Januar

18.01.2019 · Hochschule Niederrhein, KrefeldHS NR, Krefeld

Generation X/Y/Z – Ticken Studierende heute anders?

Diversität und Heterogenität, Workshop 25/19

Referent
Beschreibung

Generation X/Y/Z – Ticken Studierende heute anders?


 


Zielgruppe


 


Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiter, die in der Lehre tätig sind.


 


Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer


 


Dieser Workshop versetzt Sie in die Lage,


 


… die Unterschiede zwischen den Lernenden der Generationen X, Y und Z zu erkennen.


 


… das Lernen und Arbeiten der „digital Lernenden“ besser zu verstehen und digitale Elemente in die eigene Lehre zu integrieren.


 


… die Erwartungen an die Lernumgebung der Generationen Y und Z zu kennen.


 


… eine Lehre zielgruppengerecht für Lernende der Generationen Y und Z zu konzipieren und durchzuführen.


 


 


Inhalt


 


Spricht man mit altgedienten Kolleginnen und Kollegen, wird häufig der Eindruck vermittelt, dass Studierende heute anders ticken als noch vor 15 oder 20 Jahren. Das Leben der Studierenden wird durch Medienkonsum, Internet, Social Media, Google, Wikipedia etc. bestimmt. Studierende wirken unselbstständig, angepasst und unmotiviert. Es scheint, als erwarten sie, dass der Lehrende zu liefern hat und sie selbst keine Verantwortung für ihren Lernerfolg tragen. Die heutigen Studierenden werden der Generationen Y zugeordnet, für die angeblich Freizeit und Work-Life-Balance im Mittelpunkt stehen. Damit unterscheiden sie sich maßgeblich von der vorhergehenden Generation X, die als besonders ehrgeizig gilt. Und mit der Generation Z, deren Credo „Work while Living“ ist, steht in den kommenden Jahren schon die nächste Herausforderung vor den Türen der Hochschulen.


 


In Impulsvorträgen werden die Merkmale der Studierenden der Generation Y und Z beleuchtet und eine Lerntypanalyse vorgestellt. Auf diesen Erkenntnisse basierend, eine Reihe von Fragestellungen zu den Herausforderungen an die Lehre für Studierende der Generationen Y und Z diskutiert.








 

Methoden


 





      • Impulsvortrag, Diskussion im Plenum, themenbezogene Kleingruppenarbeit, kollegialer Austausch,







      • Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden,







      • Seminarinhalte erfahren im Kontext des Workshops praktische Anwendung, insbesondere kommen verschiedene Tools aus dem Kontext des eLearning zum Einsatz.



Dauer
1 Tag
Termin
18.01.2019, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Hochschule Niederrhein, Krefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
21.12.2018
Infos für Teilnehmer

Februar

27.02.2019 · Fachhochschule AachenFH Aachen

1. Hochschule – 2. Hochschule – 3. Familie? – Die hohe Relevanz der Hochschule im familiären Leben

Diversität und Heterogenität, Workshop 05/19

Referentin
Beschreibung

1. Hochschule – 2. Hochschule – 3. Familie? – Die hohe Relevanz der Hochschule im familiären Leben


Zielgruppe


Für alle Lehrenden an Hochschulen.


 


Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer



  • reflektieren über Möglichkeiten die Relevanz der Familie stärker in den Blick nehmen zu können.

  • tauschen sich über Erfahrungen aus.

  • entwickeln eine Haltung, mit der ihnen nicht die Freude an der Hochschularbeit verloren geht und sie sich so zugewandt gegenüber ihrer Familie erleben können, wie sie sich das wünschen.


 


Inhalt


Für Lehrende, die sich Zeit nehmen wollen, über den täglichen Versuch von „Vereinbarkeit von Familie und Hochschule“ nachzudenken. Die vielfältigen Arbeitsaufgaben an der Hochschule binden viel Zeit und Kraft und ohne am Ende des Tages oder der Woche sagen zu können: „Fertig!“. Im Gegenteil, der Stapel auf dem Schreibtisch ist meistens um viele Anliegen angewachsen. In dieses Arbeitsleben sind wir oft sehr eng, sehr selbstverständlich eingebunden und versuchen dabei die Arbeitsaufgaben gut zu strukturieren und – wenn eben möglich – gut zu gestalten. Das Leben in der Familie und Beziehung bleibt dabei meistens ein täglicher Drahtseilakt mit hoher Falltiefe… Daher werden folgende Inhalte fokussiert:



