Wir bieten WorkshopsZertifikateCoachingArbeitskreiseWeiterbildung
für Lehrkräfte für besondere Aufgaben.Dekaninnen.Professoren.Lehrende an Hochschulen.
Workshops
08.05.2026 · online
NEU Die Teilnahme sichern und ermöglichen: Erfahrungsorientierte Methoden im Lehralltag
Lehren und Studieren, Workshop 26-058-D-Z
Zielgruppe
Lehrende aller Statusgruppen
Die Teilnehmer*innen
- gewinnen ein umfassendes Bild der biographischen und strukturellen Hintergründen zur Nichtteilnahme von Student*innen an Lehrveranstaltungen
- lernen die Teilnahmemöglichkeiten in einem komplexen theoretischen und methodisch-praktischen Zusammenhang kennen
- reflektieren Zugänge zur Lehrveranstaltungsvorbereitung
- integrieren erfahrungsorientierte Methoden in eigene Veranstaltungs- und Prüfungskonzepte und entwickeln geeignete Reflexions- und Evaluationsmethoden dafür.
Inhalt
Das Phänomen der Nicht-Anwesenheit von Student*innen an Hochschulen ist ein Thema von hoher Relevanz. Die Hintergründe dessen und Maßnahmen dagegen werden dabei ganz unterschiedlich diskutiert. Nicht selten erscheint die verpflichtende Teilnahme als geeignetes und letztes Mittel.
Eine andere Perspektive auf das Da-sein (können) in Veranstaltungen eröffnet die Arbeit mit erfahrungsbasiertem Lernen. Dieses ist unmittelbar mit persönlichem Erleben verbunden und kann auf diese Weise Studierende erreichen. In diesem Workshop können wir uns dafür sensibilisieren, wie die Art der Planung und des Haltens von Lehrveranstaltungen beeinflusst, wie Student*innen diese erleben und was sie ggf. als Erfahrungen mitnehmen können. Darüber wird es möglich, Lehrveranstaltungen einladend und anschlussfähig für möglichst viele zu gestalten.
Im Workshop werden folgende Inhalte betrachtet:
- Die theoretischen Grundlagen für die Begriffe Erfahrung und Erlebnis
- Biographieanalytische Hintergründe zum Phänomen der „Nicht-Anwesenheit“ von Student*innen
- Die Idee von Möglichkeitsräumen an Hochschulen für Studierende
- Die Vorstellung erfahrungsorientierter Methoden im Kontext von Lehrveranstaltungen und deren Reflexions- und Evaluationsmöglichkeiten
Methoden
Theorieimpulse, Erfahrungsaustausch, Brainstorming, begleitete Reflexionen, kurze praktische Übungen mit erfahrungsorientierten Methoden
11.05.2026 · Technische Hochschule Köln
NEU Interaktive Skripte, Übungen oder Lehrbücher mit KI erstellen
Lehren und Studieren, Workshop 26-157-P-Z
Zielgruppe
Hochschullehrende aller Statusgruppen. Der Workshop richtet sich ausdrücklich auch an Teilnehmende ohne Vorkenntnisse in den verwendeten Software-Tools.
Die Teilnehmer*innen…
- erstellen interaktive Skripte, Übungen oder Lehrbücher mit Quarto,
- integrieren KI-gestützte Interaktionen didaktisch sinnvoll,
- binden interaktive Elemente wie H5P oder iFrames ein,
- verwalten Literatur und Zitate automatisiert mit Zotero ,
- entwickeln einen tragfähigen Workflow für die eigene Lehre.
Inhalte
Der Workshop vermittelt praxisnah, wie interaktive Skripte, Übungen oder Lehrbücher mit Unterstützung generativer KI erstellt, didaktisch sinnvoll gestaltet werden können. Im Mittelpunkt steht die aktive Erstellung eigener Lehrmaterialien, nicht die reine Nutzung bestehender KI-Tools.
