aller Beteiligten.
  • nutzen diese Kompetenzen, Curricula und Module kompetenzorientiert zu formulieren, um Lehrende entsprechend zu beraten.
  • reflektieren Schwierigkeiten bei der Einführung kompetenzorientierter Curricula und entwickeln Kommunikationsstrategien, den entsprechenden Widerständen zu begegnen.

 

 

 

Inhalt

Akkreditierungskommissionen verlangen kompetenzorientierte Modul- und Curriculums-beschreibungen, damit die Hochschule ihre Akkreditierung erhält. Doch was ist eigentlich genau mit „Kompetenzorientierung“ gemeint? Und welchen Sinn und Mehrwert hat das Ganze, wenn es am Ende doch nur wenige lesen? Curricula gut zu formulieren kostet schließlich Zeit. Warum ist es dennoch sinnvoll, Curricula handlungsorientiert zu schreiben? Und wie kann dieses sinnvoll und effizient bewältigt werden?

Genau solchen Fragen geht diese Modulwerkstatt nach. Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen vor allem, wie sie mit einfachen Überlegungen zu Formulierungen für ihre Lernziele gelangen, die für sie selbst als Lehrende und auch für die Lernenden sinnstiftend sind. Zudem widmen wir uns der Frage, wie diese Modulbeschreibungen schließlich lebendig werden können und einen guten Beitrag zu effizienterem Lehren und Lernen leisten können.

 

Methoden

Inputs, Diskussionen, moderierter Erfahrungsaustausch, Übungen

Termine
06.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
07.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
16 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Hinweis
Keine fristgerechte Abmeldung mehr möglich!
Infos für Teilnehmer

07.09.2022 · Tagungshotel ARCADEON, Hagen

Zertifikatsprogramm des Netzwerks hdw nrw

Zertifikatsprogramm, Workshop 22-002-P-Z

Referentinnen
Beschreibung

Zertifikatsprogramm des Netzwerks hdw nrw

 

Zielgruppen

Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Lehrbeauftragte

 

Zur weiteren Entwicklung und Professionalisierung der eigenen Lehre können Lehrende an Zertifikatsprogrammen teilnehmen. Damit haben Sie die Möglichkeit, auf verschiedenen Ebenen Ihre Lehre sowie die Beratung und Begleitung von Studierenden zu reflektieren und zu gestalten. Die Zertifikate des Netzwerks hdw nrw entsprechen den Standards der hochschuldidaktischen Qualifizierungsprogramme der anderen Bundesländer.

 

Zertifikat Professionelle Hochschullehre I

Das Zertifikat I wird gerahmt von Präsenztagen. Start des nächsten Zertifikatprogramms ist im Februar bzw. im September eines jeden Jahres ein zweitägiger Workshop in Hagen. In der Gruppe werden Fragenstellungen aus dem Lehralltag aufgegriffen und bearbeitet, Erfahrungen können ausgetauscht und diskutiert werden. Während des Programms für das Zertifikat I stehen Ihnen Lernbriefe zur Verfügung, mit denen Sie beispielhaft eine Ihrer eigenen Lehrveranstaltungen von der Planung bis zur Evaluation selbst hochschuldidaktisch weiter entwickeln können. Dazu wird Ihnen ein breites Methodenangebot gemacht. Es können auch spezifische fachdidaktische Themen aufgenommen werden. Auch Ihren eigenen Alltag an der Hochschule können Sie unter die Lupe nehmen. Methoden der Praxisreflexion eröffnen Ihnen dabei mögliche Handlungsalternativen. Die weiteren Präsenztage werden in der Gruppe gemeinsam vereinbart. Die Dauer des Programms ist auf ein Jahr ausgelegt und hat einen Umfang von 120 AE (Arbeits- bzw. Lerneinheiten).

 

Zertifikat Professionelle Hochschule II

Für das Zertifikat II sind weitere Präsenztage vorgesehen. Neben der Diskussion von Einzelfallanalysen, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einbringen, wird ein Lehrportfolio mit unterschiedlichen Themen erarbeitet. Ein weiteres Schwerpunktthema bildet die kollegiale Beratung und Begleitung in der Lehre. Es hat einen Umfang von 80 AE und ist vergleichbar mit den hochschuldidaktischen Zertifikaten anderer Bundesländer bzw. anderer Hochschultypen.

 

Zertifikat Hochschuldidaktische Workshop-Leitung

Im Anschluss an das Zertifikat Professionelle Hochschullehre können Sie sich zum hochschuldidaktischen Workshop-Leiter bzw. Workshop-Leiterin qualifizieren. Die Voraussetzungen dafür finden Sie auf unserer Homepage unter https://www.hdw-nrw.de/zertifikate.

 

Zertifikat Hochschuldidaktische Basiskursleitung

Ein weiteres Zertifikat ist das zur Basiskursleitung, dass Sie befähigt, das „Seminar Hochschullehre“ mit seinen vielen prozessorientierten Elementen zu leiten. Auch dazu finden Sie mehr unter https://www.hdw-nrw.de/zertifikate.

 

Teilnahme-Voraussetzungen

mindestens zwei Jahre Lehrerfahrung mit 4 SWS, aktuell in der Lehre tätig, frühestens ein Jahr nach dem Basiskurs (Seminar Hochschullehre bzw. Einführung in das Lehren und Lernen).

Termin
07.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Tagungshotel ARCADEON, Hagen
Organisation
hdw Bielefeld
Hinweis
Keine fristgerechte Abmeldung mehr möglich!
Infos für Teilnehmer

07.09.2022 · Fachhochschule Aachen

Forschendes Lernen digital und kollaborativ

Lehren und Studieren, Workshop 22-046-P-Z

Referent
Beschreibung

Forschendes Lernen digital und kollaborativ

 

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich sowohl an Lehreinsteigerinnen und Lehreinsteiger als auch an „Lehrprofis“.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • erarbeiten lerntheoretische Grundannahmen
  • erlernen leicht umzusetzende technisch-mediale Lösungen
  • entwickeln ein eigenes Konzept für „Forschendes Lernen digital und kollaborativ“

 

 

 

Inhalt

Das Konzept des Forschenden Lernens hat sich in der Hochschullehre vielfach bewährt. Es wird nicht nur genutzt, um Studierenden einen unmittelbaren Eindruck von Forschungsprozessen zu vermitteln, sondern auch um Methodenkompetenzen „en passant“ zu vermitteln. In Zeiten fortschreitender Digitalisierung von Alltag, Lehre und Forschung stellt sich zunehmend die Frage, wie sich dieses Konzept auch zu 100% über digitale Medien umsetzen lässt.

Im Rahmen des Workshops lernen die Teilnehmer/innen des Workshops didaktische Grundannahmen des Konstruktivismus und des Konnektivismus kennen, aus denen systematisch Lernziele, Inhalte und adäquate Prüfungsformen für eine rein digitale Lehre des forschenden Lernens abgeleitet werden. Im Anschluss an die Herleitung des lerntheoretischen Grundgerüsts werden konzeptionelle Bausteine, wie z. B. kollaborative Organisations- und Sozialformen, sowie die entsprechenden technischen Lösungen anwendungsnah verdeutlicht.

 

Methoden

Ein ILIAS- oder Moodle-Seminarraum inkl. Ressourcen und Arbeitsunterlage,

Ein ILIAS- oder Moodle-Seminarraum inkl. Ressourcen und Arbeitsunterlage, Videokonferenzen mit Trainerinput sowie Plenardiskussionen, kollaboratives Arbeiten über ein Forum.

 

Hinweis

 

 

  • 07.09.2022 von 10-17:00 Uhr

 

 

  • 08.09.2022 von 10-17:00 Uhr

 

 

Termine
07.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
08.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
16 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Fachhochschule Aachen
Organisation
hdw Bielefeld
Hinweis
Keine fristgerechte Abmeldung mehr möglich!
Infos für Teilnehmer

08.09.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Formative Leistungsdiagnostik

Prüfen und Bewerten, Workshop 22-013-P-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Lehrbeauftragte

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • kennen Unterschiede, Möglichkeiten und Ziele summativer vs. formativer Lernerfolgskontrollen.
  • formulieren Lernziele und können entsprechende CATs für die eigenen Lehrveranstaltungen entwerfen
  • können CATs gezielt einsetzen und auswerten.
  • können Ergebnisse von CATs zurückspiegeln und mit den Lernenden besprechen.
  • erhalten gestalten in ihren Veranstaltungen eine offene, fehlerfreundliche Lernatmosphäre.

 

Inhalt

Was nehmen meine Studierenden eigentlich genau aus meiner Veranstaltung mit? Und wie lernen sie im Einzelnen? Was ist hier förderlich, was hinderlich?

Viele Lehrende nutzen verschiedenste Methoden, um einen guten Kontakt zum Lernprozess der Studierenden zu halten. An einigen Universitäten spricht man in diesem Zusammenhang auch von „Classroom-Assessment-Techniques“ oder „CATs“. Sie funktionieren wie kleine Übungen oder Tests, nur sind sie häufig anonym und stets formativ angelegt. So können Lernerfolge und Lernwege aufgezeigt werden. Dieses Seminar gibt einen detaillierten Einblick in die Hintergründe und wesentlichen Merkmale dieses Ansatzes und zeigt auch die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten auf. Die Teilnehmer/-innen werden in die Lage versetzt, als Dozenten/Dozentinnen für die eigene Veranstaltung effektive CATs zu entwickeln und einsetzen zu können, um ihr Lehrhandeln zu optimieren.

 

Methoden

Inputs, Diskussionen, moderierter Erfahrungsaustausch, Übungen

Termin
08.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Hinweis
Keine fristgerechte Abmeldung mehr möglich!
Infos für Teilnehmer

09.09.2022 · Digital / Online

Qualitäts-Werkstatt zur Verbesserung von Veranstaltungen, Modulen und Studiengängen

Entwickeln und Evaluieren, Workshop 22-006-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Dieser Workshop wendet sich an Professorinnen und Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Qualität und deren Evaluation in Veranstaltungen, Modulen oder Studiengängen verbessern möchten

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in die Lage versetzt

  • Den Qualitätsregelkreis für Fächer (Module) und Studiengänge zu erkennen und benennen
  • Lehr- und Lernziele gemäß der Taxonomie nach BLOOM zu formulieren
  • Das „Setting“ des Lehr- und Lernprozesses als entscheide Interaktion zu verstehen
  • Qualitätsziele zu definieren, zu messen und auszuwerten
  • Verbesserungen einzuführen und nachzuweisen

 

Inhalt

Sie wollen eine Veranstaltung oder ein Modul als Lehrende bzw. Lehrender oder die Qualität eines Studiengangs als Studiengangsleiterin bzw. Studiengangsleiter oder Dekanin respektive Dekan verbessern? In diesem Workshop lernen Sie für sich, Ihren Studiengang oder Ihren Fachbereich eine „Qualitäts-Werkstatt“ zu installieren und dadurch Verbesserungen auch nachzuweisen. Ausgehend von der Definition der „Learning Outcomes“ aus Ihrer Modulbeschreibung werden Sie Ihre Lernziele gemäß den Kompetenzstufen nach BLOOM formulieren und die Qualitätsziele definieren. Für deren Planung und Durchführung in Ihrem „Setting“ als interaktive Lehr- und Lernprozess erhalten Sie Anregungen sowie Sie auch für die Evaluation der Kompetenzabfragen (vorher-nachher) Beispiele kennenlernen. Dabei wird durch Einführung von Eingriffsgrenzen (Schwellwerte) ein etwaiger Handlungsbedarf sichtbar, über den sich Qualitätsentwicklungen entwickeln und nachweisen lassen. Schließlich erarbeiten Sie zur Vollendung des Qualitätsregelkreises in Gruppen Realisierungsideen.

 

Methoden

PDCA-Zyklus, Lehr-Lern-Modell nach Leisen. Nach dem Prinzip des pädagogischen Doppeldeckers arbeitet wir im Workshop mit Impulsreferaten, kollegialem Austausch und ihren Anwendungsbeispielen. Bitte bereiten Sie Ihre zu verbessernden Beispiele zur Besprechung im Workshop vor.

Termine
09.09.2022, 13:00 – 17:00 Uhr
19.09.2022, 13:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
10,5 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
26.08.2022
Infos für Teilnehmer

12.09.2022 · Westfälische Hochschule, Standort Gelsenkirchen

Seminar Hochschullehre für neuberufene Professorinnen und Professoren

Basiskurse, Workshop 22-003-P-Z

Referenten/innen
Beschreibung

Seminar Hochschullehre für neuberufene Professorinnen und Professoren

 

Sie sind vor nicht allzu langer Zeit als Professorin oder Professor an eine Fachhochschule berufen worden?

Dann sind Sie Expertin oder Experte Ihres Faches, verfügen über intensive und extensive Praxiserfahrungen aus erster Hand und geben nun Ihr theoretisches und praktisches Know-how an Ihre Studierenden weiter.

Expertise und Erfahrung aber reichen nicht immer aus. Sie benötigen zusätzlich didaktisches Einfühlungsvermögen und methodische Freiheitsgrade, um aus Ihrer Begeisterung auch ertragreiche Lehrveranstaltungen zu machen.

Dieses Seminar wird Sie darin unterstützen.

Sie werden erkennen, wie Studierende zur aktiven Mitarbeit motiviert werden können, und worauf es ankommt, wenn man als Lehrende oder als Lehrender nachhaltige Einsichtserlebnisse ermöglichen möchte. Die Bedingungen gelingender Vermittlungs- und Lernprozesse werden anhand von konkreten Lehrbeispielen aus dem Kreis der Kolleginnen und Kollegen erlebbar und im kollegialen konstruktiven Diskurs reflektiert. Die verschiedenen Fach- und damit auch Lehrkulturen der anwesenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer ermöglichen dabei wertvolle Einblicke und zeigen, dass man auf ganz unterschiedliche und manchmal überraschende Weise „gut“ sein kann, dass es aber immer auch Potentiale zur Weiterentwicklung der persönlichen Lehre gibt.

Indem die erlebte Lehrpraxis auf ein Modell für die Dimensionen professioneller Hochschullehre bezogen wird, entsteht die Fähigkeit, sich als „reflektierte Praktikerin und reflektierter Praktiker“ im Bereich der Gestaltungsmöglichkeiten für Lehre souverän zu bewegen und darin immer wieder neu begründete Entscheidungen für die eigene Lehrtätigkeit zu treffen.

 

Dieser Workshop wendet sich ausschließlich an neuberufene Professorinnen und Professoren der Hochschule in Nordrhein-Westfalen, die bisher selten mit hochschuldidaktischen Fragestellungen in Berührung gekommen sind.

 

Hinweis

Der Basiskurs Seminar Hochschullehre für neuberufene Professorinnen und Professoren wird in drei Teile gegliedert, die auf die Länge eines Semesters verteilt angeboten werden. Zusätzlich zu den genannten Terminen sind Selbstlernphasen und Gruppenarbeiten vor und nach jedem Treffen sowie Follow-Up-Workshops vorgesehen. Die Termine hierfür werden direkt im Workshop mit den Teilnehmenden vereinbart.

 

Teil 1

Im Zentrum des ersten Kursteils stehen, neben theoretischem Input, die Lehrerfahrungen der Teilnehmenden im Fokus. Sie bringen ihre Fragen und Vorschläge ein und stellen eigene Konzeptionen vor, ergänzt durch die Simulation einer eigenen Lehrveranstaltungsplanung oder einer Lehrveranstaltungssequenz. Die Simulation umfasst den Vortrag eines kurzen Veranstaltungsausschnitts. Anschließend wird die simulierte Lehrveranstaltung von den Kolleginnen und Kollegen unter zuvor entwickelten didaktischen Kriterien kommentiert.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • haben wesentliche Aspekte des Lehrens und Lernens an der Hochschule intensiv reflektiert (u.a. Veranstaltungsplanung, Adressatenorientierung, Aktivierung, Struktur und Roter Faden, Visualisierung und Medieneinsatz, Prüfungen und Evaluation)
  • werden in der Lage sein, hieraus didaktisch begründete Handlungsstrategien abzuleiten
  • können sich selbst im Spektrum der Dimensionen für professionelle Hochschullehre verorten und hierbei ihre individuellen Entwicklungspotentiale erkennen. Auf dieser Grundlage können Sie gezielt an Ihrer Lehre arbeiten und Variationen an eigenen Lehrkonzepten sowie -methoden vornehmen.

 

Folgende Inhalte werden dabei fokussiert

  • konzeptionelle Grundlagen des Lehrens und Lernens
  • Formulierung von Lehr- und Lernzielen
  • Diskussion und die Erprobung alternativer Lehrveranstaltungsarten und -Methoden
  • Tipps zur Veranstaltungsplanung

 

Teil 2

An diesem Tag werden die konkreten zwischenzeitlichen Lehrerfahrungen und -erprobungen der Teilnehmenden im Sinne eines Coachings aufgegriffen und hochschuldidaktisch qualifiziert weiterentwickelt. Es werden noch ausstehende Fragen oder Teilnehmendensimulationen aufgegriffen und Schwerpunkte eines evtl. gemeinsamen hochschuldidaktischen Weiterbildungsbedarfs für den abschließenden dritten Kursteil erarbeitet und vereinbart. Bei heterogenem oder fachlich speziellem Input-Bedarf erhalten die Teilnehmenden Anregungen für die gezielte Nutzung entsprechender hdw nrw-Angebote.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • werden nach dem zweiten Seminarteil weiteres Feedback aus der Runde zu Ihrer Lehrpraxis erhalten habe
  • können eine Bestandaufnahme Ihrer Erfahrungen seit der ersten Zusammenkunft – insbesondere mit Elementen außerhalb des traditionellen Lehrvortrags – vornehmen (Was hat sich bewährt? Wo gab es in der praktischen Umsetzung von Lehrkonzepten Probleme? Wie kann man diesen zukünftig begegnen?).

 

Teil 3

Dieser Kursteil dient der Vertiefung bzw. Ergänzung der in den ersten Teilen angesprochenen bzw. vereinbarten hochschuldidaktischen Themen. Beispielsweise können Themen wie die Nutzung von Medien, die Gestaltung von Prüfungen oder die Evaluierung von Lehrveranstaltungen aufgegriffen werden. Methodisch ist auch dieser Teil als erfahrungs- und situationsbezogener Workshop gestaltet, indem zum Beispiel ausstehende Lehrveranstaltungssimulationen durchgeführt werden.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • haben Ihre didaktische Urteilskraft durch die verbliebenen Veranstaltungsausschnitte weiter geschärft
  • haben eine Fülle von praxisnahen didaktischen Hinweisen für eine erfolgreiche Hochschullehre erhalten
  • haben einige dieser Methoden auch in der Gruppe erproben können und wissen, wie Sie mit unterschiedlichen schwierigen Situationen in der Lehre konstruktiv umgehen können.
  • haben zudem in von der Gruppe bestimmten ergänzenden Themenbereichen (etwa zur Förderung der Kreativität der Studierenden) Anregungen und umsetzbare Konzepte erhalten
  • haben erste Umsetzungsschritte hierzu in Partner- und Gruppenarbeit konkretisiert und diskutiert,
  • und Sie werden (hoffentlich) erlebt haben, welche Freude in einer solchen „experimentellen Hochschuldidaktik“ liegt.

 

Methoden

Das Seminar lebt wesentlich davon, dass alle Teilnehmenden sich aktiv einbringen, entweder mit der Simulation eines eigenen Veranstaltungsausschnittes (etwa 15 Minuten) oder mit einer eigenen Veranstaltungsplanung. Das Feedback durch die Bezugsgruppe engagierter Kolleginnen und Kollegen sowie der erfahrenen Seminarleitung ist dabei von großem Wert und so im alltäglichen Hochschulkontext kaum möglich. Oft ergeben sich aus dem Seminar auch langfristigere kollegiale Netzwerke.

  • Impulsvorträge der Workshop-Leitenden
  • Simulationen der Teilnehmenden
  • Coaching-Sequenzen zwischen Referierenden und Teilnehmenden
  • Teilnehmende bringen eigenen Lehrveranstaltungsausschnitt oder Veranstaltungsplanung
  • Simulation einer eigenen überarbeiteten Lehrveranstaltungsplanung oder Lehrveranstaltungssequenz
  • kollegiale Rückmeldungen und Anregungen zur Simulation eines Lehrveranstaltungsausschnittes durch zuvor entwickelte Kriterien ermöglicht individuelle Reflexion und gezielte (Weiter-) Entwicklung eines eigenen Stils sowie Entwicklung eines hochschulgerechten Lehrangebotes
Termine
12.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
13.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
16.11.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
01.02.2023, 10:00 – 17:00 Uhr
02.02.2023, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
40 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Westfälische Hochschule, Standort Gelsenkirchen
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
15.08.2022
Infos für Teilnehmer

12.09.2022 · Digital / Online

Wege von Modulbeschreibungen und Lernzielen hin zu kompetenzorientierter Lehre

Entwickeln und Evaluieren, Workshop 22-008-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Lehre tätig sind.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • können Lernziele, die in Modulbeschreibungen theoretisch formuliert sind, praktisch in den Lehralltag umzusetzen
  • können den Unterschied zwischen vermittlungsorientierte und handlungsorientierter Didaktik erkennen und entscheiden, in welchen Situationen welche Form angemessen ist
  • kennen Lehrformate (Flipped Classroom, PBL, etc.) und setzen diejenigen ein, bei denen Studierende zu aktiven Mitgestaltern ihrer Lernprozesse werden

 

Inhalt

Das stupide Auswendiglernen von Faktenwissen im Studium gehört der Vergangenheit an. Heute dreht sich alles um einen umfassenden Kompetenzerwerb, um Studierende für die Praxis zu rüsten. Studierende sollen daher in die Lage versetzt werden, dass im Studium erworbene Wissen in komplexen Handlungssituationen anwenden zu können. Hieraus resultiert auch für den Hochschullehrer ein Paradigmenwechsel vom Fakten- und Wissensvermittler hin zum Kompetenzförderer. Damit stehen die Fachinhalte nicht mehr alleine im Mittelpunkt der Lehre. Modulbeschreibungen liefern den Lehrenden eine Vielzahl kompetenzorientiert formulierter Lernziele bzw. Learning Outcomes, die der Lehrende durch didaktisches Handeln in die Praxis umzusetzen hat. Um den Lehr-Lern-Erfolg sicherzustellen, ist es erforderlich, die Lehre aus der Perspektive der Studierenden zu konzipieren und die Lerner zu aktiven Mitgestaltern ihres Lernprozesses zu machen.

