23.01.2019 · Hochschule Ruhr West, Mülheim an der RuhrHS Ruhr West, Mülheim

Seminar Hochschullehre für neuberufene Professorinnen und Professoren

Basiskurse, Workshop 01/19

Referenten/innen
Beschreibung

Seminar Hochschullehre für neuberufene Professorinnen und Professoren


Sie sind vor nicht allzu langer Zeit als Professorin oder Professor an eine Fachhochschule berufen worden?


Dann sind Sie Experte oder Expertin Ihres Faches, verfügen über intensive und extensive Praxiserfahrungen aus erster Hand und geben nun Ihr theoretisches und praktisches Know-how an Ihre Studierenden weiter.


Expertise und Erfahrung aber reichen nicht immer aus. Sie benötigen zusätzlich didaktisches Einfühlungsvermögen und methodische Freiheitsgrade, um aus Ihrer Begeisterung auch ertragreiche Lehrveranstaltungen zu machen.


Dieses Seminar wird Sie darin unterstützen.


Sie werden erkennen, wie Studierende zur aktiven Mitarbeit motiviert werden können, und worauf es ankommt, wenn man als Lehrender nachhaltige Einsichtserlebnisse ermöglichen möchte. Die Bedingungen gelingender Vermittlungs- und Lernprozesse werden anhand von konkreten Lehrbeispielen aus dem Kreis der Kolleginnen und Kollegen erlebbar und im kollegialen konstruktiven Diskurs reflektiert. Die verschiedenen Fach- und damit auch Lehrkulturen der anwesenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer ermöglichen dabei wertvolle Einblicke und zeigen, dass man auf ganz unterschiedliche und manchmal überraschende Weise „gut“ sein kann, dass es aber immer auch Potentiale zur Weiterentwicklung der persönlichen Lehre gibt.


Indem die erlebte Lehrpraxis auf ein Modell für die Dimensionen professioneller Hochschullehre bezogen wird, entsteht die Fähigkeit, sich als „reflektierte Praktikerin und reflektierter Praktiker“ im Bereich der Gestaltungsmöglichkeiten für Lehre souverän zu bewegen und darin immer wieder neu begründete Entscheidungen für die eigene Lehrtätigkeit zu treffen.


 


Zielgruppe


Dieser Workshop wendet sich ausschließlich an neuberufene Professorinnen und Professoren der Hochschule in Nordrhein-Westfalen, die bisher selten mit hochschuldidaktischen Fragestellungen in Berührung gekommen sind.


 


Hinweis


Der Basiskurs Seminar Hochschullehre für neuberufene Professorinnen und Professoren wird in drei Teile gegliedert, die auf die Länge eines Semester verteilt angeboten werden. Zusätzlich zu den genannten Terminen sind Selbstlernphasen und Gruppenarbeiten vor und nach jedem Treffen sowie Follow-up-Workshops vorgesehen. Die Termine hierfür werden direkt im Workshop mit den Teilnehmenden vereinbart.


 


Teil 1 (zweitägig)


Im Zentrum des ersten Kursteils stehen, neben theoretischem Input, die Lehrerfahrungen der Teilnehmenden im Fokus. Sie bringen ihre Fragen und Vorschläge ein und stellen eigene Konzeptionen vor, ergänzt durch die Simulation einer eigenen Lehrveranstaltungsplanung oder einer Lehrveranstaltungssequenz. Die Simulation umfasst den Vortrag eines kurzen Veranstaltungsausschnitts. Anschließend wird die simulierte Lehrveranstaltung von den Kolleginnen und Kollegen unter zuvor entwickelten didaktischen Kriterien kommentiert.


 


Sie als Teilnehmerinnen und Teilnehmer


werden nach dem ersten Seminarteil:



  • wesentliche Aspekte des Lehrens und Lernens an der Hochschule intensiv reflektiert haben (u.a. Veranstaltungsplanung, Adressatenorientierung, Aktivierung, Struktur und Roter Faden, Visualisierung und Medieneinsatz, Prüfungen und Evaluation)

  • und in der Lage sein, hieraus didaktisch begründete Handlungsstrategien abzuleiten.

