März

14.03.2022 · Digital / Online

Seminar Hochschullehre für neuberufene Professorinnen und Professoren

Basiskurse, Workshop 22-002-D-Z

Referent
Beschreibung

Seminar Hochschullehre für neuberufene Professorinnen und Professoren

 

Sie sind vor nicht allzu langer Zeit als Professorin oder Professor an eine Fachhochschule berufen worden?

Dann sind Sie Expertin oder Experte Ihres Faches, verfügen über intensive und extensive Praxiserfahrungen aus erster Hand und geben nun Ihr theoretisches und praktisches Know-how an Ihre Studierenden weiter.

Expertise und Erfahrung aber reichen nicht immer aus. Sie benötigen zusätzlich didaktisches Einfühlungsvermögen und methodische Freiheitsgrade, um aus Ihrer Begeisterung auch ertragreiche Lehrveranstaltungen zu machen.

Dieses Seminar wird Sie darin unterstützen.

Sie werden erkennen, wie Studierende zur aktiven Mitarbeit motiviert werden können, und worauf es ankommt, wenn man als Lehrende oder als Lehrender nachhaltige Einsichtserlebnisse ermöglichen möchte. Die Bedingungen gelingender Vermittlungs- und Lernprozesse werden anhand von konkreten Lehrbeispielen aus dem Kreis der Kolleginnen und Kollegen erlebbar und im kollegialen konstruktiven Diskurs reflektiert. Die verschiedenen Fach- und damit auch Lehrkulturen der anwesenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer ermöglichen dabei wertvolle Einblicke und zeigen, dass man auf ganz unterschiedliche und manchmal überraschende Weise „gut“ sein kann, dass es aber immer auch Potentiale zur Weiterentwicklung der persönlichen Lehre gibt.

Indem die erlebte Lehrpraxis auf ein Modell für die Dimensionen professioneller Hochschullehre bezogen wird, entsteht die Fähigkeit, sich als „reflektierte Praktikerin und reflektierter Praktiker“ im Bereich der Gestaltungsmöglichkeiten für Lehre souverän zu bewegen und darin immer wieder neu begründete Entscheidungen für die eigene Lehrtätigkeit zu treffen.

 

Dieser Workshop wendet sich ausschließlich an neuberufene Professorinnen und Professoren der Hochschule in Nordrhein-Westfalen, die bisher selten mit hochschuldidaktischen Fragestellungen in Berührung gekommen sind.

 

Hinweis

Der Basiskurs Seminar Hochschullehre für neuberufene Professorinnen und Professoren wird in drei Teile gegliedert, die auf die Länge eines Semesters verteilt angeboten werden. Zusätzlich zu den genannten Terminen sind Selbstlernphasen und Gruppenarbeiten vor und nach jedem Treffen sowie Follow-Up-Workshops vorgesehen. Die Termine hierfür werden direkt im Workshop mit den Teilnehmenden vereinbart.

 

Teil 1 (zweitägig)

Im Zentrum des ersten Kursteils stehen, neben theoretischem Input, die Lehrerfahrungen der Teilnehmenden im Fokus. Sie bringen ihre Fragen und Vorschläge ein und stellen eigene Konzeptionen vor, ergänzt durch die Simulation einer eigenen Lehrveranstaltungsplanung oder einer Lehrveranstaltungssequenz. Die Simulation umfasst den Vortrag eines kurzen Veranstaltungsausschnitts. Anschließend wird die simulierte Lehrveranstaltung von den Kolleginnen und Kollegen unter zuvor entwickelten didaktischen Kriterien kommentiert.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • haben wesentliche Aspekte des Lehrens und Lernens an der Hochschule intensiv reflektiert (u.a. Veranstaltungsplanung, Adressatenorientierung, Aktivierung, Struktur und Roter Faden, Visualisierung und Medieneinsatz, Prüfungen und Evaluation)
  • werden in der Lage sein, hieraus didaktisch begründete Handlungsstrategien abzuleiten
  • können sich selbst im Spektrum der Dimensionen für professionelle Hochschullehre verorten und hierbei ihre individuellen Entwicklungspotentiale erkennen. Auf dieser Grundlage können Sie gezielt an Ihrer Lehre arbeiten und Variationen an eigenen Lehrkonzepten sowie -methoden vornehmen.

