27.02.2026 · Technische Hochschule Köln

Jenseits einfacher Prompts: Fortgeschrittene Nutzung von KI in der Lehre

Lehren und Studieren, Workshop 26-091-P-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Alle in der Lehre eingebundenen hochschulischen Mitarbeiter*innen

 

Die Teilnehmer*innen

setzen verschiedene KI-Tools in ihrer Lehre ein, indem sie

 

  • KI Tools mit eigenen Quellen anpassen (Nutzung von Retrieval Augmented Generation (RAG),
  • KI-Agenten in der Lehre für Dialog und Feedback einrichten,
  • RAG und KI-Agenten durch Studierende für Praxis- und Projektarbeiten entwickeln lassen (z.B. mit Tools wie TypingMind, Voiceflow oder Google Colab),
  • die Vorteile und Nutzungsmöglichkeiten verschiedener Sprachmodelle für verschiedene Anwendungen einschätzen können (z.B. Llama, Claude Artifacts, Google Gemini, Mistral Agents…),
  • lokale KI-Modelle hosten (z.B. mit GPT4All und LM Studio)
    und konkrete Strategien und Pläne zur Integration dieser fortgeschrittenen Techniken in ihren Lehrveranstaltungen entwickeln,

 

um die großen Spielräume, die generative KI in der Lehre bietet, im Sinne einer höheren Lehrqualität bei gleichzeitig reduziertem Zeitaufwand zu nutzen und entgegen der aktuellen Hypes und Ängste handlungsfähig zu bleiben.

 

Inhalt

Dieser praxisorientierte Workshop vermittelt Lehrenden an Hochschulen fortgeschrittene Ansätze zur effektiven Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Lehre. Der

Schwerpunkt liegt auf der Vorstellung praktischer Anwendungsbeispiele und der Unterstützung bei der Umsetzung dieser Technologien in Ihre eigene Lehrpraxis. Sie lernen, wie durch die Einbindung eigener Quellen (RAG), das lokale Hosting von KI-Modellen und den Einsatz von Agentenschwärmen weitere Handlungsspielräume für Präsenzlehre und Praxisarbeiten entstehen.

 

Der Workshop ist durchgehend praktisch und anwendungsorientiert gestaltet. Wir werden einen Großteil der Zeit in verschiedenen Tools arbeiten, Techniken ausprobieren und anwenden. Sie erhalten im Vorfeld ein Skript und detaillierte Hilfestellungen zur Vorbereitung.


Was bedeutet „fortgeschritten“? Sie benötigen keine technischen Vorkenntnisse. Allerdings sollten Sie schon erste Nutzungserfahrungen mit KI Sprachmodellen haben, um vom Kurs optimal profitieren zu können. Für die Dauer des Workshops sollten Sie GPTPlus abonnieren (ca. 20 EUR, flexibel kündbar), sodass wir gemeinsam einige fortgeschrittene Funktionen ausprobieren können.

 

Methoden

  • Einzel- und Partnerarbeit mit verschiedenen Prompts und Software-Tools
  • Gruppenarbeit
  • Präsentation

 

Hinweise

Computer: Bitte bringen Sie ein internetfähiges Gerät sowie eigene Lehrprojekte mit, an denen Sie während des Workshops arbeiten können.

- GPTPlus Lizenz: Um im Workshop optimal mitarbeiten zu können, sollten Sie für den Monat des Workshops eine Lizenz von ChatGPT Plus erwerben (ca. 20 EUR, monatlich kündbar).

- (Optional aber empfohlen) Eigene Aufgaben oder Fragestellungen aus Modulen.

