Wir bieten WorkshopsZertifikateCoachingArbeitskreiseWeiterbildung
für Lehrbeauftragte.Dekane.wissenschaftliche Mitarbeiterinnen.Lehrende an Hochschulen.
Workshops
07.10.2026 · online
NEU „Komm den stressreichen Gedanken auf die Schliche“- Beratung von Studierenden bei Prüfungsangst und Prokrastination
Beraten und Coachen, Workshop 26-241-D-Z
Zielgruppe
Hochschullehrende aller Statusgruppen
Die Teilnehmer*innen...
- bekommen durch einen vorbereitenden (freiwilligen) Selbstreflexionsbogen einen Eindruck der Methode
- lernen das Selbstreflexionstool „IBSR“ (Inquiry-Based Stress Reduction „The Work“ nach Byron Katie) mit dem Prinzip der Identifikation und Überprüfung eigener stressreicher Gedanken kennen
- können das erlangte Wissen auf stressreiche Gedanken bei Prüfungsangst und Prokrastination übertragen
- lernen das „Arbeitsbuch für Studierende mit Unistress und Aufschiebeverhalten“ (Krispenz et a. 2020) und dessen Anwendung kennen
- können gemeinsam Ideen der Arbeit mit den Studierenden unter den jeweiligen Bedingungen entwickeln und mit den anderen Teilnehmenden teilen
Inhalte
Etliche Studierende leiden unter Prüfungsängsten und Prokrastination. Dies führt immer wieder zu Langzeitstudierenden und Hilflosigkeit oder Frustration bei Lehrenden– eine Situation, die es zu vermeiden gilt.
Mit dem Selbstreflexionstool IBSR, das in seiner positiven Wirkung bei Prüfungsangst und Prokrastination in einer Vergleichsstudie empirisch abgesichert wurde (Krispenz 2019), können Studierenden und Lehrende wieder handlungsfähig werden. Es ist eine klar strukturierte, leicht zu erlernende Methode, die durch Übung der Reflexionsfähigkeit und subjektive Offenheit ihre Wirkung entfaltet. Sie kann mit Studierenden in Einzel- oder Gruppensettings erprobt und anhand des „Arbeitsbuches für Studierende mit Unistress und Aufschiebeverhalten“ (Krispenz et al. 2020) selbständig vertieft werden.
Methoden
In dem Workshop wechseln sich kurze Input-Phasen und Diskussionen im Plenum ab. Darüber hinaus wird einzeln und in Kleingruppen gearbeitet. Dabei stehen Fragestellungen und konkrete Situationen aus dem Alltag der Teilnehmenden im Mittelpunkt der Betrachtung.
Hinweise
Das Arbeitsbuch von Krispenz et al. (2020) ist an der Universität Bern in einem Forschungsprojekt entwickelt worden und steht im kostenfreien Download dort zur Verfügung.
Hinweise zu „The Work“ (bzw. IBSR) finden sich auf der Homepage des vtw (Verband the work). Hier können vorbereitend folgende Arbeitsmaterialien gelesen werden:
„Anleitung zu The Work“ (1 Seite): https://thework.com/wp-content/uploads/2019/03/AnleitungzuTheWork.pdf
Arbeitsblatt „Untersuche eine Überzeugung“ (2 Seiten): https://thework.com/wp-content/uploads/2019/07/obaat_de_14may2019_a4-r.pdf
08.10.2026 · online
KI und Recht
Lehren und Studieren, Workshop 26-175-D-Z
Zielgruppe
Hochschullehrende aller Statusgruppen
Die Teilnehmer*innen…
- erhalten einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen des Einsatzes (generativer) künstlicher Intelligenz in der Hochschullehre,
- können die Auswirkungen einschlägiger Gesetze auf die Verwendung von KI in der Hochschullehre einschätzen,
- finden rechtskonforme Lösungen für den Einsatz von KI in der Hochschullehre.
Bitte beachten Sie: Eine verbindliche Rechtsberatung findet im Rahmen des Seminars nicht statt.
Inhalte
Der Einsatz KI-basierter Systeme in der Hochschullehre wirft eine Reihe grundlegender rechtlicher Fragen auf:
Können KI-generierte Werke urheberrechtlich geschützt sein und wem stehen etwaige Schutzrechte zu? Kann durch den Einsatz künstlicher Intelligenz (unbeabsichtigt) das Urheberrecht verletzt werden und wer haftet für etwaige Rechtsverletzungen? Welche Vorgaben und Rahmenbedingungen ergeben sich aus der kürzlich von der EU verabschiedeten KI-Verordnung (“AI-Act”)?
