24.02.2026 · online

Grundlagenworkshop Portfolios als alternatives Prüfungsformat

Prüfen und Bewerten, Workshop 26-102-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Dieser Workshop richtet sich an alle Hochschullehrende, die einen Einstieg in das Thema (E-)Portfolios suchen.

 

Die Teilnehmer*innen können…

  • die Einsatzmöglichkeiten in eigenen Lehrveranstaltungen leichter abwägen.
  • sowohl E-Portfolios als auch papierbasierte Portfolios anwenden (Modulabschlussprüfung, Teilprüfung, Bonustests, Praxissemesterberichte).
  • ein erstes Konzept und beispielhafte Artefakte eines modulbezogenen (E-) Portfolios, das sowohl kompetenzorientiert ist als auch von Studierenden und Prüfenden zu bewältigen ist, Fallstricke bei der Durchführung erkennen und mit ihnen umgehen.
  • Studierende auf die Entwicklung eines (E-) Portfolios angemessen vorbereiten.
  • ein E-Portfolio auf einer digitalen Plattform einrichten.

 

Inhalte

Ein (E-) Portfolio besteht aus verschiedenen Leistungsdarstellungen und Lernproduktionen, wie. z. B. Praktika, Hausarbeiten und Mitschriften. Diese studentische Reflexion über die Verwendung dieser „Artefakte“ ist ein wesentlicher Bestandteil von Portfolios. Während der Erstellung des Lernportfolios geben die Lehrenden den Studierenden Feedback, um die Entwicklung zu unterstützen. Die Unterschiede zwischen (E-) Portfolios und papierbasierten Portfolios umfassen die orts- und zeitunabhängige Nutzung, die Möglichkeit, multimediale Inhalte zu nutzen, sowie Interaktions- und Feedbackmöglichkeiten.

 

Häufig wird in einer Modulprüfung nur das Endergebnis eines Arbeits- und Lernprozesses sichtbar. Welche Entwicklungen und Fortschritte der/die Lernende aber in diesem Prozess durchläuft, wird nicht ersichtlich. Der Einsatz von Portfolios kann dabei helfen, den individuellen Lernprozess zu reflektieren Schwachstellen aufzudecken und Stärken auszubauen. Darüber hinaus ist eine Portfolioprüfung auch robust gegen Hilfsmittel, wie ChatGPT oder andere KI-Tools. Die Referenten in diesem Workshop haben die Portfolioprüfung bereits in ihrer eigenen Lehre eingesetzt. Die thematischen Schwerpunkte liegen hierbei in den Fachgebieten der Betriebswirtschaftslehre und der Ingenieurswissenschaften.

 

Methoden

In diesem Workshop gibt es kurze Inputphasen durch die Referenten, Diskussionen im Plenum, themenbezogene Kleingruppenarbeit, kollegialen Austausch, kritische Reflexion von Praxisbeispielen sowie Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden.

Termin
24.02.2026, 10:00 – 15:00 Uhr
Arbeitseinheiten
6,5 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
online
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Hinweis
Keine fristgerechte Abmeldung mehr möglich!
Infos für Teilnehmer

März

10.03.2026 · online

Effektive Kommunikation - Digitale Tools für interaktive Lehre

Digitale Lehre, Workshop 26-080-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Dieser Workshop richtet sich an alle Hochschullehrenden, die digitale Tools als aktivierendes Element in der Lehre kennenlernen und anwenden möchten.

 

Die Teilnehmer*innen…

  • gewinnen einen Überblick zum Thema digitale Tools für eine aktivierende Lehre und wägen auf dieser Basis die Einsatzmöglichkeiten in eigenen Lehrveranstaltungen ab.
  • lernen, die vorgestellten Tools in ihre Lehrveranstaltungen zu integrieren.
  • steigern die Aktivität ihrer Studierenden in den Lehrveranstaltungen mithilfe der vorgestellten Tools.
  • lernen, die Wirksamkeit der vorgestellten digitalen Tools in ihren Lehrveranstaltungen zu evaluieren.