  • sich selbst im Spektrum der Dimensionen für professionelle Hochschullehre verorten können und hierbei Ihre individuellen Entwicklungspotentiale erkennen. Auf dieser Grundlage können Sie gezielt an Ihrer Lehre arbeiten und Variationen an eigenen Lehrkonzepten sowie -methoden vornehmen.


 


Folgende Inhalte werden dabei fokussiert:



  • konzeptionelle Grundlagen des Lehrens und Lernens

  • Formulierung von Lehr- und Lernzielen

  • Diskussion und die Erprobung alternativer Lehrveranstaltungsarten und –Methoden

  • Tipps zur Veranstaltungsplanung


 


Teil 2 (eintägig)


An diesem Tag werden die konkreten zwischenzeitlichen Lehrerfahrungen und -erprobungen der Teilnehmenden im Sinne eines Coachings aufgegriffen und hochschuldidaktisch qualifiziert weiterentwickelt. Es werden noch ausstehende Fragen oder Teilnehmendensimulationen aufgegriffen und Schwerpunkte eines evtl. gemeinsamen hochschuldidaktischen Weiterbildungsbedarfs für den abschließenden dritten Kursteil erarbeitet und vereinbart. Bei heterogenem oder fachlich speziellem Input-Bedarf erhalten die Teilnehmenden Anregungen für die gezielte Nutzung entsprechender hdw-Angebote.


 


Sie als Teilnehmerinnen und Teilnehmer


werden nach dem zweiten Seminarteil weiteres Feedback aus der Runde zu Ihrer Lehrpraxis erhalten haben und können eine Bestandaufnahme Ihrer Erfahrungen seit der ersten Zusammenkunft – insbesondere mit Elementen außerhalb des traditionellen Lehrvortrags – vornehmen. Was hat sich bewährt? Wo gab es in der praktischen Umsetzung von Lehrkonzepten Probleme? Wie kann man diesen zukünftig begegnen?


 


Teil 3 (zweitägig)


Dieser Kursteil dient der Vertiefung bzw. Ergänzung der in den ersten Teilen angesprochenen bzw. vereinbarten hochschuldidaktischen Themen. Beispielsweise können Themen wie die Nutzung von Medien, die Gestaltung von Prüfungen oder die Evaluierung von Lehrveranstaltungen aufgegriffen werden. Methodisch ist auch dieser Teil als erfahrungs- und situationsbezogener Workshop gestaltet, indem zum Beispiel ausstehende Lehrveranstaltungssimulationen durchgeführt werden.


 


Sie als Teilnehmerinnen und Teilnehmer


werden nach dem dritten Seminarteil:



  • Ihre didaktische Urteilskraft durch die verbliebenen Veranstaltungsausschnitte weiter geschärft haben

  • haben eine Fülle von praxisnahen didaktischen Hinweisen für eine erfolgreiche Hochschullehre erhalten

  • haben einige dieser Methoden auch in der Gruppe erproben können und wissen, wie Sie mit unterschiedlichen schwierigen Situationen in der Lehre konstruktiv umgehen können.

  • haben zudem in von der Gruppe bestimmten ergänzenden Themenbereichen (etwa zur Förderung der Kreativität der Studierenden) Anregungen und umsetzbare Konzepte erhalten

  • haben erste Umsetzungsschritte hierzu in Partner- und Gruppenarbeit konkretisiert und diskutiert,

  • und Sie werden (hoffentlich) erlebt haben, welche Freude in einer solchen „experimentellen Hochschuldidaktik“ liegt.


 


Methoden


Das Seminar lebt wesentlich davon, dass alle Teilnehmenden sich aktiv einbringen, entweder mit der Simulation eines eigenen Veranstaltungsausschnittes (etwa 15 Minuten) oder mit einer eigenen Veranstaltungsplanung. Das Feedback durch die Bezugsgruppe engagierter Kolleginnen und Kollegen sowie der erfahrenen Seminarleitung ist dabei von großem Wert und so im alltäglichen Hochschulkontext kaum möglich. Oft ergeben sich aus dem Seminar auch langfristigere kollegiale Netzwerke.



