Wir bieten WorkshopsZertifikateCoachingArbeitskreiseWeiterbildung
für Lehrkräfte für besondere Aufgaben.Dekaninnen.Professoren.Lehrende an Hochschulen.
Workshops
14.09.2026 · Tagungshotel ARCADEON, Hagen
Zertifikatsprogramm des Netzwerk hdw nrw
Zertifikatsprogramm, Workshop 26-208-P-Z
Zertifikatsprogramm des Netzwerk hdw nrw
Zielgruppen
Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Lehrbeauftragte
Zur weiteren Entwicklung und Professionalisierung der eigenen Lehre können Lehrende an Zertifikatsprogrammen teilnehmen. Damit haben Sie die Möglichkeit, auf verschiedenen Ebenen Ihre Lehre sowie die Beratung und Begleitung von Studierenden zu reflektieren und zu gestalten. Die Zertifikate des Netzwerks hdw nrw entsprechen den Standards der hochschuldidaktischen Qualifizierungsprogramme der anderen Bundesländer.
Zertifikat Professionelle Hochschullehre I
Das Zertifikat I wird gerahmt von Präsenztagen. Start des nächsten Zertifikatprogramms ist im Februar bzw. im September eines jeden Jahres ein eintägiger Workshop in Hagen. In der Gruppe werden Fragenstellungen aus dem Lehralltag aufgegriffen und bearbeitet, Erfahrungen können ausgetauscht und diskutiert werden. Während des Programms für das Zertifikat I stehen Ihnen Lernbriefe zur Verfügung, mit denen Sie beispielhaft eine Ihrer eigenen Lehrveranstaltungen von der Planung bis zur Evaluation selbst hochschuldidaktisch weiterentwickeln können. Dazu wird Ihnen ein breites Methodenangebot gemacht. Es können auch spezifische fachdidaktische Themen aufgenommen werden. Auch Ihren eigenen Alltag an der Hochschule können Sie unter die Lupe nehmen. Methoden der Praxisreflexion eröffnen Ihnen dabei mögliche Handlungsalternativen. Die weiteren Präsenztage werden in der Gruppe gemeinsam vereinbart. Die Dauer des Programms ist auf ein Jahr ausgelegt und hat einen Umfang von 120 AE (Arbeits- bzw. Lerneinheiten).
Zertifikat Professionelle Hochschule II
Für das Zertifikat II sind weitere Präsenztage vorgesehen. Neben der Diskussion von Einzelfallanalysen, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einbringen, wird ein Lehrportfolio mit unterschiedlichen Themen erarbeitet. Ein weiteres Schwerpunktthema bildet die kollegiale Beratung und Begleitung in der Lehre. Es hat einen Umfang von 80 AE und ist vergleichbar mit den hochschuldidaktischen Zertifikaten anderer Bundesländer bzw. anderer Hochschultypen.
Zertifikat Hochschuldidaktische Workshop-Leitung
Im Anschluss an das Zertifikat Professionelle Hochschullehre können Sie sich zum hochschuldidaktischen Workshop-Leiter bzw. Workshop-Leiterin qualifizieren. Die Voraussetzungen dafür finden Sie auf unserer Homepage unter https://www.hdw-nrw.de/zertifikate.
Zertifikat Hochschuldidaktische Basiskursleitung
Ein weiteres Zertifikat ist das zur Basiskursleitung, dass Sie befähigt, das „Seminar Hochschullehre“ mit seinen vielen prozessorientierten Elementen zu leiten. Auch dazu finden Sie mehr unter https://www.hdw-nrw.de/zertifikate.
Teilnahme-Voraussetzungen
Mindestens zwei Jahre Lehrerfahrung mit 4 SWS, aktuell in der Lehre tätig, frühestens ein Jahr nach dem Basiskurs (Seminar Hochschullehre bzw. Einführung in das Lehren und Lernen).
