Wir bieten WorkshopsZertifikateCoachingArbeitskreiseWeiterbildung
für Lehrbeauftragte.Dekane.wissenschaftliche Mitarbeiterinnen.Lehrende an Hochschulen.
Workshops
20.05.2026 · Hochschule Düsseldorf
NEU Demokratiebildung in der Lehrpraxis: Machtsensibilität üben und Partizipation ermöglichen
Diversität und Heterogenität, Workshop 26-155-P-Z
Zielgruppe
Hochschullehrende aller Statusgruppen und Disziplinen
Die Teilnehmer*innen
- reflektieren Hierarchien und Machtstrukturen an der Hochschule und ihre Auswirkungen auf Lehr-Lern-Kontexte
- setzen sich mit ihrer eigenen Lehrhaltung auseinander
- lernen Methoden kennen, die Lehre demokratischer, d.h. partizipativer, kollaborativer und inklusiver machen.
Inhalt
Dieser Workshop vermittelt Haltungen und Praktiken, mit denen Hochschullehre demokratischer gestaltet werden kann. Dazu schärft der Workshop zunächst den Blick für jene Hierarchien und Machtstrukturen an der Hochschule, die Partizipations-, Teilhabe- und Mitgestaltungsmöglichkeiten von Studierenden behindern und selbstbestimmtes, selbstverantwortliches Lernen erschweren.
In einem zweiten Schritt vermittelt der Workshop erprobte Elemente einer machtsensiblen Lehrhaltung und -praxis, um das gemeinsame Lehren und Lernen beziehungsreicher, partizipativer und kollaborativer zu machen. In Reflexionsübungen und Erfahrungsaustausch setzen die Teilnehmer*innen sich mit ihrer eigenen Lehrhaltung auseinander, und sie bekommen konkrete Methoden für ihre Unterrichtspraxis an die Hand.
Methoden
Der Workshop ist strukturiert in kurze Inputphasen, Übungen (Einzelarbeit, Gruppenarbeit) und bietet Zeit für Diskussion und Erfahrungsaustausch im Plenum sowie individuelle Fragen.
28.05.2026 · online
Effektive und effiziente Durchführung von Beratungsgesprächen und Sprechstunden
Beraten und Coachen, Workshop 26-075-D-Z
Zielgruppe
Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Lehre tätig sind.
Die Teilnehmer*innen...
- setzen Techniken der beratenden Gesprächsführung ein.
- strukturieren Beratungsgespräche so, dass sie ergebnisorientiert sind und Studierenden eine Hilfe zur Selbsthilfe bieten.
- verbessern durch organisatorische Maßnahmen die Qualität der eigenen Sprechstunde.
- erkennen die eigene Zuständigkeit in der Beratung und grenzen diese ab.
- handhaben den eigenen Beratungsaufwand ergebnisorientiert.
Inhalt
Die Durchführung von Sprechstunden und die Beratung von Studierenden gehört zu den zentralen Aufgaben von Lehrenden an Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Die möglichen Anlässe für Beratungsgespräche sind vielfältig. Studentische Anliegen reichen von fachlichen Fragen zum aktuellen Veranstaltungsstoff über Fragen zu Haus- und Abschlussarbeiten bis zur individuellen Organisation des Studiums oder des Umgangs mit nicht bestandenen Prüfungen. Häufig werden diese Anliegen auch außerhalb der Sprechstunde am Rande von Veranstaltungen oder per E-Mail thematisiert.
In der Zeit großer Studierendenzahlen und vor dem Anspruch, den Studierenden ein erfolgreiches und zügiges Studium zu ermöglichen, sind sowohl Effizienz als Effektivität in der Beratung gefordert.
In diesem Workshop sollen Prinzipien einer erfolgreichen Durchführung von Beratungsgesprächen erarbeitet werden. Der Workshop bietet die Möglichkeit zum kollegialen Austausch und der Reflektion eigener Erfahrungen in Beratungssituationen.
Methoden
Impulsvortrag, Diskussion im Plenum, themenbezogene Kleingruppenarbeit, kollegialer Austausch, Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden, Seminarinhalte erfahren im Kontext des Workshops praktische Anwendung.
02.06.2026 · Technische Hochschule Köln
Was darf ich denn überhaupt noch sagen? Auseinandersetzung mit Rassismus im Hochschulkontext
Diversität und Heterogenität, Workshop 26-003-P-Z
Zielgruppe
Professor*innen, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, die in der Lehre tätig sind.
Die Teilnehmer*innen
- erwerben Handlungskompetenzen in der Auseinandersetzung mit menschenverachtenden Einstellungen, insbesondere Rassismen, die im Rahmen von Hochschulseminaren artikuliert oder zum Ausdruck gebracht werden.
- erlernen diese Einstellungen zu erkennen und einen guten Umgang damit für die Seminarsituation zu finden.
Inhalte
Die titelgebende Frage, "Was darf ich denn überhaupt noch sagen?" begegnet uns aktuell in Debatten um Gleichberechtigung und Inklusion recht häufig. Oft wird sie von genau jenen gestellt, die eigentlich sehr viel sagen ‚dürfen‘ bzw. die eigentlich von sehr vielen Menschen gehört werden. Verändert hat sich allenfalls, dass das, was sie sagen, nicht mehr unwidersprochen stehen bleibt. Daher dient diese Frage meist dazu, die Kritik am eigenen diskriminierenden Verhalten oder Aussagen zu delegitimieren.