 

Methoden

Impulsvortrag, Diskussion im Plenum, themenbezogene Kleingruppenarbeit, kollegialer Austausch, Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden.

Termin
12.09.2022, 10:00 – 14:30 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
29.08.2022
Infos für Teilnehmer

13.09.2022 · Digital / Online

Umgang mit Rückmeldungen aus Lehrevaluationen

Entwickeln und Evaluieren, Workshop 22-009-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Der Workshop wendet sich an Hochschullehrende (Professorinnen, Lehrkräfte für besondere Aufgaben und Lehrbeauftragte).

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • kennen Ergebnisse der Lehrevaluationsforschung
  • verfügen über eine begründete Position zu Verantwortlichkeiten im Lehr-Lern-Kontext und reflektieren über einen professionellen Umgang mit Rückmeldungen aus Lehrevaluationen
  • kennen Methoden der Lehrevaluation sowie deren Potentiale und Grenzen
  • verfügen über ein Repertoire an Ableitungen aus den Lehrevaluationsergebnissen und können diese situations- und zielgerecht einsetzen

 

Inhalte

Durch die Evaluationsforschung ist ein Zusammenhang von Evaluationsergebnissen und studentischem Lernerfolg belegt. Allerdings führt eine Lehrevaluation nicht zwangsläufig zu positiven Entwicklungen in der Hochschullehre. Diskussion, Beratung und kollegialer Austausch können sinnvolle Anregungen für die Interpretation von Evaluationsergebnissen und für Perspektiven der didaktischen Gestaltung geben.

In dem Workshop sollen innerhalb des Einflussbereiches von Lehrenden gestaltende, prozessorientierte, konstruktive und kommunikationsfördernde Ableitungen aus Evaluationsergebnissen diskutiert und entwickelt werden - für die eigene Lehre, aber auch für den Diskurs mit anderen Lehrenden.

 

Methoden

Trainer-Input, Bearbeitung von Arbeitsaufträgen, Diskussion im Plenum, themenbezogene Gruppenarbeit, kollegialer Austausch, Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden.

Termin
13.09.2022, 09:00 – 16:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
30.08.2022
Infos für Teilnehmer

13.09.2022 · Digital / Online

Nähe trotz Distanz – Ein didaktischer Methodenbaukasten für interaktive Online-Lehre

Lehren und Studieren, Workshop 22-050-D-Z

Referent
Dr. Nils Echterhoff 
Beschreibung

Zielgruppe

Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Lehre tätig sind

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer …

  • sind für die Barrieren und Möglichkeiten des Distanz-Lehr/Lernformats sensibilisiert
  • entwickeln ein Bewusstsein für die Interdependenz von Inhaltsvermittlung und Lernatmosphäre im virtuellen Kursraum
  • lernen Kombinationsmöglichkeiten von Stoftware- und Hardwareelementen kennen, um kollaboratives und kreatives Arbeiten zu ermöglichen
  • können neue Methoden, Routinen und Akzente in die eigene Online-Lehre integrieren 

 

Inhalt

In den Online-Semestern während der Covid-Pandemie und auch in den sicherlich zunehmenden digitalen Formaten in der "Post-Corona-Ära" stellt die räumliche Distanz zwischen Studierenden und Lehrenden eine Herausforderung für eine zielführende Hochschullehre dar. Es gilt kommunikative, technische und soziale Hürden zu überbrücken und andere, neue Formate für die eigene Lehrpraxis zu finden.

Um diese Hürden zu überbrücken und veränderte Lehrformate zu entwickeln, werden zu Beginn dieses Online-Workshops Besonderheiten der Online-Lehre herausgearbeitet und fächerübergreifende Methoden und Techniken vorgestellt, um die eigene LEhrkompetenz zu erweitern und dem Distanz-Lehr/Lernformat anzupassen. Im Vordergrund stehen hier didaktische Methoden, die auf die Kompetenzerweiterung der "Four Cs" (Creativity, Collaboration, Communication, Critical Thinking) Studierender in der Online-Lehre abzielen.

Im weiteren Verlauf werden Tools, Softwareelemente und entsprechende didaktische Vorgehensweisen vorgestellt, die von den Teilnehmenden erprobt und an eigenen Fachinhalte adaptiert werden können. Am zweiten Workshop-Tag haben die Teilnehmenden Gelegenheit, individuell erstellte Lehr- oder Lerneinheiten vorzustellen und in einem Peer-to-Peer-Setting Rückmeldungen zu erhalten und zu reflektieren.

 

 

Methoden

Die Lehr-/Lerninhalte werden im dynamischen Wechsel zwischen Inputphasen, praktischen Übungseinheiten sowie Feedback- und Reflexionsphasen erarbeitet.

Termine
13.09.2022, 09:00 – 15:00 Uhr
16.09.2022, 09:00 – 13:00 Uhr
Arbeitseinheiten
13 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
30.08.2022
Infos für Teilnehmer

13.09.2022 · Hochschule Rhein-Waal, Kleve

Lehre motivationsförderlich gestalten

Lehren und Studieren, Workshop 22-049-P-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Lehrende aller Statusgruppen

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • können ihre Lehrveranstaltung hinsichtlich motivationsförderlicher und –hemmender Faktoren mithilfe ausgewählter Motivationstheorien analysieren
  • können das Prinzip des Constructive Alignment zur motivationsförderlichen Gestaltung ihrer Lehrveranstaltung einsetzen
  • können Gründe für Lernwiderstände, Passivität und fehlende Beteiligung erkennen und intervenieren
  • haben eine Vielzahl an Ideen erhalten, die sie gezielt zu kleinen und großen Veränderungen an ihrem Lehrkonzept einsetzen können

 

Inhalt

„Wie motiviere ich meine Studierenden zur aktiven Mitarbeit?“ Eine Frage, die viele Lehrende regelmäßig beschäftigt. Doch woher kommt der Eindruck, dass Studierende grundsätzlich erst motiviert werden müssen? Wie entsteht Motivation eigentlich? Und welche Möglichkeiten zur Motivation haben Lehrende? Im Webinar soll an mehreren theoretischen Modellen der Begriff der Motivation erschlossen werden. Verbreitete Fehlannahmen über Motivation werden aufgeklärt. Zudem wird den Teilnehmenden die Gelegenheit gegeben, ihre eigenen Lehrveranstaltungen hinsichtlich motivationsförderlicher und –hemmender Faktoren zu analysieren. Beispiele für gelungene Lehrkonzepte dienen als Inspirationsquelle für kleine und große Veränderungen an der Lehre. In kollegialer Beratung werden zudem bei Bedarf gemeinsam Ideen für die spezifischen Situationen der Teilnehmenden entwickelt. Dabei ist es möglich, die Erkenntnisse sowohl auf Präsenzveranstaltungen als auch auf Online-Lehre zu beziehen.

 

Methoden

Kurze Impulsvorträge des Lehrenden, Vertiefung und Erarbeitung der Themen in Kleingruppen, Experimente und interaktive Übungen, Einzelarbeit zum Übertrag auf die eigene Lehrsituation.

 

Termine
13.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
14.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
16 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Hochschule Rhein-Waal, Kleve
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
16.08.2022
Infos für Teilnehmer

13.09.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Stimme und Vorlesungsrhetorik

Schlüsselkompetenzen für Lehrende, Workshop 22-023-P-Z

Referent
Beschreibung

Stimme und Vorlesungsrhetorik

 

Zielgruppe

Alle Lehrende, die ihre Stimme gezielt und bewusst einsetzen, um damit Vorträge und Vorlesungen zu gestalten.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

 

  • lernen Entspannung und Körperstimmtraining kennen.lernen Impulse und Körpersprache für einen lebendigen Vortrag zu nutzen.
  • lernen die Kriterien der Hörverständlichkeit.
  • lernen die Redeplanung.
  • lernen den Umgang mit dem Feedback der stimmlichen und rhetorischen Präsentation.
  • lernen, einen Vortrag oder eine Vorlesung in die Köpfe der Anderen bringen.
  • gehen der Frage nach, wie man interessieren und überzeugen kann.

 

Inhalt

In diesem Workshop wird zunächst ein kompaktes Stimmtraining, welches sowohl zum Einstieg als auch zur Wiederholung in das Thema „Stimme“ dienen kann, durchgeführt. Bewährtes wird wiederholt und Neues dazu gelernt. Anschließend beginnt die Einführung in die Rhetorik der Lehre. Reden lernt man durch reden, Stimme braucht Training.

 

Methoden

Impulsreferate, Gruppen- und Plenumsarbeit

 

Hinweise

Eine Weiterführung des Themas Rhetorik ist in den Workshops Gesprächs- und Lehrrhetorik sowie Stimme und Rhetorik für Fortgeschrittene vorgesehen.

Termine
13.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
14.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
16 AE (nicht anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
16.08.2022
Infos für Teilnehmer

13.09.2022 · Digital / Online

Didaktische Reduktion

Lehren und Studieren, Workshop 22-048-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Lehre tätig sind

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

 

  • können Ursachen und Gefahren der Vollständigkeitsfalle erkennen
  • können Instrumente und Techniken der Stoffreduktion anwenden
  • können Vollständigkeit trotzt reduzierter Stoffmenge sicherstellen
  • können eine sinnvolle didaktische Planung in den eigenen Hochschulalltag transferieren
  • können Methoden, die auf dem Prinzip der Reduktion beruhen, in Lehrveranstaltungen umsetzen

 

Inhalt

Die Bewältigung großer Stoffmengen in knapp bemessener Veranstaltungszeit ist ein Dilemma, dem sich viele Hochschullehrende ausgesetzt sehen. Häufig erscheint eine rein vortragende Vorlesungsdidaktik als einziger, wenn auch wenig befriedigender Ausweg.

In diesem Workshop sollen Alternativen für den sinnvollen Umgang mit großen Stoffmengen erarbeitet werden, bei denen die Motivation und die Lernbereitschaft der Lernenden besondere Berücksichtigung finden. Der Königsweg hierzu führt über eine sinnvolle Stoffreduktion bei gleichzeitigem Einsatz aktivierender Lehr- und Lernmethoden.

Im Rahmen des Workshops haben die Teilnehmenden zu jeder Zeit die eigene Veranstaltungskonzeption im Blick, mit dem Ziel, Inhalte besser auf Zielgruppe und zur Verfügung stehende Zeit abzustimmen, ohne dabei den Fokus auf das Wesentliche zu verlieren.

 

Methoden

Impulsvortrag, Diskussion im Plenum, kollegialer Austausch, Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden, Seminarinhalte erfahren im Kontext des Workshops praktische Anwendung

 

 

 

 

Termine
13.09.2022, 14:00 – 17:00 Uhr
19.09.2022, 14:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
30.08.2022
Infos für Teilnehmer

14.09.2022 · Hochschule Düsseldorf

Seminar Hochschullehre für neuberufene Professorinnen und Professoren

Basiskurse, Workshop 22-007-P-Z

Referenten/innen
Beschreibung

Seminar Hochschullehre für neuberufene Professorinnen und Professoren

 

Sie sind vor nicht allzu langer Zeit als Professorin oder Professor an eine Fachhochschule berufen worden?

Dann sind Sie Expertin oder Experte Ihres Faches, verfügen über intensive und extensive Praxiserfahrungen aus erster Hand und geben nun Ihr theoretisches und praktisches Know-how an Ihre Studierenden weiter.

Expertise und Erfahrung aber reichen nicht immer aus. Sie benötigen zusätzlich didaktisches Einfühlungsvermögen und methodische Freiheitsgrade, um aus Ihrer Begeisterung auch ertragreiche Lehrveranstaltungen zu machen.

Dieses Seminar wird Sie darin unterstützen.

Sie werden erkennen, wie Studierende zur aktiven Mitarbeit motiviert werden können, und worauf es ankommt, wenn man als Lehrende oder als Lehrender nachhaltige Einsichtserlebnisse ermöglichen möchte. Die Bedingungen gelingender Vermittlungs- und Lernprozesse werden anhand von konkreten Lehrbeispielen aus dem Kreis der Kolleginnen und Kollegen erlebbar und im kollegialen konstruktiven Diskurs reflektiert. Die verschiedenen Fach- und damit auch Lehrkulturen der anwesenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer ermöglichen dabei wertvolle Einblicke und zeigen, dass man auf ganz unterschiedliche und manchmal überraschende Weise „gut“ sein kann, dass es aber immer auch Potentiale zur Weiterentwicklung der persönlichen Lehre gibt.

Indem die erlebte Lehrpraxis auf ein Modell für die Dimensionen professioneller Hochschullehre bezogen wird, entsteht die Fähigkeit, sich als „reflektierte Praktikerin und reflektierter Praktiker“ im Bereich der Gestaltungsmöglichkeiten für Lehre souverän zu bewegen und darin immer wieder neu begründete Entscheidungen für die eigene Lehrtätigkeit zu treffen.

 

Dieser Workshop wendet sich ausschließlich an neuberufene Professorinnen und Professoren der Hochschule in Nordrhein-Westfalen, die bisher selten mit hochschuldidaktischen Fragestellungen in Berührung gekommen sind.

 

Hinweis

Der Basiskurs Seminar Hochschullehre für neuberufene Professorinnen und Professoren wird in drei Teile gegliedert, die auf die Länge eines Semesters verteilt angeboten werden. Zusätzlich zu den genannten Terminen sind Selbstlernphasen und Gruppenarbeiten vor und nach jedem Treffen sowie Follow-Up-Workshops vorgesehen. Die Termine hierfür werden direkt im Workshop mit den Teilnehmenden vereinbart.

 

Teil 1

Im Zentrum des ersten Kursteils stehen, neben theoretischem Input, die Lehrerfahrungen der Teilnehmenden im Fokus. Sie bringen ihre Fragen und Vorschläge ein und stellen eigene Konzeptionen vor, ergänzt durch die Simulation einer eigenen Lehrveranstaltungsplanung oder einer Lehrveranstaltungssequenz. Die Simulation umfasst den Vortrag eines kurzen Veranstaltungsausschnitts. Anschließend wird die simulierte Lehrveranstaltung von den Kolleginnen und Kollegen unter zuvor entwickelten didaktischen Kriterien kommentiert.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • haben wesentliche Aspekte des Lehrens und Lernens an der Hochschule intensiv reflektiert (u.a. Veranstaltungsplanung, Adressatenorientierung, Aktivierung, Struktur und Roter Faden, Visualisierung und Medieneinsatz, Prüfungen und Evaluation)
  • werden in der Lage sein, hieraus didaktisch begründete Handlungsstrategien abzuleiten
  • können sich selbst im Spektrum der Dimensionen für professionelle Hochschullehre verorten und hierbei ihre individuellen Entwicklungspotentiale erkennen. Auf dieser Grundlage können Sie gezielt an Ihrer Lehre arbeiten und Variationen an eigenen Lehrkonzepten sowie -methoden vornehmen.

 

Folgende Inhalte werden dabei fokussiert

  • konzeptionelle Grundlagen des Lehrens und Lernens
  • Formulierung von Lehr- und Lernzielen
  • Diskussion und die Erprobung alternativer Lehrveranstaltungsarten und -Methoden
  • Tipps zur Veranstaltungsplanung

 

Teil 2

An diesem Tag werden die konkreten zwischenzeitlichen Lehrerfahrungen und -erprobungen der Teilnehmenden im Sinne eines Coachings aufgegriffen und hochschuldidaktisch qualifiziert weiterentwickelt. Es werden noch ausstehende Fragen oder Teilnehmendensimulationen aufgegriffen und Schwerpunkte eines evtl. gemeinsamen hochschuldidaktischen Weiterbildungsbedarfs für den abschließenden dritten Kursteil erarbeitet und vereinbart. Bei heterogenem oder fachlich speziellem Input-Bedarf erhalten die Teilnehmenden Anregungen für die gezielte Nutzung entsprechender hdw nrw-Angebote.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • werden nach dem zweiten Seminarteil weiteres Feedback aus der Runde zu Ihrer Lehrpraxis erhalten habe
  • können eine Bestandaufnahme Ihrer Erfahrungen seit der ersten Zusammenkunft – insbesondere mit Elementen außerhalb des traditionellen Lehrvortrags – vornehmen (Was hat sich bewährt? Wo gab es in der praktischen Umsetzung von Lehrkonzepten Probleme? Wie kann man diesen zukünftig begegnen?).

 

Teil 3

Dieser Kursteil dient der Vertiefung bzw. Ergänzung der in den ersten Teilen angesprochenen bzw. vereinbarten hochschuldidaktischen Themen. Beispielsweise können Themen wie die Nutzung von Medien, die Gestaltung von Prüfungen oder die Evaluierung von Lehrveranstaltungen aufgegriffen werden. Methodisch ist auch dieser Teil als erfahrungs- und situationsbezogener Workshop gestaltet, indem zum Beispiel ausstehende Lehrveranstaltungssimulationen durchgeführt werden.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • haben Ihre didaktische Urteilskraft durch die verbliebenen Veranstaltungsausschnitte weiter geschärft
  • haben eine Fülle von praxisnahen didaktischen Hinweisen für eine erfolgreiche Hochschullehre erhalten
  • haben einige dieser Methoden auch in der Gruppe erproben können und wissen, wie Sie mit unterschiedlichen schwierigen Situationen in der Lehre konstruktiv umgehen können.
  • haben zudem in von der Gruppe bestimmten ergänzenden Themenbereichen (etwa zur Förderung der Kreativität der Studierenden) Anregungen und umsetzbare Konzepte erhalten
  • haben erste Umsetzungsschritte hierzu in Partner- und Gruppenarbeit konkretisiert und diskutiert,
  • und Sie werden (hoffentlich) erlebt haben, welche Freude in einer solchen „experimentellen Hochschuldidaktik“ liegt.

 

Methoden

Das Seminar lebt wesentlich davon, dass alle Teilnehmenden sich aktiv einbringen, entweder mit der Simulation eines eigenen Veranstaltungsausschnittes (etwa 15 Minuten) oder mit einer eigenen Veranstaltungsplanung. Das Feedback durch die Bezugsgruppe engagierter Kolleginnen und Kollegen sowie der erfahrenen Seminarleitung ist dabei von großem Wert und so im alltäglichen Hochschulkontext kaum möglich. Oft ergeben sich aus dem Seminar auch langfristigere kollegiale Netzwerke.

  • Impulsvorträge der Workshop-Leitenden
  • Simulationen der Teilnehmenden
  • Coaching-Sequenzen zwischen Referierenden und Teilnehmenden
  • Teilnehmende bringen eigenen Lehrveranstaltungsausschnitt oder Veranstaltungsplanung
  • Simulation einer eigenen überarbeiteten Lehrveranstaltungsplanung oder Lehrveranstaltungssequenz
  • kollegiale Rückmeldungen und Anregungen zur Simulation eines Lehrveranstaltungsausschnittes durch zuvor entwickelte Kriterien ermöglicht individuelle Reflexion und gezielte (Weiter-) Entwicklung eines eigenen Stils sowie Entwicklung eines hochschulgerechten Lehrangebotes

 

Datum und Zeitrahmen

 

Datum

Zeiten

25.-26.03.2021

10-14:30

22.04.2021

14-18:30

17.06.2021

14-18:30

15.-16.07.2021

15.-16.07.2021, 10-16 Uhr (ggf. in Präsenz)

Termine
14.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
15.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
17.11.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
30.01.2023, 10:00 – 17:00 Uhr
31.01.2023, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
40 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Hochschule Düsseldorf
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
17.08.2022
Infos für Teilnehmer

15.09.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Argumentationstraining gegen Stammtischparolen - Populismus aus der Mitte der Gesellschaft

Diversität und Heterogenität, Workshop 22-007-P-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Dieser Workshop wendet sich an Professorinnen und Professoren, Dozentinnen und Dozenten, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftrage und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in die Lage versetzt

 

  • Stammtischparolen zu beschreiben und ihre Wirkung zu bewerten
  • gesellschaftliche und politische Ursachen und Konsequenzen von Stammtischparolen zu erkennen
  • verbale Strategien und emotionale Verhaltenswiesen bei der Auseinandersetzung mit Stammtischparolen kennenzulernen
  • in der Konfrontation mit den Parolen angemessen, d.h. selbstbewusst, authentisch und deeskalierend zu reagieren

 

Inhalt

„Die Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze (und die Frauen) weg“, „Asylanten sind Sozialschmarotzer“, „Wer Arbeit will, der findet auch welche“, „Ausländer sind kriminell“, „Wegen der vielen Flüchtlinge kann sich keine Frau mehr auf die Straße trauen“ „Da sind doch alles nur Wirtschaftsflüchtlinge“ – Stammtischparolen wie diese kommen meistens plötzlich und unerwartet, sie kommen aus der Mitte der Gesellschaft, sie sind populär und populistisch. Man fühlt sich überrumpelt, will reagieren, aber es fällt einem nichts Passendes ein. Was kann man sagen, was tun? Was steckt hinter diesen Parolen? Welches Weltbild wird mit ihnen transportiert? Haben sie eine Nähe zum Rechtsextremismus? Welche Argumente, Fakten und Informationen können den populistischen Parolen und Sprüchen entgegengesetzt werden? Doch werden sie im Zeitalter verbreiteter Fake News überhaupt akzeptiert? Auf diese Fragen werden interaktiv und mit Bezug auf die Psychologie von Vorurteilen und die Ursachen und Erscheinungsformen von Rassismus, Rechtspopulismus und –extremismus Antworten gegeben.

