November

17.11.2026 · Fachhochschule Dortmund

Interaktive Skripte, Übungen oder Lehrbücher mit KI erstellen

Lehren und Studieren, Workshop 26-223-P-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Hochschullehrende aller Statusgruppen. Der Workshop richtet sich ausdrücklich auch an Teilnehmende ohne Vorkenntnisse in den verwendeten Software-Tools.

 

Die Teilnehmer*innen…

  • erstellen interaktive Skripte, Übungen oder Lehrbücher mit Quarto,
  • integrieren KI-gestützte Interaktionen didaktisch sinnvoll,
  • binden interaktive Elemente wie H5P oder iFrames ein,
  • verwalten Literatur und Zitate automatisiert mit Zotero ,
  • entwickeln einen tragfähigen Workflow für die eigene Lehre.

 

Inhalte

Der Workshop vermittelt praxisnah, wie interaktive Skripte, Übungen oder Lehrbücher mit Unterstützung generativer KI erstellt, didaktisch sinnvoll gestaltet werden können. Im Mittelpunkt steht die aktive Erstellung eigener Lehrmaterialien, nicht die reine Nutzung bestehender KI-Tools.

 

Anhand konkreter Beispiele – u. a. des offenen Statistik-Lehrbuchs „Improving Your Statistical Inferences“ von Daniël Lakens sowie des offenen Lehrbuchs „KI als Hilfe zum Lehren und Lernen“ (https://th-koln-bartnik.github.io/genai4teaching/) – wird gezeigt, wie moderne Lehrmaterialien aufgebaut sein können.

 

Der Workshop ist konsequent anwendungsorientiert angelegt. Alle Teilnehmenden arbeiten während des gesamten Workshops an eigenen Materialien und werden kontinuierlich durch KI-Tutor-Prompts unterstützt – vor, während und nach dem Workshop.

 

Thematische Schwerpunkte:

  • Interaktive Lehrmaterialien und Lernforschung
  • KI als Tutor, Copilot und Produktionshilfe
  • Erstellung interaktiver Inhalte mit Quarto
  • Einbindung externer Interaktionen (H5P, iFrames)
  • Grundzüge der KI-Einbindung (APIs, RAG)
  • Automatische Literaturverwaltung mit Zotero

 

Methoden

Input des Referenten, Live-Demonstrationen, Einzel- und Gruppenarbeiten, durchgängige Hands-on-Phasen und Peer-Feedback. Der Workshop wird als aktive Werkstatt durchgeführt.

Termin
17.11.2026, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Fachhochschule Dortmund
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Abmeldefrist
27.10.2026
Infos für Teilnehmer

Januar

18.01.2027 · Fachhochschule Dortmund

NEU Die Rolle der Dekanin und des Dekans - Lateral Führen im Spannungsfeld von kollegialem Miteinander und akademischer Selbstverwaltung

Beraten und Coachen, Workshop 27-002-P-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Dieser Workshop richtet sich primär an Professorinnen und Professoren, die im letzten Jahr die Rolle der Dekanin/des Dekans bzw. der Prodekanin/des Prodekans übernommen haben bzw. beabsichtigen, eine dieser Rolle in naher Zukunft zu übernehmen.

 

Die Teilnehmer*innen...

  • reflektieren ihre eigene Rolle und die an sie gestellten Erwartungen.
  • entwickeln ein klares Rollenverständnis und definieren ihre Führungsrolle.
  • kommunizieren ergebnisorientiert und verbindlich.
  • setzen Tools zur Selbstreflexion, Teamarbeit und Kommunikation ein.
  • gehen mit Ämtern auf Zeit und der damit verbundenen Verantwortung um.
  • setzen Prinzipien lateraler Führung in ihrem Leitungsalltag um.

