September

18.09.2026 · Technische Hochschule Köln, Campus Leverkusen

Lehren mit Lightboard-Videos

Lehren und Studieren, Workshop 26-244-P-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Der eintägige Workshop richtet sich an Lehrende sowie an lehrnahe Mitarbeitende, die an der Entwicklung von aktivierenden und handlungsorientierten Lehrvideos mithilfe der Lightboard-Videotechnik interessiert sind. Ein Lightboard ist eine Art transparentes Whiteboard, das speziell für Videoaufnahmen entwickelt wurde. Es besteht aus einer durchsichtigen, beleuchteten Glasscheibe, die mit fluoreszierenden Stiften beschrieben wird. So entsteht ein futuristisch anmutender visueller Effekt, wobei Vortragende und das Geschriebene gleichzeitig sichtbar sind. Sie entwerfen Einsatzszenarien für Lightboard-Videos, planen und produzieren mit den Kursteilnehmenden ihr erstes eigenes Lightboard-Video und reflektieren gemeinsam den Entwicklungs- und Produktionsprozess.

 

Die Teilnehmer*innen

Die Teilnehmenden werden in die Lage versetzt erste Lightboard-Videos für eine Lehrveranstaltung zu produzieren, indem sie

  • die Vor- und Nachteile von Lightboard-Videos für die eigenen Lehrbedarfe bewerten,
  • in eigenen Lehrkontexten Einsatzszenarien für Lightboard-Videos entwerfen,
  • Lightboard-Videos didaktisch, inhaltlich und hinsichtlich der Produktion planen,
  • Lightboard-Videos mit Lightboard und einfacher Videoausrüstung (Smartphone, Webcam etc.) selbst produzieren,

um zukünftig auch komplexere Lightboard-Videos und Live-Übertragungen mit Medieneinbindung für umfassendere Lehrveranstaltungsreihen entwickeln zu können.

 

 

Inhalt

In diesem Workshop erschließen Sie die Möglichkeiten von und entwickeln Szenarien für Entwicklung und Einsatz von Lightboard-Videos als aktivierende Medien in Lehrveranstaltungen an Hochschulen. Bei der Planung von Aufnahme, Schnitt und Produktion der Videos berücksichtigen Sie im Diskurs mit anderen Kursteilnehmenden die besondere Funktionsweise und die technischen Anforderungen von Lightboards. Ihre eigene Präsentation mit Lightboard und Kamera üben Sie in Kleingruppen ein. So sind Sie nach Abschluss des Workshops dafür gerüstet, Lightboard-Produktionsmöglichkeiten in Ihrer eigenen Hochschule proaktiv zu nutzen und die Entwicklung eigener Lightboard-Videoproduktionsmöglichkeiten in Ihrer Institution mit zu planen.

 

Methoden

  • Demonstrationsvideos zum Selbststudium
  • Kurze Impulsreferate
  • Einzelarbeit
  • Gruppenübungen und -diskussionen
  • Praktisches Lightboard-Training
  • Eigene Filmaufnahmen mit Handy und Profi-Kamera
  • Schnitt- und Produktionsübungen

 

Hinweis

Bitte wählen Sie im Vorfeld ein konkretes Lehranliegen (z.B. eine kurze Lehrsequenz oder eine Übungsaufgabe), zu dem Sie ein eigenes Lightboard-Video produzieren,

Termin
18.09.2026, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Technische Hochschule Köln, Campus Leverkusen
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Abmeldefrist
28.08.2026
Infos für Teilnehmer

23.09.2026 · Rheinische Hochschule Köln

NEU Game-Based-Learning - Integration eines spielerischen Lerntransfers in die Präsenzlehre

Lehren und Studieren, Workshop 26-251-P-Z

Referenten/innen
Beschreibung

Zielgruppe

Alle Hochschullehrenden, die nach niedrigschwelligen Möglichkeiten der Integration von aktivierenden und kompetenzfördernden spielerischen Lernelementen in ihren Lehrveranstaltungen suchen.

 

Die Teilnehmer*innen...

  • wählen zentrale didaktische Ziele spielerischer Lernmethoden (Aktivierung, Lernstandsdiagnostik, Motivation, Transfer, Peer-Learning) vor dem Hintergrund heterogener Vorkenntnisse Studierender an HAWs begründet aus.
  • adaptieren bekannte, niedrigschwellige Spielprinzipien kompetenzorientiert für fachliche Inhalte.
  • integrieren ein kurzes Game-Based-Learning-Format in eine Lehrveranstaltung.
  • leiten Peer-Teaching und kollaboratives Lernen im Spielsetting gezielt an, ohne dass Gruppenarbeit „kippt“ (Dominanz/Überforderung/Passivität).
  • gestalten Spielmaterialien so, dass sie Lernstandslücken sichtbar machen und systematisch in Nachbereitung überleiten.
  • planen einfache Evaluations- und Feedbackschleifen für iterative Verbesserungen der Spiele in der eigenen Lehre.