Termin
27.02.2026, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Technische Hochschule Köln
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Hinweis
Keine fristgerechte Abmeldung mehr möglich!
Infos für Teilnehmer

März

17.03.2026 · Hochschule Niederrhein, Krefeld

Gruppenarbeiten und Prüfungen mit KI und trotz KI

Lehren und Studieren, Workshop 26-119-P-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Hochschullehrende aller Statusgruppen

 

Die Teilnehmenden…

  • prüfen ihre aktuellen Gruppen- und Prüfungsaufgaben auf „KI-Resistenz“ und redesignen sie zu einsatzfähigen Prototypen.
  • nutzen generative KI-Tools (z. B. ChatGPT, Voice Mode, NotebookLM) für Szenarien und Feedback, arbeiten mit Vorlagen und TBL-Bausteinen (iRAT/tRAT, 4S-Tasks, Peer-Evaluation) und entwickeln Bewertungsraster, die Produkt- und Prozessqualität trennen.
  • machen Autorschaft und individuelle Beiträge transparent und fördern eine aktivierende, verantwortungsvolle Leistungserbringung der Studierenden —mit dem Ziel, sofort übertragbare Prüfungs- und Gruppenarbeitsformate im eigenen Modul umzusetzen.

 

Inhalt

Generative künstliche Intelligenz (KI) verändert Gruppenarbeiten und Prüfungen: Eigen- und Fremdleistung verschwimmen, klassische Hausaufgaben verlieren an Aussagekraft. In diesem Workshop besprechen und entwickeln wir kompakte, praxistaugliche Designs entlang des Vier-Säulen-Ansatzes (Mündlichkeit, Prozessorientierung, Kontext/Empirie, Kollaboration) und prüfen aktuelle Aufgaben auf „KI-Resistenz“.

 

KI eröffnet produktive Möglichkeiten, zugleich delegieren Studierende zunehmend zentrale Denk- und Schreibschritte an Sprachmodelle. Wenn klassische Hausarbeiten, Gruppenprojekte und Abschlussarbeiten unverändert bleiben, verlieren sie an Aussagekraft, weil generische KI-Texte leicht erzeugt und eingereicht werden können. Die Nutzung ist bereits weit verbreitet und stellt den Sinn traditioneller Aufgaben akut in Frage.

 

In diesem Workshop prüfen wir durch angewandte Arbeit mit KI-Tools aktuelle Aufgaben auf „KI-Resistenz“. Für Gruppenarbeiten besprechen wir, wie sich KI-Tools mit dem gut erforschten Ansatz des „Team Based Learnings“ (TBL) verbinden lassen, als modernes Konzept, Einzel- und Gruppenaufgaben zu verbinden. Wir testen in diesem Zusammenhang Best-Practices für KI-resistente Prüfungen aus anderen Hochschulen. Im letzten Teil des Workshops bleibt Zeit, KI-gestützt und basierend auf erprobten Vorlagen für die eigene Lehre einen Prototypen für ein Prüfungskonzept (Gruppenarbeit, Bewertungsmatrix, Peer-Review usw.) zu entwickeln.

 

Methoden

  • Impulsvorträge zu KI-Tools und didaktischen Grundlagen
  • Hands-on-Sessions: Praktisches Ausprobieren von ChatGPT & Co. in Kleingruppen.
  • Gruppenaufgaben: Entwicklung konkreter Gruppen- und Prüfungsaufgaben, z.B. nach dem Schema des Team Based Learning, gefolgt von Testphasen und Feedbackrunden.
  • Gemeinsame Reflexion: Diskussionsrunden zu Herausforderungen und Chancen des KI-Einsatzes in der Lehre.

 

Hinweise

Bitte bringen Sie einen Laptop mit, um an den interaktiven Übungsteilen teilnehmen zu können.

Es werden Konzepte und Tools vorgestellt und gleich ausprobiert. Bringen Sie dafür bitte am besten auch eigene arbeitsbezogene Fragestellungen und ein eigenes Lehrprojekt/Modul mit, an dem Sie arbeiten können.

Termin
17.03.2026, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Hochschule Niederrhein, Krefeld
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Abmeldefrist
24.02.2026
Infos für Teilnehmer

April

20.04.2026 · Rheinische Hochschule Köln

Generative KI als Lehr- und Lernhilfe in der Hochschullehre

Lehren und Studieren, Workshop 26-152-P-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Hochschullehrende aller Statusgruppen.