  • Impulsvorträge der Workshop-Leitenden

  • Simulationen der Teilnehmenden

  • Coaching-Sequenzen zwischen Referierenden und Teilnehmenden

  • Teilnehmende bringen eigenen Lehrveranstaltungsausschnitt oder Veranstaltungsplanung

  • Simulation einer eigenen überarbeiteten Lehrveranstaltungsplanung oder Lehrveranstaltungssequenz

  • kollegiale Rückmeldungen und Anregungen zur Simulation eines Lehrveranstaltungsausschnittes durch zuvor entwickelte Kriterien


ermöglicht individuelle Reflexion und gezielte (Weiter-) Entwicklung eines eigenen Stils sowie Entwicklung eines hochschulgerechten Lehrangebotes

Dauer
5 Tage
Termine
23.01.2019, 10:00 – 17:00 Uhr
24.01.2019, 10:00 – 17:00 Uhr
17.05.2019, 10:00 – 17:00 Uhr
13.06.2019, 10:00 – 17:00 Uhr
14.06.2019, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Hochschule Ruhr West, Mülheim an der Ruhr
Organisation
hdw Bielefeld
Hinweis
Keine fristgerechte Abmeldung mehr möglich!
Infos für Teilnehmer

Februar

22.02.2019 · Hochschule Ruhr West, Mülheim an der RuhrHS Ruhr West, Mülheim

Moderieren und Visualisieren

Schlüsselkompetenzen für Lehrende, Workshop 38/19

Referentin
Beschreibung

Moderieren und Visualisieren


Zielgruppe


Der Workshop wendet sich an alle Lehrenden.


 


Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer



  • können Moderationsprozesse visuell unterstützen.

  • können Ergebnisse visuell sichern und dokumentieren.

  • können den Einsatz visueller Unterstützung im Rahmen der Moderation einschätzen.


 


Inhalte


In der Moderation werden üblicherweise Arbeitsprozesse und Ergebnisse visuell gesichert. Dies stellt Transparenz her und hilft der Arbeitsgruppe den Fokus zu halten. In Lehrveranstaltungen dreht sich Moderation vor allem um die Durchführung von Diskussionen und Lehrgesprächen. Bisher werden hier selten Prozesse oder Ergebnisse visuell gesichert.


In diesem Fortgeschrittenenworkshop wird der Fokus auf Formen der visuellen Ergebnissicherung im Rahmen von Lehrgesprächen und Moderationen vorgestellt, erprobt und diskutiert.


 


Methoden


Impulsreferate, Einzel- und Gruppenübungen, kollegiales Feedback.


 


Hinweis


Voraussetzung sind Grundkenntnisse im Bereich Moderation.

Dauer
1 Tag
Termin
22.02.2019, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Hochschule Ruhr West, Mülheim an der Ruhr
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
25.01.2019
Infos für Teilnehmer

April

01.04.2019 · Hochschule Ruhr West, Mülheim an der RuhrHS Ruhr West, Mülheim

Überzeugend auftreten, frei sprechen & erfolgreich Redesituationen meistern – ein Trainingsprogramm für Frauen

Schlüsselkompetenzen für Lehrende, Workshop 26/19

Referentin
Beschreibung

Überzeugend auftreten, frei sprechen & erfolgreich Redesituationen meistern – ein Trainingsprogramm für Frauen


Zielgruppe


Dieser Workshop wendet sich an Professorinnen, Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Verwaltungsangestellte und Mitarbeiterinnen in Bibliotheken.


 


Die Teilnehmerinnen



  • sind in der Lage typisch männliches und typisch weibliches Gesprächsverhalten anhand von ausgewählten Kriterien zu identifizieren.

  • wenden gezielte Übungen an, die ihre rhetorische Wirkung steigert und sie sicherer auftreten lässt.

  • sind in der Lage zielgerichtet zu argumentieren.