 

Inhalt

Mit der Berufung an eine Hochschule gehören Forschung und Lehre zu den Hauptaufgaben unseres Berufsalltags. Gleichzeitig wird unser Mitwirken in der akademischen Selbstverwaltung in verschiedensten Gremien, Kommissionen und Projekten erwartet. Dazu gehört auch die Übernahme von Leitungs- und Führungsaufgaben, die uns häufig zeitlich und inhaltlich begrenzte Gestaltungsmacht und Führungsverantwortung verleiht. Eine zentrale Rolle auf der Ebene der Fachbereich spielen dabei die Dekaninnen und Dekane sowie Dekanate. Sie sind mit einem vielfältigen Aufgabenspektrum konfrontiert, die das Hochschulgesetz NRW in §27 formal definiert und das gleichzeitig ein hohes Maß an Führungskompetenz einfordert.

 

Viele Lehrende haben Leitungserfahrung vor dem Wechsel an eine Hochschule gesammelt und erleben, dass sich Führungsaufgaben an Hochschulen in vielfältiger Weise von denen in Wirtschaft und Industrie unterscheiden. Entscheidungs- und Arbeitsprozesse in Hochschulen sind in hohem Maße partizipativ und erfordern die Einbeziehung von unterschiedlichsten Gruppen und Personen. Wir übernehmen Führungsaufgaben, ohne anderen gegenüber weisungsbefugt zu sein.

 

In diesem Workshop erweitern Sie Ihre Leitungskompetenz und lernen die Grundlagen lateraler Führung an Hochschulen kennen. Sie setzen sich damit auseinander, was dies für Ihre Leitungsfunktion bedeutet und reflektieren Ihre eigene Rolle und die an Sie gestellten Anforderungen.

 

Methoden

In dem Workshop wechseln sich kurze Input-Phasen, Impulsvorträge und Diskussionen im Plenum ab. Darüber hinaus wird einzeln und in Kleingruppen gearbeitet. Dabei stehen Fragestellungen und konkrete Situationen der Teilnehmer*innen im Mittelpunkt der Betrachtung.

 

Termin
18.01.2027, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Fachhochschule Dortmund
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Abmeldefrist
28.12.2026
Infos für Teilnehmer

Februar

16.02.2027 · Fachhochschule Dortmund

Game-Based-Learning - Integration eines spielerischen Lerntransfers in die Präsenzlehre

Lehren und Studieren, Workshop 27-017-P-Z

Referenten/innen
Beschreibung

Zielgruppe

Alle Hochschullehrenden, die nach niedrigschwelligen Möglichkeiten der Integration von aktivierenden und kompetenzfördernden spielerischen Lernelementen in ihren Lehrveranstaltungen suchen.

 

Die Teilnehmer*innen

  • wählen zentrale didaktische Ziele spielerischer Lernmethoden (Aktivierung, Lernstandsdiagnostik, Motivation, Transfer, Peer-Learning) vor dem Hintergrund heterogener Vorkenntnisse Studierender an HAWs begründet aus.
  • adaptieren bekannte, niedrigschwellige Spielprinzipien kompetenzorientiert für fachliche Inhalte.
  • integrieren ein kurzes Game-Based-Learning-Format in eine Lehrveranstaltung.
  • leiten Peer-Teaching und kollaboratives Lernen im Spielsetting gezielt an, ohne dass Gruppenarbeit „kippt“ (Dominanz/Überforderung/Passivität).
  • gestalten Spielmaterialien so, dass sie Lernstandslücken sichtbar machen und systematisch in Nachbereitung überleiten.
  • planen einfache Evaluations- und Feedbackschleifen für iterative Verbesserungen der Spiele in der eigenen Lehre.

 

Inhalte

In diesem Workshop wird praxisnah gezeigt, wie sich spielerische Lernmethoden in der Präsenzlehre gezielt einsetzen lassen – von der didaktisch begründeten Auswahl passender Spielekonzepte bis zur konkreten Umsetzung im Seminarraum. Im Workshop werden ausgewählte Beispiele anhand des Moduls „externes Rechnungswesen“ vorgestellt, wobei die Übertragbarkeit auf die individuelle Lehre der Teilnehmenden im Fokus steht.