  • Einführung und Erfahrungsaustausch in die alltägliche Komplexität, die Arbeit in der Hochschule und das Leben in der Familie zu verbinden

  • Reflexion zu den Relevanzen von Arbeit und Familie und die Entwicklung einer Haltung

  • Alltagstaugliche Methoden für die Gestaltung von Arbeitsstrukturen und Familienzeiten

  • Einladung, Elemente der Achtsamkeitspraxis kennen zu lernen, auszuprobieren und für sich im Alltag weiterzuentwickeln


 


Methoden


Impulsreferat, Erfahrungsaustausch, Reflexionen, Begleitete Einzelarbeit, Diskussion

Dauer
1 Tag
Termin
27.02.2019, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Fachhochschule Aachen
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
30.01.2019
Infos für Teilnehmer

März

12.03.2019 · Hochschule DüsseldorfHS Düsseldorf

Diversität: Was nun? Lehren und Lernen und Heterogenitätsbedingungen

Diversität und Heterogenität, Workshop 01/19

Referent
Beschreibung

Diversität: Was nun? Lehren und Lernen und Heterogenitätsbedingungen


Zielgruppe


Dieser hochschuldidaktische Workshop wendet sich an alle Lehrenden, die sich mit Diversitätsfragen in ihrer Lehre befassen. Unabhängig davon, ob es sich um bereichernde oder problematische Situationen handelt, in denen ihnen Diversität begegnet, werden sie lernen Ihre Lehrpraxis unter neuen Perspektiven zu sehen.


Für den Workshop wäre es gut, eigene Diversitätserlebnisse mitzubringen.


 


Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer



  • lernen Situationen aus ihrem Lehralltag unter Diversitätsgesichtspunkten zu analysieren,

  • lernen ihr aktuelles Lehrprofil im Hinblick auf Diversität zu reflektieren,

  • lernen ihre Lehre diversitätssensibel zu planen und zu gestalten,


… um ein diversitätsorientiertes Lehrprofil zu entwickeln und so Spielräume für den Umgang mit Diversität zu gewinnen.


 


Inhalte


Lehren und Lernen ist niemals gleich, sondern unterscheidet sich von Veranstaltung zu Veranstaltung, von Lehrenden zu Lehrenden, von Lehrenden zu Lernenden und auch von Lernenden zu Lernenden. Denn Lehr- und Lernprozesse werden durch die Vielfalt der Individuen, die in jeder Veranstaltung-, Beratungs- oder Prüfungssituation beteiligt sind, aber auch durch Inhalte, Lehrkonzepte, Medien und Interaktionen immer wieder anders sein. Lehrende haben unterschiedliche Perspektiven auf ihre Fachinhalte, praktische Erfahrungen mit dem Einsatz von Methoden und Medien und kennen Studierende mit sehr unterschiedlichem Lernverhalten. Diese Vielfalt begründet sich aus der Perspektiven des bzw. der Lehrenden bspw. auf das Vorwissen, die Motivation, die Lernstrategien der Studierenden. Doch es gibt auch weniger offensichtliche Aspekte, die ebenfalls Teil der individuellen Bedingungen der Lernenden sind.


Heterogenität, die einem in Lehre und Beratung begegnet, zeigt sich sowohl als persönliche Merkmale wie z.B. in der sozialen Herkunft, Geschlecht und Gender, religiöse Orientierung, Lebensform und Alter, als auch in bildungsbiographischen Merkmalen wie Studien- und Berufserfahrungen oder fachlichen und übergreifenden Kenntnissen und Fähigkeiten in methodischen und sozial-interaktiven Prozessen. Sie erarbeiten sich modellgestützt Ansatzpunkte für Ihre diversitätssensible Lehre


Inhalte des Workshops



  • Diversitätsmodelle

  • Ansatzpunkte für Diversität in der Hochschule

  • Diversitätssensible Planung und Gestaltung von Lehr-Lernsituationen


 


Methoden



  • Übungen

  • Impulse

  • (Selbst-)Reflexionsaufgaben

  • Einzel- und Gruppenarbeiten

  • Kollegiales Feedback


 


 