Zertifikat II: 80 AE
15.09.2026 · Hochschule Ruhr West, Mülheim an der Ruhr
Jenseits einfacher Prompts: Fortgeschrittene Nutzung von KI in der Lehre
Digitale Lehre, Workshop 26-163-P-Z
Zielgruppe
Alle in der Lehre eingebundenen hochschulischen Mitarbeiter*innen
Die Teilnehmer*innen
setzen verschiedene KI-Tools in ihrer Lehre ein, indem sie
- KI Tools mit eigenen Quellen anpassen (Nutzung von Retrieval Augmented Generation (RAG),
- KI-Agenten in der Lehre für Dialog und Feedback einrichten,
- RAG und KI-Agenten durch Studierende für Praxis- und Projektarbeiten entwickeln lassen (z.B. mit Tools wie TypingMind, Voiceflow oder Google Colab),
- die Vorteile und Nutzungsmöglichkeiten verschiedener Sprachmodelle für verschiedene Anwendungen einschätzen können (z.B. Llama, Claude Artifacts, Google Gemini, Mistral Agents…),
- lokale KI-Modelle hosten (z.B. mit GPT4All und LM Studio)
und konkrete Strategien und Pläne zur Integration dieser fortgeschrittenen Techniken in ihren Lehrveranstaltungen entwickeln,
um die großen Spielräume, die generative KI in der Lehre bietet, im Sinne einer höheren Lehrqualität bei gleichzeitig reduziertem Zeitaufwand zu nutzen und entgegen der aktuellen Hypes und Ängste handlungsfähig zu bleiben.
Inhalt
Dieser praxisorientierte Workshop vermittelt Lehrenden an Hochschulen fortgeschrittene Ansätze zur effektiven Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Lehre. Der
Schwerpunkt liegt auf der Vorstellung praktischer Anwendungsbeispiele und der Unterstützung bei der Umsetzung dieser Technologien in Ihre eigene Lehrpraxis. Sie lernen, wie durch die Einbindung eigener Quellen (RAG), das lokale Hosting von KI-Modellen und den Einsatz von Agentenschwärmen weitere Handlungsspielräume für Präsenzlehre und Praxisarbeiten entstehen.
Der Workshop ist durchgehend praktisch und anwendungsorientiert gestaltet. Wir werden einen Großteil der Zeit in verschiedenen Tools arbeiten, Techniken ausprobieren und anwenden. Sie erhalten im Vorfeld ein Skript und detaillierte Hilfestellungen zur Vorbereitung.
Was bedeutet „fortgeschritten“? Sie benötigen keine technischen Vorkenntnisse. Allerdings sollten Sie schon erste Nutzungserfahrungen mit KI Sprachmodellen haben, um vom Kurs optimal profitieren zu können. Für die Dauer des Workshops sollten Sie GPTPlus abonnieren (c.a. 20 EUR, flexibel kündbar), sodass wir gemeinsam einige fortgeschrittene Funktionen ausprobieren können.
Methoden
- Einzel- und Partnerarbeit mit verschiedenen Prompts und Software-Tools
- Gruppenarbeit
- Präsentation
Hinweise
Computer: Bitte bringen Sie ein internetfähiges Gerät sowie eigene Lehrprojekte mit, an denen Sie während des Workshops arbeiten können.
- GPTPlus Lizenz: Um im Workshop optimal mitarbeiten zu können, sollten Sie für den Monat des Workshops eine Lizenz von ChatGPT Plus erwerben (c.a. 20 EUR, monatlich kündbar).
Optional aber empfohlen - Eigene Aufgaben oder Fragestellungen aus Modulen.
16.09.2026 · online
Effektives Arbeiten mit KI: Prompt Engineering in Wissenschaft und Lehre
Digitale Lehre, Workshop 26-159-D-Z
Zielgruppe
Hochschullehrende aller Statusgruppen
Die Teilnehmenden…
- verstehen, wie sie KI gezielt über Prompts steuern,
- entwickeln und erproben klare und präzise Prompts in einer geschützten Lernumgebung („Prompt Coach“),
- optimieren Prompts für didaktische und wissenschaftliche Anwendungen,
- setzen Prompts praxisnah in eigenen Projekten ein,
- reflektieren ethische und rechtliche Aspekte des Prompt-Einsatzes,
- prüfen und bewerten die Qualität sowie Relevanz der KI-Ergebnisse kritisch,
- tauschen Best Practices mit anderen Teilnehmenden aus und entwickeln gemeinsam neue Ansätze,
- erkennen Potenziale und Grenzen von Prompt Engineering,
- übertragen die erworbenen Kompetenzen direkt in ihre Lehr- und Forschungspraxis.