 

Inhalte

In diesem Workshop wird praxisnah gezeigt, wie sich spielerische Lernmethoden in der Präsenzlehre gezielt einsetzen lassen – von der didaktisch begründeten Auswahl passender Spielekonzepte bis zur konkreten Umsetzung im Seminarraum. Im Workshop werden ausgewählte Beispiele anhand des Moduls „externes Rechnungswesen“ vorgestellt, wobei die Übertragbarkeit auf die individuelle Lehre der Teilnehmenden im Fokus steht.

 

Ausgangspunkt ist ein didaktischer Bezugsrahmen, der die Passung von Lernzielen, Kompetenzdimensionen und Spielmechaniken systematisch herstellt. Auf dieser Basis lernen die Teilnehmenden, Spielsequenzen so zu planen, dass sie nicht nur die Motivation der Studierenden erhöhen, sondern messbar zur Entwicklung von Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen beitragen.

 

Die Teilnehmenden entwerfen ein eigenes Spielkonzept, von der didaktischen Planung über die Vorbereitung des Materials, die organisatorische Durchführung bis hin zu einer Feedbackschleife mit den Studierenden. Abschließend wird gezeigt, wie sich die Spielphasen systematisch in Nachbereitung überführen lassen sowie einfache formative Feedback- und Evaluationsschleifen genutzt werden, um die Formate iterativ zu verbessern.

 

Methoden

Kurze Inputphasen, Kleingruppen-Arbeit, Plenumsdiskussion sowie kollegialer Austausch

 

Hinweise

Die aktive Mitarbeit der Teilnehmenden ist die Grundlage dieses Workshops! Bitte bringen Sie möglichst eine eigene Lehrveranstaltung/Lehreinheit mit, für die Sie ein spielerisches Format entwickeln möchten (Thema, Zielgruppe, Umfang, typische Fehler/Schwierigkeiten).

Termin
23.09.2026, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Rheinische Hochschule Köln
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Abmeldefrist
02.09.2026
Infos für Teilnehmer

Februar

18.02.2027 · Technische Hochschule Köln

Rollenspiele und Simulationen mit KI erstellen

Digitale Lehre, Workshop 27-011-P-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Alle in der Lehre eingebundenen hochschulischen Mitarbeiter*innen

 

Die Teilnehmer*innen

  • erstellen und erproben KI-gestützte Simulationsszenarien und Rollenspielszenarien für unterschiedliche Lehrkontexte.

  • nutzen generative KI-Tools (z.B. ChatGPT, Voice Mode, NotebookLM), entwickeln passende Prompts für realistische Szenarien und integrieren didaktische Methoden wie Feedback und Reflexion.
  • schaffen eine praxisnahe, aktivierende Lernumgebung, die Studierende gezielt in den Erwerb fachlicher und überfachlicher Kompetenzen (z.B. Verhandlungs-, Beratungs- oder Konfliktlösungskompetenzen) einbindet und ihnen gleichzeitg den kompetenten Umgang mit KI vermittelt.

 

Inhalt

Simulations- und Rollenspielmethoden sind bewährte Ansätze in der Hochschullehre, um Studierende aktiv in Lernprozesse einzubinden. Durch generative Künstlichen Intelligenz (KI), etwa ChatGPT, eröffnen sich neue Möglichkeiten, Gesprächs- und Verhandlungssimulationen realitätsnah zu gestalten.

 

In diesem Workshop lernen Sie basierend auf Best-Practice Beispielen und didaktischen Empfehlungen, wie Sie mittels KI Tools wie ChatGPT (Text- oder Voice Mode), NotebookLM oder anderen Plattformen Rollenspiele, Verhandlungen und Krisengespräche erstellen und an Ihre eigenen Fachinhalte anpassen können. Der Fokus liegt in der praktischen Anwendung und der gemeinsamen Diskussion verschiedener Konzeptideen mit KI-Tools.

 

Dieser Workshop richtet sich an Dozierende aller Fachrichtungen, die Interesse daran haben, interaktive Lehr-Lernformate mithilfe von KI zu entwickeln und dabei die spezifischen Potenziale und Herausforderungen von KI-gestützten Tools kennenzulernen.

 

 

Methoden

  • Impulsvorträge zu KI-Tools und didaktischen Grundlagen von Simulationen.
  • Hands-on-Sessions: Praktisches Ausprobieren von ChatGPT & Co. in Kleingruppen.
  • Rollenspiel- und Verhandlungssimulationen: Entwicklung konkreter Lehrszenarien in Gruppen, gefolgt von Testphasen und Feedbackrunden.
  • Gemeinsame Reflexion: Diskussionsrunden zu Herausforderungen und Chancen des KI-Einsatzes in der Lehre.

