September

05.09.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Vorwissen aktivieren - Relevanz und Anwendungsmöglichkeiten im Lehr-Lernprozess

Lehren und Studieren, Workshop 22-044-P-Z

Referentinnen
Dipl.Soz.Wiss. Diana Lukschanderl-Girnus, Prof. Dr. rer. oec. Inga Pollmeier 
Beschreibung

Zielgruppe

Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Lehre tätig sind.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • verstehen, warum das Aktiveren von Vorwissen eine essentielle Voraussetzung für den Lernprozess der Studierenden ist,
  • reflektieren die Rolle der Studierenden im Lernprozess und finden Ansatzpunkte, diese aktiv einzubinden,
  • Lernen verschiedene Instrumente zum Aktivieren von Vorwissen kennen und wenden diese an,
  • reflektieren das eigene Lehrformat, erhalten im Austausch methodische Anregungen für die eigene Lehrpraxis und entwickeln Ideen für die Gestaltung ihrer Lehr- Lernprozesse.

 

 

 

Inhalt

Ziel jeder Lehrveranstaltung ist es, den Studierenden im jeweiligen Themengebiet neue Inhalte zu vermitteln bzw. neue Fertigkeiten zu erlernen. Doch wie kann dies unter den gegebenen Rahmenbedingungen und bei den vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten der Lehre gut gelingen?

Gemäß der Lerntheorie erfordert effektives Lernen Pausen, Wiederholungen und Vernetzungen. Studierende lernen, indem sie neues Wissen mit vorhandenen Kenntnissen bzw. Fertigkeiten verknüpfen. Diese Erkenntnis sollte bei der Gestaltung jeder Lehrveranstaltung berücksichtigt werden.

Durch das Aktivieren des bereits bekannten Wissens bzw. Könnens kann der/die Lehrende den Lernprozess des Studierenden positiv unterstützen. Bei jedem neuen Thema sollten daher bewusst Anknüpfungspunkte an bereits bekanntes Wissen bzw. Können (z. B. aus anderen Veranstaltungen, aus den Grundlagenmodulen oder anderweitige Vorkenntnisse…) gesucht und diese gezielt in die Lehrveranstaltungskonzeption eingebunden werden.

Im Rahmen des Workshops werden verschiedene Instrumente und Möglichkeiten zum Aktivieren von Vorwissen aufgezeigt, erprobt und reflektiert.

Die Teilnehmenden erhalten Anregungen für die eigene Lehrveranstaltungskonzeption und können anhand des Austauschs Ideen für ihre eigenen Lehr-Lernprozesse entwickeln. Der Workshop bietet darüber hinaus Möglichkeiten zum kollegialen Austausch und zur Reflexion der eigenen Lehrveranstaltungskonzeption.

 

Methoden

Impulsvorträge, Einzel- und Gruppenarbeit, Gruppendiskussionen zum Erfahrungsaustausch

Termin
05.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Hinweis
Keine fristgerechte Abmeldung mehr möglich!
Infos für Teilnehmer

05.09.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Körpersprache in der Lehre

Schlüsselkompetenzen für Lehrende, Workshop 22-021-P-Z

Referent
Sascha B. Morgenstern 
Beschreibung

Zielgruppe

Lehrende aller Statusgruppen.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind in der Lage, folgende Fragen zu beantworten:

  •  Wie kannst du deine Wirkung verändern?
  •  Wie wirkst du aktuell?
  •  Welche Gesten passen zu dir?
  •  Wie bringst du deine Worte und deine Gesten in Einklang?
  •  Wie verfolgst du eine zielorientierte Strategie für deine Wirkung?
  •  Kann man Kompetenz erkennen?

 

 

 

Inhalt

Erfolg musst du auch verKÖRPER(n)SPRACHE(n)

Jeder, der in einem Gespräch, einem beruflichen Kontakt oder einer Verhandlung etwas zu sagen hat, spricht nicht mit dem Mund allein. Die menschliche Kommunikation besteht aus dem gesprochenen Wort, wie man es sagt, also der Stimme, und zu einem sehr großen Teil aus der persönlichen Körpersprache.

Und unser Körper demonstriert und verrät viel mehr über unser echtes Innenleben als unsere Worte. Der Mund kann lügen unser Körper nicht!

Wie nutz ein Mensch seine eigene Körpersprache, um in Gesprächen und Verhandlungen sich besser verständlich zu machen, gezielt und effektiv zu Wirken und andere von der eigenen Kompetenz zu überzeugen?