  • entwickeln Strategien für schwierige Situationen, beispielsweise durch mehr Schlagfertigkeit.

  • sind in der Lage, sich souverän selbst darzustellen durch Video-Feedback.


 


Inhalt


Wenn zwei das gleiche sagen, ist es noch lange nicht dasselbe. Gerade an Frauen in der Hochschullandschaft werden oftmals enorme Anforderungen gestellt. Zum einen wird eine hohe fachliche Kompetenz vorausgesetzt und zum anderen kommt den kommunikativen Fähigkeiten eine entscheidende Bedeutung zu. Frauen verfügen über alle rhetorischen Mittel, die für einen beruflichen Erfolg wichtig sind, sie müssen diese Potenziale lediglich entdecken, aktivieren und pflegen, um souverän und überzeugend aufzutreten.


Sprache, Körpersprache sowie Überzeugungskraft zählen ebenso dazu wie wirkungsvolles Argumentieren, ein effektiver Umgang mit männlichen Dominanzstrategien oder Schlagfertigkeitstechniken. Auch der richtige Umgang mit Lampenfieber kann helfen, schwierige Redesituationen zu meistern.


Es gibt viele Gründe, warum Frauen zunächst unter sich sein wollen, wenn sie neue Kommunikationsstrategien für einen selbstsicheren Auftritt ausprobieren wollen.


 


Methoden


Kleine Inputs, praktische Übungen, Diskussion im Plenum, Einzel-, Paar- und Kleingruppenarbeit, Simulationen, Video-Feedback

Dauer
2 Tage
Termine
01.04.2019, 10:00 – 17:00 Uhr
02.04.2019, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Hochschule Ruhr West, Mülheim an der Ruhr
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
04.03.2019
Infos für Teilnehmer

Mai

24.05.2019 · Hochschule Ruhr West, Mülheim an der RuhrHS Ruhr West, Mülheim

Tutorinnen und Tutoren im Hochschulalltag - rekrutieren, einstellen, motivieren, führen und begleiten

Entwickeln und Evaluieren, Workshop 06/19

Referentin
Beschreibung

Tutorinnen und Tutoren im Hochschulalltag - rekrutieren, einstellen, motivieren, führen und begleiten


Zielgruppe


Lehrende sowie wissenschaftliche Mitarbeitende, die Tutorinnen und Tutoren zur Unterstützung im Hochschulalltag einsetzen möchten.


 


Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer



  • haben Basiswissen in der Führung und Anleitung bzw. Begleitung von Tutorinnen und Tutoren.

  • sind in der Lage Aufgaben klar zu kommunizieren und zu delegieren.

  • können Tutorinnen und Tutoren optimal motivieren.

  • verfügen über Kenntnisse für die Gestaltung von Formaten einer erfolgreichen Zusammenarbeit.

  • wissen um die methodisch-didaktische Weiterbildung von Tutorinnen und Tutoren.


 


Inhalt


Der Stellenwert von Tutorien in der Lehre erhält immer mehr Bedeutung an Hochschulen. Das Angebot reicht dabei von der Unterstützung und Beratung von Studienanfängern im ersten Semester über Fachtutorien, die der Einübung des vermittelten Stoffes dienen bis hin zu Repetitorien, in denen Lerngruppen professionelle Unterstützung finden. Tutoren tragen dabei zur Entlastung des Lehralltags bei. Entscheidende Faktoren für das motivierte und selbstständige Arbeiten der Tutoren sind allerdings die passgenaue Auswahl, die adäquate Qualifizierung sowie die präzise Anleitung und Unterstützung.


Der Workshop bietet komprimierten Input zu den Grundpfeilern erfolgreicher Tutorien-Arbeit: Gewinnung, Qualifizierung, Begleitung und Motivation von Tutoren. Good-Practice-Modelle sowie der konkrete Transfer auf die eigene Praxis bieten Möglichkeiten einer erfolgreichen Kooperation zwischen Lehrenden und Tutoren.