 

Die Teilnehmer*innen können KI-Tools kreativ und wirkungsvoll in ihre Lehrpraxis integrieren, indem sie

  • Verbindungen zwischen den Wirkmechanismen effektiver Lernstrategien (z.B. frequent assessment, distributed learning/interleaving, active elaboration (Roediger & Pyc, 2012)) und neue Gestaltungsmöglichkeiten durch generative KI für ihre Lehre analysieren,
  • Unterschiede allgemeiner Nutzungsansätze zwischen verschiedenen Modellen wie GPT, Bard, Claude und zwischen browserbasierten und lokalen Nutzungsansätzen verstehen (z.B. lokale Nutzung durch Tools wie LM Studio),
  • ihre didaktischen Konzepte auf die Nutzungsmöglichkeiten von KI hin überprüfen
  • Methoden zur Erstellung von Lernmaterialien, Interaktionen und individuellem Coaching durch KI-ChatBots ausprobieren,

um

  • Lernende und Lehrende jenseits von Hype und Ängsten auf neue Handlungsmöglichkeiten durch generative KI vorzubereiten,
  • den Arbeitsaufwand für einzelne Lehrtätigkeiten deutlich zu senken (z.B. häufige, niedrigschwellige Leistungsüberprüfungen) und somit höhere Lehrqualität möglich zu machen.

 

Inhalt:

Generative Künstliche Intelligenz (KI), repräsentiert durch fortschrittliche Systeme wie ChatGPT, revolutioniert die Art und Weise, wie Lehre an Hochschulen gestaltet wird. Dieser Workshop bietet eine fundierte Einführung in die Nutzung von generativen KI-Tools als Lernhilfen. Er demonstriert, wie ChatGPT und andere Tools zur Unterstützung von Lehraktivitäten eingesetzt werden kann, von der Erstellung von Lehrmaterialien bis zur Interaktion mit Studierenden. Sie lernen, wie Sie durch die Integration von KI die Effizienz des Lernprozesses steigern und auf individuelle Bedürfnisse der Studierenden eingehen können. Ziel ist es, die Teilnehmenden zu befähigen, KI-Tools kreativ und wirkungsvoll in ihre Lehrpraxis zu integrieren.

 

Methoden

Input des Referenten, Einzel- und Gruppenarbeiten

Termin
20.04.2026, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Rheinische Hochschule Köln
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Abmeldefrist
30.03.2026
Infos für Teilnehmer

Mai

11.05.2026 · Technische Hochschule Köln

NEU - Interaktive Skripte, Übungen oder Lehrbücher mit KI erstellen

Lehren und Studieren, Workshop 26-157-P-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Hochschullehrende aller Statusgruppen. Der Workshop richtet sich ausdrücklich auch an Teilnehmende ohne Vorkenntnisse in den verwendeten Software-Tools.

 

Die Teilnehmer*innen…

  • erstellen interaktive Skripte, Übungen oder Lehrbücher mit Quarto,
  • integrieren KI-gestützte Interaktionen didaktisch sinnvoll,
  • binden interaktive Elemente wie H5P oder iFrames ein,
  • verwalten Literatur und Zitate automatisiert mit Zotero ,
  • entwickeln einen tragfähigen Workflow für die eigene Lehre.

 

Inhalte

Der Workshop vermittelt praxisnah, wie interaktive Skripte, Übungen oder Lehrbücher mit Unterstützung generativer KI erstellt, didaktisch sinnvoll gestaltet werden können. Im Mittelpunkt steht die aktive Erstellung eigener Lehrmaterialien, nicht die reine Nutzung bestehender KI-Tools.

 

Anhand konkreter Beispiele – u. a. des offenen Statistik-Lehrbuchs „Improving Your Statistical Inferences“ von Daniël Lakens sowie des offenen Lehrbuchs „KI als Hilfe zum Lehren und Lernen“ (https://th-koln-bartnik.github.io/genai4teaching/) – wird gezeigt, wie moderne Lehrmaterialien aufgebaut sein können.

 

Der Workshop ist konsequent anwendungsorientiert angelegt. Alle Teilnehmenden arbeiten während des gesamten Workshops an eigenen Materialien und werden kontinuierlich durch KI-Tutor-Prompts unterstützt – vor, während und nach dem Workshop.