 

Folgende Inhalte werden dabei fokussiert

  • konzeptionelle Grundlagen des Lehrens und Lernens
  • Formulierung von Lehr- und Lernzielen
  • Diskussion und die Erprobung alternativer Lehrveranstaltungsarten und -Methoden
  • Tipps zur Veranstaltungsplanung

 

Teil 2 (eintägig)

An diesem Tag werden die konkreten zwischenzeitlichen Lehrerfahrungen und -erprobungen der Teilnehmenden im Sinne eines Coachings aufgegriffen und hochschuldidaktisch qualifiziert weiterentwickelt. Es werden noch ausstehende Fragen oder Teilnehmendensimulationen aufgegriffen und Schwerpunkte eines evtl. gemeinsamen hochschuldidaktischen Weiterbildungsbedarfs für den abschließenden dritten Kursteil erarbeitet und vereinbart. Bei heterogenem oder fachlich speziellem Input-Bedarf erhalten die Teilnehmenden Anregungen für die gezielte Nutzung entsprechender hdw nrw-Angebote.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • werden nach dem zweiten Seminarteil weiteres Feedback aus der Runde zu Ihrer Lehrpraxis erhalten habe
  • können eine Bestandaufnahme Ihrer Erfahrungen seit der ersten Zusammenkunft – insbesondere mit Elementen außerhalb des traditionellen Lehrvortrags – vornehmen (Was hat sich bewährt? Wo gab es in der praktischen Umsetzung von Lehrkonzepten Probleme? Wie kann man diesen zukünftig begegnen?).

 

Teil 3 (zweitägig)

Dieser Kursteil dient der Vertiefung bzw. Ergänzung der in den ersten Teilen angesprochenen bzw. vereinbarten hochschuldidaktischen Themen. Beispielsweise können Themen wie die Nutzung von Medien, die Gestaltung von Prüfungen oder die Evaluierung von Lehrveranstaltungen aufgegriffen werden. Methodisch ist auch dieser Teil als erfahrungs- und situationsbezogener Workshop gestaltet, indem zum Beispiel ausstehende Lehrveranstaltungssimulationen durchgeführt werden.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • haben Ihre didaktische Urteilskraft durch die verbliebenen Veranstaltungsausschnitte weiter geschärft
  • haben eine Fülle von praxisnahen didaktischen Hinweisen für eine erfolgreiche Hochschullehre erhalten
  • haben einige dieser Methoden auch in der Gruppe erproben können und wissen, wie Sie mit unterschiedlichen schwierigen Situationen in der Lehre konstruktiv umgehen können.
  • haben zudem in von der Gruppe bestimmten ergänzenden Themenbereichen (etwa zur Förderung der Kreativität der Studierenden) Anregungen und umsetzbare Konzepte erhalten
  • haben erste Umsetzungsschritte hierzu in Partner- und Gruppenarbeit konkretisiert und diskutiert,
  • und Sie werden (hoffentlich) erlebt haben, welche Freude in einer solchen „experimentellen Hochschuldidaktik“ liegt.

 

Methoden

Das Seminar lebt wesentlich davon, dass alle Teilnehmenden sich aktiv einbringen, entweder mit der Simulation eines eigenen Veranstaltungsausschnittes (etwa 15 Minuten) oder mit einer eigenen Veranstaltungsplanung. Das Feedback durch die Bezugsgruppe engagierter Kolleginnen und Kollegen sowie der erfahrenen Seminarleitung ist dabei von großem Wert und so im alltäglichen Hochschulkontext kaum möglich. Oft ergeben sich aus dem Seminar auch langfristigere kollegiale Netzwerke.

  • Impulsvorträge der Workshop-Leitenden
  • Simulationen der Teilnehmenden
  • Coaching-Sequenzen zwischen Referierenden und Teilnehmenden
  • Teilnehmende bringen eigenen Lehrveranstaltungsausschnitt oder Veranstaltungsplanung
  • Simulation einer eigenen überarbeiteten Lehrveranstaltungsplanung oder Lehrveranstaltungssequenz
  • kollegiale Rückmeldungen und Anregungen zur Simulation eines Lehrveranstaltungsausschnittes durch zuvor entwickelte Kriterien ermöglicht individuelle Reflexion und gezielte (Weiter-) Entwicklung eines eigenen Stils sowie Entwicklung eines hochschulgerechten Lehrangebotes
Termine
14.03.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
15.03.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
20.05.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
04.07.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
05.07.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
40 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
28.02.2022
Infos für Teilnehmer

17.03.2022 · Digital / Online

Didaktische Reduktion

Lehren und Studieren, Workshop 22-018-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Lehre tätig sind

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • können Ursachen und Gefahren der Vollständigkeitsfalle erkennen
  • können Instrumente und Techniken der Stoffreduktion anwenden
  • können Vollständigkeit trotzt reduzierter Stoffmenge sicherstellen
  • können eine sinnvolle didaktische Planung in den eigenen Hochschulalltag transferieren
  • können Methoden, die auf dem Prinzip der Reduktion beruhen, in Lehrveranstaltungen umsetzen

 

Inhalt

Die Bewältigung großer Stoffmengen in knapp bemessener Veranstaltungszeit ist ein Dilemma, dem sich viele Hochschullehrende ausgesetzt sehen. Häufig erscheint eine rein vortragende Vorlesungsdidaktik als einziger, wenn auch wenig befriedigender Ausweg.