 


Methoden


Kleine Inputs, praktische Übungen, Diskussion im Plenum, Einzel-, Paar- und Kleingruppenarbeit, Simulationen


 

Dauer
1 Tag
Termin
24.05.2019, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Hochschule Ruhr West, Mülheim an der Ruhr
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
26.04.2019
Infos für Teilnehmer

28.05.2019 · Hochschule Ruhr West, Mülheim an der RuhrHS Ruhr West, Mülheim

Methoden: Design kompetenzdifferenzierender Lernveranstaltungen

Lehren und Studieren, Workshop 25/19

Referent
Beschreibung

Methoden: Design kompetenzdifferenzierender Lernveranstaltungen


Zielgruppe


Der Workshop richtet sich an Lehrende aller Fachrichtungen, die über Erfahrungen in der Lehre und hochschuldidaktisches Basiswissen verfügen.


 


Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer



  • lernen Aufgaben im Unterricht: Lernherausforderung Aufgabe, praxisnahe Aufgaben gestalten, Arbeiten mit Aufgabensets.

  • lernen Module als verbundene Lernorte gestalten: Selbstlernzeiten aktiv nutzen, Vorlesungen auf dem Prüfstand, Seminare, Übungen, Tutorien für die Differenzierung nutzen.

  • lernen das Selbstlernen unterstützen: Verantwortung für das Lernen übergeben, Rückmeldung und Feedback ermöglichen und gestalten, Selbstgesteuert Lernen lernen.

  • lernen Instrumente der Differenzierung in individualisierenden Lernumgebungen: Freiarbeit, Werkstattarbeit, Stationenarbeit, Lernplanarbeit, Hausarbeiten, E-Learning nutzen, Skriptbasiertes Lernen (Arbeiten mit dem Lehrbuch).

  • lernen Instrumente der Differenzierung in kooperativen Lernumgebungen: Kooperative Methoden (Partner- und Gruppenpuzzle, Lerntempoduett, Partner- und Gruppeninterview, u.v.m.), Problemorientiertes Lernen,


 


Inhalte


Durch die weitere Öffnung des Systems Hochschule sehen sich die Hochschulen in immer stärkeren Maße einer zunehmend heterogenen Studierendenschaft gegenüber, die mit ihren unterschiedlichen biographischen, schulischen und beruflichen Erfahrungen die Lehrenden vor große Herausforderungen stellen. Insbesondere in der Studieneingangsphase macht sich dabei das heterogene Vorwissen der Studierenden bemerkbar und manchmal den Lehrenden einen Strich durch ihre Semesterplanung. Der Workshop stellt daher die Gestaltung von Lernumgebungen für Studierendengruppen mit großer Vorwissensheterogenität in den Mittelpunkt. Sie lernen die Möglichkeiten der Differenzierung in der Präsenzlehre und im Selbststudium kennen und entwickeln Gestaltungsideen, die in der Verbindung von individuellem Lernen und kooperativer Aufgabenbearbeitung ihren Mehrwert ausspielen.


 


Methoden


Die Veranstaltung bietet durch strukturierte Inputs einen Überblick über das Themenfeld und die Möglichkeit zur kollegialen Ideenfindung für Ihre Lehre.

Dauer
1 Tag
Termin
28.05.2019, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Hochschule Ruhr West, Mülheim an der Ruhr
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
30.04.2019
Infos für Teilnehmer

Juni

27.06.2019 · Hochschule Ruhr West, Mülheim an der RuhrHS Ruhr West, Mülheim

Methoden: Hochschulmathematik konkret – Gestaltung mathematischer Lernaufgaben und fachliche Vernetzung

Lehren und Studieren, Workshop 33/19

Referent
Prof. Dr. Jürgen Vorloeper 
Beschreibung

Methoden: Hochschulmathematik konkret – Gestaltung mathematischer Lernaufgaben und fachliche Vernetzung


Zielgruppe


Dieser Workshop wendet sich an alle Lehrende, die Ingenieur- oder Wirtschaftsmathematik lehren und Interesse an einer lernförderlichen Gestaltung von Lehrmaterial haben und sich kollegial vernetzen und austauschen möchten.


