Juni

02.06.2026 · Technische Hochschule Köln

Was darf ich denn überhaupt noch sagen? Auseinandersetzung mit Rassismus im Hochschulkontext

Diversität und Heterogenität, Workshop 26-003-P-Z

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Professor*innen, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, die in der Lehre tätig sind.

 

Die Teilnehmer*innen

  • erwerben Handlungskompetenzen in der Auseinandersetzung mit menschenverachtenden Einstellungen, insbesondere Rassismen, die im Rahmen von Hochschulseminaren artikuliert oder zum Ausdruck gebracht werden.
  • erlernen diese Einstellungen zu erkennen und einen guten Umgang damit für die Seminarsituation zu finden.

 

Inhalte

Die titelgebende Frage, "Was darf ich denn überhaupt noch sagen?" begegnet uns aktuell in Debatten um Gleichberechtigung und Inklusion recht häufig. Oft wird sie von genau jenen gestellt, die eigentlich sehr viel sagen ‚dürfen‘ bzw. die eigentlich von sehr vielen Menschen gehört werden. Verändert hat sich allenfalls, dass das, was sie sagen, nicht mehr unwidersprochen stehen bleibt. Daher dient diese Frage meist dazu, die Kritik am eigenen diskriminierenden Verhalten oder Aussagen zu delegitimieren.

 

Wie wir rassistische oder allgemein diskriminierende Haltungen und Aussagen als solche im Seminarkontext erkennen können, ist eines der zentralen Themen des Workshops. Wir setzen uns mit menschenverachtenden Einstellungen auseinander und erarbeiten gemeinsam, wie wir als Lehrende einen guten Umgang im Seminar finden können, wenn sie uns dort begegnen.

 

Schwerpunkte:

  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (Heitmeyer)
  • Rassismus
  • Rassistische und menschenverachtende Einstellungen erkennen
  • Haltung der Critical Whiteness Studies
  • Handlungsmöglichkeiten im Kontext Hochschulseminar
  • Vertiefung von Themen von besonderem Interesse

 

Methoden

Im Workshop wechseln sich kurze Impulsvorträge, Arbeit in Kleingruppen und Diskussionen im Plenum ab. Darüber hinaus bekommt auch die Reflexion und Bearbeitung konkreter, selbst erlebter Situationen aus dem Lehralltag der Teilnehmenden Raum.

Termin
02.06.2026, 10:00 – 17:30 Uhr
Arbeitseinheiten
8,5 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Technische Hochschule Köln
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Hinweis
Keine fristgerechte Abmeldung mehr möglich!
Infos für Teilnehmer

September

23.09.2026 · Rheinische Hochschule Köln

NEU Game-Based-Learning - Integration eines spielerischen Lerntransfers in die Präsenzlehre

Lehren und Studieren, Workshop 26-220-P-Z

Referenten/innen
Beschreibung

Zielgruppe

Alle Hochschullehrenden, die nach niedrigschwelligen Möglichkeiten der Integration von aktivierenden und kompetenzfördernden spielerischen Lernelementen in ihren Lehrveranstaltungen suchen.

 

Die Teilnehmer*innen

  • wählen zentrale didaktische Ziele spielerischer Lernmethoden (Aktivierung, Lernstandsdiagnostik, Motivation, Transfer, Peer-Learning) vor dem Hintergrund heterogener Vorkenntnisse Studierender an HAWs begründet aus.
  • adaptieren bekannte, niedrigschwellige Spielprinzipien kompetenzorientiert für fachliche Inhalte.
  • integrieren ein kurzes Game-Based-Learning-Format in eine Lehrveranstaltung.
  • leiten Peer-Teaching und kollaboratives Lernen im Spielsetting gezielt an, ohne dass Gruppenarbeit „kippt“ (Dominanz/Überforderung/Passivität).
  • gestalten Spielmaterialien so, dass sie Lernstandslücken sichtbar machen und systematisch in Nachbereitung überleiten.
  • planen einfache Evaluations- und Feedbackschleifen für iterative Verbesserungen der Spiele in der eigenen Lehre.

 

Inhalte

In diesem Workshop wird praxisnah gezeigt, wie sich spielerische Lernmethoden in der Präsenzlehre gezielt einsetzen lassen – von der didaktisch begründeten Auswahl passender Spielekonzepte bis zur konkreten Umsetzung im Seminarraum. Im Workshop werden ausgewählte Beispiele anhand des Moduls „externes Rechnungswesen“ vorgestellt, wobei die Übertragbarkeit auf die individuelle Lehre der Teilnehmenden im Fokus steht.

 

Ausgangspunkt ist ein didaktischer Bezugsrahmen, der die Passung von Lernzielen, Kompetenzdimensionen und Spielmechaniken systematisch herstellt. Auf dieser Basis lernen die Teilnehmenden, Spielsequenzen so zu planen, dass sie nicht nur die Motivation der Studierenden erhöhen, sondern messbar zur Entwicklung von Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen beitragen.

 

Die Teilnehmenden entwerfen ein eigenes Spielkonzept, von der didaktischen Planung über die Vorbereitung des Materials, die organisatorische Durchführung bis hin zu einer Feedbackschleife mit den Studierenden. Abschließend wird gezeigt, wie sich die Spielphasen systematisch in Nachbereitung überführen lassen sowie einfache formative Feedback- und Evaluationsschleifen genutzt werden, um die Formate iterativ zu verbessern.

 

Methoden

Kurze Inputphasen, Kleingruppen-Arbeit, Plenumsdiskussion sowie kollegialer Austausch

 

Hinweise

Die aktive Mitarbeit der Teilnehmenden ist die Grundlage dieses Workshops! Bitte bringen Sie möglichst eine eigene Lehrveranstaltung/Lehreinheit mit, für die Sie ein spielerisches Format entwickeln möchten (Thema, Zielgruppe, Umfang, typische Fehler/Schwierigkeiten).

Termin
23.09.2026, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Rheinische Hochschule Köln
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Abmeldefrist
02.09.2026
Infos für Teilnehmer