Juni

18.06.2026 · Fachhochschule Dortmund

Klar und wertschätzend kommunizieren – auch in schwierigen Situationen

Schlüsselkompetenzen für Lehrende, Workshop 26-052-P-Z

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Hochschullehrende aller Statusgruppen

 

Die Teilnehmer*innen

  • setzen die einzelnen Schritte zu einer klaren, bedürfnisorientierten Kommunikation ein, um Missverständnisse frühzeitig auszuräumen und den Blick auf Bedürfnisse und Werte hinter gegensätzlichen Positionen zu verstehen
  • stehen für die eigenen Bedürfnisse ein und behalten dabei die Mitmenschen im Blick
  • sprechen Störendes klar und wertschätzend an
  • verstehen Beweggründe hinter Aussagen oder Verhaltensweisen Anderer
  • finden im Konsens kreative und nachhaltige Lösungen für festgefahrene Situationen und Konflikte
  • sind sich Stolperfallen in der Kommunikation bewusst, die leicht zu Streit führen
  • beziehen klar Position, wo kein Raum für Diskussionen besteht.

 

Inhalte

Konfliktbehaftete Situationen können auch im Hochschulkontext jederzeit entstehen. Umso wichtiger ist es, Methoden einer klaren und wertschätzenden Kommunikation und einer konstruktiven Konfliktkultur zu kennen und in solchen Situationen einsetzen zu können.

Mit Hilfe der wertschätzenden Kommunikation können wir unsere Sichtweisen und Wünsche klar äußern und für unsere Bedürfnisse und Werte einstehen, ohne andere anzugreifen oder zu verurteilen.

 

Dadurch, dass wir gleichzeitig die Verhaltensweisen und Beweggründe anderer empathisch verstehen, können wir auch in emotional aufgeladenen Situationen zugewandt und freundlich bleiben. Letztlich lassen sich so Unstimmigkeiten und Konflikte konstruktiv und nachhaltig lösen.

 

Methoden

Basierend auf prägnanten Theorie-Inputs arbeiten wir interaktiv mit zahlreichen Übungen im Plenum und in Kleingruppen.

Termin
18.06.2026, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (NICHT anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Fachhochschule Dortmund
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Abmeldefrist
28.05.2026
Infos für Teilnehmer

September

17.09.2026 · Fachhochschule Dortmund

NEU Brücken bauen zwischen Theorie und Praxis: Erfolgreich Studierendenprojekte mit der LEGO® Serious Play® Methode initiieren und koordinieren

Lehren und Studieren, Workshop 26-216-P-Z

Referenten/innen
Prof. Dr. Laura Anderle, Kolja Dunkel 
Beschreibung

Zielgruppe

Hochschullehrende aller Statusgruppen und aller Fachbereiche, die studentische Projekte konzipieren und initiieren.

 

Die Teilnehmer*innen…

  • verstehen die grundlegenden Prinzipien der LEGO® Serious Play® (LSP) Methode und wenden diese lehrbezogen an.
  • entwickeln strukturiert konkrete Ideen für den Einsatz der Methode im eigenen Projektkontext (z.B. für Kick-Off-Veranstaltungen, Sprint-Planing oder im Review).
  • setzen die Methode gezielt ein, um unterschiedlichen Perspektiven, Erwartungen und Ziele im (Projekt-)Team zu visualisieren und eine gemeinsame Vision zu entwickeln.
  • setzen die Methode gezielt ein, um damit ein gemeinsames Verständnis/ eine Vision zu schaffen oder Erwartungen zu klären.

 

Inhalte

Die LEGO® Serious Play® Methode ist ein moderierter Denk-, Kommunikations- und Problemlösungsprozess in Echtzeit. Der Kernprozess (Frage -> Bauen -> Erzählen -> Reflektieren) sorgt für ein intensives Engagement aller Teilnehmenden. Durch das Bauen von dreidimensionalen Modellen werden komplexe Zusammenhänge greifbar, neue Perspektiven ermöglicht und eine offene, konstruktive Kommunikationskultur gefördert. Die Methode nutzt die Hand-Gehirn-Verbindung, um intuitives Wissen freizulegen und ein tiefes, gemeinsames Verständnis zu schaffen.

 

Was erwartet Sie?