 

Methoden

Diskussion im Plenum, Rollenspiele, themenbezogene Gruppenarbeit, kollegialer Austausch, Klärung von Fragestellungen und Anliegen der Teilnehmenden, Power-point-basierte Informationen, Reflexion der Didaktik und Methodik des Workshops mit dem Ziel, ihn evtll. in der eigenen Lehre einzusetzen.

Termin
15.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
18.08.2022
Infos für Teilnehmer

15.09.2022 · Hochschule Niederrhein, Krefeld

Digitale Labore im Ingenieurwesen

Lehren und Studieren, Workshop 22-051-P-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Dieser Workshop richtet sich an Lehrende aller Statusgruppen, die Veranstaltungen im Labor konzipieren, durchführen oder betreuen.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer …

 

  • benennen verschiedene Vor- und auch Nachteile von Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR).
  • formulieren eigene Ziele für VR- und AR -Lösungen und integrieren vorhandene Lösungen (OER) in die eigene Lehre.
  • kennen verschiedene Plattformen für Remote-Labore und integrieren die einzelnen Experimente in die eigene Lehre. 
  • konzipieren und erstellen eigene VR- und AR-Anwendungen für Remote-Labore.

 

 

Inhalt

Neue digitale Lösungen wie Virtual-Reality und Augmented-Reality, aber auch Remote-Labore (über das Internet erreichbare echte Experimentier-Einrichtungen) ermöglichen neue Wege in der Lehre in den Ingenieurwissenschaften. Zum einen können die Userinnen und User durch die immersiven Technologien wie VR und AR in virtuelle Lernwelten „eintauchen“. Zum anderen ermöglichen Remote-Labore ein zeit- und ortsunabhängiges Experimentieren. Des Weiteren können digitale Elemente, wie Umfragen per Audience-Response-Systemen, mehr Interaktivität in Lehrveranstaltungen erzeugen.

 

Methoden

Nach Möglichkeit soll dieser Workshop in Präsenz durchgeführt werden, damit die spezielle Hardware (für VR) vor Ort genutzt werden kann. Sollte die Corona-Pandemie dies nicht ermöglichen, dann wird der Workshop online durchgeführt. In beiden Ansätzen werden sich Theorie- und Praxis-Phasen abwechseln und in kleinen Gruppen werden kleinere Aufgaben bearbeitet. Ziel ist, dass am Ende Konzepte für eigene Anwendungen im Bereich VR oder AR erstellt wurden und auch Ideen für eigene Remote-Labore erarbeitet wurden.

Termine
15.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
16.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
16 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Hochschule Niederrhein, Krefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
18.08.2022
Infos für Teilnehmer

15.09.2022 · Institut für Stimme und Kommunikation, Aachen

Meine Persönlichkeit: Focus Kommunikation

Schlüsselkompetenzen für Lehrende, Workshop 22-025-P-Z

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Dieser Workshop wendet sich an Professorinnen und Professoren, Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Lehrbeauftragte sowie an Personen in der Hochschule, die in der Öffentlichkeit überzeugend auftreten möchten. Der Workshop ist sowohl für Einsteiger als auch für Teilnehmende geeignet, die bereits Vorerfahrungen mit Stimm- und Sprechtrainings haben und die ihre kommunikativen Fähigkeiten und Möglichkeiten erweitern möchten. Der Workshop geht dabei individuell auf die Voraussetzungen der Teilnehmenden ein.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

 

  • formulieren Grundlagen der Kommunikation.
  • erkennen die Signale der Körpersprache.
  • beherrschen den optimalen Einsatz von Atmung und Stimme.
  • benennen die Unterschiede zwischen weiblicher und männlicher Kommunikation.
  • leiten Konsequenzen für die eigene Kommunikation ab.
  • entwickeln Methoden zur professionellen Einwand-Behandlung.
  • reagieren im Gespräch souverän und „schlagfertig“.
  • sind in der Lage, schwierige Gespräche zu führen.
  • wenden im Gespräch klare eindeutige und zielgerichtete Sprache an.

 

Inhalte

Unsere kommunikative Fähigkeit entscheidet heute mehr denn je über unseren persönlichen Erfolg und unsere individuelle Zufriedenheit. In kritischen Situationen bzw. Konfliktgesprächen verfallen wir manchmal in eine Rhetorik bzw. Körpersprache, welche als unklar, wenig konkret und unsicher empfunden wird. Um gegen solche Situationen gewappnet zu sein, vermittelt dieser Workshop Wissen und Kenntnisse zum Thema Kommunikation. Es werden Grundlagen der Kommunikation vermittelt und in Übungen noch einmal

auf den optimalen Stimmsitz eingegangen. Weitere spannende Inhalte des Workshops sind der Umgang mit Lampenfieber, dem berüchtigten Klos im Hals oder mit unbequemen und schwierigen Gesprächssituationen bzw. Gesprächspartnern.

Der Workshop „Meine Persönlichkeit – Schwerpunkt Kommunikation“ vermittelt Methoden und Techniken für eine ausdrucksstarke, souveräne, selbstbewusste und ausdrucksstarke Präsentation in jeder Situation. Ob in Lehrveranstaltungen, am Telefon oder im Konfliktgespräch - unser Auftritt ist jederzeit charismatisch, herzlich, authentisch und klar.

 

Methoden

Impulsvorträge, Rollenspiele, Gruppen- und Einzelübungen zum Thema: souveränes Auftreten, Reaktion auf verbale Attacken, Einwand-Behandlung, Körpersprache, Atmung Stimme, aktives Zuhören, Schlagfertigkeit.

Die Teilnehmenden erhalten auf Wunsch Feedback mit Mikrofon und Kamera.

Termine
15.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
16.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
16 AE (nicht anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Institut für Stimme und Kommunikation, Aachen
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
18.08.2022
Infos für Teilnehmer

16.09.2022 · Digital / Online

Formatives Prüfen als Beitrag zur Qualität

Prüfen und Bewerten, Workshop 22-014-D-Z

Referenten
Beschreibung

Formatives Prüfen als Beitrag zur Qualität

 

Zielgruppe

Lehrende aller Statusgruppen

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • ihre eigenen Werte reflektiert, die hinter den von ihnen gewählten Prüfungsformen liegen,
  • Ein Bewusstsein und Methoden für die Verbesserung der Qualität im Lern- und Lehrprozess durch formatives Prüfen entwickeln,
  • miteinander Kriterien für „gute“ formative Prüfungen reflektiert,
  • für ihre eigenen Lehrveranstaltungen neue Ideen entwickelt, formative Prüfungen kompetenzorientiert zu gestalten.

 

Inhalt

Prüfungen werden im Kontext der Hochschulen vor allem als Qualifikationsnachweis oder als Werkzeug der Leistungsbewertung angesehen. Damit decken sei jedoch nur einen kleinen Teil ihrer Funktion ab. Unter Gesichtspunkten einer kompetenzorientierten Didaktik sollten sie auch der Überprüfung der Lernziele und des Lernweges dienen. Damit sind sie Teil eines individuellen Qualitätssicherungsprozesses für jeden Lernenden und Lehrenden.

Im Rahmen des Workshops wird folgendes vermittelt:

  1. Methoden des formativen Prüfens
  2. Formatives Prüfen als begleitendes Feedback und Korrekturwerkzeug
  3. Studierenden die Möglichkeit geben ihre Lerndefizite früh zu erkennen und Gegenmaßnahmen zu ergreifen
  4. Qualitätssicherung im Lern- und Lehrprozess
  5. Formatives Prüfen als Synergie von Bewertung und Qualitätssicherung

Die Referenten ergänzen sich in diesem Workshop nicht nur fachlich sondern auch durch ihre unterschiedliches Alter und ihre unterschiedliche berufliche Sozialisation. Von ihren verschiedenen Perspektiven profitieren die Teilnehmer im Reflexionsprozess des Workshops. Jochen Spielmann, Geisteswissenschaftler, gilt als erfahrener Experte der Didaktik, der neue Ideen in die Lehrlandschaft pflanzt. Tobias Falke, Designer und Ingenieur, arbeitet seit vielen Jahren neben der Lehre Freiberuflich in verschiedensten Projekten in denen Qualitätssicherung durch fortlaufendes Feedback zum Alltag gehört.

 

Methoden

Impulse, Diskussion im Plenum, themenbezogene Kleingruppenarbeit, kollegialer Austausch, Klärung von Fragestellungen und Anliegen der Teilnehmenden, Arbeit an der eigenen Lehrveranstaltung, Beratung durch die Referenten.

 

Termin
16.09.2022, 09:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
10,5 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
02.09.2022
Infos für Teilnehmer

16.09.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Produktion von Erklärclips

Digitale Lehre, Workshop 22-015-P-Z

Referentinnen
Sprechwissenschaftlerin (DGSS) Anna Jöster, Dipl.-Sozialpäd. Lotte Neumann 
Beschreibung

Zielgruppe

Dieser Workshop wendet sich an Lehrende aller Fachrichtungen und bietet die Möglichkeit eine kreative Methode kennenzulernen, mit der Sie wissenschaftliche Inhalte mit den Möglichkeiten der aktuellen Medien aufarbeiten und präsentieren können. Sie lässt sich für didaktische Settings und auch in der Wissenschaftskommunikation einsetzen.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Filmproduktion zuhause – dieser Kurs macht aus Ihrem Homeoffice ein Filmstudio. Im Online-Workshop lernen Sie, wie Sie

  • aus großen Themen kleine Lerneinheiten machen und Kernbotschaften entwickeln
  • diese Inhalte einfach und gut verständlich in Bild, Text und Ton aufbereiten
  • mit wenig technischen Auswand kleine Filme erstellen (Arbeit mit dem Programm Powtoon)

 

Inhalt

Im Workshop werden die Produktionsschritte erklärt und durchgeführt, das Ergebnis besprochen und die Möglichkeiten des Einsatzes von Erklärclips in didaktischen Settings und wissenschaftlichen Kontexten entwickelt.

 

Methoden und Ablauf

  • Grundsätzliches zum Erklären: Visualisierung, verständlicher Off-Text, didaktische Reduktion, Produktion mit Powtoon
  • Teilnehmende arbeiten zu Hause selbstständig an ihrem Übungs-Film zu einem von den Trainerinnen vorrecherchierten Thema, werden dabei vom Plenumsraum aus von den Trainerinnen unterstützt und beraten
  • Präsentation der fertig produzierten Filme und Feedback
  • Übertrag auf eigene Lehrsettings und Wissenschaftskontexte, Raum für Ideen, Fragen und Beratung
Termin
16.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
19.08.2022
Infos für Teilnehmer

16.09.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Stimm- und Sprechtraining in der Lehre

Schlüsselkompetenzen für Lehrende, Workshop 22-014-P-Z

Referentin
Sprechtrainerin/-erzieherin (DGSS) Anke Ulke 
Beschreibung

Zielgruppe

Lehrende aller Statusgruppen

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen u.a.

  • Atem- und Sprechfluss ergonomisch einzusetzen
  • ihre individuelle Stimmlage (Indifferenzlage) kennen
  • zielgerichtet und emotional angemessen zu betonen
  • professionell zu artikulieren
  • stimmschonend (länger anhaltend) zu sprechen

 

Inhalt

Ob im Hörsaal, im Seminarraum oder online – der Redeanteil für Hochschullehrende ist oft hoch und die Stimme das wichtigste Werkzeug. Daher ist es wichtig, mit dem richtigen und zielgerichteten Einsatz von Stimme und Sprechen in der Lehre arbeiten zu können. Wesentlich hierfür sind eine klare Artikulation, deutliche Betonungen, lebendige Tonhöhenbewegungen und vor allem eine emotionale Begleitung. Dies macht lebendiges, ansprechendes Sprechen aus, das für Aufmerksamkeit und Abwechslung in der Ansprache und Begleitung der Studierenden sorgt.

 

Daher beschäftigt sich dieser Workshop mit den Grundlagen des Stimm- und Sprechtrainings für Lehrende.

Zunächst beschäftigen wir uns in vielen praktischen Übungen mit den Themen Atmung, Stimmerwärmung und Indifferenzlage. Da wir auf dem Atemstrom sprechen, ist eine gute, ergonomische Atmung die Grundlage des Sprechens. Atemübungen helfen beispielsweise Kurzatmigkeit oder Sprechen über den Atemstrom hinaus zu vermeiden. Langes Sprechen ohne die Stimme leicht zu erwärmen schadet den Stimmlippen auf Dauer. Die Stimmerwärmung trainiert und stabilisiert die Stimmlippen und bereitet sie auf längere Sprechakte vor. Das Sprechen in der persönlichen Idealstimmlage (Indifferenzlage) schont die Stimmmuskulatur und ist Ausgangslage für lebendiges und längeres Sprechen. Arbeitsaufträge tragen dazu bei, Gelerntes zu üben und den zweiten Teil des Seminars vorzubereiten.

Ferner beschäftigen wir uns vor allem mit den Themen Sprechausdruck (emotionales Sprechen resp. Betonung) und Artikulation. Vor allem der Sprechausdruck mit Tonhöhenbewegungen und angemessener Emotionalität trägt dazu bei, unser Sprechen im wahrsten Sinne des Wortes „ansprechend“ zu machen, um so Inhalte nachhaltiger transportieren zu können. Eine gute Artikulation macht Gesagtes klarer und deutlicher verständlich. Alltagspraktische Übungen, die wir einzeln und gemeinsam durchführen, erleichtern den Teilnehmenden die Umsetzung. Individuelle Rückmeldungen für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer runden die Veranstaltung ab.

 

Methoden

Einzel- und Gruppenarbeit, Feedback

Termin
16.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (nicht anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
19.08.2022
Infos für Teilnehmer

19.09.2022 · Digital / Online

Digitale Lehre mit Moodle für Einsteiger - Von der Konzeption zur praktischen Umsetzung

Digitale Lehre, Workshop 22-013-D-Z

Referenten
Prof. Dr. Roland Böttcher, Prof. Dr. Thomas Eder 
Beschreibung

Zielgruppe

Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben sowie Lehrbeauftragte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bereits erste Erfahrungen mit Moodle gesammelt haben und ihre Kurse um interaktive Elemente erweitern möchten.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • entwickeln, übertragen und bilden Lerninhalten und -prozesse in ein digitales Setting in einer Moodle-Instanz ab
  • können gezielt mit Moodle-Aktivitäten Lernprozesse als Lernpfade gestalten
  • sorgen für aktives Lernen und Lernverhalten mit Moodle-Aktivitäten
  • lernen nebenbei wesentliche Funktionen der Lernplattform Moodle kennen

 

Inhalt

Das Lernmanagementsystem Moodle unterstützt Lehrende mit einem vielfältigen Funktionsumfang und unzähligen Konfigurationsoptionen. Die Komplexität des Systems ist gerade für Einsteiger:innen häufig erschlagend und entmutigend. Im Ergebnis nutzen viele Dozent:innen das System lediglich als Materialspeicher.

Daher zielt dieses Workshop-Angebot darauf ab, Lehrenden einen begleiteten Einstieg zu vermitteln, um eigene digitale Lehrkonzepte umzusetzen. Die Teilnehmenden gestalten praktisch eigene Kurse, können frei experimentieren und aktiv individuelle Inhalte umsetzen. In gemeinsamen Sitzungen werden Erfahrungen und Best-Practices ausgetauscht und individuelle Hilfestellungen gegeben.

Folgende Inhalte werden behandelt:

  • Kursteilnehmer:innen und Kursleiter:innen hinzufügen
  • Konfigurationsoptionen der Kursadministration, inkl. Anpassung des Kurserscheinungsbilds
  • Übersicht Lernaktivitäten
  • Übersicht Informationselemente
  • Bereitstellung von Inhalten
  • Gestaltung von Lernpfaden (bedingter Zugriff und Abschluss von Lernaktivitäten)
  • Einrichtung von Gruppen, Zuordnung von Teilnehmer:innen
  • Nutzung kollaborativer Formate (Forum, Debatte, WIKI, Abstimmung, Glossar)
  • Nutzung der Fragensammlung und Konfiguration von Tests

 

Methoden

Live Demonstrationen, aktives Arbeiten in eigenen Kursräumen, Kollegialer Austausch, Peer Feedback: Sie gestalten in diesem Workshop begleitend und eigenständig einen Moodle-Kurs mit selbstgewählten Inhalten. In Intervallen von gemeinsamen Online Workshops und Selbstexperimentierphasen werden schrittweise Funktionalitäten des Lernmanagementsystems Moodle zur Unterstützung der Kursorganisation sowie der Wissensvermittlung und der Wissensvertiefung vorgestellt, konzeptionell eingeordnet und praktisch implementiert.

Termine
19.09.2022, 13:00 – 15:00 Uhr
22.09.2022, 13:00 – 15:00 Uhr
26.09.2022, 13:00 – 15:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
05.09.2022
Infos für Teilnehmer

19.09.2022 · Digital / Online

Digitale Lehre mit Moodle für Fortgeschrittene – Interaktivität, Adaptivität, Gamification

Digitale Lehre, Workshop 22-014-D-Z

Referenten
Prof. Dr. Roland Böttcher, Prof. Dr. Thomas Eder 
Beschreibung

Zielgruppe

Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben sowie Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die bereits Erfahrungen mit Moodle gesammelt haben und ihre Kurse um interaktive Elemente erweitern möchten.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • erarbeiten interaktive Lernaktivitäten zur Förderung motivationaler Aktivierung der Teilnehmenden
  • nutzen Gamification-Elemente und setzen diese gezielt zur Aktivierung ein
  • können adaptive Lernpfade konzipieren und umsetzen
  • lernen nebenbei fortgeschrittene Funktionen der Lernplattform Moodle kennen

 

Inhalt

Die globale Open Source Comunity rund um das Lernmanagementsystem Moodle entwickelt den vielfältigen Funktionsumfang und die unzähligen Konfigurationsoptionen stetig weiter. Selbst erfahrenen Anwender:innen fällt es mitunter nicht leicht, in Bezug auf die Funktionsvielfalt auf dem Laufenden zu bleiben und die sich ergebenden didaktischen Potentiale zu erschließen.

Daher zielt dieses Workshop-Angebot darauf ab, Lehrende beim weiteren Ausbau ihrer digitalen Lehrkonzepte zu unterstützen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Förderung der motivationalen Aktivierung der Teilnehmenden durch interaktive Lernaktivitäten und Gamificationelemente sowie der Konzeption von adaptiven Lernpfaden.

Die Teilnehmenden gestalten praktisch eigene Kurse, können frei experimentieren und aktiv eigene Inhalte umsetzen. In gemeinsamen Sitzungen werden Erfahrungen und Best-Practices ausgetauscht und individuelle Hilfestellungen gegeben.

Folgende Inhalte werden behandelt:

  • Übersicht über H5P Elemente
  • Peer Fallstudien
  • Abstimmungen
  • Dynamische Einbindung von externen Inhalten (Video, Poll, …) per iframe
  • Gamification Plugins zur Förderung der Lernmotivation (Badges, Level UP!, Wer-wird-Millionär, Quiz Duell)
  • Adaptive Gestaltung von Lernpfaden Anzeige des Lernfortschritts
  • Setup für Bewertungen
  • Erweiterte Kursadministration (Rechte ändern, Sicherung, Wiederherstellen)

 

Methoden

Live-Demonstrationen, aktives Arbeiten in eigenen Kursräumen, Kollegialer Austausch, Peer Feedback: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gestalten begleitend und eigenständig einen Moodle-Kurs mit selbstgewählten Inhalten. In Intervallen von gemeinsamen Online Workshops und Selbstexperimentierphasen werden schrittweise erweiterte Funktionalitäten des Lernmanagementsystems Moodle zur Unterstützung der Aktivierung von Teilnehmerinnen und Teilnehmern vorgestellt, konzeptionell eingeordnet und praktisch implementiert.