Inhalt
Der Workshop dreht sich um Prompt Engineering in einem geschützten Trainingsraum – dem Prompt Coach. Die Teilnehmenden probieren Prompt-Techniken aus, hinterfragen ihre Ergebnisse kritisch und entwickeln eigene Ansätze für Lehre und Wissenschaft. Alles, was im Prompt Coach entsteht, bleibt zunächst vollständig abgeschirmt: Ideen und Übungen werden nicht automatisch von einer KI verarbeitet. Nur die Teilnehmenden selbst entscheiden, ob und wann sie ihre Prompts bewusst in ein generatives KI-System einfügen. So behalten sie stets die Kontrolle und können in einem vertrauensvollen Umfeld experimentieren, reflektieren, kreativ arbeiten und die Qualität ihrer Prompts und Ergebnisse verbessern.
In diesem interaktiven Workshop erleben die Teilnehmenden KI als praktischen Assistenten. Mit gezielten und vielseitigen Prompts bereiten sie Inhalte verständlich auf, strukturieren wissenschaftliche Texte und entwickeln neue Konzepte für Lehre und Wissenschaft. Sie erproben verschiedene Prompting-Techniken – beginnend mit Few-Shot Prompting (Beispiele nutzen), über Tree-of-Thought (komplexe Probleme systematisch zerlegen), Socratic Prompting (fragend erarbeiten) und Role Prompting (mit Rollen arbeiten) bis hin zu Self-Refine (kritische Selbstüberarbeitung). Diese und weitere Methoden erproben sie im Workshop und können sie anschließend gezielt in Lehre und Wissenschaft einsetzen. Im gemeinsamen Austausch diskutieren sie Best Practices, bewerten Ergebnisse kritisch und gestalten Inhalte effizient, kreativ sowie im Einklang mit ethischen und rechtlichen Vorgaben.
Hinweise
Nach Abschluss des Workshops steht der geschützte Trainingsraum den Teilnehmenden noch für zwei Tage zur Verfügung, damit bei Interesse Zeit für eigene Weiterarbeit gegeben ist. Falls ein darüber hinaus bestehender Beratungsbedarf durch die Referentin besteht, wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle: programm@hdw-nrw.de .
17.09.2026 · online
NEU Gewaltfreie Kommunikation - eine Einführung
Schlüsselkompetenzen für Lehrende, Workshop 26-117-D-Z
Zielgruppe
Hochschullehrende aller Statusgruppen
Die Teilnehmer*innen...
- erhalten einen strukturierten Einstieg in die Grundlagen und die empathische Haltung der „Gewaltfreien Kommunikation” nach Marshall Rosenberg,
- erkennen den Unterschied zwischen bewertender Sprache (Was macht die andere Person falsch?) und verbindender Sprache (Was ist mir wichtig?),
- entdecken neue Wege für eine überzeugende Kommunikation auf Augenhöhe - mit dem Ziel einer nachhaltigen Lösung, die alle zufriedenstellt,
- üben das Gelernte intensiv anhand von Fallbeispielen und eigenen Lebenssituationen.
Inhalte
In diesem Grundlagenworkshop entdecken die Teilnehmenden, wie eine klare und wertschätzende Sprache das Miteinander an der Hochschule stärken kann. Mit praktischen Übungen und Beispielen aus dem Lebens- und Lehralltag erfahren die Teilnehmenden, wie sie Missverständnisse vermeiden und Konflikte konstruktiv gestalten können. Der Workshop bietet Raum zum Ausprobieren, Reflektieren und gemeinsamen Lernen. Eine inspirierende Gelegenheit, Kommunikation bewusster und empathischer zu gestalten.
Schwerpunkte:
- Die 4 Schritte der „Gewaltfreien Kommunikation”
- Beobachtung statt Bewertung
- Gefühl statt Gedanken
- Bedürfnis statt Strategie
- Bitte statt Forderung
- Die 3 Säulen der „Gewaltfreien Kommunikation”
- Selbstklärung
- Aufrichtige Selbstmitteilung
- Empathie
Methoden
Prägnante Theorie-Inputs, Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit, interaktive Erarbeitung der Inhalte, Erfahrungsaustausch, Arbeit mit Beispielen aus dem eigenen Lebensalltag.
Hinweis
Zwischen den beiden Terminen dieser Veranstaltung erhalten die Teilnehmenden eine unbetreute Arbeitsaufgabe im Umfang von ca. 45 Minuten.