Die Veranstaltung widmet sich diesen und weiteren Fragen im Zusammenhang mit KI-basierten Systemen und hat folgende thematische Schwerpunkte:
- Urheberrechtlicher Schutz von KI-Output
- Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke als Trainingsinhalte sowie Haftungsfragen bei der Nutzung generativer KI
- Einsatz von generativer KI in Hochschulprüfungen
- Auswirkungen der KI-Verordnung für Hochschulen
Methoden
- Input des Referenten: Die Teilnehmenden erhalten fachlichen Input zu den unterschiedlichen urheberrechtlichen Themenkomplexen beim Einsatz künstlicher Intelligenz
- Plenumsdiskussion: Die Teilnehmenden können zu allen Themenkomplexen Fragen stellen sowie Beispiele aus Ihrer (Lehr-)Praxis einbringen, die in der Gruppe gemeinsam mit dem Referenten diskutiert werden.
09.10.2026 · online
Konsumentenorientiertem Lernverhalten begegnen
Lehren und Studieren, Workshop 26-169-D-Z
Zielgruppe
Professor*innen, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, die in der Lehre tätig sind.
Die Teilnehmer*innen…
- erkennen Ursachen und Auswirkungen einer studentischen Konsumentenhaltung.
- beurteilen Vor- und Nachteile einer Konsumentenhaltung auf den Lehrprozess.
- stellen die Lernenden als Handelnde in den Mittelpunkt des Lehr-/Lern-Prozesses und regen Studierende zur aktiven Mitarbeit in Lehrveranstaltung an.
- integrieren bewährte didaktische Konzeptbausteine, die einer Konsumentenhaltung entgegenwirken, in die Planung und Durchführung der eigenen Lehrveranstaltung.
- orientieren ihre Lehre an den zentralen Wissensstrukturen und Kompetenzen, die die Lernenden aufbauen sollen.
- agieren in der Rolle von Lernbegleitenden und richten ihre Lehre an den Problemen, Fragen und Anliegen der Lernenden aus.
- gestalten ihre Lehre so, dass Lernen nicht „bulimiehaft“ am Ende des Semesters, sondern während der gesamten Veranstaltungsperiode stattfindet.
Inhalte
Gerade in Grundlagenveranstaltungen der ersten Semester wird Studierenden zunächst eine Menge an Grundkenntnissen vermittelt. Dabei verbleiben sie häufig in der Rolle des Konsumenten. Sollen dann im weiteren Verlauf der Veranstaltungen Fallstudien, Ergebnisse oder Aufgaben besprochen und diskutiert werden, verharren Studierende häufig in der Konsumentenrolle und möchten bedient werden. Dadurch, dass Dozierende im Zeitverlauf immer mehr in die Rolle der Alleinunterhalter*innen rutschen, verfestigt sich die Rollenverteilung zunehmend.
In diesem Workshop geht es darum, Ursachen für das Konsumentenverhalten von Studierenden zu identifizieren und Wege zu diskutieren, wie Studierende zu einer aktiven Teilnahme an Lehrveranstaltungen bewegt werden können. Dazu werden Lehrkonzepte, Methoden und Tools vorgestellt und diskutiert, die in Kombination ein Fundament für teilnehmerorientierte Lehre bieten. Dieser Workshop nimmt dabei sowohl Präsenz- als auch Online-Lehrformate in den Blick.
Methoden
Impulsvortrag, Diskussion im Plenum, themenbezogene Kleingruppenarbeit, kollegialer Austausch, Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden, Seminarinhalte erfahren im Kontext des Workshops, praktische Anwendung.
15.10.2026 · online
Basistraining handschriftliches Visualisieren – Handschrift, Grundformen, Textcontainer, Vorlagen & Co.
Lehren und Studieren, Workshop 26-064-D-Z
In den Kurzworkshops (Shorts) der Weiterbildungsreihe Didaktisches Visualisieren mit Sketchnotes & Kognitiven Landkarten werden einzelne Aspekte des didaktischen handschriftlichen Visualisierens mit Sketchnotes (visuelle Notizen und Bilder) und Kognitiven Landkarten (visualisierte Wissensstrukturen) für den Einsatz in der Lehre trainiert:
- Die Termine können einzeln gebucht werden, bauen also nicht aufeinander auf!
- Teilnehmende, die sich bisher noch nicht mit dem handschriftlichen Visualisieren beschäftigt haben, wird empfohlen am 1. Termin (Basistraining handschriftliches Visualisieren) teilzunehmen.
- Für Teilnehmende, die bereits an einem Visualisierungsworkshop teilgenommen haben, bieten sich die Shorts als Wiederholung und Vertiefung an.
- Der Workshop findet zweistündig via Zoom statt. Es schließt sich eine einstündige Transferphase an, diese ist zeitlich flexibel. Die Teilnehmenden erhalten Feedback dazu.