Termine
19.09.2022, 16:00 – 18:00 Uhr
22.09.2022, 16:00 – 18:00 Uhr
26.09.2022, 16:00 – 18:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
05.09.2022
Infos für Teilnehmer

20.09.2022 · Fachhochschule Bielefeld

Aufgabenerstellung mit STACK

Lehren und Studieren, Workshop 22-080-P-Z

Referent
Prof. Dr. rer. nat. Jörg Horst 
Beschreibung

Einstieg in die Aufgabenerstellung mit dem Tool STACK

Termin
20.09.2022, 09:00 – 15:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Fachhochschule Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
23.08.2022
Infos für Teilnehmer

21.09.2022 · Digital / Online

Spielend lehren und lernen

Lehren und Studieren, Workshop 22-055-D-Z

Referenten/innen
Prof. Dr. Tobias Seidl, Dr. Hanna Weiland-Breckle 
Beschreibung

Zielgruppe

Lehrende aller Fachrichtungen

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • Haben sich mit den theoretischen Grundlagen spielerischer Ansätze / Lernspielen auseinandergesetzt
  • Teilnehmende haben in praktischen Übungen das Potenzial spielerischer Zugänge ausprobiert
  • Teilnehmende haben Transfermöglichkeiten in die eigene Lehre geprüft

 

Inhalte

Der Workshop gliedert sich in drei Teile: Theorie – Praxisbeispiele - Übertragung. Im ersten Teil werden zunächst die theoretischen Grundlagen des Einsatzes spielerischer Elemente und von Lernspielen in der Hochschullehre vorgestellt und das Potenzial solcher Elemente kritisch diskutiert.
Im zweiten Teil werden unterschiedliche Anwendungsfälle vorgestellt und ausprobiert. Durch das gemeinsame Ausprobieren kann das Erleben solcher spielerischen Elemente aus der Lernendenperspektive reflektiert und ein besseres Verständnis von Spielmechaniken erworben werden. Hier können und sollen auch Beispiele aus dem Lehralltag der Teilnehmenden ihren Platz finden. In der Diskussion werden die praktischen Beispiele mit der Theorie verbunden und so Transfer- und iterative Weiterentwicklungsmöglichkeiten aufgezeigt.
Im letzten Teil werden Ideen zur Übertragung der Workshopinhalte in die eigene Praxis erarbeitet und sich im Plenum Feedback zu den erarbeiten Konzepten gegeben.

 

Methoden

  • Kurzinputs, kollegialer Austausch und Reflexion der gemachten Erfahrungen
  • Ausprobieren einzelner Übungen/Szenarien/Lernspiele
  • Gemeinsame Entwicklung von Einsatzszenarien und Transfermöglichkeiten
Termin
21.09.2022, 09:00 – 15:00 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
07.09.2022
Infos für Teilnehmer

21.09.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Jenseits der Vorlesung: 20 Lehrkonzepte für mehr Kreativität und Lernerfolg in der Lehre

Lehren und Studieren, Workshop 22-054-P-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich sowohl an Lehreinsteigerinnen und Lehreinsteiger als auch an „Lehrprofis“.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer…

  • erhalten einen Überblick über 20 zeitgemäße Lehrkonzepte
  • werden in die Lage versetzt, ein passendes Lehrformkonzept für eine Veranstaltung ihrer Wahl zu wählen oder zu entwickeln.

 

Inhalt

Welche bzw. welcher Lehrende kennt die Situation nicht: Ein neuer Kurs wird übernommen, die Lernziele und zentrale Inhalte sind in der Modulbeschreibung beschrieben und aus den üblichen Lehrformen werden Vorlesung und Übung gewählt. Doch machen diese beiden Lehrformen für den speziellen Kurs auch wirklich Sinn? Sind alternative Lehrkonzepte, wie z. B. „Flipped Classroom“ oder „Peer Instruction“, nicht viel besser geeignet, um Studierende zu aktivieren und Lernprozesse wirkungsvoll zu gestalten? Die didaktische Funktion von Lehrkonzepten wird in frühen Überlegungen zur Gestaltung von Lehrveranstaltungen häufig vernachlässigt. Was genau ist ein Lehrkonzept? Ein Lehrkonzept ist eine ganzheitlich-didaktische Gestaltungsidee zu Form und Struktur einer Lehrveranstaltung, die Lernprozesse rahmt, unterstützt und optimiert.

Dieser Workshop bietet einerseits einen Überblick über 20 Lehrkonzepte von A wie „Action Learning“ bis W wie Work-based Learning. Andererseits gibt er den Teilnehmer:innen Kriterien zur passgenauen Auswahl von Lehrkonzepten zu ihren Lehrveranstaltungen an die Hand.

 

Methoden

Input seitens des Coaches, Arbeitsunterlagen und weiterführendes Material über einen digitalen Kursraum (Moodle/ILIAS), kollaboratives Arbeiten in Gruppen.

Termine
21.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
22.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
16 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
24.08.2022
Infos für Teilnehmer

21.09.2022 · Hochschule Rhein-Waal, Kleve

Prüfungsrecht

Lehren und Studieren, Workshop 22-056-P-Z

Referent
Beschreibung

Prüfungsrecht

 

Zielgruppe

Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • erkennen nicht gesetzlich normierten Rechtsgrundlagen und Grundsätze, die im Rahmen von Prüfungsverfahren Anwendung finden
  • klassifizieren und erkennen Fehler im Prüfungsverfahren
  • entwickeln Strategien zur Vermeidung von Widersprüchen
  • erkennen verfassungsrechtliche Spielräume für Prüferinnen und Prüfer
  • beachten formale Voraussetzungen
  • organisieren Antwort-Wahl-Verfahren
  • entscheiden, wie Bewertungs- und Verfahrensfehler korrigiert werden können

 

Inhalt

Wie muss ein Prüfungsverfahren vorbereitet und durchgeführt werden, damit die Prüfungsentscheidung „widerspruchsfest“ wird. In diesem Workshop, werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die gesetzlichen Grundlagen eingeführt. Die eigene Prüfungstätigkeit wird reflektiert, um das Prüfungsverfahren rechtssicher gestalten zu können. Hierzu gehört auch die Entwicklung von Routinen für die Durchführung von Bewertungskommentaren und -gesprächen einschließlich deren Dokumentation. Insbesondere werden folgende Aspekte be- und erarbeitet:

  • Rechtsgrundlagen auf Bundes- und Landesebene, Prüfungsordnung
  • Prüfung und Wissenschaftsfreiheit
  • Prüfungsgrundsätze
  • Zulassung zur Prüfung und Durchführung von Prüfungen, deren Form und Verlauf
  • Vermeidung von Verfahrensfehlern
  • Prüfungsbefähigung und Prüfungsberechtigung
  • Rechte und Pflichten des Prüflings
  • Bewertung der Prüfungsleistung, Verfahren und Inhaltliche Anforderungen, Korrektur von Bewertungen
  • Neue Anforderungen bei Prüfung von Kompetenzen (sog. Performanzprüfungen)
  • Prozessrechtliche Rahmenbedingungen, Widerspruch und Verwaltungsrechtsschutz und Klageverfahren

Wesentliches Ziel des Workshops ist die Sensibilisierung für rechtliche Fragen und das Erkennen wichtiger Strukturen sowie das Wissen, „wer kann mir weiterhelfen“.

 

Methoden

Vortrag sowie moderierte Diskussionen; zum Einsatz kommen Power-Point-Vorträge, Skripte, Flipchart und Moderationstechniken.

Termin
21.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Hochschule Rhein-Waal, Kleve
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
24.08.2022
Infos für Teilnehmer

21.09.2022 · Digital / Online

Konzipieren von Lehrveranstaltungen

Lehren und Studieren, Workshop 22-053-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Lehrende aller Statusgruppen

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • haben gut definierte Kompetenzziele für ihre Lehrveranstaltung vorliegen
  • sind in der Lage, diese mithilfe von Taxonomien in präzise Learning Outcomes zu übersetzen
  • können auf den Learning Outcomes aufbauend angemessene Prüfungsaufgaben und Lernhandlungen definieren
  • können entsprechende Prüfungsformate und Lehrmethoden auswählen und einsetzen

 

Inhalt

Die Planung von gelingenden Lehrveranstaltungen – egal ob in Präsenz oder digital – beginnt mit der Definition präziser Lernziele. Klare Ziele zu formulieren ist dabei gar nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint. Verschiedene Ebenen von Zielen können dabei mit einbezogen werden, ebenso können Lehrveranstaltungen auch Ziele außerhalb der klassischen Fachkompetenzen avisieren. Taxonomien helfen, die ausgewählten Kompetenzziele präzise zu beschreiben.

In der Folge können nun angemessene Prüfungsformen und -aufgaben ausgewählt und Lernhandlungen geplant werden. Der Workshop begleitet Lehrende im Verlauf mehrerer Wochen mit kurzen Inputs und wiederkehrenden Austauschrunden dabei, ihre Veranstaltung kompetenzorientiert und zielführend zu planen.

 

Methoden

Kurze Impulsvorträge des Lehrenden, Vertiefung und Erarbeitung der Themen in Kleingruppen, Experimente und interaktive Übungen, Einzelarbeit zum Übertrag auf die eigene Lehrsituation.

 

Termine
21.09.2022, 13:00 – 14:30 Uhr
28.09.2022, 13:00 – 14:30 Uhr
05.10.2022, 13:00 – 14:30 Uhr
Arbeitseinheiten
6 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
07.09.2022
Infos für Teilnehmer

22.09.2022 · Digital / Online

Interaktivität und Kooperatives Lernen mit ILIAS

Digitale Lehre, Workshop 22-012-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Die Veranstaltung richtet sich an Lehrende, die keine oder bereits erste Erfahrungen im Einsatz von ILIAS in der Lehre machen konnten und ihre Kurse um Elemente interaktiven und kooperativen Lehrens und Lernens erweitern möchten.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • erfahren, wie sie Ihre Lehrinhalte in einem ILIAS-Kurs abbilden können
  • orientieren sich dabei an einem didaktischen Modell digitaler Lehre
  • berücksichtigen besonders die Aktivierung Studierender und steigern die Motivation zur Auseinandersetzung mit dem Material
  • lernen in diesem Zuge Funktionen der Lernplattform ILIAS kennen

 

Inhalt

Das Lernmanagementsystem ILIAS unterstützt Lehrende mit einem vielfältigen Funktionsumfang und zahlreichen Konfigurationsoptionen. Die Komplexität des Systems kann gerade für Einsteiger*innen erschlagend wirken. Im Ergebnis nutzen viele Lehrende das System lediglich als Materialspeicher.

Dieser Workshop zielt darauf ab, Lehrenden einen begleiteten Einstieg zu vermitteln, um eigene digitale Lehrkonzepte um- und dabei besonders aktivierende und motivierende Verfahren einzusetzen. Die Teilnehmenden arbeiten an konkreten eigenen Lehrveranstaltungen und erhalten individuelle Gestaltungshinweise. Der Workshop legt besonderen Wert auf den kollegialen Austausch von Erfahrungen und Best Practices.

Folgende Inhalte werden behandelt:

  • Konfigurationsoptionen in der Kursadministration
  • Übersicht von ILIAS-Objekten
  • attraktive Bereitstellung von Inhalten
  • Kommunikationsmöglichkeiten in ILIAS-Kursen
  • Verknüpfungen und Abhängigkeiten zwischen Kurselementen herstellen
  • Besonderes Augenmerk auf interaktive Formate wie Tests und Übungen mit Peer-Feedback
  • Einrichtung von Gruppen, Zuordnung von Studierenden
  • Nutzung kollaborativer Formate (Forum, Wiki, Abstimmung/Live-Voting, Glossar)

Methoden

Konzeptioneller Input, aktives Arbeiten an eigenen ILIAS-Kursen, kollegialer Austausch

Termine
22.09.2022, 09:00 – 12:30 Uhr
29.09.2022, 09:00 – 12:30 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
08.09.2022
Infos für Teilnehmer

22.09.2022 · Digital / Online

Agile Lehre mit Scrum

Lehren und Studieren, Workshop 22-057-D-Z

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Lehre tätig sind.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in die Lage versetzt…

  • Anwendungsmöglichkeiten von agilem Vorgehen in ihrer Lehre zu erkennen.
  • die Ereignisse von Scrum mit Teambuilding, Sprint Planning, Stand-Up, Sprint Review, Sprint Retrospektive sowie persönliche Reflexion im Workshop praktisch durchzuführen und erleben.
  • Unterschiede ihrer bisherigen Lehre zu agilem Vorgehen zu identifizieren.
  • mit digitalen Interaktionsmöglichkeiten zu experimentieren.
  • die eigene Rolle sowie die der Studierenden im Hinblick auf die Anforderung agiler Arbeitsweisen zu hinterfragen.
  • mit agilen Methoden im Unterricht zu experimentieren und Prototypen zu entwickeln.

 

Inhalt

Agile Vorgehensweisen, allen voran Scrum, haben sich in vielen Bereichen der Arbeitswelt etabliert. Absolventen unserer Hochschulen treffen beim Einstieg in die Praxis auf die Anforderung selbstorganisiert in Teams zu arbeiten und sich die Arbeit nach dem Pull-Prinzip selbst einzuteilen. Gleichwohl arbeiten viele Lehrformate klassisch nach dem Push-Prinzip mit wenig Möglichkeiten, Selbstorganisation in den Lehrveranstaltungen zu erfahren.

Die Konsumhaltung von Studierenden steht oft im Widerspruch dazu, für das eigene Lernen selbst verantwortlich zu sein. (Lern)ziele setzen und gemeinsam abstimmen, weitgehende selbständige Erarbeitung von (Lern)inhalten sowie darauf basierende Überprüfung von (Lern)ergebnissen in wiederkehrenden iterativen Schleifen sind Kernmerkmal agilen Vorgehens nach Scrum. Retrospektiven zur Evaluation des Vorgehens komplettieren auf der Metaebene den Zyklus. Dies erfordert ein aktives, selbständiges Handeln der Studierenden und stärkt die Rolle der Dozentin oder des Dozenten als Mentorin oder Mentor und Lernbegleiterin bzw. Lernbegleiter. Zugleich werden Feedback und Evaluation selbstverständlich im Vorgehen integriert.

In diesem Workshop geht es darum, die Rollen und Methoden des agilen Rahmenwerks Scrum kennen zu lernen und praktisch auszuprobieren. Dabei übernimmt die Referentin die Rolle der Products Owners dieses Workshops. Die Teilnehmer bilden Scrum Teams mit einem Scrum Master. Gleichzeitig arbeiten wir virtuell mittels Videokonferenz und digitalem Whiteboardtool zur visuellen digitalen Kollaboration. Dadurch können die Teilnehmer in Teams Chancen und Möglichkeiten vom agilen Vorgehen für den eigenen Unterricht erarbeiten sowie anderseits virtuelle Projektarbeit für die eigene Lehre ausprobieren. Dabei versteht sich der Workshop selbst als Prototyp zum Experimentieren mit agilen und virtuellen Lehrformaten.

 

Methoden

Impulsvortrag, gemeinsame virtuelle Arbeit in Gruppen, Präsentation und Diskussion im Plenum, kollegialer Austausch, Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden, praktische Anwendung von agilen Vorgehensweisen nach Scrum, Nutzung von Whiteboard- und Videokonferenztools

Termine
22.09.2022, 09:00 – 13:00 Uhr
23.09.2022, 09:00 – 13:00 Uhr
Arbeitseinheiten
10,5 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
08.09.2022
Infos für Teilnehmer

22.09.2022 · Institut für Stimme und Kommunikation, Aachen

Auftreten, Stimme und Rhetorik für Frauen

Schlüsselkompetenzen für Lehrende, Workshop 22-012-P-Z

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Dieser Workshop richtet sich an Professorinnen, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Frauen im Hochschulkontext, welche ihre Souveränität, Selbstsicherheit und ihr Selbstverständnis trainieren möchten.

 

Die Teilnehmerinnen

  • trainieren öffentliche Auftritte
  • lassen ihre Stimme und Körpersprache wirken
  • können Lampenfieber in Energie und Freude verwandeln
  • sprechen deutlich mit Tonmodulationen und variablem Sprechtempo
  • agieren schlagfertig, souverän und gelassen auf Angriffe
  • haben eine starke zielgerichtete Kommunikation ohne „Weichmacher“
  • gehen selbstbewusst und positiv mit Rückschlägen um
  • sind großzügig und gelassen im Umgang mit sich selbst (und auch anderen)

 

Inhalte

In verschiedensten Situationen des Hochschulalltags sind Professorinnen, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Dozentinnen gefragt, sicher und souverän aufzutreten. Daher soll dieser Workshop Anlass und Gelegenheit dazu bieten, die verschiedensten Aspekte im Auftreten und in Gesprächen zu üben und zu trainieren. Dabei wird es darum gehen, die vorhandenen persönlichen Ressourcen zu identifizieren und zu aktiveren – oder auch den „Schlüssel“ zu erkennen, um innere Stärke jederzeit zu aktivieren und beeindruckend durch eine ausdrucksstarke natürliche Präsenz, einer klingenden und tragenden Stimme und mit Freude bei zukünftigen öffentlichen Auftritten zu glänzen.
Ziel ist es, die Momente des Rampenlichtes zu genießen und sich dabei bewusst optimal zu präsentieren. Hierfür werden im Rahmen dieses Workshops Ihre Ressourcen wie das Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen nachhaltig gestärkt, so dass Vorlesungen, Vorträgen oder schwierigen Gesprächen nicht mit Lampenfieber begegnet wird, sondern dies als positive Herausforderungen des Hochschulalltags mit neuem Charisma und Selbstsicherheit erlebt wird. Schließlich wird an der konkreten Gesprächsführung und -gestaltung gearbeitet, indem die Teilnehmerinnen zu Vorwürfen und Angriffen Strategien kennenlernen und für sich entwickeln, um klar zu agieren und handeln zu können bzw. schlagfertig mit innerer Gelassenheit zu reagieren.

 

Methoden

Einzelpräsentationen und Impulsvorträge, Rollenspiele, Stimmtraining, Feedback-Gespräche und Reflexion mit begleitenden individuellen Film- und Tonaufnahmen. Aktivierendes Gruppen-Training zu Atmung, Körpersprache, Bühnenpräsenz und Schlagfertigkeit.

Termine
22.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
23.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
16 AE (nicht anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Institut für Stimme und Kommunikation, Aachen
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
25.08.2022
Infos für Teilnehmer

22.09.2022 · Digital / Online

Effektive und effiziente Durchführung von Beratungsgesprächen und Sprechstunden

Beraten und Coachen, Workshop 22-003-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Lehre tätig sind.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

    • können Techniken der beratenden Gesprächsführung einsetzen.
    • können Beratungsgespräche so strukturieren, dass sie ergebnisorientiert sind und dem Studierenden eine Hilfe zur Selbsthilfe bieten.
    • können durch organisatorische Maßnahmen die Qualität der eigenen Sprechstunde verbessern.
    • können die eigene Zuständigkeit in der Beratung erkennen und abgrenzen.
    • können den eigenen Beratungsaufwand ergebnisorientiert handhaben.

 

Inhalt

 

Die Durchführung von Sprechstunden und die Beratung von Studierenden gehört zu den zentralen Aufgaben von Lehrenden an Fachhochschulen.

Die möglichen Anlässe für Beratungsgespräche sind vielfältig. Studentische Anliegen reichen von fachlichen Fragen zum aktuellen Veranstaltungsstoff über Fragen zu Haus- und Abschlussarbeiten bis zur individuellen Organisation des Studiums oder des Umgangs mit nicht bestandenen Prüfungen. Häufig werden diese Anliegen auch außerhalb der Sprechstunde am Rande von Veranstaltungen oder per E-Mail thematisiert.

In der Zeit großer Studierendenzahlen und vor dem Anspruch, den Studierenden ein erfolgreiches und zügiges Studium zu ermöglichen, sind sowohl Effizienz als Effektivität in der Beratung gefordert.

In diesem Workshop sollen Prinzipien einer erfolgreichen Durchführung von Beratungsgesprächen erarbeitet werden. Der Workshop bietet die Möglichkeit zum kollegialen Austausch und der Reflektion eigener Erfahrungen in Beratungssituationen.

 

 

Methoden

Impulsvortrag, Diskussion im Plenum, themenbezogene Kleingruppenarbeit, kollegialer Austausch, Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden, Seminarinhalte erfahren im Kontext des Workshops praktische Anwendung.

Termin
22.09.2022, 14:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
4 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
08.09.2022
Infos für Teilnehmer

23.09.2022 · Digital / Online

Umgang mit Ausgrenzung, Rassismus und Radikalismus in der Hochschullehre

Diversität und Heterogenität, Workshop 22-004-P-Z

Referenten/innen
Beschreibung

Zielgruppe

Dieser Workshop wendet sich an Professorinnen und Professoren, Dozentinnen und Dozenten, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftrage und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in die Lage versetzt

  • zentrale Begriffe zu benennen, einzuordnen und zwischen diesen zu unterscheiden.
  • eine eigene Haltung bzgl. der Thematik zu entwickeln.
  • gemeinsam Strategien und Argumente zum Umgang mit ausgrenzenden, rassistischen, sexistischen, religiösen Äußerungen an der Hochschullehre zu entwickeln und diese entsprechend anzuwenden.