In diesem Workshop sollen Alternativen für den sinnvollen Umgang mit großen Stoffmengen erarbeitet werden, bei denen die Motivation und die Lernbereitschaft der Lernenden besondere Berücksichtigung finden. Der Königsweg hierzu führt über eine sinnvolle Stoffreduktion bei gleichzeitigem Einsatz aktivierender Lehr- und Lernmethoden.

Im Rahmen des Workshops haben die Teilnehmenden zu jeder Zeit die eigene Veranstaltungskonzeption im Blick, mit dem Ziel, Inhalte besser auf Zielgruppe und zur Verfügung stehende Zeit abzustimmen, ohne dabei den Fokus auf das Wesentliche zu verlieren.

 

Methoden

Impulsvortrag, Diskussion im Plenum, kollegialer Austausch, Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden, Seminarinhalte erfahren im Kontext des Workshops praktische Anwendung

Termine
17.03.2022, 10:00 – 13:00 Uhr
21.03.2022, 14:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
03.03.2022
Infos für Teilnehmer

25.03.2022 · Digital / Online

Effektive und effiziente Durchführung von Beratungsgesprächen und Sprechstunden

Beraten und Coachen, Workshop 22-001-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Lehre tätig sind.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • können Techniken der beratenden Gesprächsführung einsetzen.
  • können Beratungsgespräche so strukturieren, dass sie ergebnisorientiert sind und dem Studierenden eine Hilfe zur Selbsthilfe bieten.
  • können durch organisatorische Maßnahmen die Qualität der eigenen Sprechstunde verbessern.
  • können die eigene Zuständigkeit in der Beratung erkennen und abgrenzen.
  • können den eigenen Beratungsaufwand ergebnisorientiert handhaben.

 

Inhalt

Die Durchführung von Sprechstunden und die Beratung von Studierenden gehört zu den zentralen Aufgaben von Lehrenden an Fachhochschulen.

Die möglichen Anlässe für Beratungsgespräche sind vielfältig. Studentische Anliegen reichen von fachlichen Fragen zum aktuellen Veranstaltungsstoff über Fragen zu Haus- und Abschlussarbeiten bis zur individuellen Organisation des Studiums oder des Umgangs mit nicht bestandenen Prüfungen. Häufig werden diese Anliegen auch außerhalb der Sprechstunde am Rande von Veranstaltungen oder per E-Mail thematisiert.

In der Zeit großer Studierendenzahlen und vor dem Anspruch, den Studierenden ein erfolgreiches und zügiges Studium zu ermöglichen, sind sowohl Effizienz als Effektivität in der Beratung gefordert.

In diesem Workshop sollen Prinzipien einer erfolgreichen Durchführung von Beratungsgesprächen erarbeitet werden. Der Workshop bietet die Möglichkeit zum kollegialen Austausch und der Reflektion eigener Erfahrungen in Beratungssituationen.

 

Methoden

Impulsvortrag, Diskussion im Plenum, themenbezogene Kleingruppenarbeit, kollegialer Austausch, Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden, Seminarinhalte erfahren im Kontext des Workshops praktische Anwendung.

Termin
25.03.2022, 10:00 – 13:00 Uhr
Arbeitseinheiten
4 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
11.03.2022
Infos für Teilnehmer

April

01.04.2022 · Ort wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Learning-Apps und E-Tools – Smartphones und Tablets in der Lehre einsetzen

Digitale Lehre, Workshop 22-009-P-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Lehre tätig sind.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • hinterfragen ihr Selbstverständnis in Bezug auf den Lehr-Lern-Prozess
  • beurteilen die Stärken und Schwächen traditionell Lernender und digital Lernender
  • beurteilen die Möglichkeiten konkreter Tools und „Apps“
  • können diese in Lehrveranstaltungen einsetzen

 

Inhalt

Durch den Einsatz digitaler Technologien hat die sich die Art des Kommunizierens und Lernens maßgeblich verändert. Smartphone, Tablet und Laptop sind in Lehrveranstaltungen ständig präsent. Vielfach entsteht der Eindruck, dass Studierende diesen elektronischen Geräten mehr Aufmerksamkeit schenken als der Lehrveranstaltung und dem Lehrenden.

In diesem Workshop werden Wege aufgezeigt, diese Geräte aktiv in den Lehralltag der Präsenzlehre einzubinden und somit die Antworten zu finden, wie das traditionelle und das digitale Lernen miteinander verknüpft werden können.

