September

06.09.2021 · Fachhochschule Dortmund

Der Flipped Classroom - Wie man Lehrveranstaltungen umdreht

Digitale Lehre, Workshop 01/21

Referent
Beschreibung

Der Flipped Classroom – Wie man Lehrveranstaltungen umdreht

 

Zielgruppe

Lehrende aller Statusgruppen, optimal in der konkreten Planungsphase

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • können geeignete Lernziele für die Selbstlernphase und die Präsenzphase definieren.
  • können verschiedene Möglichkeiten zur Aufbereitung von Selbstlernmaterial benennen und diese für ihre Lehrveranstaltung adäquaten auswählen.
  • sind in der Lage, motivationsrelevante Rahmenbedingungen für die Studierenden zu analysieren und konstruktiv zu gestalten.
  • können eine Auswahl an möglichen Methoden für die Präsenzphase benennen und einsetzen.
  • sind sich der Relevanz von inhaltlichem Feedback an Studierende bewusst und können erste Methoden für Feedback einsetzen.

 

Inhalt

Lernprozesse in formalen Bildungsarrangements umfassen in vielen Situationen die folgenden Teilschritte:

  • Aneignen von neuen Inhalten,
  • Verständnis der Inhalte,
  • Anwenden der Inhalte an Übungsaufgaben.

Traditionell bieten Lehrveranstaltungen in Schulen und Hochschulen eine intensive Unterstützung beim ersten Schritt, also bei der strukturierten Aufnahme von Informationen durch Vorlesungen, Unterrichtsgespräche, Referate oder solchen Gruppenaufgaben, die die Recherche neuen Wissens fokussieren. Die Schritte zwei und drei werden den Studentinnen und Studenten meist für das Selbstlernen zu Hause überlassen. Dabei sind dies die Teilschritte, die durch soziale Interaktion und intensives Feedback durch die Lehrenden in besonderem Maße profitieren. Das „Flipped Classroom-“ oder auch „Inverted Classroom-Modell“ greift diesen Gedanken auf. Die Lehrveranstaltung wird „umgedreht“, das bedeutet, die Aneignung von neuen Inhalten findet durch die Teilnehmenden vor der Veranstaltung in Eigenarbeit statt, sodass in der Vorlesung oder im Seminar mehr Zeit bleibt, um an der Vertiefung der Inhalte zu arbeiten.

Damit dieser einfache Grundgedanke in der Lehrpraxis lebendig werden kann und Dynamik entwickelt, sind einige wichtige Fragen zu beantworten:

  • Welche Inhalte eignen sich, um ausgelagert zu werden?
  • Wie müssen die Inhalte aufbereitet sein?
  • Welcher Arbeitsumfang ist realistisch?
  • Wie wird gewährleistet, dass Studierende sich vorbereiten?
  • Wie kann man aussagekräftiges Feedback für Studierende bereitstellen?
  • Welche Möglichkeiten hat man, um die Präsenzzeit interaktiv zu nutzen?

 

Methoden

Der Workshop kombiniert kurz gehaltene Inputphasen zu den Themen mit Selbstarbeitsphasen zum Übertrag auf die eigene Lehrveranstaltung sowie Gruppenarbeitsphasen zur Entwicklung von Ideen und gegenseitigem Austausch. Die im Workshop eingesetzten Methoden stehen dabei in Kongruenz zu möglichen Methoden für die Lehrveranstaltungen. Ebenso sollen die Teilnehmenden in annehmbaren Umfang Teile der Inhalte im Vorfeld des Workshops im Selbststudium erarbeitet werden – ganz im Sinne des Flipped Classrooms. Angereichert werden die Inputs und Arbeitsphasen durch Praxisbeispiele und Erfahrungsberichte.

Termine
06.09.2021, 10:00 – 17:00 Uhr
27.09.2021, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Fachhochschule Dortmund
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
09.08.2021
Infos für Teilnehmer

14.09.2021 · Fachhochschule Dortmund

Wissenschaftliches Arbeiten in die fachliche Lehre ingetrieren

Lehren und Studieren, Workshop 05/21

Referentin
Beschreibung

Wissenschaftliches Arbeiten in die fachliche Lehre integrieren

 

Zielgruppe

Professorinnen und Professoren, Dozentinnen und Dozenten, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftrage und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • lernen Herausforderungen des wissenschaftlichen Arbeitens an Hochschulen kritisch zu reflektieren
  • können ihre bei der Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten erwarteten Lernergebnisse benennen
  • wählen Methoden und Strategien aus und wenden diese an, um damit die Kompetenz von Studierenden im guten wissenschaftlichen Arbeiten im Rahmen etablierter Lehrveranstaltungen sinnvoll zu fördern
  • leisten im Prozess der Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten sinnvolle Unterstützung
  • reflektieren den eigenen didaktischen Prozess mit Hilfe geeigneter Analyseinstrumente kritisch, um ggf. besser geeignete Methoden und Strategien auszuwählen.