 

Inhalt

Viele Lehrende kennen Situationen in Lehrveranstaltungen, in denen sie mit politischen Statements, ausgrenzenden, frauenfeindlichen oder rassistischen Äußerungen konfrontiert sind. Nicht immer sind wir darauf vorbereitet, nicht immer wissen wir, wie wir ad hoc darauf reagieren können. War das nur ein "lockerer Spruch", oder war das eine ausgrenzende Äußerung, auf die ich reagieren muss? Sollte das "nur" lustig sein, oder war die Grenze zum Rassismus überschritten? Wie beziehe ich Stellung für Toleranz und Demokratie im sogenannten "postfaktischen" Zeitalter? Diese Fragen beschäftigen Lehrende an allen Hochschulen.

Im Workshop wollen wir zunächst einige Begriffe bestimmen und anhand wissenschaftlicher Definitionen etwas Klarheit in das Dickicht bringen: Vielfalt, Integration, Rassismus, Radikalismus, Populismus, Nationalismus. Welche Formen der Ausgrenzung und der politischen Grenzüberschreitung erleben wir in Lehrveranstaltungen und in der Hochschule? Wie gehen wir damit um? Und wie können wir angemessen eingreifen? Weiter kann darüber nachgedacht werden, inwiefern Überlegungen zum Umgang mit Ausgrenzungen und Radikalisierungen einen festen Ort in der Lehre erhalten sollten.

 

Methoden

Impulsvortrag, Diskussion im Plenum, Reflexion in Kleingruppen, kollegiale Beratung, Transfer von Workshop-Inhalten auf eigene Handlungsfelder der Teilnehmenden, Argumentationsübungen.

Termin
23.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
09.09.2022
Infos für Teilnehmer

23.09.2022 · Digital / Online

Lernnugget: Aktivierende Methoden für die Lehre

Lehren und Studieren, Workshop 22-058-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Lehrende aller Statusgruppen

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • können den Unterschied zwischen Wissen und Kompetenz beschreiben
  • können die verschiedenen Domänen von Lernzielen voneinander abgrenzen, aber auch Querverbindungen erkennen
  • sind in der Lage, mithilfe gängiger Taxonomien für verschiedene Domänen präzise, beobachtbare Lernziele zu formulieren
  • sind in der Lage, ihre Lernziele mithilfe eines Reflexionstools zu überprüfen

 

Inhalt

Methoden sind kein didaktischer Selbstzweck. Um Lehrveranstaltungen zielführend und für alle Beteiligten gewinnbringend zu gestalten, müssen zunächst klare Ziele definiert werden. Für die Erreichung der Ziele werden im Folgenden geeignete Lehrmethoden ausgewählt. Ziele, Zielgruppe, Vorwissen, Teilnehmendenzahl, Raumgröße – all diese Faktoren müssen dabei bedacht werden. Im Workshop werden an den konkreten Beispielen der Teilnehmenden Methoden ausgewählt und an die individuellen Anforderungen angepasst. Neben der Auswahl der richtigen Methoden werden auch weitere Bedingungsfaktoren besprochen und eingeübt, wie zum Beispiel die richtige Anleitung von Methoden und adäquate Zeitplanung.

 

Die Formulierung von präzisen Learning Outcomes wird vorausgesetzt. Insofern kein Vorwissen zu diesem Thema besteht, bietet sich die Teilnahme am Lernnugget „Lernziele kompetenzorientiert formulieren“ an.

 

Methoden

Die Teilnehmenden erarbeiten in der Vorbereitungsphase vor dem Workshop mithilfe von Lernvideos und Arbeitsaufträgen die Grundlagen zu Learning Outcomes. In der gemeinsamen Webkonferenz werden die Ergebnisse besprochen, konstruktiv Feedback gegeben und offene Fragen beantwortet.

 

Hinweise

  • Beachten sie die Selbstlernaufträge ab dem Tag vor der ersten Konferenz in ILIAS
  • Bitte benutzen Sie für die Konferenzen Kopfhörer oder ein Headset, um Rückkopplungen zu vermeiden
  • Betreten Sie den Konferenzraum nach Möglichkeit etwas früher, um technische Probleme schnell zu beheben
  • Achten Sie auf Hinweise im ILIAS-Raum: Eventuell muss aus technischen Gründen der Raum kurzfristig gewechselt werden
  • Sie sind nicht verpflichtet, sich mit Webcam-Bild in der Konferenz zu zeigen. Zumindest zu Beginn wäre es wünschenswert, alle Teilnehmenden einmal zu sehen
  • Sollten Sie dauerhaft Schwierigkeiten mit der Einwahl in den Konferenzraum haben, gibt es auch die Möglichkeit, sich per Telefon einzuwählen. Hinweise werden Sie in ILIAS finden

 

Termin
23.09.2022, 10:00 – 11:30 Uhr
Arbeitseinheiten
2 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
09.09.2022
Infos für Teilnehmer

23.09.2022 · Technische Hochschule Köln

Erfolgreicher in Berufungskommissionen arbeiten

Entwickeln und Evaluieren, Workshop 22-010-P-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Dieser Workshop wendet sich an alle, die in Berufungskommission mitarbeiten. Dazu gehören Professorinnen und Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Studierende, Gleichstellungsbeauftragte, Schwerbehindertenbeauftragte und Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter der Personalabteilungen in den einzelnen Hochschulen

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • sollen die Bedeutung von Berufungsverfahren reflektieren.
  • sich die eigenen Verantwortung in einer Berufungskommission bewusst machen und annehmen können.
  • Lehrveranstaltungen anhand von festgelegten Kriterien beurteilen.
  • Lehrverhalten beobachten und nachvollziehbar dokumentieren.
  • erläutern einen Überblick über mögliche Auswahlverfahren für Berufungen und beurteilen deren Anwendbarkeit.
  • die Kriterien-orientierte Grundstruktur von Berufungsgesprächen kennenlernen und ihren Sinn erkennen
  • führen strukturierte Berufungsgespräche und werten sie aus.
  • reflektieren den erlebten Gesamtprozess mit Blick auf ein bevorstehendes Verfahren, auch im Hinblick auf Verbesserungsmöglichkeiten.

 

Inhalte

  • Einordnung der Bedeutung der Arbeit von Berufungskommissionen in den Hochschulkontext
  • die aus dem Hochschulgesetz ableitbaren Anforderungen an Professorinnen und Professoren (§ 35 ff. HG NRW)
  • zusätzliche Anforderungen an Professorinnen und Professoren
  • die mögliche Struktur eines Berufungsgespräches
  • zielorientierte Fragen in Berufungssituationen
  • die größten Fehler in Berufungsverfahren

 

Methoden

Der Workshop reichert kurze Impulsvorträge und Diskussion mit aktiven Phasen an, um am praktischen Tun bereits im Workshop entdecken zu können, ob die angestrebten Kompetenzen erreicht werden konnten. Dazu werden insbesondere eine realistische Fallstudie und ein Rollenspiel eingesetzt, die an die Wirklichkeit der Arbeit in Berufungskommissionen angelehnt sind.

Termin
23.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Technische Hochschule Köln
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
26.08.2022
Infos für Teilnehmer

23.09.2022 · Digital / Online

Vorlesungen kompetenzorientiert (um-)planen

Lehren und Studieren, Workshop 22-059-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Eigenverantwortlich Lehrende mit Vorlesungserfahrung

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • werden in diesem Workshop die Grundlagen für eine stringente und konsequente Planung von Lehrveranstaltungen nach kompetenzorientiertem Modell erarbeiten
  • besprechen einzeln Grundlagen, Planungsschritte, Methoden, Meilensteine und Messgrößen der kompetenzorientierten Vorlesung und bündeln diese im kollegialen Miteinander zu einem Planungsportfolio
  • planen Vorlesungssequenzen, die im kollegialen Miteinander verfeinert werden können

 

Inhalte

Die Kompetenzorientierung ist nicht nur gesetzliche Verpflichtung in der Hochschullehre, sondern richtig eingesetzt auch sinnvoller Anspruch, Planungsrichtschnur und messbare Zielvorgabe. Neue und alte Vorlesungen und Lehrkonzepte können durch Kompetenzorientierung inhaltlich gewinnen und für Lehrende und Studierende interessanter und kurzweiliger gestaltet werden. Außerdem kann eine kompetenzorientiert geplante und durchgeführte Veranstaltung zu besseren und nachhaltigeren Lernergebnissen führen – sowohl zu Wissen als auch zu gelebten Kompetenzen:

  • Kompetenzorientierung als Konzept
  • Kompetenzen im Beruf
  • Kompetenzen operationalisierbar formulieren
  • Problem, Projekt, Handlung, Kompetenz
  • Aktivierung und Kompetenzentwicklung
  • Kompetenzorientiert planen
  • Vorhandene Planung kompetenzorientiert umstellen oder erweitern
  • Kompetenzorientiert prüfen

 

Methoden

Impulsreferat, moderierte Einzel-, Gruppen- und Plenumsarbeit, Diskussion

Termin
23.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
09.09.2022
Infos für Teilnehmer

23.09.2022 · Digital / Online

ePortfolio

Lehren und Studieren, Workshop 22-060-D-Z

Referent
Beschreibung

Einsatz und Arbeiten mit dem elektronischen Portfolio

Termin
23.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
09.09.2022
Infos für Teilnehmer

26.09.2022 · Digital / Online

Lernförderliche Gestaltung von Lehre in großen Gruppen

Lehren und Studieren, Workshop 22-061-D-Z

Referent
Beschreibung

Folgt noch

Termin
26.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
12.09.2022
Infos für Teilnehmer

28.09.2022 · Fachhochschule Südwestfalen, Standort Hagen

Urheberrecht im Hochschulalltag

Lehren und Studieren, Workshop 22-062-P-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • erkennen urheberrechtsschutzfähiger Werke
  • erkennen rechtskonforme Benutzung von Online-Lehrplattformen wie Moodle und Ilias
  • identifizieren die Urheberechtsschutzfähigkeit eigener Gestaltungen
  • formulieren und gestalten Material Dritter um
  • benutzen und erzeugen Creative Commons
  • entwickeln Lösungen, um Inanspruchnahme durch Rechteinhaber zu vermeiden

 

Inhalt

Urheberrechtliche Fragen im Zusammenhang mit Lehr und Forschung stehen seit längerer Zeit besonders im Fokus. Häufig konzentriert sich die Diskussion auf die Frage, welche „Materialien“ auf Lernplattformen eingestellt werden dürfen und wenn ja, in welchem Umfang. Hiermit ist jedoch nur ein Teil der Thematik Urheberrecht beschrieben, der in Forschung und Lehre zu beachten ist. In besonderer Weise betroffen ist der Einsatz von „Materialien“ in Lehrveranstaltungen, die Gestaltung von Skripten und Veranstaltungspräsentationen sowie sonstigen Lernmaterial. Zudem geht es auch um die Frage, inwieweit an eigenen „Materialien“ Urheberschutz bestehen kann.

Ziel des Workshops ist es, urheberrechtliche Problematiken zu erkennen, problematische von unproblematischen Situationen unterscheiden zu können, sowie Lösungsstrategien zu kennen. Insbesondere werden folgende Aspekte bearbeitet:

  • Einführung in den urheberrechtlichen Werkbegriff – wann ist was schutzfähig
  • Möglichkeiten und Grenzen der Nutzung von hochschulinternen Onlineplattformen
  • Hinweise für die Gestaltung von Lernmaterial
  • Urheberrechte bei der Durchführung von Lehrveranstaltungen
  • Freie Nutzung – Creative Common und amtliche Werke
  • Bearbeitung fremder Text und Gestaltungen

 

Methoden

Vortrag sowie moderierte Diskussionen. Zum Einsatz kommen Power-Point-Vorträge, ein Skript, Flipchart und Moderationstechniken.

Termin
28.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Fachhochschule Südwestfalen, Standort Hagen
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
31.08.2022
Infos für Teilnehmer

28.09.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Ein Methodenkoffer für aktivierende Lehre

Lehren und Studieren, Workshop 22-063-P-Z

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Der Kurs wendet sich an eigenverantwortlich Lehrende, die Lehrveranstaltungen mit bis zu 30 Studierenden aktivierender gestalten möchten.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in die Lage versetzt, …

  • Möglichkeiten der Aktivierung durch verschiedene Methoden zu erläutern
  • verschiedene Methoden hinsichtlich ihrer Einsatzmöglichkeiten und Grenzen zu vergleichen und kritisch zu reflektieren – auch mit Blick auf eine digitale Umsetzung
  • Methoden für die eigene Lehre zielorientiert auszuwählen und
  • Mut und Lust zur Erprobung neuer Methoden in der eigenen Lehre zu entwickeln.

 

Inhalt

Sie lehren in Veranstaltungen bis 30 Studierenden und möchten Ihre Lerngruppen gezielter aktivieren? Dazu fehlt es Ihnen noch an nötigem Handwerkszeug?

Für die Arbeit in kleineren Studierendengruppen steht Ihnen eine Vielzahl von Methoden zur Verfügung, mit denen Sie die Studierenden sowohl aktiv in das Lehrgeschehen einbinden als auch selbstgesteuerte Lernprozesse vorantreiben können. Doch welche Methoden eignen sich für welche Zielsetzungen und Lehrkontexte und was ist bei der Durchführung bestimmter Methoden zu beachten?

  • In diesem Workshop werden Sie ein Repertoire an verschiedenen Methoden kennenlernen und deren Einsatzmöglichkeiten erproben.
  • Charakteristika aktivierender Methoden
  • Zielorientierte Methodenauswahl und gewinnbringender Einsatz
  • Anleiten, Begleiten und Ergebnisse sichern beim Methodeneinsatz
  • Das aktive Lehrgespräch
  • Aktivieren in digitalen Raum
  • Ihr Transferprojekt: Methodenauswahl für die eigene Lehre

 

Methoden

Im virtuellen Workshop werden verschiedene Methoden, wie das aktive Lehrgespräch, die Kopfstandmethode, Murmelgruppen, aber auch verschiedenen Formen der Gruppenarbeit angewendet.

 

Termin
28.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
31.08.2022
Infos für Teilnehmer

29.09.2022 · Hochschule Bochum

Recht im Hochschulalltag

Lehren und Studieren, Workshop 22-064-P-Z

Referent
Beschreibung

Zielegruppe

Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben und Lehrbeauftragte

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

erkennen die Vielfalt der Rechtsfragen, die ihnen als Lehrende an einer Hochschule begegnen. So etwa ihre Rechte und Pflichten sowie deren Rückwirkung auf die Lehre. Diese Fragen bewegen sich häufig im Spannungsfeld zwischen Lehrperson, Fachbereich, Fachbereichsleitung, Präsidium und Verwaltung. Wer ist für welchen Prozess zuständig, kann oder muss ich als Lehrperson mich beteiligen und wo sind die Grenzen dessen zu verorten, was mir im Wege der Weisung auferlegt wird.

 

Inhalt

Als an Hochschulen tätige Lehrkräfte kommen unterschiedliche Anforderungen auf uns zu. Zum einen findet auf uns als Beamtinnen und Beamten oder an Angestellte im öffentlichen Dienstrecht Anwendung. Zugleich sind wir auch wissenschaftliches Personal. Das Hochschulrecht formuliert daher besonders Anforderungen oder Ausnahmen. In diesem Spannungsverhältnis zwischen Forschungs- und Lehrfreiheit und Weisungsgebundenheit als Mitglied der Hochschule entstehen zahlreiche Zweifelsfragen. Der Workshop soll hier Orientierung bieten. Weiterhin stellen sich Fragen im Umgang mit Studierenden einschließlich der Verantwortung für die Sicherstellung eines ordnungsgemäßen Lehrbetriebs. Im Verlauf des Workshops werden die Handlungsoptionen und auch haftungspotentiale angesprochen sowie Vermeidungsstrategien erörtert.

  • Dienstrecht, Beamtenrecht, Recht des öffentlichen Dienstes (Angestellte)
  • Aufbau und Struktur Hochschule, Fachbereich und Befugnisse der Akteure und Organe (Präsidium, Dekan, Fachbereichsrat)
  • Aufgabenübertragung in Lehre und Forschung, Prüfung, Deputat, Zuweisung der Durchführung von Lehrveranstaltungen
  • Freiheit von Forschung und Lehre
  • Hausrecht, Sicherheit und Sicherung der Durchführung von Lehrveranstaltungen, Exkursionen, Praktika und Übungen und damit verbundene Haftungsfragen
  • Nebentätigkeitsrecht
  • Arbeitnehmererfindungsrecht und Rechte an Entwicklungen
  • Einführung in Urheberrechte im Lehrbetrieb
  • Wesentliches Ziel des Workshops ist die Sensibilisierung für rechtliche Fragen und das Erkennen wichtiger Strukturen sowie das Wissen, „wer kann mir weiterhelfen“.

 

Methoden

Vortrag sowie moderierte Diskussionen. Zum Einsatz kommen PowerPoint-Slides, ein Skript, Flipchart und Moderationstechniken.

Termin
29.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Hochschule Bochum
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
01.09.2022
Infos für Teilnehmer

29.09.2022 · Digital / Online

Generation X/Y/Z - Ticken Studierende heute anders?

Diversität und Heterogenität, Workshop 22-008-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiter, die in der Lehre tätig sind.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • erkennen die Unterschiede zwischen den Lernenden der Generationen X, Y und Z
  • verstehen das Lernen und Arbeiten der „digital Lernenden“ besser und integrieren digitale Elemente in die eigene Lehre
  • lernen die die Erwartungen an die Lernumgebung der Generationen Y und Z zu erkennen
  • konzipieren eine Lehre zielgruppengerecht für Lernende der Generationen Y und Z und führen diese durch

Inhalt

Spricht man mit altgedienten Kolleginnen und Kollegen, wird häufig der Eindruck vermittelt, dass Studierende heute anders ticken als noch vor 15 oder 20 Jahren. Das Leben der Studierenden wird durch Medienkonsum, Internet, Social Media, Google, Wikipedia etc. bestimmt. Studierende wirken unselbstständig, angepasst und unmotiviert. Es scheint, als erwarten sie, dass der Lehrende zu liefern hat und sie selbst keine Verantwortung für ihren Lernerfolg tragen. Die heutigen Studierenden werden der Generationen Y zugeordnet, für die angebliche Freizeit und Work-Life-Balance im Mittelpunkt stehen. Damit unterscheiden sie sich maßgeblich von der vorhergehenden Generation X, die als besonders ehrgeizig gilt. Und mit der Generation Z, deren Credo „Work while Living“ ist, steht in den kommenden Jahren schon die nächste Herausforderung vor den Türen der Hochschulen.

In Impulsvorträgen werden die Merkmale der Studierenden der Generation Y und Z beleuchtet und eine Lerntypanalyse vorgestellt. Auf diesen Erkenntnissen basierend werden eine Reihe von Fragestellungen zu den Herausforderungen an die Lehre für Studierende der Generationen Y und Z diskutiert.

Methoden

Impulsvortrag, Diskussion im Plenum, themenbezogene Kleingruppenarbeit, kollegialer Austausch, Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden, Seminarinhalte erfahren im Kontext des Workshops praktische Anwendung, insbesondere kommen verschiedene Tools aus dem Kontext des eLearning zum Einsatz.

Termin
29.09.2022, 14:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
4 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
15.09.2022
Infos für Teilnehmer

Oktober

04.10.2022 · Digital / Online

Kurzberatung über die Relevanz der Hochschule im familiären Leben

Diversität und Heterogenität, Workshop 22-001-D-K(d)

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Diese vertrauliche Kurzberatung richtet sich an Lehrende, die sich Zeit nehmen wollen, über den täglichen Versuch von „Vereinbarkeit von Familie und Hochschule“ ins Gespräch zu kommen.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

erhalten die Gelegenheit:

  • über bestimmte Möglichkeiten zu reflektieren, die Relevanz der Familie stärker in den Blick nehmen zu können.
  • sich über unterschiedliche, auch belastende Erfahrungen auszutauschen.
  • eine Haltung zu entwickeln, mit der ihnen nicht die Freude an der Hochschularbeit verloren geht und sie sich so zugewandt gegenüber ihrer Familie erleben können, wie sie sich das wünschen.

Inhalt

Die vielfältigen Arbeitsaufgaben an der Hochschule binden ohnehin viel Zeit und Kraft und ohne am Ende des Tages oder der Woche sagen zu können: „Fertig!“. In dieses Arbeitsleben sind wir oft sehr eng, sehr selbstverständlich eingebunden und versuchen dabei die Arbeitsaufgaben gut zu strukturieren und – wenn eben möglich – gut zu gestalten. Das Leben in der Familie und Beziehung bleibt dabei meistens ein täglicher Drahtseilakt mit hoher Falltiefe. In der gegenwärtigen Situation sind Eltern darüber hinaus sehr gefordert, weil Einrichtungen nicht oder nur eingeschränkt arbeiten, Kinder umfassender versorgt werden müssen und Eltern mit mehr Anwesenheit im gemeinsamen Zuhause auch selbst Ruhe zum arbeiten brauchen. Nicht selten verlieren wir den Blick darauf, was das für Kinder bedeutet und wie wir den Alltag für sie und uns selbst sorgsamer gestalten können.

 

Methoden

Persönliches und vertrauliches Beratungsgespräch zu einem individuell abgestimmten Termin telefonisch oder per Videokonferenz.

Die Referentin setzt sich mit Ihnen in Verbindung, um einen Termin zu vereinbaren.