 

Methoden

Alle Inhalte werden am persönlichen Beispiel aufgezeigt und im interaktiven Prozess erlernt, gezeigt und angewandt. Treu dem Motto: Vom Kennen zum Können!

Termine
05.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
06.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
16 AE (nicht anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Hinweis
Keine fristgerechte Abmeldung mehr möglich!
Infos für Teilnehmer

06.09.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Curriculum-Werkstatt : Kompetenzorientierte und lernendenzentrierte Modul- und Curriculumsbeschreibungen

Entwickeln und Evaluieren, Workshop 22-007-P-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Studiengangleitungen, Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • planen Curricula situations- und handlungsorientiert und reflektieren dabei auftretende Schwierigkeiten für inhaltliche Bezüge zu anderen Studienangeboten (Stichwort: kohärenter Studiengang versus individuelle Freiheit der Lehre).
  • formulieren Lernziele und Anforderungen für ihre Module/Veranstaltungsbeschreibungen kompetenzorientiert.
  • denken dazu situativ in Handlungsanforderungen (weniger in Inhalten, ohne diese jedoch außen vor zu lassen).
  • formulieren spezifische und messbare Lernziele, die angemessen ansprechend und realistisch für die Zielgruppe sind.
  • verstehen ihre Zielbeschreibungen als Bezugspunkt für die Lehr- und Lernprozesse aller Beteiligten.
  • nutzen diese Kompetenzen, Curricula und Module kompetenzorientiert zu formulieren, um Lehrende entsprechend zu beraten.
  • reflektieren Schwierigkeiten bei der Einführung kompetenzorientierter Curricula und entwickeln Kommunikationsstrategien, den entsprechenden Widerständen zu begegnen.

 

 

 

Inhalt

Akkreditierungskommissionen verlangen kompetenzorientierte Modul- und Curriculums-beschreibungen, damit die Hochschule ihre Akkreditierung erhält. Doch was ist eigentlich genau mit „Kompetenzorientierung“ gemeint? Und welchen Sinn und Mehrwert hat das Ganze, wenn es am Ende doch nur wenige lesen? Curricula gut zu formulieren kostet schließlich Zeit. Warum ist es dennoch sinnvoll, Curricula handlungsorientiert zu schreiben? Und wie kann dieses sinnvoll und effizient bewältigt werden?

Genau solchen Fragen geht diese Modulwerkstatt nach. Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen vor allem, wie sie mit einfachen Überlegungen zu Formulierungen für ihre Lernziele gelangen, die für sie selbst als Lehrende und auch für die Lernenden sinnstiftend sind. Zudem widmen wir uns der Frage, wie diese Modulbeschreibungen schließlich lebendig werden können und einen guten Beitrag zu effizienterem Lehren und Lernen leisten können.

 

Methoden

Inputs, Diskussionen, moderierter Erfahrungsaustausch, Übungen

Termine
06.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
07.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
16 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Hinweis
Keine fristgerechte Abmeldung mehr möglich!
Infos für Teilnehmer

08.09.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Formative Leistungsdiagnostik

Prüfen und Bewerten, Workshop 22-013-P-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Lehrbeauftragte

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • kennen Unterschiede, Möglichkeiten und Ziele summativer vs. formativer Lernerfolgskontrollen.
  • formulieren Lernziele und können entsprechende CATs für die eigenen Lehrveranstaltungen entwerfen
  • können CATs gezielt einsetzen und auswerten.
  • können Ergebnisse von CATs zurückspiegeln und mit den Lernenden besprechen.
  • erhalten gestalten in ihren Veranstaltungen eine offene, fehlerfreundliche Lernatmosphäre.

 

Inhalt

Was nehmen meine Studierenden eigentlich genau aus meiner Veranstaltung mit? Und wie lernen sie im Einzelnen? Was ist hier förderlich, was hinderlich?

Viele Lehrende nutzen verschiedenste Methoden, um einen guten Kontakt zum Lernprozess der Studierenden zu halten. An einigen Universitäten spricht man in diesem Zusammenhang auch von „Classroom-Assessment-Techniques“ oder „CATs“. Sie funktionieren wie kleine Übungen oder Tests, nur sind sie häufig anonym und stets formativ angelegt. So können Lernerfolge und Lernwege aufgezeigt werden. Dieses Seminar gibt einen detaillierten Einblick in die Hintergründe und wesentlichen Merkmale dieses Ansatzes und zeigt auch die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten auf. Die Teilnehmer/-innen werden in die Lage versetzt, als Dozenten/Dozentinnen für die eigene Veranstaltung effektive CATs zu entwickeln und einsetzen zu können, um ihr Lehrhandeln zu optimieren.

