20.04.2026 · Rheinische Hochschule Köln

Generative KI als Lehr- und Lernhilfe in der Hochschullehre

Lehren und Studieren, Workshop 26-152-P-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Hochschullehrende aller Statusgruppen.

 

Die Teilnehmer*innen können KI-Tools kreativ und wirkungsvoll in ihre Lehrpraxis integrieren, indem sie

  • Verbindungen zwischen den Wirkmechanismen effektiver Lernstrategien (z.B. frequent assessment, distributed learning/interleaving, active elaboration (Roediger & Pyc, 2012)) und neue Gestaltungsmöglichkeiten durch generative KI für ihre Lehre analysieren,
  • Unterschiede allgemeiner Nutzungsansätze zwischen verschiedenen Modellen wie GPT, Bard, Claude und zwischen browserbasierten und lokalen Nutzungsansätzen verstehen (z.B. lokale Nutzung durch Tools wie LM Studio),
  • ihre didaktischen Konzepte auf die Nutzungsmöglichkeiten von KI hin überprüfen
  • Methoden zur Erstellung von Lernmaterialien, Interaktionen und individuellem Coaching durch KI-ChatBots ausprobieren,

um

  • Lernende und Lehrende jenseits von Hype und Ängsten auf neue Handlungsmöglichkeiten durch generative KI vorzubereiten,
  • den Arbeitsaufwand für einzelne Lehrtätigkeiten deutlich zu senken (z.B. häufige, niedrigschwellige Leistungsüberprüfungen) und somit höhere Lehrqualität möglich zu machen.

 

Inhalt:

Generative Künstliche Intelligenz (KI), repräsentiert durch fortschrittliche Systeme wie ChatGPT, revolutioniert die Art und Weise, wie Lehre an Hochschulen gestaltet wird. Dieser Workshop bietet eine fundierte Einführung in die Nutzung von generativen KI-Tools als Lernhilfen. Er demonstriert, wie ChatGPT und andere Tools zur Unterstützung von Lehraktivitäten eingesetzt werden kann, von der Erstellung von Lehrmaterialien bis zur Interaktion mit Studierenden. Sie lernen, wie Sie durch die Integration von KI die Effizienz des Lernprozesses steigern und auf individuelle Bedürfnisse der Studierenden eingehen können. Ziel ist es, die Teilnehmenden zu befähigen, KI-Tools kreativ und wirkungsvoll in ihre Lehrpraxis zu integrieren.

 

Methoden

Input des Referenten, Einzel- und Gruppenarbeiten

Termin
20.04.2026, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Rheinische Hochschule Köln
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Hinweis
Keine fristgerechte Abmeldung mehr möglich!
Infos für Teilnehmer

23.04.2026 · Technische Hochschule Köln

NEU - Selbstwirksamkeit als didaktische Leitlinie – Studierverhalten verstehen und Lehre wirksam gestalten

Diversität und Heterogenität, Workshop 26-136-P-Z

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Hochschullehrende aller Statusgruppen

 
Die Teilnehmenden …

  • kennen das theoretische Konzept der (akademischen) Selbstwirksamkeit nach Bandura und verstehen dessen Bedeutung für Studium, Motivation und Studienverhalten.
  • grenzen Selbstwirksamkeit klar von verwandten Konzepten wie selbstreguliertem, selbstgesteuertem und selbstorganisiertem Lernen ab.
  • erhalten Einblick in empirische Befunde zum aktuellen Studierverhalten aus einem laufenden Forschungsprojekt.
  • analysieren und reflektieren ihre eigene Lehre im Hinblick auf förderliche oder hemmende Wirkfaktoren für akademische Selbstwirksamkeit.
  • entwickeln konkrete didaktische Ideen und Strategien, um die Selbstwirksamkeit, von Studierenden gezielt in ihrer Lehre zu stärken.
  • formulieren Transferziele und Umsetzungsschritte für die eigene Lehrpraxis.

 

Inhalt

Wie können Lehrende im Hochschulkontext Studierende in ihrer (akademischen) Selbstwirksamkeit stärken – und warum ist das gerade heute so zentral? Dieser Workshop verbindet theoretische Grundlagen mit empirischen Einblicken und praxisorientierten Reflexionsphasen. Im Mittelpunkt steht das Konzept der akademischen Selbstwirksamkeit nach Bandura und seine Bedeutung für Motivation, Lernverhalten und Studienerfolg. Die Fortbildung rückt selbstwirksames Lernen als Haltung in den Fokus und grenzt sie systematisch von verwandten Konzepten wie dem selbstreguliertem, selbstorganisiertem und selbstgesteuertem Lernen ab. Die Teilnehmenden lernen zudem zentrale Komponenten selbstwirksamen Lernens sowie Stufen der Selbstwirksamkeitsentwicklung kennen und diskutieren, wie diese didaktisch gezielt unterstützt werden können. Ergänzt wird der theoretische Teil durch aktuelle empirische Erkenntnisse aus einem laufenden Forschungsprojekt zum Thema Studierverhalten am ProfessionalCenter der Universität zu Köln.

 

Ziel der Fortbildung ist es, gemeinsam didaktische Strategien zu entwickeln, mit denen Hochschullehrende die Selbstwirksamkeit ihrer Studierenden stärken und förderliche Lernumgebungen schaffen können. Im Zentrum steht der Transfer in die eigene Lehrpraxis.