Dauer
1 Tag
Termin
12.03.2019, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Hochschule Düsseldorf
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
12.02.2019
Infos für Teilnehmer

April

04.04.2019 · Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Standort St. AugustinHS BRS, St. Augustin

Welches Vorbild, welche Lehrpersönlichkeit will ich als Lehrende oder Lehrender sein? – Lehren mit dem Kompetenzmodell der „Themenzentrierten Interaktion" (TZI)

Diversität und Heterogenität, Workshop 08/19

Referent
Dr. Jochen Spielmann 
Beschreibung

Welches Vorbild, welche Lehrpersönlichkeit will ich als Lehrende oder Lehrender sein? – Lehren mit dem Kompetenzmodell der „Themenzentrierten Interaktion" (TZI)


Zielgruppe


Dieser Workshop wendet sich an alle Lehrenden.


 


Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer



  • kennen die zentralen Elemente der TZI.

  • haben das Kompetenzmodell des „Qualifikationsrahmens für Deutsche Hochschulabschlüsse“ (HQR) mit dem Kompetenzmodell der TZI verglichen und können Ähnlichkeiten und Unterschiede benennen.

  • haben ihre eigene Lehrpersönlichkeit reflektiert.

  • haben Handlungsstrategien entwickelt, ihre Lehrpersönlichkeit zielgerichtet einzusetzen, um das Lernen der Studierenden zu fördern und zu unterstützen.

  • wissen, wie sie Ergebnisse der Evidenzforschung umsetzen können.


 


Inhalte


Als Lehrende sind wir immer „Vorbild“, ob wir es sein wollen oder nicht. Studierende „gucken“ sich bei uns ab, wie sie sich selbst verhalten wollen, bzw. wie auf keinen Fall. Mit dem vom Humanismus und Konstruktivismus geprägten Konzept der TZI können wir unsere eigene Lehrpersönlichkeit reflektieren und weiterentwickeln. Dabei werden die aktuellen Ergebnisse der Evidenzforschung berücksichtigt.


Ausgehend von Ihren Lehrerfahrungen erleben Sie das Konzept der TZI, reflektieren Ihre Lehrpersönlichkeit und entwickeln sie weiter.


 


Methoden


Mit TZI leiten, heißt, sich selbst leiten, die eigene Lehr-Persönlichkeit als Basis für Interventionen und Interaktionen mit den Studierenden zu nutzen.


 


Hinweis


Die Teilnehmenden erhalten eine Bescheinigung des Ruth Cohn Institutes über einen halben TZI-Kurs, der für eine TZI-Ausbildung genutzt werden kann.


 

Dauer
2 Tage
Termine
04.04.2019, 10:00 – 17:00 Uhr
05.04.2019, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Standort St. Augustin
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
07.03.2019
Infos für Teilnehmer

Mai

14.05.2019 · Fachhochschule DortmundFH Dortmund

Den „Möglichkeitssinn“ entfalten: Die Gestaltung von Lernatmosphären

Diversität und Heterogenität, Workshop 10/19

Referentin
Beschreibung

Den „Möglichkeitssinn“ entfalten: Die Gestaltung von Lernatmosphären


Zielgruppe


Für alle Lehrenden an Hochschulen.


 


Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer



  • lernen theoretische Grundlagen zum Verständnis von „Atmosphäre“.

  • lernen methodische Grundlagen für die Gestaltung besonderer Atmosphären kennen.

  • analysieren mit folgenden Fragen die eigenen Erfahrungen: Wie produzieren wir über das Gesagte hinaus Stimmungen? In welchen Momenten können diese kippen? Und wie weitreichend können die Folgen davon sein?

  • gestalten mit den Antworten aus den Fragen und weiteren methodischen Hinweisen die „Atmos“ für Studierende und sich selbst und eröffnen sich möglicherweise nachhaltig ganz andere Zugänge zu ihrem Hochschulalltag.

  • entfalten – mit Robert Musil – den „Möglichkeitssinn“ und nehmen damit nicht nur den „Wirklichkeitssinn“ wichtig, also nicht nur das, was im Raum ist, sondern ebenso auch das, was (noch) nicht da ist.


