Zielgruppe
Hochschullehrende aller Statusgruppen
Die Teilnehmer*innen...
- ordnen grundlegende Aspekte des KI-Diskurses (Recht, Technik, Ethik) in ihrer Relevanz für ihre Lehre ein.
- explizieren ihre Rollen und Haltungen in der Lehre, um daraus Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
- treffen Entscheidungen darüber, wie Sie mit KI in ihrer Lehre umgehen.
Inhalte
Obwohl generative Tools wie ChatGPT, Gemini & Co. schon vielfach in Studium und Lehre eingesetzt werden, ist das Thema „KI“ noch mit viel Unsicherheit verbunden – sowohl für Lehrende als auch Studierende. Häufig äußert sich diese Unsicherheit in dem Wunsch nach Richtlinien, Leitfäden u. ä. von oben, die festlegen sollen, was erlaubt ist und was nicht. Das Problem: Ob, wann und wie der Einsatz generativer KI sinnvoll ist, lässt sich nicht in pauschalen Regeln festhalten. Stattdessen befinden wir uns gerade in einem Aushandlungsprozess, wo – situativ, fach- und kontextspezifisch – erst einmal herausgearbeitet werden muss, wie mit solchen Tools umgegangen werden soll.
Häufig sehen Lehrende aus diesem Grund ihre eigenen Handlungsmöglichkeiten nicht oder schrecken davor zurück, Entscheidungen zu treffen, weil sie ihre eigene Expertise als zu gering einschätzen. Dabei ist es wichtig, den eigenen Gestaltungsspielraum wahr- und ernst zu nehmen. Das ist gar nicht so schwer: Auch mit Unsicherheit lässt sich ins Handeln kommen. Dafür legen wir einmal auf den Tisch, was Ihnen in der Lehre wichtig ist. Ausgehend davon sollen Sie für sich konkrete Handlungsmöglichkeiten entwickeln, wie Sie mit KI in der Lehre umgehen wollen. Dabei gibt der Workshop auch den Raum, alle Fragen rund um KI in der Lehre zu stellen, die Sie dabei beschäftigen.
Methoden
Input durch die Referentinnen, Diskussion im Plenum, Möglichkeiten für Rückfragen und zum Austausch im Plenum, Entwicklung konkreter Handlungen in Eigenarbeit
Hinweis
Vielfältige Informationen zur Nutzung von KI in der Hochschullehre finden Sie auch auf der Webseite des Projektes KI:edu.nrw .
4 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)