- Die Teilnehmenden erhalten eine Teilnahmebescheinigung, wenn die Transferphase abgeschlossen wurde.
Bitte beachten Sie: An den Terminen werden keine Grundlagen vermittelt. Der Fokus liegt auf dem jeweiligen Aspekt des didaktischen Visualisierens (Sketchnote, Kognitive Landkarten, visuelle Beratungsprozesse, Moderationsprozesse visuell...). Die Shorts bieten die Gelegenheit zu üben sowie an eigenen Visualisierungsprojekten zu arbeiten und dazu Feedback zu erhalten.
Inhalt:
In diesem Short werden die Grundlagen des didaktischen Visualisierens wie die lesbare Handschrift und das visuelle Basisvokabular (Grundformen, Textcontainer, Menschen und erste Sketchnotes) eingeübt. Zudem gibt es Empfehlungen zu Stiften und Materialien. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Ein Kreis, Quadrat und Dreieck zeichnen können reicht! Als Transfer üben die Teilnehmenden ihre (digitale) Handschrift und Sketchnotes.
Bitte halten Sie DIN A4 Papier und Stifte (schwarz und eine Farbe) bereit. Sie können auch an eigenen digitalen Geräten üben.
Die Teilnehmenden…
- können handschriftlich (digital) lesbar schreiben und das Basisvokabular visualisieren.
Überblick aller Termine dieser Reihe:
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Termin |
Zeit |
Themen |
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15.10.2026 |
9-11 Uhr +1h asynch |
Basistraining handschriftliches Visualisieren – Handschrift, Grundformen, Textcontainer, Vorlagen & Co. |
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21.09.2026 |
9-11 Uhr +1h asynch |
Handschrifttraining (analog & digital) intensiv – lesbar schreiben geht! |
| 02.11.2026 |
9-11 Uhr +1h asynch |
Sketchnotes für Fachbegriffe und Forschung zeichnen |
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07.12.2026 |
9-11 Uhr +1h asynch |
Kognitive Landkarten I: Analogie-Graffiti, Scrabble & Co. – Einstiege gestalten und Einführung ins Thema geben |
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14.12.2026 |
9-11 Uhr + 1h asynch |
Kognitive Landkarten II: Advance Organizer, Mindmap & Co. – Überblick geben und Zusammenhänge darstellen |
16.10.2026 · online
ChatGPT & Co. – Herausforderung für Lehre und Prüfen
Prüfen und Bewerten, Workshop 26-170-D-Z
Zielgruppe
Lehrende aller Statusgruppen, die prüfen
Die Teilnehmer*innen werden in die Lage versetzt
- grundlegende Funktionsweise, die Möglichkeiten und Grenzen von KI-Tools, insbesondere von textgenerierender KI zu erkennen.
- die Auswirkungen von ChatGPT auf wissenschaftliches Arbeiten und das Verfassen von schriftliche Arbeiten einzuordnen.
- Lösungen für die prüfungsdidaktischen Herausforderungen zu gestalten.
- ChatGPT & Co. als Tool in der Gestaltung von Lehr-/Lernsituationen einzusetzen.
Inhalt
Spricht man mit Kollegen über aktuell große Herausforderungen im Lehralltag, wird sehr häufig ChatGPT genannt. Inzwischen nutzen viele Studierende diese KI-Tools an unterschiedlichen Stellen im Lernprozess, beim Lösen von Aufgaben und beim Verfassen von schriftlichen Arbeiten. Gleichzeitig herrscht bei vielen Lehrenden Unsicherheit, wie sie mit diesen Tools umgehen sollen.
Die Entwicklung von KI-Tools wie z.B. ChatGPT und der zunehmende Digitalisierungsdruck können als disruptiv für den Bereich der Hochschullehre wahrgenommen werden. Damit stellt sich die Frage „Wie gestalte ich die Lehre und Prüfen zukünftig im Spannungsfeld zwischen Seminarraum, Internet und Künstlicher Intelligenz?“. Dieser Frage wird in dem Workshop im Rahmen eines kollegialen Diskurses nachgegangen. Dabei sollen konkrete Anwendungsfälle der Teilnehmenden betrachtet werden.
Im Rahmen dieses Workshops werden Herausforderungen und mögliche Folgen von KI im Hochschulkontext thematisiert sowie konkrete Lösungsansätze für das Lehren, Lernen und Prüfen erarbeitet.
Methoden
Dieser Workshop wird Online durchgeführt. Wir werden uns in einem Zoom-Meeting treffen, in dem sich kurze Input-Phasen, Impulsvorträge und Diskussionen im Plenum ablösen. Darüber hinaus wird in Kleingruppen in Break-Out-Sessions gearbeitet und mit ChatGPT experimentiert werden.
News
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