Ziel ist es unter anderem, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ende des Workshops einige konkrete Tools und „Apps“ kennen und diese in Lehrveranstaltungen einsetzen können.

 

Methoden

Impulsvortrag, Diskussion im Plenum, kollegialer Austausch, Praktisches Arbeiten mit verschiedenen Tools und Apps, Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden, Seminarinhalte erfahren im Kontext des Workshops praktische Anwendung.

 

Hinweis

Für den Workshop benötigt jede Teilnehmerin bzw. jeder Teilnehmer ein Smartphone oder Tablet und einen Laptop, da wir mit verschiedenen Systemen experimentieren wollen.

Termin
01.04.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Ort wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
04.03.2022
Infos für Teilnehmer

08.04.2022 · Digital / Online

Digitale Lehre und ihre Herausforderungen

Digitale Lehre, Workshop 22-010-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Lehrende aller Statusgruppen

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in die Lage versetzt,

  • die besonderen Herausforderungen digitaler Lehre zu benennen und von denen der Präsenzlehre abzugrenzen.
  • Wege für die eigene Lehrsituation kennenzulernen, die den Einsatz digitaler Lehre trotz anspruchsvoller Herausforderungen möglich machen.
  • zu beurteilen, an welchen Stellen digitale Lehre keine Alternative zur Präsenzform darstellt.
  • Hybride Lehrformate so einzusetzen, dass aus beiden Welten (Online und Präsenz) eine optimale Lehr-/Lernsituation entsteht.

 

Inhalt

Nach mehreren Semestern digitaler Lehre, beherrschen die meisten von uns Lehrenden den Umgang mit Zoom, Webex oder Teams. Trotz vielfältig positiver Erfahrungen wünsche sich viele Lehrende die Rückkehr in die reine Präsenzlehre, weil es auf viele Herausforderungen anscheinend keine Antwort gibt. Auf der Seite der Studierenden ergibt sich bei der Frage des Formates ein sehr gemischtes Bild. Aus Befragungen lässt sich ablesen, dass ihnen die Online-Lehre die Möglichkeit von „study while living“ bietet und das Lernen anscheinend sehr bequem von zu Hause aus möglich ist und geschätzt wird. Gleichzeitig erkennen viele Studierende, dass gerade soziale Kontakte sich in der reinen Online-Lehre nur schwer herstellen und pflegen lassen. Digitale Lehre stellt uns vor mehr Herausforderungen als das Bedienen von Zoom oder WebEx, das Teilen des Bildschirms oder das Anlegen von Breakout-Sessions.

Dieser Workshop thematisiert die methodischen und didaktischen Herausforderungen digitaler Lehre, die über das Bedienen von Technik hinausgehen. Ziel ist es, Antworten auf diese Herausforderungen zu finden und zu erkennen, an welchen Stellen digitale Lehre an ihre Grenzen kommt und wo der Einsatz digitaler Lehr-/Lern-Settings Vorteile bietet.

 

Methoden

In diesem Workshop werden dazu Herausforderungen digitaler Lehre benannt und Lösungswege diskutiert. Dieser Workshop wird Online durchgeführt. Wir werden uns in einem Zoom-Meeting treffen, in dem sich kurze Input-Phasen, Impulsvorträge und Diskussionen im Plenum ablösen. Darüber hinaus wird in Kleingruppen in Break-Out-Sessions gearbeitet werden.

Termin
08.04.2022, 10:00 – 13:00 Uhr
Arbeitseinheiten
4 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
25.03.2022
Infos für Teilnehmer

25.04.2022 · Digital / Online

Generation X/Y/Z - Ticken Studierende heute anders?

Lehren und Studieren, Workshop 22-024-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiter, die in der Lehre tätig sind.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • erkennen die Unterschiede zwischen den Lernenden der Generationen X, Y und Z
  • verstehen das Lernen und Arbeiten der „digital Lernenden“ besser und integrieren digitale Elemente in die eigene Lehre
  • lernen die die Erwartungen an die Lernumgebung der Generationen Y und Z zu erkennen
  • konzipieren eine Lehre zielgruppengerecht für Lernende der Generationen Y und Z und führen diese durch

 

Inhalt

Spricht man mit altgedienten Kolleginnen und Kollegen, wird häufig der Eindruck vermittelt, dass Studierende heute anders ticken als noch vor 15 oder 20 Jahren. Das Leben der Studierenden wird durch Medienkonsum, Internet, Social Media, Google, Wikipedia etc. bestimmt. Studierende wirken unselbstständig, angepasst und unmotiviert. Es scheint, als erwarten sie, dass der Lehrende zu liefern hat und sie selbst keine Verantwortung für ihren Lernerfolg tragen. Die heutigen Studierenden werden der Generationen Y zugeordnet, für die angebliche Freizeit und Work-Life-Balance im Mittelpunkt stehen. Damit unterscheiden sie sich maßgeblich von der vorhergehenden Generation X, die als besonders ehrgeizig gilt. Und mit der Generation Z, deren Credo „Work while Living“ ist, steht in den kommenden Jahren schon die nächste Herausforderung vor den Türen der Hochschulen.