 

Thematische Schwerpunkte:

  • Interaktive Lehrmaterialien und Lernforschung
  • KI als Tutor, Copilot und Produktionshilfe
  • Erstellung interaktiver Inhalte mit Quarto
  • Einbindung externer Interaktionen (H5P, iFrames)
  • Grundzüge der KI-Einbindung (APIs, RAG)
  • Automatische Literaturverwaltung mit Zotero

 

Methoden

Input des Referenten, Live-Demonstrationen, Einzel- und Gruppenarbeiten, durchgängige Hands-on-Phasen und Peer-Feedback. Der Workshop wird als aktive Werkstatt durchgeführt.

Termin
11.05.2026, 09:00 – 16:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Technische Hochschule Köln
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Abmeldefrist
20.04.2026
Infos für Teilnehmer

September

08.09.2026 · Hochschule Ruhr West, Mülheim an der Ruhr

Gruppenarbeiten und Prüfungen mit KI und trotz KI

Lehren und Studieren, Workshop 26-162-P-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Hochschullehrende aller Statusgruppen

 

Die Teilnehmenden…

  • prüfen ihre aktuellen Gruppen- und Prüfungsaufgaben auf „KI-Resistenz“ und redesignen sie zu einsatzfähigen Prototypen.
  • nutzen generative KI-Tools (z. B. ChatGPT, Voice Mode, NotebookLM) für Szenarien und Feedback, arbeiten mit Vorlagen und TBL-Bausteinen (iRAT/tRAT, 4S-Tasks, Peer-Evaluation) und entwickeln Bewertungsraster, die Produkt- und Prozessqualität trennen.
  • machen Autorschaft und individuelle Beiträge transparent und fördern eine aktivierende, verantwortungsvolle Leistungserbringung der Studierenden —mit dem Ziel, sofort übertragbare Prüfungs- und Gruppenarbeitsformate im eigenen Modul umzusetzen.

 

Inhalt

Generative künstliche Intelligenz (KI) verändert Gruppenarbeiten und Prüfungen: Eigen- und Fremdleistung verschwimmen, klassische Hausaufgaben verlieren an Aussagekraft. In diesem Workshop besprechen und entwickeln wir kompakte, praxistaugliche Designs entlang des Vier-Säulen-Ansatzes (Mündlichkeit, Prozessorientierung, Kontext/Empirie, Kollaboration) und prüfen aktuelle Aufgaben auf „KI-Resistenz“.

 

KI eröffnet produktive Möglichkeiten, zugleich delegieren Studierende zunehmend zentrale Denk- und Schreibschritte an Sprachmodelle. Wenn klassische Hausarbeiten, Gruppenprojekte und Abschlussarbeiten unverändert bleiben, verlieren sie an Aussagekraft, weil generische KI-Texte leicht erzeugt und eingereicht werden können. Die Nutzung ist bereits weit verbreitet und stellt den Sinn traditioneller Aufgaben akut in Frage.

 

In diesem Workshop prüfen wir durch angewandte Arbeit mit KI-Tools aktuelle Aufgaben auf „KI-Resistenz“. Für Gruppenarbeiten besprechen wir, wie sich KI-Tools mit dem gut erforschten Ansatz des „Team Based Learnings“ (TBL) verbinden lassen, als modernes Konzept, Einzel- und Gruppenaufgaben zu verbinden. Wir testen in diesem Zusammenhang Best-Practices für KI-resistente Prüfungen aus anderen Hochschulen. Im letzten Teil des Workshops bleibt Zeit, KI-gestützt und basierend auf erprobten Vorlagen für die eigene Lehre einen Prototypen für ein Prüfungskonzept (Gruppenarbeit, Bewertungsmatrix, Peer-Review usw.) zu entwickeln.

 

Methoden

  • Impulsvorträge zu KI-Tools und didaktischen Grundlagen
  • Hands-on-Sessions: Praktisches Ausprobieren von ChatGPT & Co. in Kleingruppen.
  • Gruppenaufgaben: Entwicklung konkreter Gruppen- und Prüfungsaufgaben, z.B. nach dem Schema des Team Based Learning, gefolgt von Testphasen und Feedbackrunden.
  • Gemeinsame Reflexion: Diskussionsrunden zu Herausforderungen und Chancen des KI-Einsatzes in der Lehre.

 

Hinweise

Bitte bringen Sie einen Laptop mit, um an den interaktiven Übungsteilen teilnehmen zu können.