 

Methoden

Inputs, Diskussionen, moderierter Erfahrungsaustausch, Übungen

Termin
08.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Hinweis
Keine fristgerechte Abmeldung mehr möglich!
Infos für Teilnehmer

13.09.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Stimme und Vorlesungsrhetorik

Schlüsselkompetenzen für Lehrende, Workshop 22-023-P-Z

Referent
Beschreibung

Stimme und Vorlesungsrhetorik

 

Zielgruppe

Alle Lehrende, die ihre Stimme gezielt und bewusst einsetzen, um damit Vorträge und Vorlesungen zu gestalten.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

 

  • lernen Entspannung und Körperstimmtraining kennen.lernen Impulse und Körpersprache für einen lebendigen Vortrag zu nutzen.
  • lernen die Kriterien der Hörverständlichkeit.
  • lernen die Redeplanung.
  • lernen den Umgang mit dem Feedback der stimmlichen und rhetorischen Präsentation.
  • lernen, einen Vortrag oder eine Vorlesung in die Köpfe der Anderen bringen.
  • gehen der Frage nach, wie man interessieren und überzeugen kann.

 

Inhalt

In diesem Workshop wird zunächst ein kompaktes Stimmtraining, welches sowohl zum Einstieg als auch zur Wiederholung in das Thema „Stimme“ dienen kann, durchgeführt. Bewährtes wird wiederholt und Neues dazu gelernt. Anschließend beginnt die Einführung in die Rhetorik der Lehre. Reden lernt man durch reden, Stimme braucht Training.

 

Methoden

Impulsreferate, Gruppen- und Plenumsarbeit

 

Hinweise

Eine Weiterführung des Themas Rhetorik ist in den Workshops Gesprächs- und Lehrrhetorik sowie Stimme und Rhetorik für Fortgeschrittene vorgesehen.

Termine
13.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
14.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
16 AE (nicht anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
16.08.2022
Infos für Teilnehmer

15.09.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Argumentationstraining gegen Stammtischparolen - Populismus aus der Mitte der Gesellschaft

Diversität und Heterogenität, Workshop 22-007-P-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Dieser Workshop wendet sich an Professorinnen und Professoren, Dozentinnen und Dozenten, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftrage und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in die Lage versetzt

 

  • Stammtischparolen zu beschreiben und ihre Wirkung zu bewerten
  • gesellschaftliche und politische Ursachen und Konsequenzen von Stammtischparolen zu erkennen
  • verbale Strategien und emotionale Verhaltenswiesen bei der Auseinandersetzung mit Stammtischparolen kennenzulernen
  • in der Konfrontation mit den Parolen angemessen, d.h. selbstbewusst, authentisch und deeskalierend zu reagieren

 

Inhalt

„Die Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze (und die Frauen) weg“, „Asylanten sind Sozialschmarotzer“, „Wer Arbeit will, der findet auch welche“, „Ausländer sind kriminell“, „Wegen der vielen Flüchtlinge kann sich keine Frau mehr auf die Straße trauen“ „Da sind doch alles nur Wirtschaftsflüchtlinge“ – Stammtischparolen wie diese kommen meistens plötzlich und unerwartet, sie kommen aus der Mitte der Gesellschaft, sie sind populär und populistisch. Man fühlt sich überrumpelt, will reagieren, aber es fällt einem nichts Passendes ein. Was kann man sagen, was tun? Was steckt hinter diesen Parolen? Welches Weltbild wird mit ihnen transportiert? Haben sie eine Nähe zum Rechtsextremismus? Welche Argumente, Fakten und Informationen können den populistischen Parolen und Sprüchen entgegengesetzt werden? Doch werden sie im Zeitalter verbreiteter Fake News überhaupt akzeptiert? Auf diese Fragen werden interaktiv und mit Bezug auf die Psychologie von Vorurteilen und die Ursachen und Erscheinungsformen von Rassismus, Rechtspopulismus und –extremismus Antworten gegeben.

