Zielgruppe
Hochschullehrende, die erstmals mit Modulbeschreibungen in Kontakt kommen, bestehende Modulbeschreibungen überarbeiten oder neue Modulbeschreibungen gestalten möchten. Angesprochen sind zudem alle, die ihr Wissen über Bedeutung, Aufbau und Qualitätsmerkmale guter Modulbeschreibungen erweitern möchten.
Die Teilnehmer*innen…
- erläutern die Bedeutung von Modulbeschreibungen für Studierende, Lehrende, Studiengänge, Qualitätssicherung und Akkreditierung,
- ordnen Modulbeschreibungen systematisch lesen und zentrale Bestandteile wie Lernergebnisse, Inhalte, Lehr-/Lernformen, Prüfungsformen und Workload ein,
- beurteilen Modulbeschreibungen anhand typischer Qualitätsmerkmale guter Modulbeschreibungen,
- schätzen ein, ob die zentralen Elemente einer Modulbeschreibung sinnvoll und nachvollziehbar aufeinander abgestimmt sind,
- prüfen eigene oder beispielhafte Modulbeschreibungen kriteriengeleitet prüfen und entwickeln erste Ansätze für eine verständliche, kompetenzorientierte und transparente Gestaltung bzw. Überarbeitung,
- nutzen kollegialen Austausch und Feedback, um eigene Erfahrungen zu reflektieren und Ideen für die Gestaltung eigener Modulbeschreibungen weiterzuentwickeln.
Inhalt
Modulbeschreibungen sind zentrale Dokumente in Studium und Lehre. Sie informieren über Kom-petenzen, Inhalte, Lehr-/Lernformen, Prüfungen und Workload eines Moduls und dienen Studie-renden, Lehrenden, Studiengangsleitungen und Akkreditierungsgruppen als Grundlage für Orientie-rung, Planung, Abstimmung und Qualitätssicherung.
Ziel dieses Online-Workshops ist es, Modulbeschreibungen systematisch lesen, verstehen, beurteilen und gestalten zu können. Die Teilnehmer*innen erhalten einen kompakten Überblick über Aufbau, Funktion, Aussagekraft und Gestaltung von Modulbeschreibungen. Sie lernen, zentrale Elemente wie Lernergebnisse, Inhalte, Lehr-/Lernformen, Prüfungsformen und Workload miteinander in Beziehung zu setzen und zu prüfen, ob diese sinnvoll und nachvollziehbar aufeinander abgestimmt sind.
Anhand von Beispielen analysieren die Teilnehmenden typische Stärken und Schwächen von Mo-dulbeschreibungen. Sie wenden Checklisten und Qualitätskriterien an, um Modulbeschreibungen kriteriengeleitet zu überprüfen und erste Ansätze für eine verständliche, kompetenzorientierte, transparente und adressatengerechte Gestaltung und Überarbeitung zu entwickeln.
Der Workshop ist als Überblicksworkshop angelegt und verbindet kurze fachliche Inputs mit Analy-seaufgaben, Austausch und praktischen Übungen. Gerne können eigene oder beispielhafte Modul-beschreibungen mitgebracht werden. Die Erfahrungen, Fragen und Perspektiven der Teilnehmen-den bilden die Grundlage für den kollegialen Austausch und die Weiterentwicklung der eigenen Modulbeschreibungen.
Methoden
Kurze Inputs und Beispiele, Erfahrungsaustausch und Diskussion, Einzel- und Gruppenarbeit und kollegiales Feedback
5 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)