 


Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer



  • können ihr Verständnis von Lernaufgaben im kompetenzorientierten Mathematikunterricht reflektieren.

  • können neue Ideen zur methodisch-didaktischen Gestaltung von Unterrichtsmaterial entwickeln.

  • können individuelle Lehrmaterialien optimieren und in Peer-Groups konstruktiv bewerten.

  • können kollegiale Lerngemeinschaften aufbauen.


 


Inhalt


Vielfältige Lernbiographien und Heterogenität auf Seiten der Studierenden erfordern eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Lehr- und Lernkonzepte. Die Ausarbeitung von gutem Unterrichtsmaterial ist für Lehrende daher grundlegend und mit viel Aufwand verbunden. Es wird im Workshop konkret um eine lehrförderliche Ausgestaltung von Lehrmaterial gehen, wobei anwendungs- und kompetenzorientierte mathematische Lernaufgaben einen Schwerpunkt bilden. Erprobte Lehr- und Lernbeispiele aus verschiedenen Unterrichtsumgebungen sollen als Grundlage und Ausgangspunkt für neue Ideen dienen. Der Workshop soll eine strukturierte Form des fachdidaktischen Austausches ermöglichen und ein Forum für den Aufbau von „kollegialen Lerngemeinschaften“ bieten. Die Teilnehmenden sind eingeladen, eigenes Unterrichtsmaterial zum Workshop mitzubringen.


Insbesondere werden in diesem Workshops folgende Aspekte be- und erarbeitet:



  • Bedeutung von Aufgaben im kompetenzorientierten Mathematikunterricht

  • Lehrförderliche Ausgestaltung von Unterrichtsmaterial an konkreten Beispielen mit Berücksichtigung unterschiedlicher Lehrformate

  • Aufbau und Optimierung mathematischer Lernaufgaben und Entwicklung von Aufgabenideen

  • fachliche Vernetzung und kollegialer Austausch zu individuellen Unterrichtsmaterialien


 


Methoden


Impulsvortrag, Gruppen- und Einzelarbeit, Diskussion

Dauer
1 Tag
Termin
27.06.2019, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Hochschule Ruhr West, Mülheim an der Ruhr
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
30.05.2019
Infos für Teilnehmer

Juli

12.07.2019 · Hochschule Ruhr West, Mülheim an der RuhrHS Ruhr West, Mülheim

Methoden: Storytelling in der Lehre

Lehren und Studieren, Workshop 22/19

Referentin
Dipl.-Päd. Katrin Stolz 
Beschreibung

Methoden: Storytelling in der Lehre


Zielgruppe


Der Workshop wendet sich allgemein an Lehrende an Hochschulen.


 


Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer


können im Anschluss an diesen Workshop ein Lehrkonzept erstellen, das Storytelling didaktisch begründet nutzt und entsprechende Geschichten entwickeln.


 


Inhalt


Storytelling in der Lehre ist ein Motor nachhaltigen Lernens. Durch Geschichten werden wir aufmerksam und neugierig auf das Kommende und können uns auch nach langer Zeit an die in den Geschichten eingebettete Informationen erinnern. Die in den Geschichten gebotenen vernetzten Informationen und Assoziationen, Metaphern und Emotionen fördern nachhaltiges Lernen. In diesem Workshop lernen Sie, wie Sie die Methode des Storytellings in Ihrer eigenen Lehre erfolgreich einsetzen können und entwickeln Ihre eigene Geschichte, so dass Ihre Studierenden sich lange an die Inhalte Ihrer Lehre erinnern mögen.


 


Methoden


Impulsvorträge, Kleingruppenarbeit und kollegialer Austausch, Einzelarbeit

Dauer
1 Tag
Termin
12.07.2019, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Hochschule Ruhr West, Mülheim an der Ruhr
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
14.06.2019
Infos für Teilnehmer

September

02.09.2019 · Hochschule Ruhr West, Mülheim an der RuhrHS Ruhr West, Mülheim

Einführung in das Lehren und Lernen für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Lehrkräfte für besondere Aufgaben

Basiskurse, Workshop 10/19

Referent
Beschreibung

Einführung in das Lehren und Lernen für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Lehrkräfte für besondere Aufgaben


Zielgruppe


Die Veranstaltung wendet sich an wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Lehrkräfte für besondere Aufgaben und Lehrbeauftragte.