In Impulsvorträgen werden die Merkmale der Studierenden der Generation Y und Z beleuchtet und eine Lerntypanalyse vorgestellt. Auf diesen Erkenntnissen basierend werden eine Reihe von Fragestellungen zu den Herausforderungen an die Lehre für Studierende der Generationen Y und Z diskutiert.

 

Methoden

Impulsvortrag, Diskussion im Plenum, themenbezogene Kleingruppenarbeit, kollegialer Austausch, Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden, Seminarinhalte erfahren im Kontext des Workshops praktische Anwendung, insbesondere kommen verschiedene Tools aus dem Kontext des eLearning zum Einsatz.

Termin
25.04.2022, 14:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
4 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
11.04.2022
Infos für Teilnehmer

Mai

05.05.2022 · Ort wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Konsumentenorientiertem Lernverhalten von Studierenden begegnen

Lehren und Studieren, Workshop 22-027-P-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Lehre tätig sind.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • können Ursachen und Auswirkungen einer studentischen Konsumentenhaltung erkennen
  • können Vor- und Nachteile einer Konsumentenhaltung auf den Lehrprozess beurteilen
  • können Studierende zur aktiven Mitarbeit in Lehrveranstaltung anregen
  • können bewährte didaktische Konzeptbausteine, die einer Konsumentenhaltung entgegenwirken, in die Planung und Durchführung der eigenen Lehrveranstaltung integrieren

 

Inhalt

Gerade in Grundlagenveranstaltungen der ersten Semester wird Studierenden zunächst eine Menge an Grundkenntnissen vermittelt. Dabei verbleiben sie häufig in der Rolle des Konsumenten. Sollen dann im weiteren Verlauf der Veranstaltungen Fallstudien, Ergebnisse oder Aufgaben besprochen und diskutiert werden, verharren Studierende häufig in der Konsumentenrolle und möchten bedient werden. Dadurch, dass Dozenten im Zeitverlauf immer mehr in die Rolle der Alleinunterhalter rutschen, verfestigt sich die Rollenverteilung zunehmend.

In diesem Workshop geht es darum, Ursachen für das Konsumentenverhalten von Studierenden zu identifizieren und Wege zu diskutieren, wie Studierende zu einer aktiven Teilnahme an Lehrveranstaltungen bewegt werden können.

 

Methoden

Impulsvortrag, Diskussion im Plenum, themenbezogene Kleingruppenarbeit, kollegialer Austausch, Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden, Seminarinhalte erfahren im Kontext des Workshops, praktische Anwendung.

Termin
05.05.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Ort wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
07.04.2022
Infos für Teilnehmer

06.05.2022 · Digital / Online

Prüfen und bewerten studentischer Leistungen

Prüfen und Bewerten, Workshop 22-007-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Dieser Workshop wendet sich an alle, die als Prüfer (Professorinnen, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) an einer Hochschule tätig sind.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • kennen unterschiedliche Prüfungsformen (Klausur, Portfolio, Projekt, …) und können diese auf ihr Einsatzgebiet hin beurteilen und anwenden
  • können Prüfungen erstellen, die sowohl kompetenzorientiert als auch bewältigbar für Studierende und Prüfende sind
  • können Fallstricke bei der Durchführung erkennen und mit ihnen umgehen
  • kennen Systeme und Verfahren zur Bewertung von Prüfungsleistungen und können diese anwenden
  • können Studierenden auf Prüfungssituation angemessen vorbereiten
  • können Nachbesprechungen von Prüfungen professionell handhaben

 

Inhalt

Zum Abschluss des Studiums, einzelner Module, Seminare, Übungen, Praktika und Projekte sollen Studierende Prüfungen in schriftlicher und bzw. oder mündlicher Form ablegen.

In diesem Workshop geht es um die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der verschiedenen Prüfungsformen wie z.B. Klausuren, Hausarbeiten, mündliche Prüfungen, Projektarbeiten und sonstige Prüfungsformen sowie um die Bewertungen dieser Leistungen. Insbesondere wird hierzu erarbeitet, wie die verschiedenen Prüfungsformen, die an Hochschulen eingesetzt werden können, genutzt werden können, um Prüfungen vor dem Hintergrund von zuvor definierten Qualitätskriterien konzipiert und diese Prüfungen dann professionell durchgeführt und bewertet werden können.