 

Methoden

Diskussion im Plenum, Rollenspiele, themenbezogene Gruppenarbeit, kollegialer Austausch, Klärung von Fragestellungen und Anliegen der Teilnehmenden, Power-point-basierte Informationen, Reflexion der Didaktik und Methodik des Workshops mit dem Ziel, ihn evtll. in der eigenen Lehre einzusetzen.

Termin
15.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
18.08.2022
Infos für Teilnehmer

16.09.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Produktion von Erklärclips

Digitale Lehre, Workshop 22-015-P-Z

Referentinnen
Sprechwissenschaftlerin (DGSS) Anna Jöster, Dipl.-Sozialpäd. Lotte Neumann 
Beschreibung

Zielgruppe

Dieser Workshop wendet sich an Lehrende aller Fachrichtungen und bietet die Möglichkeit eine kreative Methode kennenzulernen, mit der Sie wissenschaftliche Inhalte mit den Möglichkeiten der aktuellen Medien aufarbeiten und präsentieren können. Sie lässt sich für didaktische Settings und auch in der Wissenschaftskommunikation einsetzen.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Filmproduktion zuhause – dieser Kurs macht aus Ihrem Homeoffice ein Filmstudio. Im Online-Workshop lernen Sie, wie Sie

  • aus großen Themen kleine Lerneinheiten machen und Kernbotschaften entwickeln
  • diese Inhalte einfach und gut verständlich in Bild, Text und Ton aufbereiten
  • mit wenig technischen Auswand kleine Filme erstellen (Arbeit mit dem Programm Powtoon)

 

Inhalt

Im Workshop werden die Produktionsschritte erklärt und durchgeführt, das Ergebnis besprochen und die Möglichkeiten des Einsatzes von Erklärclips in didaktischen Settings und wissenschaftlichen Kontexten entwickelt.

 

Methoden und Ablauf

  • Grundsätzliches zum Erklären: Visualisierung, verständlicher Off-Text, didaktische Reduktion, Produktion mit Powtoon
  • Teilnehmende arbeiten zu Hause selbstständig an ihrem Übungs-Film zu einem von den Trainerinnen vorrecherchierten Thema, werden dabei vom Plenumsraum aus von den Trainerinnen unterstützt und beraten
  • Präsentation der fertig produzierten Filme und Feedback
  • Übertrag auf eigene Lehrsettings und Wissenschaftskontexte, Raum für Ideen, Fragen und Beratung
Termin
16.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
19.08.2022
Infos für Teilnehmer

16.09.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Stimm- und Sprechtraining in der Lehre

Schlüsselkompetenzen für Lehrende, Workshop 22-014-P-Z

Referentin
Sprechtrainerin/-erzieherin (DGSS) Anke Ulke 
Beschreibung

Zielgruppe

Lehrende aller Statusgruppen

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen u.a.

  • Atem- und Sprechfluss ergonomisch einzusetzen
  • ihre individuelle Stimmlage (Indifferenzlage) kennen
  • zielgerichtet und emotional angemessen zu betonen
  • professionell zu artikulieren
  • stimmschonend (länger anhaltend) zu sprechen

 

Inhalt

Ob im Hörsaal, im Seminarraum oder online – der Redeanteil für Hochschullehrende ist oft hoch und die Stimme das wichtigste Werkzeug. Daher ist es wichtig, mit dem richtigen und zielgerichteten Einsatz von Stimme und Sprechen in der Lehre arbeiten zu können. Wesentlich hierfür sind eine klare Artikulation, deutliche Betonungen, lebendige Tonhöhenbewegungen und vor allem eine emotionale Begleitung. Dies macht lebendiges, ansprechendes Sprechen aus, das für Aufmerksamkeit und Abwechslung in der Ansprache und Begleitung der Studierenden sorgt.

 

Daher beschäftigt sich dieser Workshop mit den Grundlagen des Stimm- und Sprechtrainings für Lehrende.

Zunächst beschäftigen wir uns in vielen praktischen Übungen mit den Themen Atmung, Stimmerwärmung und Indifferenzlage. Da wir auf dem Atemstrom sprechen, ist eine gute, ergonomische Atmung die Grundlage des Sprechens. Atemübungen helfen beispielsweise Kurzatmigkeit oder Sprechen über den Atemstrom hinaus zu vermeiden. Langes Sprechen ohne die Stimme leicht zu erwärmen schadet den Stimmlippen auf Dauer. Die Stimmerwärmung trainiert und stabilisiert die Stimmlippen und bereitet sie auf längere Sprechakte vor. Das Sprechen in der persönlichen Idealstimmlage (Indifferenzlage) schont die Stimmmuskulatur und ist Ausgangslage für lebendiges und längeres Sprechen. Arbeitsaufträge tragen dazu bei, Gelerntes zu üben und den zweiten Teil des Seminars vorzubereiten.