 


Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer



  • können die Grundlagen erfolgreichen Lernens und der Lernmotivation bei der Planung Ihrer Lehre berücksichtigen.

  • können zielorientiert mit den didaktischen Basiselementen ihre eigene Lehre planen. Hierzu gehört, dass Sie in der Lage sind Ziele für ihre Veranstaltung zu formulieren, Sozial- und Handlungsformen zielgerichtet auszuwählen, geeignete Methoden für Ihre Veranstaltung zu finden.


 


Inhalt


Gute Lehre ist lebendig, anschaulich, spannend und interaktiv. Auch Sie können Lehre so gestalten, dass es für die Studierenden eine Freude ist, Ihre Veranstaltungen zu besuchen. Genau hier setzt der Workshop an. Sie erhalten einen Einblick in die Grundlagen des Lernens und Lehrens an der Hochschule (Erfolgreiches Lernen, Lernorientierungen, Lernmotivation), Sie beschäftigen sich mit Ihrer eigenen Rolle als Lehrperson (eigene Lehrerfahrungen, Lehrorientierungen) und Sie fokussieren den Umgang mit Studierenden - auch in schwierigen Situationen. Sie lernen ebenfalls, wie Sie systematisch eine Lehrveranstaltung vorbereiten. Nach der Analyse Ihrer Zielgruppe und Ihrer Rahmenbedingungen können Sie Lernziele benennen, geeignete Methoden finden und notwendige Inhalte auswählen. Im Vertiefungsbaustein können Sie darüber hinaus eigene Themenwünsche einbringen.


 


Methoden


Der Workshop verbindet die individuelle Reflexion über die eigenen Vorstellungen von Lehren und Lernen mit fachlichen Inputs. In Kleingruppen werden die Inhalte diskutiert, die verschiedenen Sichtweisen zusammengeführt und auf das eigene Handeln übertragen. Im Workshop erleben Sie eine Vielzahl von Methoden. Hierdurch können Sie die praktische Anwendung der Workshop-Inhalte direkt erleben. Im kollegialen Austausch werden die Workshop-Inhalte vertieft und mit Ihren praktischen Erfahrungen verbunden.

Dauer
3 Tage
Termine
02.09.2019, 10:00 – 17:00 Uhr
03.09.2019, 10:00 – 17:00 Uhr
04.09.2019, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Hochschule Ruhr West, Mülheim an der Ruhr
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
05.08.2019
Infos für Teilnehmer

18.09.2019 · Hochschule Ruhr West, Mülheim an der RuhrHS Ruhr West, Mülheim

Aktivieren: Konsumentenorientiertem Lernverhalten von Studierenden begegnen

Lehren und Studieren, Workshop 09/19

Referent
Beschreibung

Aktivieren: Konsumentenorientiertem Lernverhalten von Studierenden begegnen


Zielgruppe


Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Lehre tätig sind.


 


Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer



  • können Ursachen und Auswirkungen einer studentischen Konsumentenhaltung zu erkennen.

  • können Vor- und Nachteile einer Konsumentenhaltung auf den Lehrprozess zu beurteilen.

  • können Studierende zur aktiven Mitarbeit in Lehrveranstaltung anzuregen.

  • können bewährte didaktische Konzeptbausteine, die einer Konsumentenhaltung entgegenwirken, in die Planung und Durchführung der eigenen Lehrveranstaltung zu integrieren.