 


Inhalt


Für Lehrende, die sich über Atmosphären in Hochschulkontexten Gedanken machen und diese besser verstehen möchten. Dabei sind diese nicht einfach zu fassen: Studentinnen und Studenten nehmen im Seminarraum neben den gesprochenen Worten der Lehrenden immer auch Stimmungen und Botschaften zwischen den Aussagen wahr. Dabei geht es meist eher um ein Gefühl, selten gelingt es, die Atmosphäre konkret zu verbalisieren, während die Auswirkungen durchaus thematisiert werden. Lernatmosphären werden immer gemeinsam von Studentinnen und Studenten und Dozentinnen und Dozenten hergestellt, aber Lehrende haben viel stärker die Chance einer anderen bewussteren Gestaltung. Folgende Inhalte werden im Workshop fokussiert:



  • Erfahrungsaustausch und Reflexion unterschiedlicher Atmosphären in Lehrveranstaltungen

  • Theoretische Einführung zu Atmosphären in sozialen Situationen

  • Reflexion der eigenen Begegnungen mit Studentinnen und Studenten

  • Vorbereitung einer Lehrveranstaltung, in die die Gestaltung der Atmosphäre einbezogen wird


 


Methoden


Theoriereferat, Reflexionen, begleitete Einzelarbeit, Diskussion

Dauer
1 Tag
Termin
14.05.2019, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Fachhochschule Dortmund
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
16.04.2019
Infos für Teilnehmer

17.05.2019 · Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Standort St. AugustinHS BRS, St. Augustin

Generation X/Y/Z – Ticken Studierende heute anders?

Diversität und Heterogenität, Workshop 02/19

Referent
Beschreibung

Generation X/Y/Z – Ticken Studierende heute anders?


Zielgruppe


Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Lehre tätig sind.


 


Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer



  • können die Unterschiede zwischen den Lernenden der Generationen X, Y und Z erkennen.

  • können das Lernen und Arbeiten der „digital Lernenden“ besser verstehen und digitale Elemente in die eigene Lehre integrieren.

  • können die Erwartungen an die Lernumgebung der Generationen Y und Z kennen.

  • können eine Lehre zielgruppengerecht für Lernende der Generationen Y und Z konzipieren und durchführen.


 


Inhalt


Spricht man mit altgedienten Kolleginnen und Kollegen, wird häufig der Eindruck vermittelt, dass Studierende heute anders ticken als noch vor 15 oder 20 Jahren. Das Leben der Studierenden wird durch Medienkonsum, Internet, Social Media, Google, Wikipedia etc. bestimmt. Studierende wirken unselbstständig, angepasst und unmotiviert. Es scheint, als erwarten sie, dass der Lehrende zu liefern hat und sie selbst keine Verantwortung für ihren Lernerfolg tragen. Die heutigen Studierenden werden der Generationen Y zugeordnet, für die angeblich Freizeit und Work-Life-Balance im Mittelpunkt stehen. Damit unterscheiden sie sich maßgeblich von der vorhergehenden Generation X, die als besonders ehrgeizig gilt. Und mit der Generation Z, deren Credo „Work while Living“ ist, steht in den kommenden Jahren schon die nächste Herausforderung vor den Türen der Hochschulen.


In Impulsvorträgen werden die Merkmale der Studierenden der Generation Y und Z beleuchtet und eine Lerntypanalyse vorgestellt. Auf diesen Erkenntnisse basierend, eine Reihe von Fragestellungen zu den Herausforderungen an die Lehre für Studierende der Generationen Y und Z diskutiert.


 


Methoden



  • Impulsvortrag, Diskussion im Plenum, themenbezogene Kleingruppenarbeit, kollegialer Austausch,

  • Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden,

  • Seminarinhalte erfahren im Kontext des Workshops praktische Anwendung, insbesondere kommen verschiedene Tools aus dem Kontext des eLearning zum Einsatz.

Dauer
1 Tag
Termin
17.05.2019, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Standort St. Augustin
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
19.04.2019
Infos für Teilnehmer

Juni

04.06.2019 · Fachhochschule MünsterFH Münster

1. Hochschule – 2. Hochschule – 3. Familie? – Die hohe Relevanz der Hochschule im familiären Leben

Diversität und Heterogenität, Workshop 06/19

Referentin
Beschreibung

1. Hochschule – 2. Hochschule – 3. Familie? – Die hohe Relevanz der Hochschule im familiären Leben


Zielgruppe


Für alle Lehrenden an Hochschulen.