Termin
04.10.2022, 10:00 – 11:00 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
20.09.2022
Infos für Teilnehmer

04.10.2022 · Digital / Online

Kurzberatung Rhetorik für Frauen

Schlüsselkompetenzen für Lehrende, Workshop 22-001-D-K(d)

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Professorinnen sowie wissenschaftliche Mitarbeiterinnen, die Tipps für ein souveränes Auftreten in der (Online-)Lehre haben möchten

 

Die Teilnehmerinnen

  • reflektieren ihr Auftreten
  • analysieren verbale und nonverbale Signale
  • besprechen praktische Tipps zur Umsetzung in den eigenen (Online-) Lehralltag 

 

Inhalt

In der Kurzberatung liegt der Fokus auf Ihren persönlichen Fragen und Anliegen. Im gemeinsamen Gespräch gibt es nützliche und hilfreiche Tipps für ein souveränes Auftreten in (Online-) Lehrveranstaltungen, so z.B. Präsentationsregeln, Sprechtechnik und Körpersprache, die leicht in die Praxis umgesetzt werden können.

Die Beratung erfolgt per Zoom oder per Telefon.

 

Methode

Zoom-Beratung: jeweils Montag in der Zeit von 16.00 bis 17.00 Uhr:

 

Sollte das Zeitfenster nicht passen, lässt sich per Mail auch ein individueller Beratungstermin abstimmen.

Termin
04.10.2022, 10:00 – 11:00 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
20.09.2022
Infos für Teilnehmer

04.10.2022 · Digital / Online

Hochschuldidaktische Kurzberatung

Lehren und Studieren, Workshop 22-001-D-K(d)

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Hochschullehrende, die Fragen zur Weiterbildung oder zur Lehre und zum Lehralltag haben

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in die Lage versetzt,

  • Ihre hochschuldidaktische Weiterbildung zu planen
  • Lehrsituationen zu besprechen und zu analysieren
  • den eigenen Lehralltag zu planen und einzuschätzen
  • neue Lehrformate und Methoden einzusetzen

 

Inhalt

Für die Konzeption einer Lehrveranstaltung werden die 6 Schritte des Lern-ZIMMERs vorgestellt, die dabei zu beachten sind. Zunächst geht es um die Formulierung der Ziele, danach um die Auswahl der Inhalte für die Veranstaltung. Anschließend werden geeignete Methoden und Medien ausgewählt gefolgt von der Überlegung, wie der Lernerfolg am besten festgestellt werden kann. Abschließend erfolgt die Reflexion über das eigene Lehrverhalten.

 

Methoden

Beratung per Videokonferenz oder Telefon

 

Hinweise

Falls die Uhrzeit nicht passt, können auch andere Termine vereinbart werden: brinker@hdw-nrw.de

 

Datum und Zeitrahmen

  • jeweils Dienstag, 10.00 Uhr bis 11.00 Uhr
Termin
04.10.2022, 10:00 – 11:00 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
20.09.2022
Infos für Teilnehmer

04.10.2022 · Digital / Online

Selbstlernkurs: Konzipieren von Lehrveranstaltungen in digitalen, analogen und Blended-Learning-Formaten

Lehren und Studieren, Workshop 22-002-D-S(d)

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Hochschullehrende, besonders Neuberufene, die Lehrveranstaltungen konzipieren und durchführen werden, dies bereits tun bzw. in naher Zukunft tun werden

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in die Lage versetzt,

  • die Schritte zur Konzeption einer Lehrveranstaltung umzusetzen,
  • eine Lehrveranstaltung zu planen, durchzuführen und nachzubereiten,
  • Methoden und Medien gezielt und angemessen einzusetzen,
  • den Verlauf der Lehrveranstaltung anschließend zu reflektieren,
  • konkrete Schritte für den Transfer in ihren Lehralltag zu definieren.

 

Inhalt

Für die Konzeption einer Lehrveranstaltung werden die 6 Schritte des Lern-ZIMMERs vorgestellt, die dabei zu beachten sind. Zunächst geht es um die Formulierung der Ziele, danach um die Auswahl der Inhalte für die Veranstaltung. Anschließend werden geeignete Methoden und Medien ausgewählt gefolgt von der Überlegung, wie der Lernerfolg am besten festgestellt werden kann. Abschließend erfolgt die Reflexion über das eigene Lehrverhalten.

Dieser Selbstlernkurs hat folgende Inhalte:

  • Ziele und Aufbau
  • Einführung in das Lern-ZIMMER
  • Ziele einer Lehrveranstaltung
  • Inhalte einer Lehrveranstaltung
  • Lehren und Lernen
  • Methoden in einer Lehrveranstaltung
  • Medien in einer Lehrveranstaltung
  • Erfolg einer Lehrveranstaltung
  • Reflexion des Lehrverhaltens
  • Zusammenfassung
  • Literatur und Quellen
  • Übungen und Feedback

 

Methoden

Selbststudienmaterial mit Audiounterstützung, Fragen werden per Forum beantwortet, Übungen können eingesandt werden und erhalten Feedback.

 

Hinweise

Nach der Anmeldung werden Sie für den entsprechenden ILIAS-Kurs freigeschaltet und können Ihre Lernzeit selbst einteilen. Eine Anrechnung auf das Zertifikat „Professionelle Hochschullehre“ ist möglich, wenn die Aufgaben bearbeitet und eingesandt werden.

 

Datum und Zeitrahmen

  • Beginn frei wählbar mit Selbststudienmaterial
  • Feedback nach Einsendung der Übungen
Termin
04.10.2022, 10:00 – 16:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE nach Abgabe der Aufgabe zur Planung einer Lehrveranstaltung (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
20.09.2022
Infos für Teilnehmer

04.10.2022 · Digital / Online

Selbstlernkurs: Kreativitätstechniken in der Lehre einsetzen (analog und digital)

Lehren und Studieren, Workshop 22-003-D-S(d)

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Hochschullehrende, die ihre Lehrveranstaltungen interessant und interaktiv gestalten möchten und die Studierenden zur Kreativität anregen wollen, dies bereits tun bzw. in naher Zukunft tun werden

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in die Lage versetzt,

  • Kreativitätstechniken in der Lehre einzusetzen,
  • Ihre Lehrveranstaltungen so zu gestalten, dass die Studierenden kreativ werden können,
  • den Kreativitätsprozess zu moderieren und zu steuern,
  • konkrete Schritte für den Transfer in ihren Lehralltag zu definieren.

 

Inhalt

Für die Konzeption einer Lehrveranstaltung werden mögliche Kreativitätstechniken vorgestellt und die Frage geklärt, wie Lehrende damit die Kreativität der Studierenden anregen und fördern können. Die verschiedenen Möglichkeiten zur interessanten und interaktiven Gestaltung werden dargestellt und Planungsanregungen gegeben.

Dieser Selbstlernkurs hat folgende Inhalte:

  • Ziele und Aufbau
  • Einführung in Kreativität
  • Kreativitätstechniken
  • Kreativitätsmanagement
  • Kreativitätstechniken in der Lehrev
  • Zusammenfassung
  • Übungen und Feedback
  • Literaturhinweise und Quellenangaben

 

Datum und Zeitrahmen

  • Beginn frei wählbar mit Selbststudienmaterial
  • Feedback nach Einsendung der Übungen

 

Methoden

Selbststudienmaterial mit Audiounterstützung, Fragen werden per Forum beantwortet, Übungen können eingesandt werden und erhalten Feedback.

 

Hinweise

Nach der Anmeldung werden Sie für den entsprechenden ILIAS-Kurs freigeschaltet und können Ihre Lernzeit selbst einteilen. Eine Anrechnung auf das Zertifikat „Professionelle Hochschullehre“ ist möglich, wenn die Aufgaben bearbeitet und eingesandt werden.

Termin
04.10.2022, 10:00 – 16:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE nach Abgabe der Aufgabe zur Planung einer Lehrveranstaltung (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
20.09.2022
Infos für Teilnehmer

04.10.2022 · Digital / Online

Selbstlernkurs: Moderationsmethode und -techniken

Lehren und Studieren, Workshop 22-004-D-S(d)

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe:

Hochschullehrende, die die Moderationsmethode in der Lehre oder auch in Besprechungen einsetzen möchten, bereits einsetzen oder dies in naher Zukunft tun werden

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in die Lage versetzt,

  • die Rolle der Moderatorin bzw. des Moderators wahrzunehmen,
  • eine Moderationssitzung zu planen, durchzuführen und nachzubereiten,
  • Moderationstechniken gezielt und angemessen einzusetzen,
  • eine geeignete Gesprächsführung im Rahmen der Moderation zu leiten, zu regeln und zu reflektieren,
  • konkrete Schritte für den Transfer in ihren Lehralltag zu definieren.

 

Inhalt

Eine Moderationssitzung vorbereiten, durchführen und nachbereiten bedarf nicht nur der Kenntnisse über die verschiedenen Moderationstechniken, sondern vor allem der Einstellung und Rolle der Moderatorin bzw. des Moderators während der Moderation. In diesem digitalen Workshop geht es daher um die Aufgaben und Rollen der Moderierenden, die Phasen der Moderation, den geeigneten Einsatz der Techniken und die Visualisierung der einzelnen Schritte, so dass alle Teilnehmenden nicht nur folgen, sondern sich mit dem Prozess einverstanden erklären können.

Dieser Selbstlernkurs hat folgende Inhalte:

  • Ziele und Aufbau
  • Einführung in die Moderationsmethode
  • Nutzen und Ziele der Moderationsmethode
  • Ablauf einer Moderation
  • Vorbereitung einer Moderation
  • Aufgaben der Moderatorin bzw. des Moderators
  • Visualisierung in der Moderation
  • Gesprächsführung während der Moderation
  • Moderationstechniken
  • Abschluss einer Moderation
  • Nachbereitung einer Moderation
  • Videobeispiel: Wie gestalte ich ein gutes Gespräch?
  • Zusammenfassung
  • Literatur und Quellen
  • Übungen und Feedback

 

Datum und Zeitrahmen

  • Beginn frei wählbar mit Selbststudienmaterial
  • Feedback nach Einsendung der Übungen

 

Methoden

Selbststudienmaterial mit Audio- und Videounterstützung, Fragen werden per Forum beantwortet, Übungen können eingesandt werden und erhalten Feedback.

 

Hinweise

Nach der Anmeldung werden Sie für den entsprechenden ILIAS-Kurs freigeschaltet und können Ihre Lernzeit selbst einteilen. Eine Anrechnung auf das Zertifikat „Professionelle Hochschullehre“ ist möglich, wenn die Aufgaben bearbeitet und eingesandt werden.

Termin
04.10.2022, 10:00 – 16:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE nach Abgabe der Aufgabe zur Planung einer Lehrveranstaltung (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
20.09.2022
Infos für Teilnehmer

04.10.2022 · Digital / Online

Schreibdidaktische Kurzberatung für Lehrende

Lehren und Studieren, Workshop 22-040-D-K(b)

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Lehrende, die einen Beratungswunsch haben, weil sie fachspezifische, für die eigene Lehre selbst entwickelte Schreibaktivitäten in ihre Lehrveranstaltung(en) integrieren möchten, die schriftlichen Leistungen von Studierenden fördern möchten und/oder Studierende bei der Betreuung von Abschlussarbeiten noch besser unterstützen möchten.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • erkunden die Rolle des Schreibens in der eigenen Disziplin und relevanten Berufsfeldern,
  • erforschen Möglichkeiten, fachliche Lehr-Lern-Inhalte und Schreibprozesse didaktisch-methodisch zusammenzubringen,
  • überdenken Prozesse bei der Betreuung von schriftlichen Arbeiten wie Haus- und Abschlussarbeiten etc.,
  • reflektieren subjektive Erfahrungen in der eigenen Schreibbiographie,
  • erfahren mehr über effektive und effiziente Methoden des Text-Feedbacks.

 

Inhalt

Maßnahmen zur Förderung von Schreibfähigkeit als akademische Grund- und Schlüsselkompetenz haben mittlerweile an den allermeisten deutschen Hochschulen ihren festen Platz. Oft wird dabei allerdings davon ausgegangen, Schreiben sei eine von fachlichen Inhalten unabhängige vor- oder nachgelagerte Technik, was sich auch häufig in von Fakultäten und Fachbereichen abgetrennten Schreibzentren, curricular eigenständigen Lehrveranstaltungen wie „Techniken wissenschaftlichen Arbeitens“ oder separaten Schreibtutorien institutionell abbildet. Durch eine solche Trennung von „Schreiben“ und „fachlichen Inhalten“ gerät das immense didaktische Lernpotenzial, welches in den beim Schreiben ablaufenden kognitiven Prozessen schlummert, jedoch gar nicht erst in den Blick. Gleichzeitig wird dabei ausgeblendet, dass akademisches Schreiben immer auch disziplinspezifischen Denk- und Handlungsweisen folgt, wofür die Hochschullehrenden der jeweiligen Disziplin selbst die Expertise mitbringen.

In der Kurzberatung liegt der Fokus auf Ihren persönlichen Fragen und Anliegen. Im Beratungsgespräch geht es sowohl um die gemeinsame Erarbeitung möglicher Vorgehensweisen als auch um schreib- und lesedidaktische Tipps für die direkte Umsetzung.

Die Beratung erfolgt möglichst per Zoom, denkbar ist auch telefonisch.

 

Methoden

Persönliches und vertrauliches Beratungsgespräch zu einem individuell abgestimmten Termin telefonisch oder per Videokonferenz.

Die Referentin setzt sich mit Ihnen in Verbindung, um einen Termin zu vereinbaren.

Termin
04.10.2022, 10:00 – 11:00 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
20.09.2022
Infos für Teilnehmer

04.10.2022 · Digital / Online

Selbstlernkurs: Selbststudium gestalten und begleiten

Lehren und Studieren, Workshop 22-038-D-S(b)

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Hochschullehrende, besonders Neuberufene, die Lehrveranstaltungen konzipieren und durchführen werden, dies bereits tun bzw. in naher Zukunft tun werden.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in die Lage versetzt,

  • das Selbststudium und seine Bedeutung zu verstehen,
  • die Aufgaben von Lehrenden wie von Studierenden beim Selbststudium zu kennen,
  • das Selbststudium mit dem Kontaktstudium verzahnen zu können,
  • Modelle des begleiteten Selbststudiums lernzielgerecht in die Lehre integrieren zu können,
  • Aspekte des Lerncoaching und der Förderung von Selbstlernkompetenzen in das begleitete Selbststudium zu integrieren.

 

Inhalt

Durch die Modularisierung der Bachelor- und Masterstudiengänge erhält der Workload im Studium einen hohen Anteil an Selbststudium. Das Selbststudium dient dabei nicht mehr nur zur Vor- und Nachbereitung der Präsenz bzw. der synchronen Onlinelehre, sondern kann Bestandteil aller Lernzielebenen sein. In diesem Selbstlernkurs werden Modelle des begleiteten Selbststudiums vorgestellt sowie die Aufgaben, Herausforderungen und Stolpersteine, die für Lehrende und Studierende damit verbunden sein können. Weitere Themen sind die Förderung der Selbstlernkompetenzen  sowie Aspekte des Lerncoaching durch Lehrende im Rahmen des begleiteten Selbststudiums, beim Initiieren, Begleiten und Auswerten der Selbstlernphasen durch Studierende.

Dieser Selbstlernkurs hat folgende Inhalte:

  • Ziele und Aufbau
  • Einführung
  • Aufgaben von Lehrenden und Studierenden
  • Verzahnung von Kontaktstudium und Selbststudium
  • Modelle des begleiteten Selbststudiums
  • Flipped Classroom
  • Lerncoaching – Studierende begleiten
  • Selbstlernkompetenz fördern
  • Zusammenfassung
  • Literaturhinweise und Quellenangaben
  • Übungen und Feedback

 

Datum und Zeitrahmen

  • Beginn frei wählbar mit Selbststudienmaterial
  • Feedback nach Einsendung der Übungen

 

 

Methoden

Selbststudienmaterial mit Audiounterstützung, Fragen werden per Forum beantwortet, Übungen können eingesandt werden und erhalten Feedback.

 

Hinweise

Nach der Anmeldung werden Sie für den entsprechenden ILIAS-Kurs freigeschaltet und können Ihre Lernzeit selbst einteilen. Eine Anrechnung auf das Zertifikat „Professionelle Hochschullehre“ ist möglich, wenn die Aufgaben bearbeitet und eingesandt werden.

Termin
04.10.2022, 10:00 – 16:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE nach Abgabe der Aufgabe zur Planung einer Lehrveranstaltung (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
20.09.2022
Infos für Teilnehmer

04.10.2022 · Digital / Online

Kurzberatung Tutor:innen erfolgreich in der Lehre einsetzen

Lehren und Studieren, Workshop 22-039-D-K(b)

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Lehrende sowie wissenschaftliche Mitarbeitende, die Tutor:innen zur Unterstützung im Hochschulalltag einsetzen möchten

 

Die Teilnehmer:innen

  • wissen um die Anleitung und Begleitung von Tutor:innen
  • kennen (digitale) Einsatzbereiche
  • haben Grundkenntnisse in der methodisch-didaktischen Weiterbildung von Tutor:innen

 

Inhalt

Der Stellenwert von Tutorien in der Lehre erhält immer mehr Bedeutung an Hochschulen. Dabei werden Tutor:innen in der Studieneingangsphase eingesetzt und begleiten die akademische Sozialisation oder sie unterstützen die Studierenden fachlich in Fachtutorien oder Repetitorien. Damit tragen sie zur Entlastung des Lehralltags bei.

In der Kurzberatung liegt der Fokus auf Ihren persönlichen Fragen und Anliegen rundum die (digitale) Tutorienarbeit, wie z.B. Gewinnung, Einsatzbereiche, Qualifizierung, Begleitung und Motivierung von Tutor:innen.

 

Methoden

Persönliches und vertrauliches Beratungsgespräch zu einem individuell abgestimmten Termin telefonisch oder per Videokonferenz.

Die Referentin setzt sich mit Ihnen in Verbindung, um einen Termin zu vereinbaren.

Termin
04.10.2022, 10:00 – 11:00 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
20.09.2022
Infos für Teilnehmer

07.10.2022 · Digital / Online

Kompetenzorientiertes Prüfen jenseits der Klausur

Prüfen und Bewerten, Workshop 22-015-D-Z

Referenten
Beschreibung

Kompetenzorientiertes Prüfen jenseits der Klausur

 

Zielgruppe

Lehrende aller Statusgruppen

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • haben nach dem Workshop kompetenzorientierte Prüfungsziele für ihre eigenen Lehrveranstaltungen weiterentwickelt,
  • haben Ideen entwickelt wie sie diese kompetenzorientierten Prüfungsziele im Rahmen von analogen und digitalen, von mündlichen und schriftlichen Prüfungen prüfen können,
  • haben ein schlüssiges Constructive Alignment entwickelt und ihr kompetenzorientiertes Lern-/Lehrkonzept weiterentwickelt

 

Inhalt

Im ersten Schritt des Workshops geht es um die Formulierung von kompetenzorientierten Prüfungszielen: Was sollen Studierende in den Prüfungen in meiner Lehrveranstaltung

  • an Wissen,
  • an methodischen Fähigkeiten,
  • an kommunikativen Kompetenzen und an
  • Selbstreflexion zeigen.

Diese vier Kompetenzbereiche orientieren sich an den Vorgaben des Studienakkreditierungsstaatsvertrages und am Hochschulqualifikationsrahmen (HQR).

Wir wissen “assessment drives learning”, die „Prüfung bestimmt das Lernen“, daher erfordern kompetenzorientierte Prüfungen auch kompetenzorientiertes Lehren. Dies stellt Lehrende vor große Herausforderungen, die wir in diesem Workshop gemeinsam bearbeiten werden.

Die Umsetzung kompetenzorientierter Prüfungsziele in die dazu passenden Prüfungsformate bildet den zweiten Schritt des Workshops. Wir werden gemeinsam unterschiedliche Formen formativer und summativer Prüfungen entwickeln und diskutieren, damit die Teilnehmenden ein Repertoire zur Verfügung haben.

Dazu gehören u.a.:

 

  1. Schriftliche Prüfungen, die digital und ortsunabhängig abgelegt werden können und bei denen keine Aufsicht nötig ist.
    Dazu gehören u.a. Open Book Klausuren, Take Home Exams, Hausarbeiten, Essay, Abstract, Projektskizze, Schriftlicher Projektbericht, Protokolle, Exzerpte, Datenanalyse, Wikieintrag, Blogeintrag, Diskussionsbeitrag, Exkursionsbericht, Fallstudie, Praktikumsbericht, Lerntagebuch, Portfolio, Multimediale Produktion, Podcast, Produktentwicklung, PeerReview
  2. Mündliche Prüfungen, die digital und ortsunabhängig abgelegt werden können und bei denen keine Aufsicht nötig ist.
    Dazu gehören alle mündliche Prüfungen, die kompetenzorientiert gestaltet sind.
  3. Prüfungen, die digital und ortsabhängig abgelegt werden können, da eine Aufsicht nötig ist.
    Dazu gehören digitale Klausuren (closed book Klausuren) mit oder ohne multiple Choice. Dazu gehören auch E Prüfungen, da sie auf speziell eingerichteten Rechnern vor Ort durchgeführt werden müssen.
  4. Prüfungen, die analog und ortsabhängig abgelegt werden können, da eine Aufsicht nötig ist.
    Dazu gehören analoge Klausuren, Experimente, Demonstrationen, OSCE Prüfungen, Simulationen, Szenarien, mündliche Prüfungen

Die Referenten ergänzen sich in diesem Workshop nicht nur fachlich sondern auch durch ihre unterschiedliches Alter und ihre unterschiedliche berufliche Sozialisation. Von ihren verschiedenen Perspektiven profitieren die Teilnehmer im Reflexionsprozess des Workshops. Jochen Spielmann, Geisteswissenschaftler, gilt als alter Hase der Didaktik der neue Ideen in die Lehrlandschaft pflanzt. Tobias Falke, Designer und Ingenieur, arbeitet seit vielen Jahren mit nonlineraren und agilen Konzepten und bringt damit frischen Wind in die Lehre. 