 


Inhalt


Gerade in Grundlagenveranstaltungen der ersten Semester wird Studierenden zunächst eine Menge an Grundkenntnissen vermittelt. Dabei verbleiben Sie häufig in der Rolle des Konsumenten. Sollen dann im weiteren Verlauf der Veranstaltungen Fallstudien, Ergebnisse oder Aufgaben besprochen und diskutiert werden, verharren Studierende häufig in der Konsumentenrolle und möchten bedient werden. Dadurch dass Dozenten im Zeitverlauf immer mehr in die Rolle der Alleinunterhalter rutschen, verfestigt sich die Rollenverteilung zunehmend.


In diesem Workshop geht es darum, Ursachen für das Konsumentenverhalten von Studierenden zu identifizieren und Wege zu diskutieren, wie Studierende zu einer aktiven Teilnahme an Lehrveranstaltungen bewegt werden können.


 


Methoden



  • Impulsvortrag, Diskussion im Plenum, themenbezogene Kleingruppenarbeit, kollegialer Austausch,

  • Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden,

  • Seminarinhalte erfahren im Kontext des Workshops praktische Anwendung.

Dauer
1 Tag
Termin
18.09.2019, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Hochschule Ruhr West, Mülheim an der Ruhr
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
21.08.2019
Infos für Teilnehmer

Dezember

02.12.2019 · Hochschule Ruhr West, Mülheim an der RuhrHS Ruhr West, Mülheim

Methoden: Hochschulmathematik konkret – Gestaltung mathematischer Lernaufgaben und fachliche Vernetzung

Lehren und Studieren, Workshop 34/19

Referent
Prof. Dr. Jürgen Vorloeper 
Beschreibung

Methoden: Hochschulmathematik konkret – Gestaltung mathematischer Lernaufgaben und fachliche Vernetzung


Zielgruppe


Dieser Workshop wendet sich an alle Lehrende, die Ingenieur- oder Wirtschaftsmathematik lehren und Interesse an einer lernförderlichen Gestaltung von Lehrmaterial haben und sich kollegial vernetzen und austauschen möchten.


 


Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer



  • können ihr Verständnis von Lernaufgaben im kompetenzorientierten Mathematikunterricht reflektieren.

  • können neue Ideen zur methodisch-didaktischen Gestaltung von Unterrichtsmaterial entwickeln.

  • können individuelle Lehrmaterialien optimieren und in Peer-Groups konstruktiv bewerten.

  • können kollegiale Lerngemeinschaften aufbauen.


 


Inhalt


Vielfältige Lernbiographien und Heterogenität auf Seiten der Studierenden erfordern eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Lehr- und Lernkonzepte. Die Ausarbeitung von gutem Unterrichtsmaterial ist für Lehrende daher grundlegend und mit viel Aufwand verbunden. Es wird im Workshop konkret um eine lehrförderliche Ausgestaltung von Lehrmaterial gehen, wobei anwendungs- und kompetenzorientierte mathematische Lernaufgaben einen Schwerpunkt bilden. Erprobte Lehr- und Lernbeispiele aus verschiedenen Unterrichtsumgebungen sollen als Grundlage und Ausgangspunkt für neue Ideen dienen. Der Workshop soll eine strukturierte Form des fachdidaktischen Austausches ermöglichen und ein Forum für den Aufbau von „kollegialen Lerngemeinschaften“ bieten. Die Teilnehmenden sind eingeladen, eigenes Unterrichtsmaterial zum Workshop mitzubringen.


Insbesondere werden in diesem Workshops folgende Aspekte be- und erarbeitet:



  • Bedeutung von Aufgaben im kompetenzorientierten Mathematikunterricht

  • Lehrförderliche Ausgestaltung von Unterrichtsmaterial an konkreten Beispielen mit Berücksichtigung unterschiedlicher Lehrformate

  • Aufbau und Optimierung mathematischer Lernaufgaben und Entwicklung von Aufgabenideen

  • fachliche Vernetzung und kollegialer Austausch zu individuellen Unterrichtsmaterialien


 


Methoden


Impulsvortrag, Gruppen- und Einzelarbeit, Diskussion

Dauer
1 Tag
Termin
02.12.2019, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Hochschule Ruhr West, Mülheim an der Ruhr
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
04.11.2019
Infos für Teilnehmer