Ferner beschäftigen wir uns vor allem mit den Themen Sprechausdruck (emotionales Sprechen resp. Betonung) und Artikulation. Vor allem der Sprechausdruck mit Tonhöhenbewegungen und angemessener Emotionalität trägt dazu bei, unser Sprechen im wahrsten Sinne des Wortes „ansprechend“ zu machen, um so Inhalte nachhaltiger transportieren zu können. Eine gute Artikulation macht Gesagtes klarer und deutlicher verständlich. Alltagspraktische Übungen, die wir einzeln und gemeinsam durchführen, erleichtern den Teilnehmenden die Umsetzung. Individuelle Rückmeldungen für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer runden die Veranstaltung ab.

 

Methoden

Einzel- und Gruppenarbeit, Feedback

Termin
16.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (nicht anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
19.08.2022
Infos für Teilnehmer

20.09.2022 · Fachhochschule Bielefeld

Aufgabenerstellung mit STACK

Lehren und Studieren, Workshop 22-080-P-Z

Referent
Prof. Dr. rer. nat. Jörg Horst 
Beschreibung

Einstieg in die Aufgabenerstellung mit dem Tool STACK

Termin
20.09.2022, 09:00 – 15:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Fachhochschule Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
23.08.2022
Infos für Teilnehmer

21.09.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Jenseits der Vorlesung: 20 Lehrkonzepte für mehr Kreativität und Lernerfolg in der Lehre

Lehren und Studieren, Workshop 22-054-P-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich sowohl an Lehreinsteigerinnen und Lehreinsteiger als auch an „Lehrprofis“.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer…

  • erhalten einen Überblick über 20 zeitgemäße Lehrkonzepte
  • werden in die Lage versetzt, ein passendes Lehrformkonzept für eine Veranstaltung ihrer Wahl zu wählen oder zu entwickeln.

 

Inhalt

Welche bzw. welcher Lehrende kennt die Situation nicht: Ein neuer Kurs wird übernommen, die Lernziele und zentrale Inhalte sind in der Modulbeschreibung beschrieben und aus den üblichen Lehrformen werden Vorlesung und Übung gewählt. Doch machen diese beiden Lehrformen für den speziellen Kurs auch wirklich Sinn? Sind alternative Lehrkonzepte, wie z. B. „Flipped Classroom“ oder „Peer Instruction“, nicht viel besser geeignet, um Studierende zu aktivieren und Lernprozesse wirkungsvoll zu gestalten? Die didaktische Funktion von Lehrkonzepten wird in frühen Überlegungen zur Gestaltung von Lehrveranstaltungen häufig vernachlässigt. Was genau ist ein Lehrkonzept? Ein Lehrkonzept ist eine ganzheitlich-didaktische Gestaltungsidee zu Form und Struktur einer Lehrveranstaltung, die Lernprozesse rahmt, unterstützt und optimiert.

Dieser Workshop bietet einerseits einen Überblick über 20 Lehrkonzepte von A wie „Action Learning“ bis W wie Work-based Learning. Andererseits gibt er den Teilnehmer:innen Kriterien zur passgenauen Auswahl von Lehrkonzepten zu ihren Lehrveranstaltungen an die Hand.

 

Methoden

Input seitens des Coaches, Arbeitsunterlagen und weiterführendes Material über einen digitalen Kursraum (Moodle/ILIAS), kollaboratives Arbeiten in Gruppen.

Termine
21.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
22.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
16 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
24.08.2022
Infos für Teilnehmer

28.09.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Ein Methodenkoffer für aktivierende Lehre

Lehren und Studieren, Workshop 22-063-P-Z

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Der Kurs wendet sich an eigenverantwortlich Lehrende, die Lehrveranstaltungen mit bis zu 30 Studierenden aktivierender gestalten möchten.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in die Lage versetzt, …

  • Möglichkeiten der Aktivierung durch verschiedene Methoden zu erläutern
  • verschiedene Methoden hinsichtlich ihrer Einsatzmöglichkeiten und Grenzen zu vergleichen und kritisch zu reflektieren – auch mit Blick auf eine digitale Umsetzung
  • Methoden für die eigene Lehre zielorientiert auszuwählen und
  • Mut und Lust zur Erprobung neuer Methoden in der eigenen Lehre zu entwickeln.

