Zielgruppe
Dieser Workshop richtet sich an Hochschullehrende aller Fachrichtungen, die ihre Lehre in den Bereichen Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Soft Skills generell interaktiver, kompetenzorientierter und erfahrungsbasierter gestalten möchten.
Die Teilnehmenden…
- erleben eine Simulation aus Teilnehmendenperspektive.
- reflektieren die didaktische Architektur und deren Wirkmechanismen.
- entwickeln konkrete Ideen, wie Simulationen in Ihre eigene Lehrveranstaltung integriert werden können.
- erhalten praxiserprobte Einsatzkonzepte für unterschiedliche Gruppengrößen und Lehrformate.
- klären, wie Motivation, Aktivierung und nachhaltiger Kompetenzaufbau systematisch gefördert werden können.
Inhalt
Wie können wir Studierende nicht nur fachlich qualifizieren, sondern sie zugleich in zentralen Zukunftskompetenzen wie Verantwortungsübernahme, Teamkommunikation, Entscheidungsfähigkeit und reflektiertes Handeln gezielt stärken? Und was bedeutet das konkret für meine eigene Lehre?
In diesem Workshop lernen Hochschullehrende computergestützte Simulationen als evidenzbasierte und erfahrungsbasierte Lehrmethode kennen – und erproben diese selbst aktiv. Die didaktische Grundlage bildet erfahrungsorientiertes Lernen nach David A. Kolb (Experiential Learning Theory, 1984): Konkrete Erfahrung, strukturierte Reflexion, theoretische Einordnung und aktive Anwendung bilden einen systematischen Lernzyklus. Simulationen setzen genau hier an.
Thematische Schwerpunkte:
Wie lassen sich Simulationen curricular sinnvoll einbetten?
Welche Lernziele eignen sich besonders?
Und wie kann die Förderung von Soft Skills transparent und prüfbar gestaltet werden?
Und wie trägt diese Methode zur nachhaltigen Steigerung der Lernmotivation bei?
Computergestützte Simulationen als hochschuldidaktische Methode ermöglichen es, komplexe Entscheidungssituationen realitätsnah und zugleich in einem geschützten Rahmen zu erleben. Studierende übernehmen Verantwortung, treffen Entscheidungen unter Unsicherheit, erleben deren Konsequenzen und reflektieren ihr Handeln.
Gerade dadurch entsteht ein hohes Maß an Aktivierung und intrinsischer Motivation.
Gezielt gefördert werden insbesondere:
- Verantwortungsklärung in Rollen und Teams
- Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit
- Konfliktfähigkeit und Feedbackkompetenz
- Umgang mit Unsicherheit und Ambiguität
- Selbstreflexion und Perspektivübernahme
- Entscheidungs- und Problemlösekompetenz
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)