 

Methoden

Input der Referentin, Gruppenarbeiten,

Termin
23.04.2026, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Technische Hochschule Köln
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Hinweis
Keine fristgerechte Abmeldung mehr möglich!
Infos für Teilnehmer

Mai

11.05.2026 · Technische Hochschule Köln

NEU - Interaktive Skripte, Übungen oder Lehrbücher mit KI erstellen

Lehren und Studieren, Workshop 26-157-P-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Hochschullehrende aller Statusgruppen. Der Workshop richtet sich ausdrücklich auch an Teilnehmende ohne Vorkenntnisse in den verwendeten Software-Tools.

 

Die Teilnehmer*innen…

  • erstellen interaktive Skripte, Übungen oder Lehrbücher mit Quarto,
  • integrieren KI-gestützte Interaktionen didaktisch sinnvoll,
  • binden interaktive Elemente wie H5P oder iFrames ein,
  • verwalten Literatur und Zitate automatisiert mit Zotero ,
  • entwickeln einen tragfähigen Workflow für die eigene Lehre.

 

Inhalte

Der Workshop vermittelt praxisnah, wie interaktive Skripte, Übungen oder Lehrbücher mit Unterstützung generativer KI erstellt, didaktisch sinnvoll gestaltet werden können. Im Mittelpunkt steht die aktive Erstellung eigener Lehrmaterialien, nicht die reine Nutzung bestehender KI-Tools.

 

Anhand konkreter Beispiele – u. a. des offenen Statistik-Lehrbuchs „Improving Your Statistical Inferences“ von Daniël Lakens sowie des offenen Lehrbuchs „KI als Hilfe zum Lehren und Lernen“ (https://th-koln-bartnik.github.io/genai4teaching/) – wird gezeigt, wie moderne Lehrmaterialien aufgebaut sein können.

 

Der Workshop ist konsequent anwendungsorientiert angelegt. Alle Teilnehmenden arbeiten während des gesamten Workshops an eigenen Materialien und werden kontinuierlich durch KI-Tutor-Prompts unterstützt – vor, während und nach dem Workshop.

 

Thematische Schwerpunkte:

  • Interaktive Lehrmaterialien und Lernforschung
  • KI als Tutor, Copilot und Produktionshilfe
  • Erstellung interaktiver Inhalte mit Quarto
  • Einbindung externer Interaktionen (H5P, iFrames)
  • Grundzüge der KI-Einbindung (APIs, RAG)
  • Automatische Literaturverwaltung mit Zotero

 

Methoden

Input des Referenten, Live-Demonstrationen, Einzel- und Gruppenarbeiten, durchgängige Hands-on-Phasen und Peer-Feedback. Der Workshop wird als aktive Werkstatt durchgeführt.

Termin
11.05.2026, 09:00 – 16:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Technische Hochschule Köln
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Abmeldefrist
20.04.2026
Infos für Teilnehmer

Juni

02.06.2026 · Technische Hochschule Köln

Was darf ich denn überhaupt noch sagen? Auseinandersetzung mit Rassismus im Hochschulkontext

Diversität und Heterogenität, Workshop 26-003-P-Z

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Professor*innen, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, die in der Lehre tätig sind.

 

Die Teilnehmer*innen

  • erwerben Handlungskompetenzen in der Auseinandersetzung mit menschenverachtenden Einstellungen, insbesondere Rassismen, die im Rahmen von Hochschulseminaren artikuliert oder zum Ausdruck gebracht werden.
  • erlernen diese Einstellungen zu erkennen und einen guten Umgang damit für die Seminarsituation zu finden.

 

Inhalte

Die titelgebende Frage, "Was darf ich denn überhaupt noch sagen?" begegnet uns aktuell in Debatten um Gleichberechtigung und Inklusion recht häufig. Oft wird sie von genau jenen gestellt, die eigentlich sehr viel sagen ‚dürfen‘ bzw. die eigentlich von sehr vielen Menschen gehört werden. Verändert hat sich allenfalls, dass das, was sie sagen, nicht mehr unwidersprochen stehen bleibt. Daher dient diese Frage meist dazu, die Kritik am eigenen diskriminierenden Verhalten oder Aussagen zu delegitimieren.

 

Wie wir rassistische oder allgemein diskriminierende Haltungen und Aussagen als solche im Seminarkontext erkennen können, ist eines der zentralen Themen des Workshops. Wir setzen uns mit menschenverachtenden Einstellungen auseinander und erarbeiten gemeinsam, wie wir als Lehrende einen guten Umgang im Seminar finden können, wenn sie uns dort begegnen.

 

Schwerpunkte:

  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (Heitmeyer)
  • Rassismus
  • Rassistische und menschenverachtende Einstellungen erkennen
  • Haltung der Critical Whiteness Studies
  • Handlungsmöglichkeiten im Kontext Hochschulseminar
  • Vertiefung von Themen von besonderem Interesse

 

Methoden

Im Workshop wechseln sich kurze Impulsvorträge, Arbeit in Kleingruppen und Diskussionen im Plenum ab. Darüber hinaus bekommt auch die Reflexion und Bearbeitung konkreter, selbst erlebter Situationen aus dem Lehralltag der Teilnehmenden Raum.

Termin
02.06.2026, 10:00 – 17:30 Uhr
Arbeitseinheiten
8,5 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Technische Hochschule Köln
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Abmeldefrist
12.05.2026
Infos für Teilnehmer