Es werden Konzepte und Tools vorgestellt und gleich ausprobiert. Bringen Sie dafür bitte am besten auch eigene arbeitsbezogene Fragestellungen und ein eigenes Lehrprojekt/Modul mit, an dem Sie arbeiten können.

Termin
08.09.2026, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Hochschule Ruhr West, Mülheim an der Ruhr
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Abmeldefrist
18.08.2026
Infos für Teilnehmer

15.09.2026 · Hochschule Ruhr West, Mülheim an der Ruhr

Jenseits einfacher Prompts: Fortgeschrittene Nutzung von KI in der Lehre

Lehren und Studieren, Workshop 26-163-P-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Alle in der Lehre eingebundenen hochschulischen Mitarbeiter*innen

 

Die Teilnehmer*innen

setzen verschiedene KI-Tools in ihrer Lehre ein, indem sie

 

  • KI Tools mit eigenen Quellen anpassen (Nutzung von Retrieval Augmented Generation (RAG),
  • KI-Agenten in der Lehre für Dialog und Feedback einrichten,
  • RAG und KI-Agenten durch Studierende für Praxis- und Projektarbeiten entwickeln lassen (z.B. mit Tools wie TypingMind, Voiceflow oder Google Colab),
  • die Vorteile und Nutzungsmöglichkeiten verschiedener Sprachmodelle für verschiedene Anwendungen einschätzen können (z.B. Llama, Claude Artifacts, Google Gemini, Mistral Agents…),
  • lokale KI-Modelle hosten (z.B. mit GPT4All und LM Studio)
    und konkrete Strategien und Pläne zur Integration dieser fortgeschrittenen Techniken in ihren Lehrveranstaltungen entwickeln,

 

um die großen Spielräume, die generative KI in der Lehre bietet, im Sinne einer höheren Lehrqualität bei gleichzeitig reduziertem Zeitaufwand zu nutzen und entgegen der aktuellen Hypes und Ängste handlungsfähig zu bleiben.

 

Inhalt

Dieser praxisorientierte Workshop vermittelt Lehrenden an Hochschulen fortgeschrittene Ansätze zur effektiven Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Lehre. Der

Schwerpunkt liegt auf der Vorstellung praktischer Anwendungsbeispiele und der Unterstützung bei der Umsetzung dieser Technologien in Ihre eigene Lehrpraxis. Sie lernen, wie durch die Einbindung eigener Quellen (RAG), das lokale Hosting von KI-Modellen und den Einsatz von Agentenschwärmen weitere Handlungsspielräume für Präsenzlehre und Praxisarbeiten entstehen.

 

Der Workshop ist durchgehend praktisch und anwendungsorientiert gestaltet. Wir werden einen Großteil der Zeit in verschiedenen Tools arbeiten, Techniken ausprobieren und anwenden. Sie erhalten im Vorfeld ein Skript und detaillierte Hilfestellungen zur Vorbereitung.


Was bedeutet „fortgeschritten“? Sie benötigen keine technischen Vorkenntnisse. Allerdings sollten Sie schon erste Nutzungserfahrungen mit KI Sprachmodellen haben, um vom Kurs optimal profitieren zu können. Für die Dauer des Workshops sollten Sie GPTPlus abonnieren (ca. 20 EUR, flexibel kündbar), sodass wir gemeinsam einige fortgeschrittene Funktionen ausprobieren können.

 

Methoden

  • Einzel- und Partnerarbeit mit verschiedenen Prompts und Software-Tools
  • Gruppenarbeit
  • Präsentation

 

Hinweise

Computer: Bitte bringen Sie ein internetfähiges Gerät sowie eigene Lehrprojekte mit, an denen Sie während des Workshops arbeiten können.

- GPTPlus Lizenz: Um im Workshop optimal mitarbeiten zu können, sollten Sie für den Monat des Workshops eine Lizenz von ChatGPT Plus erwerben (ca. 20 EUR, monatlich kündbar).

- (Optional aber empfohlen) Eigene Aufgaben oder Fragestellungen aus Modulen.

Termin
15.09.2026, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Hochschule Ruhr West, Mülheim an der Ruhr
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Abmeldefrist
25.08.2026
Infos für Teilnehmer