 

Methoden

Impulsvortrag, Diskussion im Plenum, themenbezogene Kleingruppenarbeit, kollegialer Austausch, Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden.

Termine
06.05.2022, 10:00 – 13:00 Uhr
09.05.2022, 14:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
22.04.2022
Infos für Teilnehmer

12.05.2022 · Digital / Online

Interaktion und Feedback in digitalen Lehrveranstaltungen

Digitale Lehre, Workshop 22-011-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Lehrende aller Statusgruppen

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • kennen verschiedene Arten des Feedbacks und können beurteilen, welche Form des Feedbacks in der jeweiligen Lehrsituation angemessen ist.
  • sind in der Lage, die Rückmeldungen der Teilnehmenden in der Konzeption der weiteren Lehrveranstaltung zu berücksichtigen.
  • können Tools und Techniken zu Feedbackgewinnung in der Online-Lehre einsetzen.

 

Inhalt

Mit der Umstellung auf digitale Lehr-/Lernformate stehen wir vor einer Vielzahl von Herausforderungen. Inzwischen haben wir uns daran gewöhnt, Lehrveranstaltung via Zoom, Webex oder mit Hilfe anderer Conferencing-Tools zu halten. Wir wissen, wie wir die Technik bedienen müssen und haben die Lehr-Materialien für die Online-Lehre umgestellt. Leider erleben wir dann häufig in den Veranstaltungen, dass Studierende in einer passiven und zuhörenden Rolle verharren. Wir erhalten nur sehr wenig Rückmeldung, was verstanden wurde und wie unser Lehrkonzepte bei den Studierenden ankommen. Die Mikrofone und Kameras sind und bleiben bei vielen Studierenden ausgeschaltet. Fehlendes Feedback stellt ein großes Problem für gute Lehre dar. Die Rückmeldungen der Studierenden geben uns Lehrenden wertvolle Hinweise zur Entwicklung unserer Lehrkonzeption. Ohne Feedback wird eine teilnehmerorientierte Lehre, die sich an den Erfordernissen der Studierenden orientiert, am Ende unmöglich.

Dieser Online-Workshop bietet Lösungswege an, wie Studierende in digitalen Lehrveranstaltungen zu Feedback motiviert werden können. Dabei nehmen Sie als Teilnehmer*in die eigene Lehrsituation in den Blick und lernen Feedbackmethoden kennen, die Sie in der Online-Lehre integrieren können

 

Methoden

Passend zum Thema dieser Veranstaltung wird der Workshop Online durchgeführt. Wir werden uns in einem Zoom-Meeting treffen, in dem sich kurze Input-Phasen, Impulsvorträge und Diskussionen im Plenum ablösen. Darüber hinaus wird in Kleingruppen in Break-Out-Sessions gearbeitet werden.

Termin
12.05.2022, 14:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
4 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
28.04.2022
Infos für Teilnehmer

Juni

03.06.2022 · Digital / Online

E-Klausuren kompetenzorientiert gestalten

Prüfen und Bewerten, Workshop 22-008-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Lehre tätig sind.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • formulieren Prüfungsaufgaben in Form von sogenannten E-Fragen
  • wählen aus einem Pool an möglichen Frageformaten das zu einer Problemstellung passende Format aus
  • beurteilen die Möglichkeiten und Grenzen des kompetenzorientierten Prüfens in Form von E-Klausuren
  • setzen E-Klausuren in der eigenen Prüfungsgestaltung ein

 

Inhalt

Prüfungen im sogenannten Multiple-Choice-Format versprechen eine maximale Prüfungsökonomie. Durch den Einsatz digitaler Werkzeuge lassen sich aus einem einmal erstellten Fragenpool Klausuren automatisch generieren, korrigieren und bewerten. Diese Möglichkeiten erscheinen sehr vielversprechend. Hochschul- und Fachbereichsleitungen und auch viele Lehrende versprechen sich eine deutliche Reduktion der Prüfungsbelastung bei großen Gruppen.

Aber wie ist eine solche Form des „automatischen“ Prüfens vor dem Hintergrund der Prüfungsdidaktik und der erwünschten Kompetenzorientierung zu bewerten? Mit dieser Fragestellung setzt sich dieser Workshop auseinander. Klassische Multiple-Choice-Aufgaben stellen dabei nur eine Form der Formulierung von E-Fragen dar. E-Klausuren bieten darüber hinaus noch viele andere Fragentypen an. Die eigentliche Herausforderung ist dabei den passenden Fragentyp für einen Prüfungsgegenstand zu identifizieren und eine angemessene Fragestellung zu formulieren. Ziel ist es unter anderem, dass die Teilnehmenden des Workshops am Ende Gestaltungsmöglichkeiten von E-Klausuren kennen und deren Einsatz auf die eigenen Tätigkeiten als prüfende Person beurteilen können.