 

Inhalt

Sie erwarten von den Studierenden Kompetenzen im wissenschaftlichen Arbeiten und möchten interessante, nach wissenschaftlichen Methoden erarbeitete, sinnvoll strukturierte und wissenschaftlich formulierte Arbeiten Ihrer Studierenden lesen. Doch oft ist es für Fach-Lehrende schwierig, die notwendigen Kompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens in Lehrveranstaltungen quasi en passant zu vermitteln bzw. zu trainieren.

Daher bietet dieser Workshop:

  • Reflexion der eigenen Erfahrungen bei der Betreuung von wissenschaftlichen Arbeiten und Ableitung der erforderlichen, fachspezifischen Kompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens
  • Integration des Kompetenzerwerbs zum wissenschaftlichen Arbeiten in den Studienverlaufsplan
  • einen sinnvollen Aufbau von Einheiten zum wissenschaftlichen Arbeiten und Implementierung dieser in verschiedene fachbezogene Lehrveranstaltungen
  • Betreuung Studierender beim wissenschaftlichen Arbeiten im Rahmen von fachbezogener Lehre (Betreuungsart, -intensität und -rhythmus)
  • Feedback und Beratung Studierender im Prozess des wissenschaftlichen Arbeitens
  • Unterstützungsmöglichkeiten bei der Betreuung, Zusammenarbeit mit hochschulinternen Einrichtungen
  • Leitlinien für die eigene Lehrveranstaltungsplanung

 

Methoden

Diskussion im Plenum, Impulsvorträge mittels Flipcharts und Umdrucken, themenbezogene Einzel- und Kleingruppenarbeit, kollegialer Austausch, Klärung von Fragestellungen und Anliegen der Teilnehmenden

 

Hinweis

Bitte bringen Sie einen Studienverlaufsplan sowie eine Modulbeschreibung eines Ihrer Fachmodule mit.

Termin
14.09.2021, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Fachhochschule Dortmund
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
17.08.2021
Infos für Teilnehmer

23.09.2021 · Fachhochschule Dortmund

Sehen was Studierende nicht sagen

Lehren und Studieren, Workshop 09/21

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Lehre tätig sind oder die Lehrende aus hochschuldidaktischer Sicht durch Workshops und Beratung unterstützen.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • erhalten in diesem Seminar einen Überblick darüber, was uns die Mimik nach aktuellem Forschungsstand verrät und was nicht.
  • sind in der Lage, die so genannten Primäremotionen kulturübergreifend am mimischen Ausdruck zu erkennen und auf Ihre universellen Auslöser zurückzuschließen.
  • reflektieren ihrer eigenen Emotionen in Lehr- und Beratungssituation und die Wirkung der daraus resultierenden eigenen Mimik und Körpersprache im Umgang mit Studierenden. Sie sind in der Lage bei Bedarf zielgerichtet Methoden der Selbstregulation einzusetzen.
  • nutzen das Zusammenspiel von Körpersprache, Stimme und Mimik, um die Emotionen Studierender in Beratungsgesprächen und Lehr-Lern-Situationen zu erfassen und sind in der Lage bei Bedarf mit passenden Feedback- und Resonanzaussagen darauf einzugehen.

 

Inhalt

Von Lehrenden wird erwartet, dass Sie auch in kritischen Situationen wertschätzend kommunizieren und lösungsorientiert mit Problemen der Studierenden und Konflikten umgehen. Folgende emotional aufgeladenen Situationen kennen Sie sicher: Sie betreten einen Raum und können die schlechte Stimmung förmlich greifen. In der Vorlesung kichert eine Gruppe im Hintergrund und Sie fragen sich unwillkürlich, ob dies etwas mit Ihnen persönlich zu tun hat. Ein Studierender stimmt am Ende eines Beratungsgesprächs allen Vereinbarungen zu und trotzdem hält er sich im Nachhinein an keine. Nach der Prüfung steht eine Studierende weinend im Raum. Wie reagieren Sie darauf souverän und gleichzeitig konstruktiv?

Dieses Seminar vermittelt Ihnen Handlungssicherheit und angemessene Strategien im Umgang mit emotional belasteten Lehr-Lern- und Beratungssituationen. Die Inhalte basieren auf dem wissenschaftlich fundierten Konzept der Mimikresonanz nach Eilert.