 


Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer



  • reflektieren über Möglichkeiten die Relevanz der Familie stärker in den Blick nehmen zu können.

  • tauschen sich über Erfahrungen aus.

  • entwickeln eine Haltung, mit der ihnen nicht die Freude an der Hochschularbeit verloren geht und sie sich so zugewandt gegenüber ihrer Familie erleben können, wie sie sich das wünschen.


 


Inhalt


Für Lehrende, die sich Zeit nehmen wollen, über den täglichen Versuch von „Vereinbarkeit von Familie und Hochschule“ nachzudenken. Die vielfältigen Arbeitsaufgaben an der Hochschule binden viel Zeit und Kraft und ohne am Ende des Tages oder der Woche sagen zu können: „Fertig!“. Im Gegenteil, der Stapel auf dem Schreibtisch ist meistens um viele Anliegen angewachsen. In dieses Arbeitsleben sind wir oft sehr eng, sehr selbstverständlich eingebunden und versuchen dabei die Arbeitsaufgaben gut zu strukturieren und – wenn eben möglich – gut zu gestalten. Das Leben in der Familie und Beziehung bleibt dabei meistens ein täglicher Drahtseilakt mit hoher Falltiefe… Daher werden folgende Inhalte fokussiert:



  • Einführung und Erfahrungsaustausch in die alltägliche Komplexität, die Arbeit in der Hochschule und das Leben in der Familie zu verbinden

  • Reflexion zu den Relevanzen von Arbeit und Familie und die Entwicklung einer Haltung

  • Alltagstaugliche Methoden für die Gestaltung von Arbeitsstrukturen und Familienzeiten

  • Einladung, Elemente der Achtsamkeitspraxis kennen zu lernen, auszuprobieren und für sich im Alltag weiterzuentwickeln


 


Methoden


Impulsreferat, Erfahrungsaustausch, Reflexionen, Begleitete Einzelarbeit, Diskussion

Dauer
1 Tag
Termin
04.06.2019, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Fachhochschule Münster
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
07.05.2019
Infos für Teilnehmer

Juli

05.07.2019 · Hochschule BochumHS Bochum

Didaktischer Umgang mit Studierenden aus Verbundstudiengängen

Diversität und Heterogenität, Workshop 03/19

Referent
Beschreibung

Didaktischer Umgang mit Studierenden aus Verbundstudiengängen


Zielgruppe


Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Lehre in Verbundstudiengängen tätig sind.


 


Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer



  • können Studierende in der Selbstlernphase angemessen begleiten.

  • können Studierende zum Selbststudium anregen und motivieren.

  • können die Präsenzphase didaktisch so gestalten, dass sie nicht eine reine Wiederholung des Selbststudiums wird.

  • können Erkenntnisse und Fragen, die aus dem Selbststudium der Studierenden resultieren, in die Präsenzlehre integrieren.

  • können Prüfungsszenarien so gestalten, dass sie die Besonderheiten des Verbundstudiums berücksichtigen.


 


Inhalt


Verbundstudiengänge unterscheiden sich von „normalen“ Vollzeitstudiengängen in vielfältiger Weise. Vor allem sollen sich die Studierenden einen Großteil der Studieninhalte mit Hilfe von Selbstlernmaterialien (i.d.R. Studienbriefe) aneignen. Charakteristisch für eine Vielzahl dieser Studierenden ist, dass sie neben dem Studium berufspraktisch tätig sind. Daraus ergibt sich für die Lehrenden die besondere Herausforderung, das Selbststudium zu motivieren und einzufordern.


In diesem Workshop werden in einer Reihe von Impulsvorträgen die Besonderheiten des Verbundstudiums beleuchtet und Szenarien für den Umgang mit Verbundstudierenden vorgestellt und diskutiert. Der Workshop bietet darüber hinaus die Möglichkeit zum kollegialen Austausch und der Reflektion eigener Erfahrungen im Umgang mit Studierenden aus Verbundstudiengängen.


 


Methoden



  • Impulsvortrag, Diskussion im Plenum, themenbezogene Kleingruppenarbeit, kollegialer Austausch,

  • Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden,

  • Seminarinhalte erfahren im Kontext des Workshops praktische Anwendung.


