September

09.09.2019 · Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Standort St. AugustinHS BRS, St. Augustin

Methoden: Didaktische Reduktion

Lehren und Studieren, Workshop 28/19

Referent
Beschreibung

Methoden: Didaktische Reduktion

 

Zielgruppe

Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Lehre tätig sind.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • können Ursachen und Gefahren der Vollständigkeitsfalle erkennen.
  • können Instrumente und Techniken der Stoffreduktion anwenden.
  • können Vollständigkeit trotzt reduzierter Stoffmenge sicherstellen.
  • können eine sinnvolle didaktische Planung in den eigenen Hochschulalltag transferieren.
  • können Methoden, die auf dem Prinzip der Reduktion, beruhen in Lehrveranstaltungen umsetzen.

 

Inhalt

Die Bewältigung großer Stoffmengen in knapp bemessener Veranstaltungszeit ist ein Dilemma, dem sich viele Hochschullehrende ausgesetzt sehen. Häufig erscheint eine rein vortragende Vorlesungsdidaktik als einziger, wenn auch wenig befriedigender Ausweg.

In diesem Workshop sollen Alternativen für den sinnvollen Umgang mit großen Stoffmengen erarbeitet werden, bei denen die Motivation und die Lernbereitschaft der Lernenden besondere Berücksichtigung finden. Der Königsweg hierzu führt über eine sinnvolle Stoffreduktion bei gleichzeitigem Einsatz aktivierender Lehr- und Lernmethoden.

Im Rahmen des Workshops haben die Teilnehmenden zu jeder Zeit die eigene Veranstaltungskonzeption im Blick, mit dem Ziel, Inhalte besser auf Zielgruppe und zur Verfügung stehende Zeit abzustimmen, ohne dabei den Fokus auf das Wesentliche zu verlieren.

 

Methoden

Impulsvortrag, Diskussion im Plenum, kollegialer Austausch

Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden

Seminarinhalte erfahren im Kontext des Workshops praktische Anwendung

Dauer
1 Tag
Termin
09.09.2019, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Standort St. Augustin
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
12.08.2019
Infos für Teilnehmer

16.09.2019 · Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Standort St. AugustinHS BRS, St. Augustin

Seminar Hochschullehre für neuberufene Professorinnen und Professoren

Basiskurse, Workshop 06/19

Referenten/innen
Beschreibung

Seminar Hochschullehre für neuberufene Professorinnen und Professoren


Sie sind vor nicht allzu langer Zeit als Professorin oder Professor an eine Fachhochschule berufen worden?


Dann sind Sie Experte oder Expertin Ihres Faches, verfügen über intensive und extensive Praxiserfahrungen aus erster Hand und geben nun Ihr theoretisches und praktisches Know-how an Ihre Studierenden weiter.


Expertise und Erfahrung aber reichen nicht immer aus. Sie benötigen zusätzlich didaktisches Einfühlungsvermögen und methodische Freiheitsgrade, um aus Ihrer Begeisterung auch ertragreiche Lehrveranstaltungen zu machen.


Dieses Seminar wird Sie darin unterstützen.


Sie werden erkennen, wie Studierende zur aktiven Mitarbeit motiviert werden können, und worauf es ankommt, wenn man als Lehrender nachhaltige Einsichtserlebnisse ermöglichen möchte. Die Bedingungen gelingender Vermittlungs- und Lernprozesse werden anhand von konkreten Lehrbeispielen aus dem Kreis der Kolleginnen und Kollegen erlebbar und im kollegialen konstruktiven Diskurs reflektiert. Die verschiedenen Fach- und damit auch Lehrkulturen der anwesenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer ermöglichen dabei wertvolle Einblicke und zeigen, dass man auf ganz unterschiedliche und manchmal überraschende Weise „gut“ sein kann, dass es aber immer auch Potentiale zur Weiterentwicklung der persönlichen Lehre gibt.