 

Inhalt

Sie lehren in Veranstaltungen bis 30 Studierenden und möchten Ihre Lerngruppen gezielter aktivieren? Dazu fehlt es Ihnen noch an nötigem Handwerkszeug?

Für die Arbeit in kleineren Studierendengruppen steht Ihnen eine Vielzahl von Methoden zur Verfügung, mit denen Sie die Studierenden sowohl aktiv in das Lehrgeschehen einbinden als auch selbstgesteuerte Lernprozesse vorantreiben können. Doch welche Methoden eignen sich für welche Zielsetzungen und Lehrkontexte und was ist bei der Durchführung bestimmter Methoden zu beachten?

  • In diesem Workshop werden Sie ein Repertoire an verschiedenen Methoden kennenlernen und deren Einsatzmöglichkeiten erproben.
  • Charakteristika aktivierender Methoden
  • Zielorientierte Methodenauswahl und gewinnbringender Einsatz
  • Anleiten, Begleiten und Ergebnisse sichern beim Methodeneinsatz
  • Das aktive Lehrgespräch
  • Aktivieren in digitalen Raum
  • Ihr Transferprojekt: Methodenauswahl für die eigene Lehre

 

Methoden

Im virtuellen Workshop werden verschiedene Methoden, wie das aktive Lehrgespräch, die Kopfstandmethode, Murmelgruppen, aber auch verschiedenen Formen der Gruppenarbeit angewendet.

 

Termin
28.09.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
31.08.2022
Infos für Teilnehmer

Oktober

13.10.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Curriculum-Entwicklung

Entwickeln und Evaluieren, Workshop 22-011-P-Z

Referentin
Beschreibung

folgt

Termin
13.10.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
15.09.2022
Infos für Teilnehmer

17.10.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Souverän und gelassen vor der Kamera präsentieren

Schlüsselkompetenzen für Lehrende, Workshop 22-029-P-Z

Referent
Dr. Guido Vogt 
Beschreibung

Termin
17.10.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
19.09.2022
Infos für Teilnehmer

18.10.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Gesprächs- und Lehrrhetorik

Schlüsselkompetenzen für Lehrende, Workshop 22-030-P-Z

Referent
Beschreibung

Termine
18.10.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
19.10.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
20.09.2022
Infos für Teilnehmer

20.10.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Prüfen und Bewerten studentischer Leistungen

Prüfen und Bewerten, Workshop 22-016-P-Z

Referent
Beschreibung

Termin
20.10.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
22.09.2022
Infos für Teilnehmer

24.10.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Video in der Lehre/Videoproduktion mit dem Smartphone

Schlüsselkompetenzen für Lehrende, Workshop 22-031-P-Z

Referent
Dr. Guido Vogt 
Beschreibung

Termin
24.10.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
26.09.2022
Infos für Teilnehmer

26.10.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Forschungsorientiert Lehren

Lehren und Studieren, Workshop 22-068-P-Z

Referentin
Beschreibung

Termin
26.10.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
28.09.2022
Infos für Teilnehmer

27.10.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Konsumentenorientiertem Lernverhalten Studierender begegnen

Diversität und Heterogenität, Workshop 22-009-P-Z

Referent
Beschreibung

Termin
27.10.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
29.09.2022
Infos für Teilnehmer

November

07.11.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Wissenschaftliches Arbeiten in die fachliche Lehre integrieren

Lehren und Studieren, Workshop 22-070-P-Z

Referentin
Beschreibung

Termin
07.11.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
10.10.2022
Infos für Teilnehmer

14.11.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Vorlesungsdramaturgie: In der Vorlesung begeistern!

Lehren und Studieren, Workshop 22-071-P-Z

Referent
Beschreibung

Termin
14.11.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
17.10.2022
Infos für Teilnehmer

25.11.2022 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Wirksam, gesund, laut - Sprechen im Hochschulkontext 

Schlüsselkompetenzen für Lehrende, Workshop 22-035-P-Z

Referent
Beschreibung

Termin
25.11.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
28.10.2022
Infos für Teilnehmer

Januar

26.01.2023 · Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld

Seminar Hochschullehre für neuberufene Professorinnen und Professoren

Basiskurse, Workshop 23-001-P-Z

Referenten/innen
Beschreibung

Seminar Hochschullehre für neuberufene Professorinnen und Professoren

 

Sie sind vor nicht allzu langer Zeit als Professorin oder Professor an eine Fachhochschule berufen worden?