 

Dauer
1 Tag
Termin
05.07.2019, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Hochschule Bochum
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
07.06.2019
Infos für Teilnehmer

September

16.09.2019 · Fachhochschule AachenFH Aachen

Biographie-sensibel lehren und lernen – Die Relevanz von Lebenserfahrungen im Hochschulalltag

Diversität und Heterogenität, Workshop 04/19

Referentin
Beschreibung

Biographie-sensibel lehren und lernen – Die Relevanz von Lebenserfahrungen im Hochschulalltag


Zielgruppe


Für alle Lehrenden an Hochschulen.


 


Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer



  • betrachten ganz konkrete – möglicherweise konflikthafte, bisher vielleicht unverständliche – Situationen mit Studierenden auf eine neue Weise, wie beispielsweise Störungen während eines Seminars oder einer Vorlesung, Betreuung von Abschlussarbeiten und hier z.B. Schreibblockaden, Umgang mit Prüfungsstress, Überschreitung von Fehlzeiten.

  • lernen Methoden kennen, die ein biographie-sensibles Lehren und Lernen stärken

  • reflektieren über verschiedene Haltungen und Handlungen

  • entwickeln Ideen, wie der Hochschulalltag stärker als sozialer Austausch erlebt werden kann, bei dem sowohl Studierende als auch Lehrende ihre Erfahrungen machen - und aufgrund ihrer lebensgeschichtlichen Perspektiven unterschiedlich erleben und bewerten

  • verstehen einzelne Vorgänge in einer anderen Logik als bisher zu sehen und nehmen genauer wahr, was eigentlich passiert, und wie dies von den Akteurinnen und Akteure erlebt wird


 


Inhalt


Für Lehrende, die im Kontext Hochschule lebensgeschichtliche Erfahrungen in den Blick nehmen wollen und unterschiedliche Perspektiven wahrnehmen möchten. Zum Beispiel kann der biographische Einfluss auf das Geschehen während eines Seminars oder einer Sprechstunde reflektiert werden. So könnte eine biographie-orientierte Frage lauten: Wie erlebt etwa diese Studentin diese Sprechstunde bei mir? Der Workshop bietet damit Lehrenden aller Fachrichtungen die Möglichkeit, an ihren persönlichen Erfahrungen im Hochschulalltag anzuknüpfen. Folgende Inhalte werden dabei fokussiert:



  • Grundlagen des Konzeptes von Biographie

  • Methoden für die biographie-sensible Reflexion der Erfahrungen von Studierenden und Lehrenden und die

  • Übersetzung, wie die Wahrnehmung biographischer Perspektiven sinnvoll in den Lern- und Lehralltag einbezogen werden können

  • Fallreflexionen aus dem Hochschulalltag der Teilnehmenden


 


Methoden


Referat zur Biographie-Theorie, Biographie-Arbeit, Reflexionen und Erfahrungsaustausch, Diskussion

Dauer
1 Tag
Termin
16.09.2019, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Fachhochschule Aachen
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
19.08.2019
Infos für Teilnehmer

November

05.11.2019 · Fachhochschule MünsterFH Münster

Wahrnehmen, was los ist – verstehen, was es braucht. Achtsamkeit im Hochschulalltag

Diversität und Heterogenität, Workshop 07/19

Referentin
Beschreibung

Wahrnehmen, was los ist – verstehen, was es braucht. Achtsamkeit im Hochschulalltag


Zielgruppe


Für alle Lehrenden an Hochschulen.


 


Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer



  • lernen in einer Einführung einfache und zugleich wirkungsvolle Methoden im Hinblick auf Achtsamkeit kennen.

  • probieren – nach Wahl – einige selbst aus und spüren in welcher Weise es gelingen kann, dadurch sich selbst anders wahrzunehmen und sich stärker auf den Augenblick mit seiner jeweiligen Komplexität einzulassen.

  • lernen eine Gesprächsführung kennen, die konzeptionell an die Alltagskommunikation angelehnt ist

  • entwickeln Möglichkeiten einer achtsamen Begleitung von Studierenden.

  • konkretisieren im Verlauf des Tages ein persönliches Methodenspektrum für die eigene Lehre und Begleitung von Studierenden und für den eigenen Alltag.