 

Ausgangspunkt ist ein didaktischer Bezugsrahmen, der die Passung von Lernzielen, Kompetenzdimensionen und Spielmechaniken systematisch herstellt. Auf dieser Basis lernen die Teilnehmenden, Spielsequenzen so zu planen, dass sie nicht nur die Motivation der Studierenden erhöhen, sondern messbar zur Entwicklung von Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen beitragen.

 

Die Teilnehmenden entwerfen ein eigenes Spielkonzept, von der didaktischen Planung über die Vorbereitung des Materials, die organisatorische Durchführung bis hin zu einer Feedbackschleife mit den Studierenden. Abschließend wird gezeigt, wie sich die Spielphasen systematisch in Nachbereitung überführen lassen sowie einfache formative Feedback- und Evaluationsschleifen genutzt werden, um die Formate iterativ zu verbessern.

 

Methoden

Kurze Inputphasen, Kleingruppen-Arbeit, Plenumsdiskussion sowie kollegialer Austausch

 

Hinweise

Die aktive Mitarbeit der Teilnehmenden ist die Grundlage dieses Workshops! Bitte bringen Sie möglichst eine eigene Lehrveranstaltung/Lehreinheit mit, für die Sie ein spielerisches Format entwickeln möchten (Thema, Zielgruppe, Umfang, typische Fehler/Schwierigkeiten).

Termin
16.02.2027, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Fachhochschule Dortmund
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Abmeldefrist
26.01.2027
Infos für Teilnehmer

März

02.03.2027 · Fachhochschule Dortmund

NEU Miteinander statt gegeneinander: Konstruktive Gespräche auch mit „schwierigen“ Menschen

Schlüsselkompetenzen für Lehrende, Workshop 27-059-P-Z

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Hochschullehrende aller Statusgruppen

 

Die Teilnehmer*innen

  • lernen, persönliche Bedürfnisse zu erkennen und wertschätzend zu vertreten
  • erforschen die eigenen Werte und Motive und vermindern Vorurteile und „Schubladendenken”
  • erfahren, wie durch möglichst vorurteilsfreies Zuhören und Perspektivwechsel die Chance erhöht wird, mit der eigenen Sichtweise und den eigenen Wünschen gehört zu werden
  • erkennen Vorteile der Diversität und Gemeinsamkeiten auch mit „schwierigen“ Menschen
  • üben, konstruktive Gespräche in herausfordernden Situationen zu führen

 

Inhalte

Die Zusammenarbeit und das Miteinander in der Hochschule erfordern es, dass Menschen über alle Unterschiede hinweg konstruktiv miteinander umgehen und die Chancen, die in der Vielfalt der Hochschulgemeinschaft liegen, entdecken können.

 

Basierend auf der „Gewaltfreien Kommunikation“ nach Marshall Rosenberg, lernen Sie in diesem interaktiven Workshop einen Weg kennen, um mit Menschen, deren Aussagen oder Verhaltensweisen Sie stark stören, zu einem entspannteren Miteinander zu finden. Zudem üben Sie in schwierigen Gesprächssituationen eine aufrichtige Auseinandersetzung zu ermöglichen, bei der die Bedürfnisse aller Beteiligten im Blick behalten werden. So ausgetragen, können Meinungsverschiedenheiten und Konflikte zu wirksamen Veränderungen und verbesserten Beziehungen führen.

 

Methoden

Prägnante Theorie-Inputs, Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit, interaktive Erarbeitung der Inhalte, individuelle Reflexion und Feedback, Erfahrungsaustausch, Arbeit mit persönlichen Beispielen und Erfahrungen.