Dann sind Sie Expertin oder Experte Ihres Faches, verfügen über intensive und extensive Praxiserfahrungen aus erster Hand und geben nun Ihr theoretisches und praktisches Know-how an Ihre Studierenden weiter.

Expertise und Erfahrung aber reichen nicht immer aus. Sie benötigen zusätzlich didaktisches Einfühlungsvermögen und methodische Freiheitsgrade, um aus Ihrer Begeisterung auch ertragreiche Lehrveranstaltungen zu machen.

Dieses Seminar wird Sie darin unterstützen.

Sie werden erkennen, wie Studierende zur aktiven Mitarbeit motiviert werden können, und worauf es ankommt, wenn man als Lehrende oder als Lehrender nachhaltige Einsichtserlebnisse ermöglichen möchte. Die Bedingungen gelingender Vermittlungs- und Lernprozesse werden anhand von konkreten Lehrbeispielen aus dem Kreis der Kolleginnen und Kollegen erlebbar und im kollegialen konstruktiven Diskurs reflektiert. Die verschiedenen Fach- und damit auch Lehrkulturen der anwesenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer ermöglichen dabei wertvolle Einblicke und zeigen, dass man auf ganz unterschiedliche und manchmal überraschende Weise „gut“ sein kann, dass es aber immer auch Potentiale zur Weiterentwicklung der persönlichen Lehre gibt.

Indem die erlebte Lehrpraxis auf ein Modell für die Dimensionen professioneller Hochschullehre bezogen wird, entsteht die Fähigkeit, sich als „reflektierte Praktikerin und reflektierter Praktiker“ im Bereich der Gestaltungsmöglichkeiten für Lehre souverän zu bewegen und darin immer wieder neu begründete Entscheidungen für die eigene Lehrtätigkeit zu treffen.

 

Dieser Workshop wendet sich ausschließlich an neuberufene Professorinnen und Professoren der Hochschule in Nordrhein-Westfalen, die bisher selten mit hochschuldidaktischen Fragestellungen in Berührung gekommen sind.

 

Hinweis

Der Basiskurs Seminar Hochschullehre für neuberufene Professorinnen und Professoren wird in drei Teile gegliedert, die auf die Länge eines Semesters verteilt angeboten werden. Zusätzlich zu den genannten Terminen sind Selbstlernphasen und Gruppenarbeiten vor und nach jedem Treffen sowie Follow-Up-Workshops vorgesehen. Die Termine hierfür werden direkt im Workshop mit den Teilnehmenden vereinbart.

 

Teil 1 (zweitägig)

Im Zentrum des ersten Kursteils stehen, neben theoretischem Input, die Lehrerfahrungen der Teilnehmenden im Fokus. Sie bringen ihre Fragen und Vorschläge ein und stellen eigene Konzeptionen vor, ergänzt durch die Simulation einer eigenen Lehrveranstaltungsplanung oder einer Lehrveranstaltungssequenz. Die Simulation umfasst den Vortrag eines kurzen Veranstaltungsausschnitts. Anschließend wird die simulierte Lehrveranstaltung von den Kolleginnen und Kollegen unter zuvor entwickelten didaktischen Kriterien kommentiert.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • haben wesentliche Aspekte des Lehrens und Lernens an der Hochschule intensiv reflektiert (u.a. Veranstaltungsplanung, Adressatenorientierung, Aktivierung, Struktur und Roter Faden, Visualisierung und Medieneinsatz, Prüfungen und Evaluation)
  • werden in der Lage sein, hieraus didaktisch begründete Handlungsstrategien abzuleiten
  • können sich selbst im Spektrum der Dimensionen für professionelle Hochschullehre verorten und hierbei ihre individuellen Entwicklungspotentiale erkennen. Auf dieser Grundlage können Sie gezielt an Ihrer Lehre arbeiten und Variationen an eigenen Lehrkonzepten sowie -methoden vornehmen.