Indem die erlebte Lehrpraxis auf ein Modell für die Dimensionen professioneller Hochschullehre bezogen wird, entsteht die Fähigkeit, sich als „reflektierte Praktikerin und reflektierter Praktiker“ im Bereich der Gestaltungsmöglichkeiten für Lehre souverän zu bewegen und darin immer wieder neu begründete Entscheidungen für die eigene Lehrtätigkeit zu treffen.


 


Zielgruppe


Dieser Workshop wendet sich ausschließlich an neuberufene Professorinnen und Professoren der Hochschule in Nordrhein-Westfalen, die bisher selten mit hochschuldidaktischen Fragestellungen in Berührung gekommen sind.


 


Hinweis


Der Basiskurs Seminar Hochschullehre für neuberufene Professorinnen und Professoren wird in drei Teile gegliedert, die auf die Länge eines Semester verteilt angeboten werden. Zusätzlich zu den genannten Terminen sind Selbstlernphasen und Gruppenarbeiten vor und nach jedem Treffen sowie Follow-up-Workshops vorgesehen. Die Termine hierfür werden direkt im Workshop mit den Teilnehmenden vereinbart.


 


Teil 1 (zweitägig)


Im Zentrum des ersten Kursteils stehen, neben theoretischem Input, die Lehrerfahrungen der Teilnehmenden im Fokus. Sie bringen ihre Fragen und Vorschläge ein und stellen eigene Konzeptionen vor, ergänzt durch die Simulation einer eigenen Lehrveranstaltungsplanung oder einer Lehrveranstaltungssequenz. Die Simulation umfasst den Vortrag eines kurzen Veranstaltungsausschnitts. Anschließend wird die simulierte Lehrveranstaltung von den Kolleginnen und Kollegen unter zuvor entwickelten didaktischen Kriterien kommentiert.


 


Sie als Teilnehmerinnen und Teilnehmer


werden nach dem ersten Seminarteil:



  • wesentliche Aspekte des Lehrens und Lernens an der Hochschule intensiv reflektiert haben (u.a. Veranstaltungsplanung, Adressatenorientierung, Aktivierung, Struktur und Roter Faden, Visualisierung und Medieneinsatz, Prüfungen und Evaluation)

  • und in der Lage sein, hieraus didaktisch begründete Handlungsstrategien abzuleiten.

  • sich selbst im Spektrum der Dimensionen für professionelle Hochschullehre verorten können und hierbei Ihre individuellen Entwicklungspotentiale erkennen. Auf dieser Grundlage können Sie gezielt an Ihrer Lehre arbeiten und Variationen an eigenen Lehrkonzepten sowie -methoden vornehmen.


 


Folgende Inhalte werden dabei fokussiert:



  • konzeptionelle Grundlagen des Lehrens und Lernens

  • Formulierung von Lehr- und Lernzielen

  • Diskussion und die Erprobung alternativer Lehrveranstaltungsarten und –Methoden

  • Tipps zur Veranstaltungsplanung


 


Teil 2 (eintägig)


An diesem Tag werden die konkreten zwischenzeitlichen Lehrerfahrungen und -erprobungen der Teilnehmenden im Sinne eines Coachings aufgegriffen und hochschuldidaktisch qualifiziert weiterentwickelt. Es werden noch ausstehende Fragen oder Teilnehmendensimulationen aufgegriffen und Schwerpunkte eines evtl. gemeinsamen hochschuldidaktischen Weiterbildungsbedarfs für den abschließenden dritten Kursteil erarbeitet und vereinbart. Bei heterogenem oder fachlich speziellem Input-Bedarf erhalten die Teilnehmenden Anregungen für die gezielte Nutzung entsprechender hdw-Angebote.


 


Sie als Teilnehmerinnen und Teilnehmer


werden nach dem zweiten Seminarteil weiteres Feedback aus der Runde zu Ihrer Lehrpraxis erhalten haben und können eine Bestandaufnahme Ihrer Erfahrungen seit der ersten Zusammenkunft – insbesondere mit Elementen außerhalb des traditionellen Lehrvortrags – vornehmen. Was hat sich bewährt? Wo gab es in der praktischen Umsetzung von Lehrkonzepten Probleme? Wie kann man diesen zukünftig begegnen?