Anhand konkreter Beispiele – u. a. des offenen Statistik-Lehrbuchs „Improving Your Statistical Inferences“ von Daniël Lakens sowie des offenen Lehrbuchs „KI als Hilfe zum Lehren und Lernen“ (https://th-koln-bartnik.github.io/genai4teaching/) – wird gezeigt, wie moderne Lehrmaterialien aufgebaut sein können.
Der Workshop ist konsequent anwendungsorientiert angelegt. Alle Teilnehmenden arbeiten während des gesamten Workshops an eigenen Materialien und werden kontinuierlich durch KI-Tutor-Prompts unterstützt – vor, während und nach dem Workshop.
Thematische Schwerpunkte:
- Interaktive Lehrmaterialien und Lernforschung
- KI als Tutor, Copilot und Produktionshilfe
- Erstellung interaktiver Inhalte mit Quarto
- Einbindung externer Interaktionen (H5P, iFrames)
- Grundzüge der KI-Einbindung (APIs, RAG)
- Automatische Literaturverwaltung mit Zotero
Methoden
Input des Referenten, Live-Demonstrationen, Einzel- und Gruppenarbeiten, durchgängige Hands-on-Phasen und Peer-Feedback. Der Workshop wird als aktive Werkstatt durchgeführt.
12.05.2026 · online
Methodenvielfalt in der Lehre: Lehrveranstaltungen abwechslungsreich gestalten
Lehren und Studieren, Workshop 26-132-D-Z
Zielgruppe
Die Weiterbildung richtet sich an Lehrende aller Fachrichtungen.
Die Teilnehmer*innen können am Ende der Veranstaltung
- ausgewählte didaktische Methoden beschreiben,
- didaktische Methoden passend zu den geplanten Lernzielen auswählen und die möglichen Stolpersteine dabei reflektieren,
- mit ausgewählten didaktischen Methoden Lehrveranstaltungssequenzen planen und durchführen.
Inhalt
Mit Methoden können Sie die herausfordernden Lernwege der Studierenden zielgerichtet und abwechslungsreich gestalten. Denn Methoden haben keinen Selbstzweck, sondern sie werden zielgerichtet zur Förderung des (Selbst-) Lernens eingesetzt. Im Workshop lernen Sie vier ausgewählte neue Methoden kennen und planen den Einsatz dieser Methoden in Ihrer Lehrveranstaltung. Diese vier Methoden sind ganz unterschiedlicher Natur und zeigen die methodische Vielfalt auf, die in der Lehre zum Einsatz kommen kann.
Der Workshop ist als Online-Kurs konzipiert und besteht aus vier Terminen (gleicher Wochentag). In jeder der vier Sitzungen wird eine der Methode vorgestellt und Sie haben Gelegenheit erste Ideen zu generieren, wie die Methode in Ihrer Lehrveranstaltung zum Einsatz kommen kann und die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Im Nachgang können Sie Ihre Ideen vertiefen und Ihre Lehrveranstaltungssitzung mit der neuen Methode ganz konkret planen.
Methoden
Die vier ausgewählten Methoden, die in den vier Sitzungen vorgestellt werden, sind:
- Peer-Review-Prozess als aktivierendes Werkzeug in der Lehre
- Pro-Kontra-Diskussion als kompetitives Element in der Lehre
- Der Einsatz von Fragen als didaktische Methode
- Gruppenpuzzle zur Initiierung von Selbstlernprozessen in der Lehre
19.05.2026, 08:30 – 10:30 Uhr
02.06.2026, 08:30 – 10:30 Uhr
09.06.2026, 08:30 – 10:30 Uhr
18.05.2026 · online
Generation XYZ – Ticken Studierende heute anders?
Diversität und Heterogenität, Workshop 26-073-D-Z
Zielgruppe
Professor*innen, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, die in der Lehre tätig sind.
Die Teilnehmer*innen
- erkennen die Unterschiede zwischen den Lernenden der Generationen X, Y und Z.
- verstehen das Lernen und Arbeiten der „digital Lernenden“ besser und integrieren digitale Elemente in die eigene Lehre.