01.10.2026, 09:00 – 12:00 Uhr
17.09.2026 · Fachhochschule Dortmund
NEU Brücken bauen zwischen Theorie und Praxis: Erfolgreich Studierendenprojekte mit der LEGO® Serious Play® Methode initiieren und koordinieren
Lehren und Studieren, Workshop 26-216-P-Z
Zielgruppe
Hochschullehrende aller Statusgruppen und aller Fachbereiche, die studentische Projekte konzipieren und initiieren.
Die Teilnehmer*innen…
- verstehen die grundlegenden Prinzipien der LEGO® Serious Play® (LSP) Methode und wenden diese lehrbezogen an.
- entwickeln strukturiert konkrete Ideen für den Einsatz der Methode im eigenen Projektkontext (z.B. für Kick-Off-Veranstaltungen, Sprint-Planing oder im Review).
- setzen die Methode gezielt ein, um unterschiedlichen Perspektiven, Erwartungen und Ziele im (Projekt-)Team zu visualisieren und eine gemeinsame Vision zu entwickeln.
- setzen die Methode gezielt ein, um damit ein gemeinsames Verständnis/ eine Vision zu schaffen oder Erwartungen zu klären.
Inhalte
Die LEGO® Serious Play® Methode ist ein moderierter Denk-, Kommunikations- und Problemlösungsprozess in Echtzeit. Der Kernprozess (Frage -> Bauen -> Erzählen -> Reflektieren) sorgt für ein intensives Engagement aller Teilnehmenden. Durch das Bauen von dreidimensionalen Modellen werden komplexe Zusammenhänge greifbar, neue Perspektiven ermöglicht und eine offene, konstruktive Kommunikationskultur gefördert. Die Methode nutzt die Hand-Gehirn-Verbindung, um intuitives Wissen freizulegen und ein tiefes, gemeinsames Verständnis zu schaffen.
Was erwartet Sie?
Projekte sind in vielen Studiengängen ein zentraler Baustein der Lehre. Diese Projekte bieten allen Beteiligten große Vorteile, erzeugen jedoch auch eine hohe Komplexität und bergen Risiken:
- Akteursgruppen (Lehrende, Studierende ggf. Praxispartner) treffen mit unterschiedlichen Zielen, Erwartungen und Fachsprachen aufeinander.
- Unausgesprochene Annahmen führen oft zu Missverständnissen in Bezug auf den Projektablauf, die Rollenverteilung, die Prozesse und die Verwertbarkeit der Ergebnisse.
- Studierenden fällt der Wechsel von der klassischen Lehre zum kreativen und selbstverantwortlichen Arbeiten häufig schwer.
- Lehrende befinden sich in der anspruchsvollen Rolle des Vermittlers, Mentors und Projektmanagers, der diese verschiedenen Welten erfolgreich zusammenführen muss.
Dieser Workshop setzt genau hier an und bietet eine Methode, um diese komplexen Dynamiken sichtbar, kommunizierbar und gestaltbar zu machen.
Methoden
Im Workshop durchlaufen die Lernenden selbst alle Phasen des LSP-Prozesses und reflektieren, wie sie die Methode LEGO® SERIOUS PLAY® in ihrer eigenen Hochschullehre einsetzen können und entwickeln eigene Anwendungsszenarien.
- Einführung in die LEGO® Serious Play® Methode.
- Analyse des Projekt-Ökosystems: Modellierung der Perspektiven, Ziele und Erwartungen zentralen Akteure sowie der Aufbau gemeinsamer Ideen und Lösungsansätze im Projektkontext
- Prototyping, Strategie- & Zielentwicklung: Analyse von Nutzerbedürfnissen, Entwicklung erster Lösungsansätze, Klärung von Rollenerwartungen und Entwicklung von Lösungsstrategien zur Projektkonzeption.
- Transfer in die eigene Praxis: Ableitung konkreter Handlungsschritte für die Planung und Durchführung zukünftiger Kooperationsprojekte.
Hinweis
Bitte bringen Sie ein eigenes studentisches Projekt mit, das Sie in nächster Zeit durchführen möchten.
News
Befragung zur Teilnahme an hochschuldidaktischen Unterstützungsangeboten
Die Technische Universität Dresden hat eine qualitative Untersuchung zur Bereitschaft ... Mehr ›Ideen einbringen
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