Projekte sind in vielen Studiengängen ein zentraler Baustein der Lehre. Diese Projekte bieten allen Beteiligten große Vorteile, erzeugen jedoch auch eine hohe Komplexität und bergen Risiken:

  • Akteursgruppen (Lehrende, Studierende ggf. Praxispartner) treffen mit unterschiedlichen Zielen, Erwartungen und Fachsprachen aufeinander.
  • Unausgesprochene Annahmen führen oft zu Missverständnissen in Bezug auf den Projektablauf, die Rollenverteilung, die Prozesse und die Verwertbarkeit der Ergebnisse.
  • Studierenden fällt der Wechsel von der klassischen Lehre zum kreativen und selbstverantwortlichen Arbeiten häufig schwer.
  • Lehrende befinden sich in der anspruchsvollen Rolle des Vermittlers, Mentors und Projektmanagers, der diese verschiedenen Welten erfolgreich zusammenführen muss.

Dieser Workshop setzt genau hier an und bietet eine Methode, um diese komplexen Dynamiken sichtbar, kommunizierbar und gestaltbar zu machen.

 

Methoden

Im Workshop durchlaufen die Lernenden selbst alle Phasen des LSP-Prozesses und reflektieren, wie sie die Methode LEGO® SERIOUS PLAY® in ihrer eigenen Hochschullehre einsetzen können und entwickeln eigene Anwendungsszenarien.

  • Einführung in die LEGO® Serious Play® Methode.
  • Analyse des Projekt-Ökosystems: Modellierung der Perspektiven, Ziele und Erwartungen zentralen Akteure sowie der Aufbau gemeinsamer Ideen und Lösungsansätze im Projektkontext
  • Prototyping, Strategie- & Zielentwicklung: Analyse von Nutzerbedürfnissen, Entwicklung erster Lösungsansätze, Klärung von Rollenerwartungen und Entwicklung von Lösungsstrategien zur Projektkonzeption.
  • Transfer in die eigene Praxis: Ableitung konkreter Handlungsschritte für die Planung und Durchführung zukünftiger Kooperationsprojekte.

 

Hinweis

Bitte bringen Sie ein eigenes studentisches Projekt mit, das Sie in nächster Zeit durchführen möchten. 

Termin
17.09.2026, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Fachhochschule Dortmund
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Abmeldefrist
27.08.2026
Infos für Teilnehmer

22.09.2026 · Fachhochschule Dortmund

Seminar Hochschullehre für neuberufene Professor*innen - Präsenz/online

Basiskurse, Workshop 26-048-P-Z

Referenten/innen
Beschreibung

Zielgruppe

Dieser Workshop wendet sich ausschließlich an neuberufene Professor*innen der Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen.

 

Die Teilnehmer*innen…

  • formulieren klare, überprüfbare Lehr- und Lernziele und leiten daraus passende Prüfungsformate ab.
  • planen Lehrveranstaltungen strukturiert, entwickeln einen roten Faden und integrieren den Medieneinsatz gezielt.
  • wählen aktivierende Lehrmethoden situationsgerecht aus und setzen sie in der eigenen Lehre ein.
  • gehen mit Herausforderungen in der Hochschullehre konstruktiv um.
  • verstehen und reflektieren das System Hochschule und die eigene Rolle als Professor*in darin.
  • begegnen typischen Herausforderungen zu Beginn einer Professur mit anwendungsnahen Lösungen.
  • reflektieren ihre Lehrpraxis anhand von Feedback aus der Runde der Teilnehmenden und entwickeln die eigene Lehre unter Berücksichtigung der wesentlichen Aspekte des Lehrens und Lernens an einer Hochschule weiter.
  • ordnen aktuelle Entwicklungen und Fragestellungen im Hochschulkontext in ihren eigenen Aufgabenbereich ein und begegnen ihnen lösungsorientiert.

 

Inhalt

Dieser praxisorientierte Basiskurs begleitet neuberufene Professor*innen an Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Fachhochschulen über ein Semester in drei aufeinander abgestimmten Modulen. Sie verbinden fachliche Expertise mit modernen hochschuldidaktischen Prinzipien, erproben aktivierende Formate, formulieren präzise Lernziele und setzen sich mit Prüfungsformen und Evaluationen auseinander.