 

Methoden

Impulsvortrag, Diskussion im Plenum, kollegialer Austausch, Transfer von Workshop-Inhalten auf konkrete Prüfungssituationen der Teilnehmenden, Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden, Seminarinhalte erfahren im Kontext des Workshops praktische Anwendung.

Termin
03.06.2022, 10:00 – 15:00 Uhr
Arbeitseinheiten
6,5 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
20.05.2022
Infos für Teilnehmer

10.06.2022 · Digital / Online

Open Book Prüfungen planen und durchführen

Prüfen und Bewerten, Workshop 22-009-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Dieser Workshop wendet sich an alle, die als Prüfer (Professorinnen, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) an einer Hochschule tätig sind.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • kennen Sie die Merkmale und Eigenschaften von Open Book-Prüfungen.
  • können Sie beurteilen, was in diesen Prüfungen erlaubt ist und was nicht.
  • sind Sie in der Lage, Studierende zielgerichtet auf dieses Prüfungsformat vorzubereiten.
  • wissen Sie, was bei der Erstellung zu beachten ist und können passgenaue Aufgabenstellungen formulieren.
  • können Sie die Besonderheiten, die es bei Bewertung zu berücksichtigen gilt, umsetzen.
  • sind Sie in der Lage, eine Open Book-Prüfung als Distanz-Prüfung ohne Aufsicht durchzuführen.

 

Inhalt

An vielen Hochschule enden digitale Semester, in denen Lehre online auf Distanz stattgefunden hat, mit Open Book-Prüfungen. Das besondere an Open Book Prüfungen ist, dass Studierende auf Hilfsmittel Ihrer Wahl zugreifen dürfen. Dies umfasst z.B. Lehrbücher, Skripte, eigene Aufzeichnungen, Online-Datenbanken, etc. Es ist offensichtlich, dass in einem solchen Prüfungsformat eine reine Wissensabfrage keine Option bei der Gestaltung von Aufgaben ist. Es kommt vielmehr darauf an, Wissen im Kontext der Anwendung zu prüfen. Das Open-Book-Format ist insbesondere dazu geeignet, Prüfungen auf Distanz auch ohne Beaufsichtigung durchzuführen.

Dieser Workshop zeigt Wege auf, wie Aufgaben in Open Book-Prüfungen so gestaltet werden können, dass deren Lösungen sich nicht direkt aus verwendeten Hilfsmitteln übernehmen lassen.

 

Methoden

In einem Zoom-Meeting lösen sich kurze Input-Phasen, Impulsvorträge und Diskussionen im Plenum ab. Darüber hinaus wird in Kleingruppen in Break-Out-Sessions gearbeitet werden.

Termin
10.06.2022, 10:00 – 13:00 Uhr
Arbeitseinheiten
4 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
27.05.2022
Infos für Teilnehmer

20.06.2022 · Digital / Online

Alternative Prüfungsformate

Prüfen und Bewerten, Workshop 22-010-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Lehrende aller Statusgruppen, die prüfen.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in die Lage versetzt,

  • die technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen zu beschreiben und zu benennen.
  • technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen auf die eigene Prüfungssituation zu übertragen.
  • zu beurteilen, welche Kompetenzen wie beobachtbar und bewertbar werden.
  • alternative gegenüber traditionellen Prüfungsformen abzugrenzen.
  • Den eigenen Workload im Hinblick auf den studentischen Workload zu bewerten.
  • die Angemessenheit im akademischen Kontext einzuschätzen.

 

Inhalt

Als Lehrende stehen wir jedes Semester wieder vor der Herausforderung, Prüfungen zu gestalten. Wir sind es gewohnt, altbekannte und häufig verwendete Prüfungsformate wie Klausuren, mündliche Prüfungen, Hausarbeiten oder Referate einzusetzen. Wirft man jedoch einen Blick über den Tellerrand der Prüfungsdidaktik, tauchen innovative Prüfungsformate am Horizont auf, die uns neue Gestaltungsformen von Prüfungsszenarien ermöglichen und auch Studierenden neue Möglichkeiten bieten, ihre Kompetenzen kreativ zu demonstrieren.

Dieser Workshop hat zum Ziel, solche neuen Formate zu diskutieren und zu evaluieren, in welcher Art und Weise sie zu den Lehrveranstaltungen der Teilnehmenden passen. Gleichzeitig wird ein Forum zum Austausch unter Lehrenden geboten, die Erfahrungen mit innovativen Prüfungsformaten gemacht haben.