 

Folgende Inhalte werden dabei fokussiert

  • konzeptionelle Grundlagen des Lehrens und Lernens
  • Formulierung von Lehr- und Lernzielen
  • Diskussion und die Erprobung alternativer Lehrveranstaltungsarten und -Methoden
  • Tipps zur Veranstaltungsplanung

 

Teil 2 (eintägig)

An diesem Tag werden die konkreten zwischenzeitlichen Lehrerfahrungen und -erprobungen der Teilnehmenden im Sinne eines Coachings aufgegriffen und hochschuldidaktisch qualifiziert weiterentwickelt. Es werden noch ausstehende Fragen oder Teilnehmendensimulationen aufgegriffen und Schwerpunkte eines evtl. gemeinsamen hochschuldidaktischen Weiterbildungsbedarfs für den abschließenden dritten Kursteil erarbeitet und vereinbart. Bei heterogenem oder fachlich speziellem Input-Bedarf erhalten die Teilnehmenden Anregungen für die gezielte Nutzung entsprechender hdw nrw-Angebote.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • werden nach dem zweiten Seminarteil weiteres Feedback aus der Runde zu Ihrer Lehrpraxis erhalten habe
  • können eine Bestandaufnahme Ihrer Erfahrungen seit der ersten Zusammenkunft – insbesondere mit Elementen außerhalb des traditionellen Lehrvortrags – vornehmen (Was hat sich bewährt? Wo gab es in der praktischen Umsetzung von Lehrkonzepten Probleme? Wie kann man diesen zukünftig begegnen?).

 

Teil 3 (zweitägig)

Dieser Kursteil dient der Vertiefung bzw. Ergänzung der in den ersten Teilen angesprochenen bzw. vereinbarten hochschuldidaktischen Themen. Beispielsweise können Themen wie die Nutzung von Medien, die Gestaltung von Prüfungen oder die Evaluierung von Lehrveranstaltungen aufgegriffen werden. Methodisch ist auch dieser Teil als erfahrungs- und situationsbezogener Workshop gestaltet, indem zum Beispiel ausstehende Lehrveranstaltungssimulationen durchgeführt werden.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • haben Ihre didaktische Urteilskraft durch die verbliebenen Veranstaltungsausschnitte weiter geschärft
  • haben eine Fülle von praxisnahen didaktischen Hinweisen für eine erfolgreiche Hochschullehre erhalten
  • haben einige dieser Methoden auch in der Gruppe erproben können und wissen, wie Sie mit unterschiedlichen schwierigen Situationen in der Lehre konstruktiv umgehen können.
  • haben zudem in von der Gruppe bestimmten ergänzenden Themenbereichen (etwa zur Förderung der Kreativität der Studierenden) Anregungen und umsetzbare Konzepte erhalten
  • haben erste Umsetzungsschritte hierzu in Partner- und Gruppenarbeit konkretisiert und diskutiert,
  • und Sie werden (hoffentlich) erlebt haben, welche Freude in einer solchen „experimentellen Hochschuldidaktik“ liegt.

 

Methoden

Das Seminar lebt wesentlich davon, dass alle Teilnehmenden sich aktiv einbringen, entweder mit der Simulation eines eigenen Veranstaltungsausschnittes (etwa 15 Minuten) oder mit einer eigenen Veranstaltungsplanung. Das Feedback durch die Bezugsgruppe engagierter Kolleginnen und Kollegen sowie der erfahrenen Seminarleitung ist dabei von großem Wert und so im alltäglichen Hochschulkontext kaum möglich. Oft ergeben sich aus dem Seminar auch langfristigere kollegiale Netzwerke.

  • Impulsvorträge der Workshop-Leitenden
  • Simulationen der Teilnehmenden
  • Coaching-Sequenzen zwischen Referierenden und Teilnehmenden
  • Teilnehmende bringen eigenen Lehrveranstaltungsausschnitt oder Veranstaltungsplanung
  • Simulation einer eigenen überarbeiteten Lehrveranstaltungsplanung oder Lehrveranstaltungssequenz
  • kollegiale Rückmeldungen und Anregungen zur Simulation eines Lehrveranstaltungsausschnittes durch zuvor entwickelte Kriterien ermöglicht individuelle Reflexion und gezielte (Weiter-) Entwicklung eines eigenen Stils sowie Entwicklung eines hochschulgerechten Lehrangebotes
Termine
26.01.2023, 10:00 – 17:00 Uhr
27.01.2023, 10:00 – 17:00 Uhr
24.03.2023, 10:00 – 17:00 Uhr
11.05.2023, 10:00 – 17:00 Uhr
12.05.2023, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Workshop-Raum des hdw nrw in der FH Bielefeld
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
29.12.2022
Infos für Teilnehmer