- lernen die Erwartungen an die Lernumgebung der Generationen Y und Z kennen.
- konzipieren Lehre zielgruppengerecht für Lernende der Generationen Y und Z und führen diese durch.
Inhalte
Spricht man mit altgedienten Kolleginnen und Kollegen, wird häufig der Eindruck vermittelt, dass Studierende heute anders ticken als noch vor 15 oder 20 Jahren. Das Leben der Studierenden wird durch Medienkonsum, Internet, Social Media, Google, Wikipedia etc. bestimmt. Studierende wirken unselbstständig, angepasst und unmotiviert. Es scheint, als erwarten sie, dass der/die Lehrende zu liefern hat und sie selbst keine Verantwortung für ihren Lernerfolg tragen. Die heutigen Studierenden werden der Generationen Z zugeordnet, für die angeblich Freizeit und Work-Life-Balance im Mittelpunkt stehen. Damit unterscheiden sie sich maßgeblich von der vorhergehenden Generation X, die als besonders ehrgeizig gilt. Das Credo der Generation Z lautet „Work while Living“. Überträgt man dies auf das Studium so muss es lauten „Study while Living“.
In Impulsvorträgen werden die Merkmale der Studierenden der Generation Y und Z beleuchtet und eine Lerntypanalyse vorgestellt. Auf diesen Erkenntnissen basierend werden eine Reihe von Fragestellungen zu den Herausforderungen an die Lehre für Studierende der Generationen Y und Z diskutiert.
Methoden
Impulsvortrag, Diskussion im Plenum, themenbezogene Kleingruppenarbeit, kollegialer Austausch, Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden, Seminarinhalte erfahren im Kontext des Workshops praktische Anwendung, insbesondere kommen verschiedene Tools aus dem Kontext des eLearning zum Einsatz.
20.05.2026 · Hochschule Düsseldorf
NEU Demokratiebildung in der Lehrpraxis: Machtsensibilität üben und Partizipation ermöglichen
Diversität und Heterogenität, Workshop 26-155-P-Z
Zielgruppe
Hochschullehrende aller Statusgruppen und Disziplinen
Die Teilnehmer*innen
- reflektieren Hierarchien und Machtstrukturen an der Hochschule und ihre Auswirkungen auf Lehr-Lern-Kontexte
- setzen sich mit ihrer eigenen Lehrhaltung auseinander
- lernen Methoden kennen, die Lehre demokratischer, d.h. partizipativer, kollaborativer und inklusiver machen.
Inhalt
Dieser Workshop vermittelt Haltungen und Praktiken, mit denen Hochschullehre demokratischer gestaltet werden kann. Dazu schärft der Workshop zunächst den Blick für jene Hierarchien und Machtstrukturen an der Hochschule, die Partizipations-, Teilhabe- und Mitgestaltungsmöglichkeiten von Studierenden behindern und selbstbestimmtes, selbstverantwortliches Lernen erschweren.
In einem zweiten Schritt vermittelt der Workshop erprobte Elemente einer machtsensiblen Lehrhaltung und -praxis, um das gemeinsame Lehren und Lernen beziehungsreicher, partizipativer und kollaborativer zu machen. In Reflexionsübungen und Erfahrungsaustausch setzen die Teilnehmer*innen sich mit ihrer eigenen Lehrhaltung auseinander, und sie bekommen konkrete Methoden für ihre Unterrichtspraxis an die Hand.
Methoden
Der Workshop ist strukturiert in kurze Inputphasen, Übungen (Einzelarbeit, Gruppenarbeit) und bietet Zeit für Diskussion und Erfahrungsaustausch im Plenum sowie individuelle Fragen.
News
Für Kurzentschlossene: Kostenfreie Teilnahme an Wikipedia Writing Retreat in Hildesheim (11-13.05.)
Das hochschuldidaktische Netzwerk BayZiel bietet im Rahmen des geförderten Projektes ... Mehr ›Ideen einbringen
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