 

Inhalte

Die technische Affinität der Studierenden hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Viele von ihnen nutzen mobile Endgeräte aktiv während ihrer Lehrveranstaltungen. Vor diesem Hintergrund haben Lehrende die Möglichkeit, ihre Kurse entsprechend anzupassen und zu optimieren. Durch den gezielten Einsatz verschiedener E-Learning-Tools kann die Aufmerksamkeit und Aktivität der Studierenden während der Lehrveranstaltung gesteigert werden.

 

Dieser Workshop zielt darauf ab, ein Lehrkonzept zu entwickeln, das die Integration digitaler Tools in die Lehre ermöglicht. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Einführung und praktischen Erprobung verschiedener Tools. Der Workshop bezieht sich vorrangig auf zwei verschiedene Arten von Tools:

(1) „Wissensabfrage & Quizze“ (Mentimeter & Kahoot) sowie

(2) „Kollaborative Zusammenarbeit“ (Concept Board & Padlet)

 

Zwischen den Workshop-Terminen haben die Teilnehmenden Gelegenheit, in einer asynchronen Arbeitsphase einzelne Tools auszuprobieren, um dann im zweiten Workshop-Termin ihre Ergebnisse vorzustellen, Feedback zu erhalten und etwaige Schwierigkeiten zu besprechen.

Das übergeordnete Ziel besteht darin, dass die Teilnehmer*innen am Ende des Workshops einen umfassenden Überblick über digitale Tools erhalten und in der Lage sind, diese effektiv einzusetzen, um das Lernen ihrer Studierenden gezielt zu fördern.

 

Methoden

In diesem Workshop gibt es kurze Inputphasen durch die Referenten, Diskussionen im Plenum, themenbezogene Kleingruppenarbeit, kollegialen Austausch, kritische Reflexion von Praxisbeispielen sowie Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden.

 

Hinweis

Die Teilnehmenden sollten sich einen kostenlosen Account bei „Kahoot“ anlegen. Link: https://kahoot.com/

Termine
10.03.2026, 09:00 – 12:30 Uhr
17.03.2026, 09:00 – 12:30 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
online
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Abmeldefrist
17.02.2026
Infos für Teilnehmer

24.03.2026 · online

Feedback aber richtig - Verfahren für wirkungsvolle Rückmeldungen

Entwickeln und Evaluieren, Workshop 26-104-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe:

Der Workshop richtet sich an alle Hochschullehrenden, die ihre Lehrpraxis mit wirksamen Feedbackmethoden bereichern möchten – sei es zur Unterstützung des Lernprozesses ihrer Studierenden oder zur eigenen Weiterentwicklung als Lehrperson.

 

Die Teilnehmer*innen….

  • erkennen typische Fehler und psychologische Fallen im Feedbackprozess und können Prinzipien für wirksames, konstruktives Feedback benennen.
  • unterscheiden verschiedene Feedback-Modelle (Ich-Botschaften, SBI, Feed Forward) und reflektieren deren Einsatzmöglichkeiten.
  • analysieren Feedbacksituationen und identifizieren wirksame sowie weniger wirksame Elemente.
  • üben strukturierte Feedbackgespräche zu führen, konstruktiv und respektvoll Feedback zu geben und aktiv und offen anzunehmen.
  • entwickeln einen persönlichen Transferplan, um Feedbackmethoden gezielt in ihrem beruflichen Alltag einzusetzen und nachhaltig zu verankern.

 

Inhalte

Regelmäßiges Feedback ist zentral für gute Hochschullehre: Es unterstützt Studierende beim Lernen und Lehrende bei der Optimierung ihrer Methoden. Im Workshop betrachten wir Feedback wechselseitig – von Lehrenden zu Studierenden und umgekehrt – und üben praxisnah dessen Anwendung.