Emotionen spielen eine entscheidende Rolle in jedem Lernprozess und in jeder zwischenmenschlichen Interaktion. Gleichzeit zeigen Studien, dass wir ohne spezielles Training fast die Hälfte aller Emotionsausdrücke falsch interpretieren und dazu neigen, bei Inkongruenzen, körpersprachlich gezeigte Emotionen des Gegenübers zu Gunsten der verbalisierten Aussage zu ignorieren. Dabei verraten Körperspräche und insbesondere sogenannte Mikroexpressionen in der Mimik sehr zuverlässig, welche Emotionen Ihr Gegenüber gerade bewegen. Denn gerade Mikroexpressionen sind nicht bewusst unterdrückbar und deshalb ein unschätzbarer Schlüssel zum kulturübergreifenden Erkennen der Emotionsfamilien Angst, Trauer, Freude, Interesse, Ekel, Verachtung und Ärger.

 

Methoden

Vortrag, Diskussion im Plenum, Übungen zur Emotionserkennung und Emotionsdifferenzierung, kollegialer Austausch, Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden, Seminarinhalte erfahren im Kontext des Workshops praktische Anwendung.

Termin
23.09.2021, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Fachhochschule Dortmund
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
26.08.2021
Infos für Teilnehmer

November

25.11.2021 · Fachhochschule Dortmund

Wissenschaftliches Arbeiten in die fachliche Lehre ingetrieren - Follow-Up

Lehren und Studieren, Workshop 16/21

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Professorinnen und Professoren, Dozentinnen und Dozenten, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftrage und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • lernen Herausforderungen des wissenschaftlichen Arbeitens an Hochschulen kritisch zu reflektieren
  • können ihre bei der Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten erwarteten Lernergebnisse benennen
  • wählen Methoden und Strategien aus und wenden diese an, um damit die Kompetenz von Studierenden im guten wissenschaftlichen Arbeiten im Rahmen etablierter Lehrveranstaltungen sinnvoll zu fördern
  • leisten im Prozess der Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten sinnvolle Unterstützung
  • reflektieren den eigenen didaktischen Prozess mit Hilfe geeigneter Analyseinstrumente kritisch, um ggf. besser geeignete Methoden und Strategien auszuwählen.

 

Inhalt

Sie erwarten von den Studierenden Kompetenzen im wissenschaftlichen Arbeiten und möchten interessante, nach wissenschaftlichen Methoden erarbeitete, sinnvoll strukturierte und wissenschaftlich formulierte Arbeiten Ihrer Studierenden lesen. Doch oft ist es für Fach-Lehrende schwierig, die notwendigen Kompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens in Lehrveranstaltungen quasi en passant zu vermitteln bzw. zu trainieren.

Daher bietet dieser Workshop:

  • Reflexion der eigenen Erfahrungen bei der Betreuung von wissenschaftlichen Arbeiten und Ableitung der erforderlichen, fachspezifischen Kompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens
  • Integration des Kompetenzerwerbs zum wissenschaftlichen Arbeiten in den Studienverlaufsplan
  • einen sinnvollen Aufbau von Einheiten zum wissenschaftlichen Arbeiten und Implementierung dieser in verschiedene fachbezogene Lehrveranstaltungen
  • Betreuung Studierender beim wissenschaftlichen Arbeiten im Rahmen von fachbezogener Lehre (Betreuungsart, -intensität und -rhythmus)
  • Feedback und Beratung Studierender im Prozess des wissenschaftlichen Arbeitens
  • Unterstützungsmöglichkeiten bei der Betreuung, Zusammenarbeit mit hochschulinternen Einrichtungen
  • Leitlinien für die eigene Lehrveranstaltungsplanung

 

Methoden

Dieser Workshop wird online mittels Zoom durchgeführt. Diskussion im Plenum mit kollegialem Austausch sowie Klärung von Fragestellungen und Anliegen der Teilnehmenden an drei kürzeren Terminen (je zirka 1,5 Stunden), Video-Impulsvorträge auf Lernplattform, themenbezogene Einzel- und Kleingruppenarbeit zwischen den Plenum-Terminen (Kleingruppenarbeit mittels Videokonferenz-Software)

 

Hinweis

Bitte bringen Sie einen Studienverlaufsplan sowie eine Modulbeschreibung eines Ihrer Fachmodule mit.

 

Daten und Zeitrahmen

  • 25.11.2021, 10-17 Uhr
Termin
25.11.2021, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Fachhochschule Dortmund
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
28.10.2021
Infos für Teilnehmer