Termin
02.03.2027, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (NICHT anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Fachhochschule Dortmund
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Abmeldefrist
09.02.2027
Infos für Teilnehmer

September

21.09.2027 · Fachhochschule Dortmund

Seminar Hochschullehre für neuberufene Professor*innen - Präsenz/online

Basiskurse, Workshop 27-060-P-Z

Referenten/innen
Beschreibung

Zielgruppe

Dieser Workshop wendet sich ausschließlich an neuberufene Professor*innen der Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen.

 

Die Teilnehmer*innen…

  • formulieren klare, überprüfbare Lehr- und Lernziele und leiten daraus passende Prüfungsformate ab.
  • planen Lehrveranstaltungen strukturiert, entwickeln einen roten Faden und integrieren den Medieneinsatz gezielt.
  • wählen aktivierende Lehrmethoden situationsgerecht aus und setzen sie in der eigenen Lehre ein.
  • gehen mit Herausforderungen in der Hochschullehre konstruktiv um.
  • verstehen und reflektieren das System Hochschule und die eigene Rolle als Professor*in darin.
  • begegnen typischen Herausforderungen zu Beginn einer Professur mit anwendungsnahen Lösungen.
  • reflektieren ihre Lehrpraxis anhand von Feedback aus der Runde der Teilnehmenden und entwickeln die eigene Lehre unter Berücksichtigung der wesentlichen Aspekte des Lehrens und Lernens an einer Hochschule weiter.
  • ordnen aktuelle Entwicklungen und Fragestellungen im Hochschulkontext in ihren eigenen Aufgabenbereich ein und begegnen ihnen lösungsorientiert.

 

Inhalt

Dieser praxisorientierte Basiskurs begleitet neuberufene Professor*innen an Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Fachhochschulen über ein Semester in drei aufeinander abgestimmten Modulen. Sie verbinden fachliche Expertise mit modernen hochschuldidaktischen Prinzipien, erproben aktivierende Formate, formulieren präzise Lernziele und setzen sich mit Prüfungsformen und Evaluationen auseinander.

 

Die Teilnehmenden lernen das System Hochschule kennen und reflektieren ihre Rolle als Professor*in. Zudem haben Sie die Möglichkeit, typische Herausforderungen zu Beginn ihrer Professur im Kolleg*innenkreis zu besprechen und gemeinsam anwendungsnahe Lösungen zu entwickeln. Der Workshop setzt auf vielfältige Austauschformate und interaktive Methoden, sodass Erfahrungen unmittelbar in die eigene Lehre transferiert und nachhaltig verankert werden.

 

Ablauf und Inhalte der drei Module

Der Basiskurs ist in drei Module gegliedert; jedes Modul fokussiert ein zentrales Element der Lehrentwicklung. Die Workshops finden in Präsenz und online statt (siehe Übersicht). Vor und nach jedem Treffen gibt es Selbstlernphasen und Gruppenarbeiten.

  • Teil 1 Präsenz (zweitägig): 21. und 22. September 2027, von 10-17 Uhr
  • Teil 2 Online (eintägig): der Termin wird mit den Teilnehmenden am Anfang der

    Veranstaltung vereinbart

  • Teil 3 Präsenz (zweitägig): 03. und 04. Februar 2028, von 10-17 Uhr

 

Methoden

Impulsvorträge, Austausch im Plenum, Simulationen, Kollegiales Feedback, Coachingsequenzen, Selbstlernphasen und Gruppenarbeiten.

 

Hinweis

Nach Beendigung des Basiskurses gibt es bei Interesse der Teilnehmenden Follow-Up Workshops. Dazu werden konkrete Termine mit den Teilnehmenden vereinbart.

 

 

Termine
21.09.2027, 10:00 – 17:00 Uhr
22.09.2027, 10:00 – 17:00 Uhr
03.02.2028, 10:00 – 17:00 Uhr
04.02.2028, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
40 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Fachhochschule Dortmund
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Abmeldefrist
31.08.2027
Infos für Teilnehmer