 

Die Teilnehmenden lernen das System Hochschule kennen und reflektieren ihre Rolle als Professor*in. Zudem haben Sie die Möglichkeit, typische Herausforderungen zu Beginn ihrer Professur im Kolleg*innenkreis zu besprechen und gemeinsam anwendungsnahe Lösungen zu entwickeln. Der Workshop setzt auf vielfältige Austauschformate und interaktive Methoden, sodass Erfahrungen unmittelbar in die eigene Lehre transferiert und nachhaltig verankert werden.

 

Ablauf und Inhalte der drei Module

Der Basiskurs ist in drei Module gegliedert; jedes Modul fokussiert ein zentrales Element der Lehrentwicklung. Die Workshops finden in Präsenz und online statt (siehe Übersicht). Vor und nach jedem Treffen gibt es Selbstlernphasen und Gruppenarbeiten.

  • Teil 1 Präsenz (zweitägig): 22.09. und 23.09.2026, von 10-17 Uhr
  • Teil 2 Online (eintägig): der Termin wird mit den Teilnehmenden am Anfang der

    Veranstaltung vereinbart

  • Teil 3 Präsenz (zweitägig): 28.01. und 28./29. Januar 2027 von 10-17 Uhr

 

Methoden

Impulsvorträge, Austausch im Plenum, Simulationen, Kollegiales Feedback, Coachingsequenzen, Selbstlernphasen und Gruppenarbeiten.

 

Hinweis

Nach Beendigung des Basiskurses gibt es bei Interesse der Teilnehmenden Follow-Up Workshops. Dazu werden konkrete Termine mit den Teilnehmenden vereinbart.

 

 

Termine
22.09.2026, 10:00 – 17:00 Uhr
23.09.2026, 10:00 – 17:00 Uhr
28.01.2027, 10:00 – 17:00 Uhr
29.01.2027, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
40 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Fachhochschule Dortmund
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Abmeldefrist
01.09.2026
Infos für Teilnehmer

November

17.11.2026 · Fachhochschule Dortmund

Interaktive Skripte, Übungen oder Lehrbücher mit KI erstellen

Lehren und Studieren, Workshop 26-223-P-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Hochschullehrende aller Statusgruppen. Der Workshop richtet sich ausdrücklich auch an Teilnehmende ohne Vorkenntnisse in den verwendeten Software-Tools.

 

Die Teilnehmer*innen…

  • erstellen interaktive Skripte, Übungen oder Lehrbücher mit Quarto,
  • integrieren KI-gestützte Interaktionen didaktisch sinnvoll,
  • binden interaktive Elemente wie H5P oder iFrames ein,
  • verwalten Literatur und Zitate automatisiert mit Zotero ,
  • entwickeln einen tragfähigen Workflow für die eigene Lehre.

 

Inhalte

Der Workshop vermittelt praxisnah, wie interaktive Skripte, Übungen oder Lehrbücher mit Unterstützung generativer KI erstellt, didaktisch sinnvoll gestaltet werden können. Im Mittelpunkt steht die aktive Erstellung eigener Lehrmaterialien, nicht die reine Nutzung bestehender KI-Tools.

 

Anhand konkreter Beispiele – u. a. des offenen Statistik-Lehrbuchs „Improving Your Statistical Inferences“ von Daniël Lakens sowie des offenen Lehrbuchs „KI als Hilfe zum Lehren und Lernen“ (https://th-koln-bartnik.github.io/genai4teaching/) – wird gezeigt, wie moderne Lehrmaterialien aufgebaut sein können.

 

Der Workshop ist konsequent anwendungsorientiert angelegt. Alle Teilnehmenden arbeiten während des gesamten Workshops an eigenen Materialien und werden kontinuierlich durch KI-Tutor-Prompts unterstützt – vor, während und nach dem Workshop.

 

Thematische Schwerpunkte:

  • Interaktive Lehrmaterialien und Lernforschung
  • KI als Tutor, Copilot und Produktionshilfe
  • Erstellung interaktiver Inhalte mit Quarto
  • Einbindung externer Interaktionen (H5P, iFrames)
  • Grundzüge der KI-Einbindung (APIs, RAG)
  • Automatische Literaturverwaltung mit Zotero

 

Methoden

Input des Referenten, Live-Demonstrationen, Einzel- und Gruppenarbeiten, durchgängige Hands-on-Phasen und Peer-Feedback. Der Workshop wird als aktive Werkstatt durchgeführt.

Termin
17.11.2026, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Fachhochschule Dortmund
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Abmeldefrist
27.10.2026
Infos für Teilnehmer