 

Feedback-Modelle:

Wir stellen bewährte Modelle wie Ich-Botschaften, SBI (Situation-Behavior-Impact) und Feed Forward vor und reflektieren, wann welches Modell sinnvoll ist.

 

Typische Fehler erkennen:

Teilnehmende lernen, häufige Fallstricke wie unspezifische Rückmeldungen oder unbewusste Verzerrungen zu erkennen und zu vermeiden.

 

Feedbacksituationen analysieren:

Anhand von Praxisbeispielen üben die Teilnehmenden, Feedbacksituationen zu beurteilen, wirksame Elemente zu erkennen und ihr eigenes Feedbackverhalten zu optimieren.

 

Persönlichen Transferplan entwickeln:

Jede*r erstellt einen konkreten Plan, um Feedbackmethoden nachhaltig im Lehralltag umzusetzen.

 

Methoden

In diesem Workshop gibt es kurze Inputphasen durch die Referenten, Diskussionen im Plenum, themenbezogene Kleingruppenarbeit, kollegialen Austausch, kritische Reflexion von Praxisbeispielen sowie Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden.

Termin
24.03.2026, 10:00 – 15:00 Uhr
Arbeitseinheiten
6,5 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
online
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Abmeldefrist
03.03.2026
Infos für Teilnehmer

April

21.04.2026 · online

Grundlagenworkshop Vorlesungen neu gestalten: Wie der "Flipped Classroom" die Effizienz steigert

Lehren und Studieren, Workshop 26-105-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Dieser Workshop richtet sich Lehrenden aller Statusgruppen, die das Flipped-Classroom-Konzept kennenlernen und in der eigenen Lehre erstmals umsetzen möchten.

 

Die Teilnehmer*innen….

  • verstehen das didaktische Konzept des Flipped Classroom (Grundlagen, Ziele, Mehrwert),
  • kennen bewährte Formate für die Auslagerung von Lerninhalten (z. B. Videos, Screencasts, Podcasts, Texte),
  • entwickeln ein erstes, modulbezogenes Flipped-Classroom-Konzept,
  • können Chancen und Herausforderungen realistisch einschätzen,
  • reflektieren die eigene Rolle als Lehrperson im Flipped Classroom,
  • kennen typische Do’s & Don’ts beim Einstieg.

 

Inhalte

Der Flipped Classroom bietet große Potenziale für eine aktivierende und nachhaltige Lehre – aber wie startet man damit? Dieser Hands-on-Workshop vermittelt Ihnen didaktische Grundlagen, erprobte Formate und praktische Umsetzungshilfen für den erfolgreichen Einstieg. Sie erhalten strukturiertes Grundlagenwissen, analysieren Praxisbeispiele und entwickeln ein erstes eigenes Konzept.

 

In diesem Workshop wird das Flipped-Classroom-Prinzip selbst erlebt: Sie erhalten vorab Material zum Einstieg – im Workshop liegt der Fokus auf Anwendung und Entwicklung eigener Ideen.  Im kollegialen Austausch werden die verschiedenen Konzepte kritisch reflektiert. Die Referenten in diesem Workshop haben das Flipped-Classroom Format bereits in ihrer eigenen Lehre eingesetzt.

 

Methoden

In diesem Workshop gibt es kurze Inputphasen durch die Referenten, Diskussionen im Plenum, themenbezogene Kleingruppenarbeit, kollegialer Austausch, kritische Reflexion von Praxisbeispielen sowie Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden.

 

Hinweis

Bitte bringen Sie – sofern vorhanden – eine eigene Veranstaltung oder ein Modul mit, das Sie weiterentwickeln möchten.

Termin
21.04.2026, 10:00 – 15:00 Uhr
Arbeitseinheiten
6,5 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
online
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Abmeldefrist
31.03.2026
Infos für Teilnehmer

28.04.2026 · online

Vortragsfolien gehirngerecht gestalten

Lehren und Studieren, Workshop 26-101-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Alle Hochschullehrenden, die ihre Vortragsfolien im Hochschulkontext weiterentwickeln möchten.