 

Methoden

Klärung von Fragestellungen und Anliegen der Teilnehmenden, Impulse, Diskussion im Plenum, themenbezogene Kleingruppenarbeit, kollegialer Austausch, Arbeit an der eigenen Lehrveranstaltung, Beratung durch die Referenten.

Termin
07.10.2022, 09:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
9 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
23.09.2022
Infos für Teilnehmer

07.10.2022 · Digital / Online

Schreiben in der Lehre

Lehren und Studieren, Workshop 22-065-D-Z

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Dieser Workshop wendet sich an Lehrende, die fachspezifische, für die eigene Lehre selbst entwickelte Schreibaktivitäten in ihre Lehrveranstaltung(en) integrieren wollen.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • erweitern ihr Wissen über die hochschuldidaktische Lehr-Lern-Methode

    „schreibintensive Lehre“

  • erfahren, wie sich fachliches Lehren und Lernen mit wissenschaftlichem und fachlichem Schreiben kreativ verbinden lässt
  • führen während des Workshops selbst Schreibaktivitäten durch und besprechen im kollegialen Miteinander mögliche Transfers auf eigene Lehrinhalte
  • probieren unterschiedliche Techniken des informell-explorativen Schreibens aus
  • entwickeln Ideen für (eine) konkrete Schreibaktivität(en) für eine laufende oder zukünftige Lehrveranstaltung
  • entwickeln ein Verständnis von akademischer Schreibfähigkeit als komplexes Bündel diverser Kompetenzen, die sich allmählich und schrittweise entwickeln
  • erkunden Prinzipien und Potenzial der Anwendung von Peer-Text-Feedback als schreibdidaktische Methode und zur Einsparung von Korrekturaufwand.

 

Inhalte

Maßnahmen zur Förderung von Schreibfähigkeit als akademische Grund- und Schlüsselkompetenz haben mittlerweile an den allermeisten deutschen Hochschulen ihren festen Platz. Oft wird dabei allerdings davon ausgegangen, Schreiben sei eine von fachlichen Inhalten unabhängige vor- oder nachgelagerte Technik, was sich auch häufig in von Fakultäten und Fachbereichen abgetrennten Schreibzentren, curricular eigenständigen Lehrveranstaltungen wie „Techniken wissenschaftlichen Arbeitens“ oder separaten Schreibtutorien institutionell abbildet. Durch eine solche Trennung von „Schreiben“ und „fachlichen Inhalten“ gerät das immense didaktische Lernpotenzial, welches in den beim Schreiben ablaufenden kognitiven Prozessen schlummert, jedoch gar nicht erst in den Blick. Gleichzeitig wird dabei ausgeblendet, dass akademisches Schreiben immer auch disziplinspezifischen Denk- und Handlungsweisen folgt. Dieser Workshop zielt auf das didaktisch-methodische Zusammenbringen von fachlichen Lehr-Lern-Inhalten und Schreibprozessen. Insbesondere werden folgende Aspekte be- und erarbeitet:

  • Schreiben in der Lehre als Lehr-Lern-Methode
  • Techniken informell-explorativen Schreibens
  • Entwicklung lernzielspezifischer Schreibaktivitäten
  • Facetten akademischer Schreibkompetenz
  • Peer-Text-Feedback

 

Methoden

Schreibaktivitäten, Impulsreferate, Einzel- und Gruppenarbeit, kollegiales Feedback

Termine
07.10.2022, 09:00 – 12:00 Uhr
21.10.2022, 09:00 – 12:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
23.09.2022
Infos für Teilnehmer

10.10.2022 · Digital / Online

Visualisieren in der Moderation

Schlüsselkompetenzen für Lehrende, Workshop 22-026-D-Z

Referentin
Beschreibung

folgt

Termin
10.10.2022, 10:00 – 16:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
26.09.2022
Infos für Teilnehmer

13.10.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Curriculum-Entwicklung

Entwickeln und Evaluieren, Workshop 22-011-P-Z

Referentin
Beschreibung

folgt

Termin
13.10.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
15.09.2022
Infos für Teilnehmer

14.10.2022 · Digital / Online

Resilienz-Training: Was uns stark macht!

Schlüsselkompetenzen für Lehrende, Workshop 22-027-D-Z

Referentinnen
M.A. Christiane Hackethal, Gisela Klockner 
Beschreibung

Training zur Stärkung seelischer Widerstandskraft und zur Entwicklung einer bewusst balancierten und erfüllten Lebensführung

 

Zielgruppe

Für alle Lehrenden an Hochschulen

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • lernen Resilienz als individuelle, trainierbare Fähigkeit kennen.
  • durchlaufen in den Kurseinheiten einen abgestimmten Trainingsprozess, der Kraft, Halt und Orientierung gibt, um mit belastenden und stressvollen Situationen (auch im Hochschul-Alltag) lösungsorientiert umzugehen
  • machen gezielte Erfahrungen mit grundlegenden Resilienz-Kompetenzen wie Selbststeuerung, bewusster Beziehungsgestaltung, Umgang mit Grenzen und Veränderungen sowie Werte- und Entscheidungsklarheit.
  • stärken so in aktiver und dynamischer Weise ihre seelische Widerstandskraft und beugen damit nicht nur Überforderung und Burnout vor, sondern entwickeln darüber hinaus eine erfülltere Lebensführung.

 

Inhalt

Ihnen als Lehrende wird in diesem Online-Seminar mit 6 Kurseinheiten (KE) die Möglichkeit geboten, konkrete Kompetenzen zur Stärkung bzw. Wiederherstellung von psychischer Gesundheit kennen- und anwenden zu lernen.

Sie erhalten einen theoretischen Hintergrund zum Konzept der Resilienz und lernen ausgewählte Ressourcen daraus kennen. In einem aufbauenden Prozess erlangen Sie anhand praktischer Übungen individuelle Fertigkeiten zum Umgang mit Belastungen und Stress sowie für eine positive Lebensgestaltung.

 

Methoden

Impuls-Referate, praktische Übungen, Einzel- und Kleingruppenarbeit, moderierter Gruppenaustausch

 

KE 1 – Einführung in das Thema Resilienz

  • Resilienz: Theoretischer Hintergrund / Forschung / Resilienzfaktoren
  • Unser Ansatz: Resilienz als individueller Prozess der Bündelung von gezielten Kompetenzen und Entwicklung einer inneren Haltung
  • Unser Gehirn: Stress-Modell (Emotionsregulationssysteme / Negativitätstendenz)
  • Modell von Veränderungsprozessen
  • Grundübung Resilienz: Atempause

 

KE 2 – Achtsame Selbststeuerung

  • Einführung: Balancierter Energiehaushalt
  • Fünf Ebenen des Menschen
  • Tiefe Kraftquellen erforschen
  • Body-Mind-Connection: Den Geist über den Körper regulieren
  • Eigenwahrnehmung – Raum und Zeit für sich selbst

 

KE 3 – Bewusste Beziehungsgestaltung mit uns selbst

  • Einführung: Beziehung zu mir selbst – Verbundenheit mit mir selbst
  • Meine persönliche Resilienz-Schatztruhe
  • Meine Grundbedürfnisse erkennen und erfüllen
  • Selbstfreundlichkeit: Wie spreche ich mit mir? Was brauche ich – wirklich?
  • Resonanzprinzip
  • Mein Tag – meine Bedürfnisse – Selbstverantwortung

 

KE 4 – Mit Grenzen umgehen

  • Einführung: Grenzen wahrnehmen, setzen, achten und öffnen
  • Achtsamkeitsmuskel trainieren: Grenzen wahrnehmen
  • Konflikte aktiv angehen
  • Klare Gespräche: Grenzen setzen und achten
  • Grenzen öffnen – Handlungsspielräume ausloten

 

KE 5 – Tun und lassen

  • Einführung: veränderbare und unveränderbare Welt
  • „Tun“: Entschlusskraft entfalten
  • „Lassen“: annehmen und befreien
  • Verankerung in der eigenen Kraft und Ruhe

 

KE 6 – Werte-Anker und Entscheidungssicherheit

  • Einführung: persönliche Werte als innerer Sensor und Anker
  • Selbstwertschätzung – die eigene Negativitätstendenz überwinden
  • Entscheidungssicherheit gewinnen
  • Erfüllt leben: Dankbarkeit und Freude kultivieren
  • Resilienz als persönlicher Weg und Haltung

 

Termine
14.10.2022, 09:30 – 11:30 Uhr
21.10.2022, 09:30 – 11:30 Uhr
04.11.2022, 09:30 – 11:30 Uhr
11.11.2022, 09:30 – 11:30 Uhr
25.11.2022, 09:30 – 11:30 Uhr
02.12.2022, 09:30 – 11:30 Uhr
Arbeitseinheiten
16 AE (nicht anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
30.09.2022
Infos für Teilnehmer

14.10.2022 · Digital / Online

Kernkompetenz SelbstFürsorge

Schlüsselkompetenzen für Lehrende, Workshop 22-028-D-Z

Referentinnen
M.A. Christiane Hackethal, Gisela Klockner 
Beschreibung

Achtsam, freundlich und wertschätzend mit sich selbst sein als zentrale innere Ressource im (Hochschul-)Alltag

 

Zielgruppe

Für alle Lehrenden an Hochschulen

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • lernen das Konzept SelbstFürsorge als Schlüsselkompetenz kennen mit den Bereichen Achtsamkeit, SelbstMitgefühl und SelbstWertschätzung.
    SelbstFürsorge ist besonders in dieser Krisensituation eine zentrale innere Ressource, die uns immer zur Verfügung steht.
  • machen gezielte Erfahrungen mit grundlegenden Achtsamkeitsübungen für den (Lehr-)Alltag.
  • werden eingeladen, SelbstMitgefühl als innere freundliche und unterstützende Präsenz in schwierigen Situationen zu erleben.
  • erkunden SelbstWertschätzung als Haltung in der Resonanz mit sich selbst und anderen.
  • erhalten Raum, um konkrete Möglichkeiten der SelbstFürsorge zu erkunden und eine für sich passende Anwendung im (Online-)Lehralltag zu entwickeln.

 

Inhalt

Ihnen als Lehrende wird in diesem Online-Seminar mit 6 Sitzungen die Möglichkeit geboten, erlebte Diskrepanzen Ihres Hochschulalltags zwischen Anforderungen und Ansprüchen einerseits und persönlichen Anliegen und Bedürfnissen andererseits in den Blick zu nehmen. Gerade die momentane Krisensituation stellt hier beruflich und privat eine besondere Herausforderung dar.

Sie erfahren achtsame SelbstFürsorge als zentrale Schlüsselkompetenz, die Sie befähigt, inneren Raum zu schaffen und die Wahrnehmung für sich selbst und andere zu erweitern, Bedürfnissen und Schwierigkeiten freundlich und unterstützend zu begegnen sowie Wertschätzung als Grundhaltung zu etablieren. Fokussiert wird die Frage: Wie können Sie Resilienz, Flexibilität und Wohlgefühl im Lehr- und Betreuungsalltag – wie auch privat – zunehmend leben?

Alle Einheiten dieses Workshops stärken schrittweise die Fähigkeit, mit herausfordernden Situationen im Lehr- und Betreuungsalltag angemessen umzugehen, gut für sich selbst und damit auch für andere zu sorgen und gesund zu bleiben.

 

Methoden

Impuls-Referate, praktische Übungen, Einzel- und Kleingruppenarbeit, moderierter Gruppenaustausch

 

Termine

Sitzung 1 per Zoom

14.10.2022 von 14.30-16.30 Uhr

Achtsamkeit

Was ist gerade da? – Wie bin ich gerade da?

  • Einführung in das Konzept Kernkompetenz SelbstFürsorge
  • 3 Funktionen der Achtsamkeit
  • Neurophysiologische Erkenntnisse über die Funktionsweise unseres Gehirns/Geistes – Achtsamkeit als Geisteshaltung
  • Impuls-Distanz
  • Reaktionsvarianz (Perspektivwechsel)
  • Selbstwahrnehmungs- und Achtsamkeits-Übungen für den (Lehr-)Alltag

Sitzung 2 per Zoom

21.10.2022 von 14.30-16.30 Uhr

Sitzung 3 per Zoom

04.11.2022 von 14.30-16.30 Uhr

SelbstMitgefühl:

Wie bin ich freundlich mit mir selbst? – Was brauche ich gerade – wirklich?

  • 3 Komponenten des SelbstMitgefühls
  • 2 Aspekte von SelbstMitgefühl: umsorgend und abgrenzend
  • Emotionsregulationssystem
  • Innerer Kritiker versus mitfühlendes Selbst
  • Unterscheidung Empathie und Mitgefühl
  • SelbstMitgefühls-Übungen für den (Lehr-)Alltag

Sitzung 4 per Zoom

11.11.2022 von 14.30-16.30 Uhr

Sitzung 5 per Zoom

25.11.2022 von 14.30-16.30 Uhr

SelbstWertschätzung:

Welche meiner Stärken wollen wesentlich gelebt werden?
Welche Werte liegen mir zutiefst am Herzen?

  • Unterschied Selbstwertgefühl – Selbstwertschätzung
  • Erkundung einer wertschätzenden Haltung sich selbst und anderen gegenüber
  • Grundwerte
  • SelbstWertschätzungs-Übungen für den (Lehr-)Alltag

Sitzung 6 per Zoom

01.12.2022 von 14.30-16.30 Uhr

Termine
14.10.2022, 14:30 – 16:30 Uhr
21.10.2022, 14:30 – 16:30 Uhr
04.11.2022, 14:30 – 16:30 Uhr
11.11.2022, 14:30 – 16:30 Uhr
25.11.2022, 14:30 – 16:30 Uhr
02.12.2022, 14:30 – 16:30 Uhr
Arbeitseinheiten
16 AE (nicht anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
30.09.2022
Infos für Teilnehmer

17.10.2022 · Digital / Online

Im Lehralltag Unsicherheiten thematisieren

Lehren und Studieren, Workshop 22-066-D-Z

Referenten
Beschreibung

Termin
17.10.2022, 09:00 – 15:00 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
03.10.2022
Infos für Teilnehmer

17.10.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Souverän und gelassen vor der Kamera präsentieren

Schlüsselkompetenzen für Lehrende, Workshop 22-029-P-Z

Referent
Dr. Guido Vogt 
Beschreibung

Termin
17.10.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
19.09.2022
Infos für Teilnehmer

18.10.2022 · Fachhochschule Münster

Lehr- und Lernkompetenz für Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Lehrbeauftragte für besondere Aufgaben

Basiskurse, Workshop 22-009-P-Z

Referent
Beschreibung

Termine
18.10.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
19.10.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Fachhochschule Münster
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
20.09.2022
Infos für Teilnehmer

18.10.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Gesprächs- und Lehrrhetorik

Schlüsselkompetenzen für Lehrende, Workshop 22-030-P-Z

Referent
Beschreibung

Termine
18.10.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
19.10.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
20.09.2022
Infos für Teilnehmer

20.10.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Prüfen und Bewerten studentischer Leistungen

Prüfen und Bewerten, Workshop 22-016-P-Z

Referent
Beschreibung

Termin
20.10.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
22.09.2022
Infos für Teilnehmer

24.10.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Video in der Lehre/Videoproduktion mit dem Smartphone

Schlüsselkompetenzen für Lehrende, Workshop 22-031-P-Z

Referent
Dr. Guido Vogt 
Beschreibung

Termin
24.10.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
26.09.2022
Infos für Teilnehmer

24.10.2022 · Digital / Online

Crashkurs: Lehrvideos: schnell, einfach, lernförderlich

Digitale Lehre, Workshop 22-025-D-Z

Referent
Beschreibung

Termin
24.10.2022, 10:00 – 13:00 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
10.10.2022
Infos für Teilnehmer

25.10.2022 · Fachhochschule Südwestfalen, Standort Hagen

Seminar Hochschullehre für neuberufene Professorinnen und Professoren

Basiskurse, Workshop 22-008-P-Z

Referenten
Beschreibung

Seminar Hochschullehre für neuberufene Professorinnen und Professoren

 

Sie sind vor nicht allzu langer Zeit als Professorin oder Professor an eine Fachhochschule berufen worden?

Dann sind Sie Expertin oder Experte Ihres Faches, verfügen über intensive und extensive Praxiserfahrungen aus erster Hand und geben nun Ihr theoretisches und praktisches Know-how an Ihre Studierenden weiter.

Expertise und Erfahrung aber reichen nicht immer aus. Sie benötigen zusätzlich didaktisches Einfühlungsvermögen und methodische Freiheitsgrade, um aus Ihrer Begeisterung auch ertragreiche Lehrveranstaltungen zu machen.

Dieses Seminar wird Sie darin unterstützen.

Sie werden erkennen, wie Studierende zur aktiven Mitarbeit motiviert werden können, und worauf es ankommt, wenn man als Lehrende oder als Lehrender nachhaltige Einsichtserlebnisse ermöglichen möchte. Die Bedingungen gelingender Vermittlungs- und Lernprozesse werden anhand von konkreten Lehrbeispielen aus dem Kreis der Kolleginnen und Kollegen erlebbar und im kollegialen konstruktiven Diskurs reflektiert. Die verschiedenen Fach- und damit auch Lehrkulturen der anwesenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer ermöglichen dabei wertvolle Einblicke und zeigen, dass man auf ganz unterschiedliche und manchmal überraschende Weise „gut“ sein kann, dass es aber immer auch Potentiale zur Weiterentwicklung der persönlichen Lehre gibt.

Indem die erlebte Lehrpraxis auf ein Modell für die Dimensionen professioneller Hochschullehre bezogen wird, entsteht die Fähigkeit, sich als „reflektierte Praktikerin und reflektierter Praktiker“ im Bereich der Gestaltungsmöglichkeiten für Lehre souverän zu bewegen und darin immer wieder neu begründete Entscheidungen für die eigene Lehrtätigkeit zu treffen.

 

Dieser Workshop wendet sich ausschließlich an neuberufene Professorinnen und Professoren der Hochschule in Nordrhein-Westfalen, die bisher selten mit hochschuldidaktischen Fragestellungen in Berührung gekommen sind.

 

Hinweis

Der Basiskurs Seminar Hochschullehre für neuberufene Professorinnen und Professoren wird in drei Teile gegliedert, die auf die Länge eines Semesters verteilt angeboten werden. Zusätzlich zu den genannten Terminen sind Selbstlernphasen und Gruppenarbeiten vor und nach jedem Treffen sowie Follow-Up-Workshops vorgesehen. Die Termine hierfür werden direkt im Workshop mit den Teilnehmenden vereinbart.

 

Teil 1 (zweitägig)

Im Zentrum des ersten Kursteils stehen, neben theoretischem Input, die Lehrerfahrungen der Teilnehmenden im Fokus. Sie bringen ihre Fragen und Vorschläge ein und stellen eigene Konzeptionen vor, ergänzt durch die Simulation einer eigenen Lehrveranstaltungsplanung oder einer Lehrveranstaltungssequenz. Die Simulation umfasst den Vortrag eines kurzen Veranstaltungsausschnitts. Anschließend wird die simulierte Lehrveranstaltung von den Kolleginnen und Kollegen unter zuvor entwickelten didaktischen Kriterien kommentiert.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • haben wesentliche Aspekte des Lehrens und Lernens an der Hochschule intensiv reflektiert (u.a. Veranstaltungsplanung, Adressatenorientierung, Aktivierung, Struktur und Roter Faden, Visualisierung und Medieneinsatz, Prüfungen und Evaluation)
  • werden in der Lage sein, hieraus didaktisch begründete Handlungsstrategien abzuleiten
  • können sich selbst im Spektrum der Dimensionen für professionelle Hochschullehre verorten und hierbei ihre individuellen Entwicklungspotentiale erkennen. Auf dieser Grundlage können Sie gezielt an Ihrer Lehre arbeiten und Variationen an eigenen Lehrkonzepten sowie -methoden vornehmen.