 

Hinweise

Bitte bringen Sie einen Laptop mit, um an den interaktiven Übungsteilen teilnehmen zu können.

Es werden Konzepte und Tools vorgestellt und gleich ausprobiert. Bringen Sie dafür bitte am besten auch eigene arbeitsbezogene Fragestellungen und ein eigenes Lehrprojekt/Modul mit, an dem Sie arbeiten können.

 

Termin
18.02.2027, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Technische Hochschule Köln
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Abmeldefrist
28.01.2027
Infos für Teilnehmer

25.02.2027 · Technische Hochschule Köln

NEU KI-Tools zum wissenschaftlichen Arbeiten

Lehren und Studieren, Workshop 27-012-P-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Hochschullehrende, die bereits über einige Erfahrung im Umgang mit KI verfügen.

 

Inhalt

KI verdrängt einzelne Aufgaben im wissenschaftlichen Arbeiten, macht andere produktiver und führt neue hinzu. Gleichzeitig zeigen aktuelle Analysen, dass spezialisierte KI-Rechercheassistenten an Quellenuntreue und Paywall-Blindheit scheitern können.

 

Der Workshop ordnet die Werkzeuglandschaft entlang der Phasen Themenfindung, Literaturrecherche, Exzerpieren, Strukturieren, Drafting und Überarbeiten. Wir stellen Optionen zur Notizensammlung vor (z.B. Obsidian) und disktutieren neue Möglichkeiten, dies durch KI zu unterstützen (z.B. Karpathy’s MOC-Ansatz). Wir nutzen und diskutieren neue Möglichkeiten der automatischen Hyptothesenerstellung und Testung (z.B. Andrej Karpathys Autoresearch-Muster und Ansätze wie den AI co-scientist von Google). Für quantitative Auswertungen diskutieren wir Coding-Assistenten in Google Colab und R-Studio (Posit Assistant). Wir besprechen neue Muster zur Datenanalyse wie DAAF (Data Analyst Augmentation Framework), die Prüfprozesse einbauen und Analysen in reproduzierbare Schritte zerlegen.

 

Die Teilnehmer*innen…

  • erarbeiten sich durchgängige, KI-gestützte Workflows für wissenschaftliches Arbeiten — von der Themenfindung über Literaturverarbeitung bis zur Datenanalyse.
  • arbeiten praktisch mit verschiedenen Sprachmodellen und Sofware-Tools (z.B. Obsidian als Zettelkasten, Coding-Assistenten) Colab (Gemini) und Posit (RStudio/Positron) sowie DAAF für die Analysephase; die Nutzung klassifizieren sie entlang der vierstufigen Intensitätsskala und sichern sie mit transparenten Dokumentationspraktiken ab.
  • bearbeiten eigene Forschungs- und Schreibprojekte schneller, quellentreuer und prüfbarer
  • können Studierende anleiten, wo und wie KI im wissenschaftlichen Arbeiten sinnvoll und regelkonform eingesetzt wird.

 

Ablauf

  • Überblick: Phasen des wissenschaftlichen Schreibens und Wirkung von KI (Verdrängung, Augmentation, Wiedereinsetzung)
  • Literaturrecherche und -auswertung mit KI: was Deep-Search- und RAG-Tools leisten und wo sie scheitern
  • Zettelkasten in Obsidian: atomare Notizen, Literaturnotizen, Projekt-MOCs
  • Forschungsdesign nach Karpathy: AutoResearch-Loop auf das eigene Vorhaben übertragen
  • Datenanalyse mit Coding-Assistenten (Colab, Posit Assistant) und dem DAAF-Framework
  • Transfer: Prototyp eines eigenen KI-Workflows mit Dokumentations- und Prüfschritten

 

Methoden

Impulsvorträge zu KI-Werkzeugen und methodischen Grundlagen; Hands-on-Sessions: praktisches Ausprobieren von Obsidian, Colab, Posit Assistant und DAAF in Kleingruppen; Gruppenaufgaben: gemeinsame Entwicklung und Gegenprüfung von Rechercheläufen und Analyseskripten; Gemeinsame Reflexion: Chancen, Grenzen und Transparenzanforderungen beim KI-Einsatz im wissenschaftlichen Arbeiten.

 

Hinweis

Bitte bringen Sie einen Laptop sowie ein laufendes Schreibprojekt (forschungsbezogene Fragestellungen, eigenes Manuskript, Analyseproblem) mit, an dem Sie während des Workshops arbeiten möchten. Es werden Konzepte und Tools vorgestellt und gleich ausprobiert.

 

Termin
25.02.2027, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Technische Hochschule Köln
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Abmeldefrist
04.02.2027
Infos für Teilnehmer