 

Die Teilnehmer*innen …

  • haben die psychologischen Grundlagen nach John Medina kennengelernt und auf dieser Basis Prinzipien zur Verbesserung des eigenen Foliendesigns entwickelt;
  • können auf dieser Basis ihr eigenes Foliendesign reflektieren und bewerten;
  • werden in die Lage versetzt Folien so zu gestalten, dass es den Studierenden leichter fällt die Folien zu erfassen und zu verstehen;
  • haben eigenen Folien weiterentwickelt und kollegiales Feedback dazu erhalten.

 

Inhalte

Folien in der Lehre sind oft überladen und erschweren es den Studierenden, die Inhalte zu erfassen und zu verstehen. Dabei lassen sich, auf Basis von wissenschaftlichen Erkenntnissen, Folien gehirn-gerechter gestalten. Darunter fällt beispielsweise, dass die Aufmerksamkeit der Teilnehmenden über die Größe und den Kontrast der Objekte gelenkt werden kann oder die Grenzen des menschlichen Arbeitsspeichers dazu führen, dass zu viele Objekte auf den Folien die Teilnehmenden schnell ermüden. Unabhängig von der verwendeten Software, Power Point, LaTex usw., werden gemeinsam fachbereichsübergreifende Prinzipien erarbeitet, nach denen die Teilnehmenden ihre Folien umgestalten können.

 

Es wird zwei digitale Termine geben, mit einer asynchronen Arbeitsphase in der Zwischenzeit:

  • 11.02.2025, 14 bis 17 Uhr: Erarbeitung der spezifischen Prinzipien nach John Medina.
  • Asynchrone Arbeitsphase: Teilnehmende wenden die Prinzipien an eigenen Vortragsfolien an und bringen die Ergebnisse zum zweiten Termin mit.
  • 18.02.2025, 14 bis 17 Uhr: Die Ergebnisse werden zum zweiten Termin in Kleingruppen vorgestellt. Es besteht die Möglichkeit Feedback dazu zu erhalten und sich kollegial auszutauschen. Fragen, Erkenntnisse und die Weiterentwicklung der Designprinzipien erfolgen abschließend im Plenum. 

 

Methoden

Impulsvortrag, gemeinsame Arbeit in Gruppen, Präsentation und Diskussion im Plenum, kollegialer Austausch zur Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden, Präsentation von eigenen überarbeiteten Folien inklusive Feedbackrunde.

Termine
28.04.2026, 14:00 – 17:00 Uhr
05.05.2026, 14:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
online
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Abmeldefrist
07.04.2026
Infos für Teilnehmer

September

08.09.2026 · online

Blended Learning: Das Beste aus beiden Welten!?

Lehren und Studieren, Workshop 26-107-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Dieser Workshop richtet sich an Lehrende aller Statusgruppen.

 

Die Teilnehmer*innen…

  • verfügen über vertieftes Wissen zum Lehrkonzept "Blended Learning" und sind in der Lage, dessen Vorteile und Nachteile kritisch zu analysieren und deren Implikationen für die eigene Lehrpraxis abzuleiten.
  • entwickeln ein kompetenzorientiertes, modulbezogenes Lehrkonzept im Blended-Learning-Format, das klar definierte Lernziele verfolgt und den Studierenden praxisnahes und lösungsorientiertes Arbeiten ermöglicht.
  • identifizieren typische Herausforderungen bei der Konzeption und Umsetzung von Blended Learning und entwickeln Strategien, um diese effektiv zu bewältigen, um den Lernerfolg zu sichern.
  • sind in der Lage, das Blended-Learning-Konzept auf mehrere Module und Veranstaltungen anzuwenden, um eine langfristige Optimierung und Qualitätssteigerung der Lehre zu erreichen.
  • können technische Herausforderungen erkennen und bewältigen.