 


Inhalt


Für Lehrende, die Achtsamkeitselemente kennen und anwenden möchten, weil sie sie in vielen alltäglichen Lehr- und Betreuungssituationen mit Studentinnen und Studenten darin unterstützen, wahrnehmen zu können, um was es gerade geht. Damit gelingt es im weiteren Vorgehen leichter, gelassen und konstruktiv zu bleiben. Einerseits entsteht dadurch eine respektvolle und offene Haltung anderen gegenüber - trotz der dicht aufeinander folgenden Settings und ganz unterschiedlichen Bedürfnisse. Andererseits gelingt es, Situationen und Begegnungen intensiver wahrzunehmen und mehr über die Hintergründe der Anliegen der Studentinnen und Studenten zu erfahren. Folgende Inhalte werden fokussiert:



  • Einführung in die Grundlagen von Achtsamkeit

  • Erfahrungsaustausch zu den Anforderungen an die Lehre und Begleitung von Studentinnen und Studenten

  • Einarbeitung in die narrative und zugleich alltagstaugliche Gesprächsführung

  • Einladung, einzelne Elemente der Achtsamkeitspraxis auszuprobieren und für sich weiterzuentwickeln

  • Diskussion zu den Chancen von Achtsamkeit, Geduld und Respekt im Alltag - auch in konflikthaften Situationen


 


Methoden


Referat, Reflexionen, begleitete Einzelarbeit, wer möchte: kleine Meditationen

Dauer
1 Tag
Termin
05.11.2019, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Fachhochschule Münster
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
08.10.2019
Infos für Teilnehmer

26.11.2019 · Fachhochschule DortmundFH Dortmund

Ziele, Zeiten und das Selbst – Alltagsbewältigung und Selbstsorge im Hochschulalltag

Diversität und Heterogenität, Workshop 09/19

Referentin
Beschreibung

Ziele, Zeiten und das Selbst – Alltagsbewältigung und Selbstsorge im Hochschulalltag


Zielgruppe


Für alle Lehrenden an Hochschulen


 


Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer



  • verwenden Methoden, die es ermöglichen über den eigenen Alltag zu reflektieren, ohne sich in den Gedanken verlieren zu müssen.

  • legen persönliche Ziele und Zeitstrukturen an, die den Arbeitsalltag leichter werden lassen.

  • nehmen die Gestaltung von neuen Freiräumen auf.

  • lenken die Perspektive (wieder) auf neue eigene Projekte, entwickeln erste Schritte zur Umsetzung.

  • versuchen sich zwischen den einzelnen Arbeitsabschnitten dieses Tages an kleinen Angeboten für kurze, alltagstaugliche „Aus-Zeiten“.

  • konkretisieren für sich selbst „Selbstsorge“.


 


Inhalt


Für Lehrende, die die Möglichkeit wahrnehmen möchten, die vielen – manchmal kaum zu bewältigenden – Anforderungen und die persönlichen Ansprüche an die eigene Arbeit im Alltag in den Blick zu nehmen. Auch jene neben der Hochschule noch weiteren und oft sehr unterschiedlichen Lebens- und Arbeitszusammenhänge sollen darin eingebunden werden. Es wird dabei nicht darum gehen, einfache Methoden anzuwenden, um noch mehr Arbeit im Alltag unterzubringen. Vielmehr werden Möglichkeiten zum Verstehen der eigenen komplexen Arbeitsstrukturen aufgezeigt und daraus erarbeiten die Teilnehmenden erste Ansätze, die Ent- statt weiterer Belastungen erkennbar werden lassen. Folgende Inhalte werden dabei fokussiert:



  • Die eigenen Arbeitsbelastungen besser verstehen lernen

  • Erfahrungsaustausch zum Umgang mit Arbeitsbelastungen

  • Methoden um komplexe Arbeitsstrukturen selbst zu gestalten – ohne Optimierung

  • Die besonderen Bedeutungen von Selbstverantwortung und Selbstsorge

  • Methoden, um eigene berufliche und private Entwicklungen und Projekte im Blick zu behalten, bzw. überhaupt aufzunehmen

  • Kurze, alltagstaugliche „Aus-Zeiten“ und kleine Entspannungen kennenlernen


 


Methoden


Kurzreferat, freies Schreiben, begleitete Reflexionen, Erfahrungsaustausch, kurze Achtsamkeitsübungen


 

Dauer
1 Tag
Termin
26.11.2019, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Fachhochschule Dortmund
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
29.10.2019
Infos für Teilnehmer