 

Methoden

In diesem Workshop werden dazu alternative und neue Prüfungsformate vorgestellt und diskutiert. Dieser Workshop wird Online durchgeführt. Wir werden uns in einem Zoom-Meeting treffen, in dem sich kurze Input-Phasen, Impulsvorträge und Diskussionen im Plenum ablösen. Darüber hinaus wird in Kleingruppen in Break-Out-Sessions gearbeitet werden.

Termin
20.06.2022, 14:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
4 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Digital / Online
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
06.06.2022
Infos für Teilnehmer

24.06.2022 · Ort wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Prüfen und bewerten studentischer Leistungen

Prüfen und Bewerten, Workshop 22-011-P-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Dieser Workshop wendet sich an alle, die als Prüfer (Professorinnen, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) an einer Hochschule tätig sind.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • kennen unterschiedliche Prüfungsformen (Klausur, Portfolio, Projekt, …) und können diese auf ihr Einsatzgebiet hin beurteilen und anwenden
  • können Prüfungen erstellen, die sowohl kompetenzorientiert als auch bewältigbar für Studierende und Prüfende sind
  • können Fallstricke bei der Durchführung erkennen und mit ihnen umgehen
  • kennen Systeme und Verfahren zur Bewertung von Prüfungsleistungen und können diese anwenden
  • können Studierenden auf Prüfungssituation angemessen vorbereiten
  • können Nachbesprechungen von Prüfungen professionell handhaben

 

Inhalt

Zum Abschluss des Studiums, einzelner Module, Seminare, Übungen, Praktika und Projekte sollen Studierende Prüfungen in schriftlicher und bzw. oder mündlicher Form ablegen.

In diesem Workshop geht es um die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der verschiedenen Prüfungsformen wie z.B. Klausuren, Hausarbeiten, mündliche Prüfungen, Projektarbeiten und sonstige Prüfungsformen sowie um die Bewertungen dieser Leistungen. Insbesondere wird hierzu erarbeitet, wie die verschiedenen Prüfungsformen, die an Hochschulen eingesetzt werden können, genutzt werden können, um Prüfungen vor dem Hintergrund von zuvor definierten Qualitätskriterien konzipiert und diese Prüfungen dann professionell durchgeführt und bewertet werden können.

 

Methoden

Impulsvortrag, Diskussion im Plenum, themenbezogene Kleingruppenarbeit, kollegialer Austausch, Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden.

Termin
24.06.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Ort wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
27.05.2022
Infos für Teilnehmer

30.06.2022 · Westfälische Hochschule, Standort Gelsenkirchen

Wege von Modulbeschreibungen und Lernzielen hin zu kompetenzorientierter Lehre

Lehren und Studieren, Workshop 22-033-P-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Lehre tätig sind.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • können Lernziele, die in Modulbeschreibungen theoretisch formuliert sind, praktisch in den Lehralltag umzusetzen
  • können den Unterschied zwischen vermittlungsorientierte und handlungsorientierter Didaktik erkennen und entscheiden, in welchen Situationen welche Form angemessen ist
  • kennen Lehrformate (Flipped Classroom, PBL, etc.) und setzen diejenigen ein, bei denen Studierende zu aktiven Mitgestaltern ihrer Lernprozesse werden

 

Inhalt

Das stupide Auswendiglernen von Faktenwissen im Studium gehört der Vergangenheit an. Heute dreht sich alles um einen umfassenden Kompetenzerwerb, um Studierende für die Praxis zu rüsten. Studierende sollen daher in die Lage versetzt werden, dass im Studium erworbene Wissen in komplexen Handlungssituationen anwenden zu können. Hieraus resultiert auch für den Hochschullehrer ein Paradigmenwechsel vom Fakten- und Wissensvermittler hin zum Kompetenzförderer. Damit stehen die Fachinhalte nicht mehr alleine im Mittelpunkt der Lehre. Modulbeschreibungen liefern den Lehrenden eine Vielzahl kompetenzorientiert formulierter Lernziele bzw. Learning Outcomes, die der Lehrende durch didaktisches Handeln in die Praxis umzusetzen hat. Um den Lehr-Lern-Erfolg sicherzustellen, ist es erforderlich, die Lehre aus der Perspektive der Studierenden zu konzipieren und die Lerner zu aktiven Mitgestaltern ihres Lernprozesses zu machen.

 

Methoden

Impulsvortrag, Diskussion im Plenum, themenbezogene Kleingruppenarbeit, kollegialer Austausch, Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden.

Termin
30.06.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Westfälische Hochschule, Standort Gelsenkirchen
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
02.06.2022
Infos für Teilnehmer