 

Inhalte

In diesem Workshop entwickeln die Teilnehmenden eigenständig ein Blended-Learning-Konzept für ihre jeweilige Veranstaltung. Im kollegialen Austausch werden diese Konzepte präsentiert und kritisch reflektiert. Dabei liegt der Fokus auf praxisnaher Anwendung und gezieltem Feedback. Gemeinsam im Plenum werden die erarbeiteten Konzepte hinsichtlich ihrer Eignung und Umsetzungsmöglichkeiten bewertet.

 

Tag 1:

  • Einführung durch die Referenten mit Input zu den Charakteristika, Vorteilen und Herausforderungen von Blended Learning.
  • Erste Schritte zur Erstellung eines eigenen Konzeptentwurfs.
  • Kollegialer Austausch und Diskussion über erste Entwürfe.

 

Asynchrone Arbeitsphase: Weiterentwicklung des eigenen Blended-Learning-Konzepts basierend auf dem Input und den Diskussionen vom ersten Tag.

 

Tag 2:

Vorstellung der Konzepte, jede*r Teilnehmende hat einen Slot in dem er/sie das eigene Konzept vorstellt. Danach erhält er/sie dazu Feedback.

 

Methoden

In diesem Workshop gibt es kurze Inputphasen durch die Referenten, Diskussionen im Plenum, themenbezogene Kleingruppenarbeit, kollegialer Austausch, kritische Reflexion von Praxisbeispielen sowie Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden.

Termine
08.09.2026, 09:00 – 15:00 Uhr
15.09.2026, 09:00 – 15:00 Uhr
Arbeitseinheiten
16 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
online
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Abmeldefrist
18.08.2026
Infos für Teilnehmer

November

03.11.2026 · online

Aufbauworkshop Portfolios als alternatives Prüfungsformat

Prüfen und Bewerten, Workshop 26-103-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Dieser Workshop richtet sich an alle Lehrenden, die bereits eine Portfolioprüfung in ihren Modulen verwenden (Professor*innen, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, die in der Lehre tätig sind).

 

Die Teilnehmer*innen

  • entwickeln ihr bestehendes (E-) Portfoliokonzept weiter und reflektieren es kritisch
  • transferieren das bestehende Konzept auf weitere Modulinhalte
  • optimieren die Integration der Studierenden
  • erkennen neues Potenzial für ihr bereits bestehendes Modul oder für weitere/zukünftige Module erkennen und nutzen dieses.

 

Inhalt

Dieser Kurs baut auf den Basiskurs „Portfolios als alternatives Prüfungsformat“ auf.

Ein (E-) Portfolio besteht aus verschiedenen Leistungsdarstellungen und Lernproduktionen, wie. z. B. Praktika, Hausarbeiten und Mitschriften. Diese studentische Reflexion über die Verwendung dieser „Artefakte“ ist ein wesentlicher Bestandteil von Portfolios. Während der Erstellung des Lernportfolios geben die Lehrenden den Studierenden Feedback um die Entwicklung zu unterstützen. Die Unterschiede zwischen (E-) Portfolios und papierbasierten Portfolios umfassen die orts- und zeitunabhängige Nutzung, die Möglichkeit, multimediale Inhalte zu nutzen, sowie Interaktions- und Feedbackmöglichkeiten.

 

Häufig wird in einer Modulprüfung nur das Endergebnis eines Arbeits- und Lernprozesses sichtbar. Welche Entwicklungen und Fortschritte der Lernende aber in diesem Prozess durchläuft, wird nicht ersichtlich. Der Einsatz von Portfolios kann dabei helfen, den individuellen Lernprozess zu reflektieren, Schwachstellen aufzudecken und Stärken auszubauen. Darüber hinaus ist eine Portfolioprüfung auch robust gegen Hilfsmittel, wie ChatGPT oder andere KI-Tools.