 

Folgende Inhalte werden dabei fokussiert

  • konzeptionelle Grundlagen des Lehrens und Lernens
  • Formulierung von Lehr- und Lernzielen
  • Diskussion und die Erprobung alternativer Lehrveranstaltungsarten und -Methoden
  • Tipps zur Veranstaltungsplanung

 

Teil 2 (eintägig)

An diesem Tag werden die konkreten zwischenzeitlichen Lehrerfahrungen und -erprobungen der Teilnehmenden im Sinne eines Coachings aufgegriffen und hochschuldidaktisch qualifiziert weiterentwickelt. Es werden noch ausstehende Fragen oder Teilnehmendensimulationen aufgegriffen und Schwerpunkte eines evtl. gemeinsamen hochschuldidaktischen Weiterbildungsbedarfs für den abschließenden dritten Kursteil erarbeitet und vereinbart. Bei heterogenem oder fachlich speziellem Input-Bedarf erhalten die Teilnehmenden Anregungen für die gezielte Nutzung entsprechender hdw nrw-Angebote.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • werden nach dem zweiten Seminarteil weiteres Feedback aus der Runde zu Ihrer Lehrpraxis erhalten habe
  • können eine Bestandaufnahme Ihrer Erfahrungen seit der ersten Zusammenkunft – insbesondere mit Elementen außerhalb des traditionellen Lehrvortrags – vornehmen (Was hat sich bewährt? Wo gab es in der praktischen Umsetzung von Lehrkonzepten Probleme? Wie kann man diesen zukünftig begegnen?).

 

Teil 3 (zweitägig)

Dieser Kursteil dient der Vertiefung bzw. Ergänzung der in den ersten Teilen angesprochenen bzw. vereinbarten hochschuldidaktischen Themen. Beispielsweise können Themen wie die Nutzung von Medien, die Gestaltung von Prüfungen oder die Evaluierung von Lehrveranstaltungen aufgegriffen werden. Methodisch ist auch dieser Teil als erfahrungs- und situationsbezogener Workshop gestaltet, indem zum Beispiel ausstehende Lehrveranstaltungssimulationen durchgeführt werden.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • haben Ihre didaktische Urteilskraft durch die verbliebenen Veranstaltungsausschnitte weiter geschärft
  • haben eine Fülle von praxisnahen didaktischen Hinweisen für eine erfolgreiche Hochschullehre erhalten
  • haben einige dieser Methoden auch in der Gruppe erproben können und wissen, wie Sie mit unterschiedlichen schwierigen Situationen in der Lehre konstruktiv umgehen können.
  • haben zudem in von der Gruppe bestimmten ergänzenden Themenbereichen (etwa zur Förderung der Kreativität der Studierenden) Anregungen und umsetzbare Konzepte erhalten
  • haben erste Umsetzungsschritte hierzu in Partner- und Gruppenarbeit konkretisiert und diskutiert,
  • und Sie werden (hoffentlich) erlebt haben, welche Freude in einer solchen „experimentellen Hochschuldidaktik“ liegt.

 

Methoden

Das Seminar lebt wesentlich davon, dass alle Teilnehmenden sich aktiv einbringen, entweder mit der Simulation eines eigenen Veranstaltungsausschnittes (etwa 15 Minuten) oder mit einer eigenen Veranstaltungsplanung. Das Feedback durch die Bezugsgruppe engagierter Kolleginnen und Kollegen sowie der erfahrenen Seminarleitung ist dabei von großem Wert und so im alltäglichen Hochschulkontext kaum möglich. Oft ergeben sich aus dem Seminar auch langfristigere kollegiale Netzwerke.

  • Impulsvorträge der Workshop-Leitenden
  • Simulationen der Teilnehmenden
  • Coaching-Sequenzen zwischen Referierenden und Teilnehmenden
  • Teilnehmende bringen eigenen Lehrveranstaltungsausschnitt oder Veranstaltungsplanung
  • Simulation einer eigenen überarbeiteten Lehrveranstaltungsplanung oder Lehrveranstaltungssequenz
  • kollegiale Rückmeldungen und Anregungen zur Simulation eines Lehrveranstaltungsausschnittes durch zuvor entwickelte Kriterien ermöglicht individuelle Reflexion und gezielte (Weiter-) Entwicklung eines eigenen Stils sowie Entwicklung eines hochschulgerechten Lehrangebotes
Termine
25.10.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
26.10.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
22.11.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
17.01.2023, 10:00 – 17:00 Uhr
18.01.2023, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Fachhochschule Südwestfalen, Standort Hagen
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
27.09.2022
Infos für Teilnehmer

25.10.2022 · Hochschule Rhein-Waal, Kleve

Durch minimale Hilfe zu größerem Lernerfolg

Lehren und Studieren, Workshop 22-067-P-Z

Referentin
Beschreibung

Termin
25.10.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Hochschule Rhein-Waal, Kleve
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
27.09.2022
Infos für Teilnehmer

26.10.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Forschungsorientiert Lehren

Lehren und Studieren, Workshop 22-068-P-Z

Referentin
Beschreibung

Termin
26.10.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
28.09.2022
Infos für Teilnehmer

27.10.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Konsumentenorientiertem Lernverhalten Studierender begegnen

Diversität und Heterogenität, Workshop 22-009-P-Z

Referent
Beschreibung

Termin
27.10.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
29.09.2022
Infos für Teilnehmer

27.10.2022 · Digital / Online

Konzipieren von Lehrveranstaltungen

Lehren und Studieren, Workshop 22-069-D-Z

Referentin
Beschreibung

Termin
27.10.2022, 10:00 – 16:00 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
13.10.2022
Infos für Teilnehmer

31.10.2022 · Digital / Online

Crashkurs: Lehrvideos: schnell, einfach, lernförderlich

Digitale Lehre, Workshop 22-026-D-Z

Referent
Beschreibung

Termin
31.10.2022, 10:00 – 11:30 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
17.10.2022
Infos für Teilnehmer

November

02.11.2022 · Hochschule Düsseldorf

Körpersprache in der Lehre

Schlüsselkompetenzen für Lehrende, Workshop 22-032-P-Z

Referent
Sascha B. Morgenstern 
Beschreibung

Termine
02.11.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
03.11.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Hochschule Düsseldorf
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
05.10.2022
Infos für Teilnehmer

07.11.2022 · Digital / Online

Arbeiten mit digitalen Boards

Digitale Lehre, Workshop 22-27-D-Z

Referenten
Beschreibung

Termin
07.11.2022, 09:00 – 15:00 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
24.10.2022
Infos für Teilnehmer

07.11.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Wissenschaftliches Arbeiten in die fachliche Lehre integrieren

Lehren und Studieren, Workshop 22-070-P-Z

Referentin
Beschreibung

Termin
07.11.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
10.10.2022
Infos für Teilnehmer

08.11.2022 · Digital / Online

Interaktion und Feedback in digitalen Lehrveranstaltungen

Digitale Lehre, Workshop 22-028-D-Z

Referent
Beschreibung

Termin
08.11.2022, 14:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
25.10.2022
Infos für Teilnehmer

10.11.2022 · Institut für Stimme und Kommunikation, Aachen

Meine Persönlichkeit: Focus Stimme

Schlüsselkompetenzen für Lehrende, Workshop 22-033-P-Z

Referentin
Beschreibung

Termine
10.11.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
11.11.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Institut für Stimme und Kommunikation, Aachen
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
13.10.2022
Infos für Teilnehmer

14.11.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Vorlesungsdramaturgie: In der Vorlesung begeistern!

Lehren und Studieren, Workshop 22-071-P-Z

Referent
Beschreibung

Termin
14.11.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
17.10.2022
Infos für Teilnehmer

17.11.2022 · Digital / Online

Wege zur Optimierung des Labors – Labordidaktische Analyse für Lehrende in natur- und ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen

Lehren und Studieren, Workshop 22-072-D-Z

Referenten
Beschreibung

Termine
17.11.2022, 09:00 – 16:30 Uhr
18.11.2022, 09:00 – 16:30 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
03.11.2022
Infos für Teilnehmer

17.11.2022 · Digital / Online

Beraten von Studierenden - Sprechstunden gestalten

Beraten und Coachen, Workshop 22-004-D-Z

Referentin
Beschreibung

Termin
17.11.2022, 10:00 – 16:00 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
03.11.2022
Infos für Teilnehmer

21.11.2022 · Digital / Online

Seminaristischer Unterricht in großen Gruppen

Lehren und Studieren, Workshop 22-073-D-Z

Referenten
Beschreibung

Termin
21.11.2022, 09:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
07.11.2022
Infos für Teilnehmer

21.11.2022 · Hochschule Ruhr West, Mülheim an der Ruhr

Nonverbale Kommunikation in der Lehre

Schlüsselkompetenzen für Lehrende, Workshop 22-034-P-Z

Referentin
Beschreibung

Termin
21.11.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Hochschule Ruhr West, Mülheim an der Ruhr
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
24.10.2022
Infos für Teilnehmer

23.11.2022 · Digital / Online

Großgruppenprüfungen und -übungen: Entwicklung kompetenzorientierter Aufgaben mit mathematischem Hintergrund

Prüfen und Bewerten, Workshop 22-017-D-Z

Referenten
Dr. Moritz Brünger, Prof. Dr. Christian Spura 
Beschreibung

Termine
23.11.2022, 10:00 – 13:00 Uhr
30.11.2022, 10:00 – 13:00 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
09.11.2022
Infos für Teilnehmer

24.11.2022 · Digital / Online

Generation X/Y/Z - Ticken Studierende heute anders?

Diversität und Heterogenität, Workshop 22-010-D-Z

Referent
Beschreibung

Termin
24.11.2022, 10:00 – 13:00 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
10.11.2022
Infos für Teilnehmer

24.11.2022 · Fachhochschule Südwestfalen, Standort Hagen

Abschlussarbeiten betreuen

Prüfen und Bewerten, Workshop 22-018-P-Z

Referentin
Beschreibung

Termin
24.11.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Fachhochschule Südwestfalen, Standort Hagen
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
27.10.2022
Infos für Teilnehmer

25.11.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Wirksam, gesund, laut - Sprechen im Hochschulkontext 

Schlüsselkompetenzen für Lehrende, Workshop 22-035-P-Z

Referent
Beschreibung

Termin
25.11.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
28.10.2022
Infos für Teilnehmer

25.11.2022 · Digital / Online

E-Klausuren kompetenzorientiert gestalten

Prüfen und Bewerten, Workshop 22-019-D-Z

Referent
Beschreibung

Termin
25.11.2022, 10:00 – 14:30 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
11.11.2022
Infos für Teilnehmer

28.11.2022 · Hochschule Bochum

Reflexionskompetenz bei Studierenden fördern – Reflexionsprozesse gestalten

Lehren und Studieren, Workshop 22-074-P-Z

Referentin
Beschreibung

Termin
28.11.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Hochschule Bochum
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
31.10.2022
Infos für Teilnehmer

29.11.2022 · Digital / Online

Schwierige Lehrsituationen in der Präsenz- und Onlinelehre

Lehren und Studieren, Workshop 22-075-D-Z

Referentin
Beschreibung

Termin
29.11.2022, 10:00 – 16:00 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
15.11.2022
Infos für Teilnehmer

Dezember

05.12.2022 · Digital / Online

Mit dem Forschungszyklus arbeiten : Forschendes Lernen - nicht nur in digitalen Zeiten

Lehren und Studieren, Workshop 22-076-D-Z

Referent
Beschreibung

Termin
05.12.2022, 09:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
21.11.2022
Infos für Teilnehmer

13.12.2022 · Digital / Online

Open-Book-Prüfungen planen und durchführen

Prüfen und Bewerten, Workshop 22-019-D-Z

Referent
Beschreibung

Termin
13.12.2022, 14:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
29.11.2022
Infos für Teilnehmer

Januar

20.01.2023 · Digital / Online

Studierenden „Selbstgesteuertes Lernen“ ermöglichen

Lehren und Studieren, Workshop 23-001-D-Z

Referenten
Beschreibung

Termin
20.01.2023, 09:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
06.01.2023
Infos für Teilnehmer

20.01.2023 · Digital / Online

Prüfen und Bewerten studentischer Leistungen

Prüfen und Bewerten, Workshop 23-001-D-Z

Referent
Beschreibung

Termine
20.01.2023, 10:00 – 13:00 Uhr
23.01.2023, 10:00 – 13:00 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
06.01.2023
Infos für Teilnehmer

23.01.2023 · Digital / Online

Ethik des Prüfens

Prüfen und Bewerten, Workshop 23-002-D-Z

Referenten
Beschreibung

Termin
23.01.2023, 09:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
09.01.2023
Infos für Teilnehmer

26.01.2023 · Digital / Online

Kompetenzorientiertes Lehren und Prüfen

Lehren und Studieren, Workshop 23-002-D-Z

Referent
Beschreibung

Termin
26.01.2023, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
12.01.2023
Infos für Teilnehmer

26.01.2023 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Seminar Hochschullehre für neuberufene Professorinnen und Professoren

Basiskurse, Workshop 23-001-P-Z

Referenten/innen
Beschreibung

Seminar Hochschullehre für neuberufene Professorinnen und Professoren

 

Sie sind vor nicht allzu langer Zeit als Professorin oder Professor an eine Fachhochschule berufen worden?

Dann sind Sie Expertin oder Experte Ihres Faches, verfügen über intensive und extensive Praxiserfahrungen aus erster Hand und geben nun Ihr theoretisches und praktisches Know-how an Ihre Studierenden weiter.

Expertise und Erfahrung aber reichen nicht immer aus. Sie benötigen zusätzlich didaktisches Einfühlungsvermögen und methodische Freiheitsgrade, um aus Ihrer Begeisterung auch ertragreiche Lehrveranstaltungen zu machen.

Dieses Seminar wird Sie darin unterstützen.

Sie werden erkennen, wie Studierende zur aktiven Mitarbeit motiviert werden können, und worauf es ankommt, wenn man als Lehrende oder als Lehrender nachhaltige Einsichtserlebnisse ermöglichen möchte. Die Bedingungen gelingender Vermittlungs- und Lernprozesse werden anhand von konkreten Lehrbeispielen aus dem Kreis der Kolleginnen und Kollegen erlebbar und im kollegialen konstruktiven Diskurs reflektiert. Die verschiedenen Fach- und damit auch Lehrkulturen der anwesenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer ermöglichen dabei wertvolle Einblicke und zeigen, dass man auf ganz unterschiedliche und manchmal überraschende Weise „gut“ sein kann, dass es aber immer auch Potentiale zur Weiterentwicklung der persönlichen Lehre gibt.

Indem die erlebte Lehrpraxis auf ein Modell für die Dimensionen professioneller Hochschullehre bezogen wird, entsteht die Fähigkeit, sich als „reflektierte Praktikerin und reflektierter Praktiker“ im Bereich der Gestaltungsmöglichkeiten für Lehre souverän zu bewegen und darin immer wieder neu begründete Entscheidungen für die eigene Lehrtätigkeit zu treffen.

 

Dieser Workshop wendet sich ausschließlich an neuberufene Professorinnen und Professoren der Hochschule in Nordrhein-Westfalen, die bisher selten mit hochschuldidaktischen Fragestellungen in Berührung gekommen sind.

 

Hinweis

Der Basiskurs Seminar Hochschullehre für neuberufene Professorinnen und Professoren wird in drei Teile gegliedert, die auf die Länge eines Semesters verteilt angeboten werden. Zusätzlich zu den genannten Terminen sind Selbstlernphasen und Gruppenarbeiten vor und nach jedem Treffen sowie Follow-Up-Workshops vorgesehen. Die Termine hierfür werden direkt im Workshop mit den Teilnehmenden vereinbart.

 

Teil 1 (zweitägig)

Im Zentrum des ersten Kursteils stehen, neben theoretischem Input, die Lehrerfahrungen der Teilnehmenden im Fokus. Sie bringen ihre Fragen und Vorschläge ein und stellen eigene Konzeptionen vor, ergänzt durch die Simulation einer eigenen Lehrveranstaltungsplanung oder einer Lehrveranstaltungssequenz. Die Simulation umfasst den Vortrag eines kurzen Veranstaltungsausschnitts. Anschließend wird die simulierte Lehrveranstaltung von den Kolleginnen und Kollegen unter zuvor entwickelten didaktischen Kriterien kommentiert.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • haben wesentliche Aspekte des Lehrens und Lernens an der Hochschule intensiv reflektiert (u.a. Veranstaltungsplanung, Adressatenorientierung, Aktivierung, Struktur und Roter Faden, Visualisierung und Medieneinsatz, Prüfungen und Evaluation)
  • werden in der Lage sein, hieraus didaktisch begründete Handlungsstrategien abzuleiten
  • können sich selbst im Spektrum der Dimensionen für professionelle Hochschullehre verorten und hierbei ihre individuellen Entwicklungspotentiale erkennen. Auf dieser Grundlage können Sie gezielt an Ihrer Lehre arbeiten und Variationen an eigenen Lehrkonzepten sowie -methoden vornehmen.

 

Folgende Inhalte werden dabei fokussiert

  • konzeptionelle Grundlagen des Lehrens und Lernens
  • Formulierung von Lehr- und Lernzielen
  • Diskussion und die Erprobung alternativer Lehrveranstaltungsarten und -Methoden
  • Tipps zur Veranstaltungsplanung

 

Teil 2 (eintägig)

An diesem Tag werden die konkreten zwischenzeitlichen Lehrerfahrungen und -erprobungen der Teilnehmenden im Sinne eines Coachings aufgegriffen und hochschuldidaktisch qualifiziert weiterentwickelt. Es werden noch ausstehende Fragen oder Teilnehmendensimulationen aufgegriffen und Schwerpunkte eines evtl. gemeinsamen hochschuldidaktischen Weiterbildungsbedarfs für den abschließenden dritten Kursteil erarbeitet und vereinbart. Bei heterogenem oder fachlich speziellem Input-Bedarf erhalten die Teilnehmenden Anregungen für die gezielte Nutzung entsprechender hdw nrw-Angebote.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • werden nach dem zweiten Seminarteil weiteres Feedback aus der Runde zu Ihrer Lehrpraxis erhalten habe
  • können eine Bestandaufnahme Ihrer Erfahrungen seit der ersten Zusammenkunft – insbesondere mit Elementen außerhalb des traditionellen Lehrvortrags – vornehmen (Was hat sich bewährt? Wo gab es in der praktischen Umsetzung von Lehrkonzepten Probleme? Wie kann man diesen zukünftig begegnen?).

 

Teil 3 (zweitägig)

Dieser Kursteil dient der Vertiefung bzw. Ergänzung der in den ersten Teilen angesprochenen bzw. vereinbarten hochschuldidaktischen Themen. Beispielsweise können Themen wie die Nutzung von Medien, die Gestaltung von Prüfungen oder die Evaluierung von Lehrveranstaltungen aufgegriffen werden. Methodisch ist auch dieser Teil als erfahrungs- und situationsbezogener Workshop gestaltet, indem zum Beispiel ausstehende Lehrveranstaltungssimulationen durchgeführt werden.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • haben Ihre didaktische Urteilskraft durch die verbliebenen Veranstaltungsausschnitte weiter geschärft
  • haben eine Fülle von praxisnahen didaktischen Hinweisen für eine erfolgreiche Hochschullehre erhalten
  • haben einige dieser Methoden auch in der Gruppe erproben können und wissen, wie Sie mit unterschiedlichen schwierigen Situationen in der Lehre konstruktiv umgehen können.
  • haben zudem in von der Gruppe bestimmten ergänzenden Themenbereichen (etwa zur Förderung der Kreativität der Studierenden) Anregungen und umsetzbare Konzepte erhalten
  • haben erste Umsetzungsschritte hierzu in Partner- und Gruppenarbeit konkretisiert und diskutiert,
  • und Sie werden (hoffentlich) erlebt haben, welche Freude in einer solchen „experimentellen Hochschuldidaktik“ liegt.

 

Methoden

Das Seminar lebt wesentlich davon, dass alle Teilnehmenden sich aktiv einbringen, entweder mit der Simulation eines eigenen Veranstaltungsausschnittes (etwa 15 Minuten) oder mit einer eigenen Veranstaltungsplanung. Das Feedback durch die Bezugsgruppe engagierter Kolleginnen und Kollegen sowie der erfahrenen Seminarleitung ist dabei von großem Wert und so im alltäglichen Hochschulkontext kaum möglich. Oft ergeben sich aus dem Seminar auch langfristigere kollegiale Netzwerke.

  • Impulsvorträge der Workshop-Leitenden
  • Simulationen der Teilnehmenden
  • Coaching-Sequenzen zwischen Referierenden und Teilnehmenden
  • Teilnehmende bringen eigenen Lehrveranstaltungsausschnitt oder Veranstaltungsplanung
  • Simulation einer eigenen überarbeiteten Lehrveranstaltungsplanung oder Lehrveranstaltungssequenz
  • kollegiale Rückmeldungen und Anregungen zur Simulation eines Lehrveranstaltungsausschnittes durch zuvor entwickelte Kriterien ermöglicht individuelle Reflexion und gezielte (Weiter-) Entwicklung eines eigenen Stils sowie Entwicklung eines hochschulgerechten Lehrangebotes
Termine
26.01.2023, 10:00 – 17:00 Uhr
27.01.2023, 10:00 – 17:00 Uhr
24.03.2023, 10:00 – 17:00 Uhr
11.05.2023, 10:00 – 17:00 Uhr
12.05.2023, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
29.12.2022
Infos für Teilnehmer

27.01.2023 · Digital / Online

Unterricht strukturiert planen – eine Handreichung

Lehren und Studieren, Workshop 23-003-D-Z

Referent
Beschreibung

Termin
27.01.2023, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
13.01.2023
Infos für Teilnehmer