Wie wir rassistische oder allgemein diskriminierende Haltungen und Aussagen als solche im Seminarkontext erkennen können, ist eines der zentralen Themen des Workshops. Wir setzen uns mit menschenverachtenden Einstellungen auseinander und erarbeiten gemeinsam, wie wir als Lehrende einen guten Umgang im Seminar finden können, wenn sie uns dort begegnen.
Schwerpunkte:
- Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (Heitmeyer)
- Rassismus
- Rassistische und menschenverachtende Einstellungen erkennen
- Haltung der Critical Whiteness Studies
- Handlungsmöglichkeiten im Kontext Hochschulseminar
- Vertiefung von Themen von besonderem Interesse
Methoden
Im Workshop wechseln sich kurze Impulsvorträge, Arbeit in Kleingruppen und Diskussionen im Plenum ab. Darüber hinaus bekommt auch die Reflexion und Bearbeitung konkreter, selbst erlebter Situationen aus dem Lehralltag der Teilnehmenden Raum.
09.06.2026 · online
NEU Weiterbildungsreihe Canva: Grundlagen und erste Schritte
Lehren und Studieren, Workshop 26-111-D-Z
Zielgruppe
Hochschullehrende aller Statusgruppen
Die Teilnehmenden...
- erhalten einen Überblick über die zentralen Funktionen und Formate von Canva
- erstellen erste Lehrmaterialien wie Präsentationen, Grafiken oder kurze Videos
- erkennen Anwendungsmöglichkeiten für Lehre, Studiengangskommunikation und Projektarbeiten
Inhalt
Die Weiterbildungsreihe Canva besteht aus insgesamt drei Kurzworkshops, die aufeinander aufbauen, aber einzeln buchbar sind. Jeder Workshop beschäftigt sich mit einem thematischen Schwerpunkt:
- Grundlagen und erste Schritte (9. Juni)
- Schluss mit PowerPoint - Visuals für die Lehre mit Canva (16. Juni)
- Canva in Projekten mit Studierenden nutzen (23. Juni)
Dieser Kurzworkshop führt in die grundlegende Nutzung von Canva ein. Gezeigt werden der Aufbau der Oberfläche, zentrale Bearbeitungswerkzeuge, die Nutzung von Vorlagen und das Anpassen vorhandener Designs. Ein Schwerpunkt liegt darauf, wie sich Materialien einmal erstellen und später mit wenigen Klicks für verschiedene Lehrsituationen anpassen lassen. Präsentationen, Fotos, Videos und Grafiken stehen dabei in einer einzigen Anwendung zur Verfügung. Die Teilnehmenden setzen erste eigene Designs um und lernen einfache, zeitsparende Workflows kennen, die auch bei begrenzten Ressourcen praktikabel sind.
Methoden
Impuls, Live-Walkthroughs, geführtes Ausprobieren, Austausch zu Lehrbeispielen
10.06.2026 · online
NEU Neue Mündlichkeit – Moderieren in Zeiten von KI & Co.
Schlüsselkompetenzen für Lehrende, Workshop 26-114-D-Z
Zielgruppe
Hochschullehrende aller Statusgruppen
Inhalt
Lehrgespräche als gelenkte Interaktion zwischen Lehrenden und Studierenden und Diskussionen in Vorlesungen oder Seminaren gehören schon immer zum Lehralltag. Durch sie werden Studierende nach Vorträgen, Referaten oder Textlektüre aktiviert, um Inhalte besser zu verstehen oder Wissen anzuwenden. Dabei geht es vor allem darum, das wissenschaftliche und kritische Argumentieren zu lernen. Aus aktuellem Anlass werden in der Lehre immer häufiger Beiträge von Studierenden durch KI-Tools generiert und eingebracht. Ähnlich wie zu Zeiten als das Handy Eingang in Hochschulen fand, stehen Lehrende nun vor der Frage, wie sie mit Beiträgen aus KI-Anwendungen umgehen und Studierende zur (kritischen) Auseinandersetzung damit anleiten. Inzwischen wird von „Neuer Mündlichkeit“ gesprochen, die immer notwendiger wird, damit Studierende
Wissen verstehen lernen und nicht bloß reproduzieren.
Mit diesen Fragen wollen wir uns auseinandersetzen:
- Welche Phänomene begegnen uns derzeit, wenn Studierende mit KI-Anwendungen arbeiten?
- Wie können wir Studierende anleiten, reflektiert und kritisch mit Ergebnissen aus KI-Anwendungen umzugehen und damit Verstehen und lernen fördern?
- Wie können wir bei Moderationen Studierende zu einer kritischen Diskussion anleiten?
- Welche Rolle und Haltung will ich als Lehrende:r bei all dem einnehmen? Was sehe ich als meine Aufgabe (und was nicht), was ist der Job der Studierenden und wie können KI-Anwendungen, zum Beispiel als Critical Friend, in das Verhältnis zwischen Lehrenden und Lernenden sinnvoll einbezogen werden?
Hinweis
Dies ist kein klassischer KI-Workshop. Wir gehen nicht auf KI-Tools, Prompten o.a. ein. Das Ziel ist die didaktische Auseinandersetzung mit der Frage, wie wir Studierende anregen können, Ergebnisse aus KI-Anwendungen im Gespräch sinnvoll in Lehrgesprächen und Diskussionen einzubeziehen und kritisch zu hinterfragen.
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Das Netzwerk hdw nrw ist beim University:Future Festival 2026 vetreten
Vom 22. bis 24. Juni findet das University:Future Festival 2026 statt. Das Netzwerk ... Mehr ›Ideen einbringen
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