 

 

Die Referenten in diesem Workshop haben die Portfolioprüfung bereits in ihrer eigenen Lehre eingesetzt. Die thematischen Schwerpunkte liegen hierbei in den Fachgebieten der Betriebswirtschaftslehre und der Ingenieurswissenschaften.

 

Methoden

In diesem Workshop gibt es kurze Inputphasen durch die Referenten, Diskussionen im Plenum, themenbezogene Kleingruppenarbeit, kollegialen Austausch, kritische Reflexion von Praxisbeispielen sowie Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden.

Termin
03.11.2026, 10:00 – 15:00 Uhr
Arbeitseinheiten
6,5 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
online
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Abmeldefrist
13.10.2026
Infos für Teilnehmer

24.11.2026 · online

Aufbauworkshop Vorlesungen neu gestalten: Wie der "Flipped Classroom" die Effizienz steigert

Lehren und Studieren, Workshop 26-106-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Dieser Workshop richtet sich an Lehrenden aller Statusgruppen, die schon über erste Erfahrungen mit dem Flipped-Classroom-Format verfügen und ihr Konzept reflektieren, weiterentwickeln oder gezielt neue Impulse bekommen möchten.

 

Die Teilnehmer*innen…

  • sind in der Lage eigene Flipped-Classroom-Erfahrungen und -Konzepte zu reflektieren,
  • nutzen kollegiales Feedback zur Weiterentwicklung ihrer Ideen,
  • können neue, kreative Formate und Ansätze anwenden (z. B. hybride Ansätze, flipped assessment),
  • können Lösungen für eigene Herausforderungen in der Umsetzung entwickeln,
  • können zentrale Do’s and Don’ts im Umgang mit dem Flipped-Classroom-Prinzip benennen und Strategien für eine nachhaltige Implementierung in der eigenen Lehre entwickeln.

 

Inhalte

Sie haben bereits Flipped-Classroom-Elemente in Ihrer Lehre erprobt und möchten Konzepte optimieren oder weiterentwickeln? In diesem Aufbau-Workshop steht die gezielte Weiterentwicklung bestehender Flipped-Classroom-Konzepte im Fokus.

 

Gemeinsam mit Kolleg*innen reflektieren Sie eigene Erfahrungen, diskutieren Herausforderungen und erarbeiten neue Lösungsansätze. Zentrale Elemente sind Peer-Coaching und kollegiale Beratung in Kleingruppen sowie ein strukturierter Erfahrungsaustausch zu spezifischen Themen wie z. B. dem Umgang mit nicht vorbereiteten Studierenden, der Aktivierung in Präsenzphasen oder der Interpretation von Evaluationsergebnissen.

 

Die Workshop-Leitung übernimmt eine moderierende Rolle: Kurze Impulse erfolgen nur bedarfsorientiert – der Schwerpunkt liegt auf Austausch, Reflexion und Transfer in die eigene Lehrpraxis.

 

Methoden

In diesem Workshop gibt es kurze Inputphasen durch die Referenten, Diskussionen im Plenum, themenbezogene Kleingruppenarbeit, kollegialer Austausch, kritische Reflexion von Praxisbeispielen sowie Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden.

 

Hinweise

Bitte bringen Sie ein bestehendes oder in Umsetzung befindliches Flipped-Classroom-Konzept mit. Grundlage des Workshops ist die gemeinsame Arbeit an eigenen Fällen:

  • Fokus auf kollegialem Austausch, nicht Theorievermittlung
  • Der Workshop lebt von Ihren Erfahrungen und offenen Fragen
  • Strukturiertes Peer-Feedback zu Ihrem Konzept
  • Aufbauend auf den Grundlagen aus dem Einsteiger-Workshop oder eigener Praxis
Termin
24.11.2026, 10:00 – 15:00 Uhr
Arbeitseinheiten
6,5 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
online
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Abmeldefrist
03.11.2026
Infos für Teilnehmer