 


Teil 3 (zweitägig)


Dieser Kursteil dient der Vertiefung bzw. Ergänzung der in den ersten Teilen angesprochenen bzw. vereinbarten hochschuldidaktischen Themen. Beispielsweise können Themen wie die Nutzung von Medien, die Gestaltung von Prüfungen oder die Evaluierung von Lehrveranstaltungen aufgegriffen werden. Methodisch ist auch dieser Teil als erfahrungs- und situationsbezogener Workshop gestaltet, indem zum Beispiel ausstehende Lehrveranstaltungssimulationen durchgeführt werden.


 


Sie als Teilnehmerinnen und Teilnehmer


werden nach dem dritten Seminarteil:



  • Ihre didaktische Urteilskraft durch die verbliebenen Veranstaltungsausschnitte weiter geschärft haben

  • haben eine Fülle von praxisnahen didaktischen Hinweisen für eine erfolgreiche Hochschullehre erhalten

  • haben einige dieser Methoden auch in der Gruppe erproben können und wissen, wie Sie mit unterschiedlichen schwierigen Situationen in der Lehre konstruktiv umgehen können.

  • haben zudem in von der Gruppe bestimmten ergänzenden Themenbereichen (etwa zur Förderung der Kreativität der Studierenden) Anregungen und umsetzbare Konzepte erhalten

  • haben erste Umsetzungsschritte hierzu in Partner- und Gruppenarbeit konkretisiert und diskutiert,

  • und Sie werden (hoffentlich) erlebt haben, welche Freude in einer solchen „experimentellen Hochschuldidaktik“ liegt.


 


Methoden


Das Seminar lebt wesentlich davon, dass alle Teilnehmenden sich aktiv einbringen, entweder mit der Simulation eines eigenen Veranstaltungsausschnittes (etwa 15 Minuten) oder mit einer eigenen Veranstaltungsplanung. Das Feedback durch die Bezugsgruppe engagierter Kolleginnen und Kollegen sowie der erfahrenen Seminarleitung ist dabei von großem Wert und so im alltäglichen Hochschulkontext kaum möglich. Oft ergeben sich aus dem Seminar auch langfristigere kollegiale Netzwerke.



  • Impulsvorträge der Workshop-Leitenden

  • Simulationen der Teilnehmenden

  • Coaching-Sequenzen zwischen Referierenden und Teilnehmenden

  • Teilnehmende bringen eigenen Lehrveranstaltungsausschnitt oder Veranstaltungsplanung

  • Simulation einer eigenen überarbeiteten Lehrveranstaltungsplanung oder Lehrveranstaltungssequenz

  • kollegiale Rückmeldungen und Anregungen zur Simulation eines Lehrveranstaltungsausschnittes durch zuvor entwickelte Kriterien


ermöglicht individuelle Reflexion und gezielte (Weiter-) Entwicklung eines eigenen Stils sowie Entwicklung eines hochschulgerechten Lehrangebotes

Dauer
5 Tage
Termine
16.09.2019, 10:00 – 17:00 Uhr
17.09.2019, 10:00 – 17:00 Uhr
21.11.2019, 10:00 – 17:00 Uhr
29.01.2020, 10:00 – 17:00 Uhr
30.01.2020, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Standort St. Augustin
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
19.08.2019
Infos für Teilnehmer

26.09.2019 · Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Standort St. AugustinHS BRS, St. Augustin

Aktivieren: Aktivierende Lehre auch in Großveranstaltungen

Lehren und Studieren, Workshop 12/19

Referent
Beschreibung

Aktivieren: Aktivierende Lehre auch in Großveranstaltungen


Zielgruppe


Der Workshop wendet sich an Lehrende an Hochschulen, die bereits erste Erfahrungen mit Lehre in Großveranstaltungen gesammelt haben und Strategien und Methoden zu Gestaltung von Lehre in Großveranstaltungen für sich entdecken wollen.


 


Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer



  • lernen und erarbeiten Methoden aktiver Lehre (u.a. Concept Mapping, Gruppenpuzzle, Quizzes und Rätsel, Lerngruppen- und -partnerschaften, Expertenbefragungen, Poster-Sessions oder Lernstops).

  • können aktivierende Lehrmethoden erschließen, vorstellen und diskutieren.

  • können Aktivierung zur bewussten und zielgerichteten Steuerung von Lehr-Lern-Prozessen nutzen.


 


Inhalte


Lernen bedeutet immer auch, Verhalten zu ändern. Das bedeutet zugleich: Aktiv sein. Aktivität in Lernprozessen kann dazu beitragen, dass gelingendes Lernen neue Handlungsweisen initiiert, um studentische Selbständigkeit sowie Eigenaktivität und damit Lernen zu fördern. Denn aktivierende Lehre trägt dazu bei, dass



  • neues Wissen handelnd ausprobiert werden kann,

  • Wissen verfestigt und dauerhaft verankert wird,

  • Studierende durch Erfolgserlebnisse in ihrem Selbstwertgefühl und in Richtung auf die Entfaltung von Eigenaktivitäten gestärkt werden und

  • dadurch die Lernmotivation erhöht wird.


 


Methoden


Methoden des Workshops sind Impulse des Referenten, kollegialer Austausch sowie praktische Übungen


 

Dauer
1 Tag
Termin
26.09.2019, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Standort St. Augustin
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
29.08.2019
Infos für Teilnehmer

November

22.11.2019 · Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Standort St. AugustinHS BRS, St. Augustin

E-Klausuren kompetenzorientiert gestalten

Prüfen und Bewerten, Workshop 04/19

Referent
Beschreibung

E-Klausuren kompetenzorientiert gestalten

 

Zielgruppe

Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Lehre tätig sind.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • können Prüfungsaufgaben in Form von sogenannten E-Fragen formulieren.
  • können aus einem Pool an möglichen Frageformaten das zu einer Problemstellung passende Format auswählen.
  • können die Möglichkeiten und Grenzen des kompetenzorientierten Prüfens in Form von E-Klausuren beurteilen.
  • können E-Klausuren in der eigenen Prüfungsgestaltung einsetzen.

 

Inhalt

Prüfungen im sogenannten Multiple-Choice-Format versprechen eine maximal Prüfungsökonomie. Durch den Einsatz digitaler Werkzeuge lassen sich aus einem einmal erstellten Fragenpool Klausuren automatisch generieren, korrigieren und bewerten. Diese Möglichkeiten erscheinen sehr vielversprechend. Hochschul- und Fachbereichsleitungen und auch viele Lehrende versprechen sich eine deutliche Reduktion der Prüfungsbelastung bei großen Gruppen. Aber wie ist eine solche Form des „automatischen“ Prüfens vor dem Hintergrund der Prüfungsdidaktik und der erwünschten Kompetenzorientierung zu bewerten? Mit dieser Fragestellung setzt sich dieser Workshop auseinander. Klassische Multiple-Choice-Aufgaben stellen dabei nur eine Form der Formulierung von E-Fragen dar. E-Klausuren bieten darüber hinaus noch viele andere Fragentypen an. Die eigentliche Herausforderung ist dabei den passenden Fragentyp für einen Prüfungsgegenstand zu identifizieren und eine angemessene Fragestellung zu formulieren. Ziel ist es unter anderem, dass die Teilnehmenden des Workshops am Ende

Gestaltungsmöglichkeiten von E-Klausuren kennen und deren Einsatz auf die eigene Tätigkeiten als prüfende Person beurteilen können.

 

Methoden

Impulsvortrag, Diskussion im Plenum, kollegialer Austausch,

Transfer von Workshop-Inhalten auf konkrete Prüfungssituationen der Teilnehmenden,

Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden,

Seminarinhalte erfahren im Kontext des Workshops praktische Anwendung.

Dauer
1 Tag
Termin
22.11.2019, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Standort St. Augustin
Organisation
hdw Bielefeld
Abmeldefrist
25.10.2019
Infos für Teilnehmer